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	<title>Astro-Berlin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Astro-Berlin&amp;diff=2355044&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T12:42:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Astro-Berlin Pan-Tachar-1,8-50-M39-Leica Exaclaus 32734 horizontal-2.jpg|miniatur|rechts|Pan-Tachar 1,8/50 mm mit M39-(Leica-)Anschluss]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Astro-Gesellschaft Bielicke &amp;amp; Co&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (später: [[GmbH &amp;amp; Co. KG]]) war ein deutsches Pionierunternehmen der optischen Kameratechnik und Kinematografie in [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Astro-Berlin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde im Jahre 1922 vom Deutsch-Amerikaner [[Willy F. Bielicke]], dem in Indien geborenen [[Hugh Ivan Gramatzki]] und von Otto als [[Personengesellschaft]] gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Astro-Berlin&amp;quot;&amp;gt;{{Cite web| title = Astro-Berlin| publisher = exaklaus.de| accessdate = 2011-10-23| url = http://www.exaklaus.de/astro.htm}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Unternehmen hatte seinen Sitz zunächst in [[Berlin-Wilmersdorf]], zog 1928 nach [[Berlin-Neukölln]] und 1945 nach [[Berlin-Friedenau]] um. 1991 wurde das Unternehmen aufgegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in den 1920er Jahren gehörte Astro-Berlin zu den international bekanntesten Unternehmen auf dem Feld der kinematografischen Aufnahmeobjektive.&amp;lt;ref&amp;gt;H. M. R. Souto (2007) Motion picture photography: a history, 1891-1960. McFarland. S. 76&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gramatzki-Transfokator.tif|miniatur|Der von H. I. Gramatzki erfundene Transfokator mit beweglichem Linsenelement &amp;quot;B&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GB449434&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung 1922 bis Kriegsende 1945 ===&lt;br /&gt;
Einer der Gründer, der Ingenieur [[Hugh Ivan Gramatzki]], war ein erfolgreicher Amateur-Astronom und [[Astrofotografie|Astrofotograf]], der in der Fachzeitschrift [[Astronomische Nachrichten]] veröffentlichte und mehrere Jahre die Berliner Ortsgruppe der &amp;quot;Berliner Astronomischen Vereinigung&amp;quot; leitete.&amp;lt;ref&amp;gt;W. R. Dick (2000) 300 Jahre Astronomie in Berlin und Potsdam: ein Überblick. In: W. R. Dick, K. Fritze (Hrsg.) 300 Jahre Astronomie in Berlin und Potsdam: eine Sammlung von Aufsätzen aus Anlass des Gründungsjubiläums der Berliner Sternwarte. Harri Deutsch Verlag. S. 11–43.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Produktsortiment von Astro-Berlin umfasste daher Objektive, die wegen ihrer hohen [[Lichtstärke]] für die Astrofotografie und astronomische [[Photometrie]] besonders geeignet waren. Es kamen zunehmend Aufnahmeobjektive für die aufstrebende Filmindustrie hinzu. Eine Spezialität waren hoch-lichtstarke Objektive und Objektive mit starker Vergrößerungswirkung (&amp;quot;Fernbildlinsen&amp;quot;). Gramatzki erfand u.&amp;amp;nbsp;a. den [[Transfokator]], einen Vorläufer der modernen Zoomobjektive.&amp;lt;ref&amp;gt;F. G. Back, H. Lowen (1958) Generalized Theory of Zoomar Systems. Journal of the Optical Society of America 48(3): 149-153.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GB449434&amp;quot;&amp;gt;{{Patent| Land=GB| V-Nr=449434| Code=A| Titel=Improvements in photographic and like objectives| A-Datum=1935-11-04| V-Datum=1936-06-26| Anmelder=Hugh Ivan Gramatzki}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen großen Anteil an der technischen Entwicklung der produzierten Objektive hatte [[Willy F. Bielicke|William (&amp;quot;Willy&amp;quot;) F. Bielicke]], dessen Name in der Firma des Unternehmens auftaucht. Der Mathematiker Bielicke (*&amp;amp;nbsp;1881, Sterbedatum&amp;lt;!-- derzeit noch--&amp;gt; unbekannt) lebte und arbeitete in London (für [[Ross (Unternehmen)|Ross]]) und in [[Rochester (New York)]] für [[Bausch &amp;amp; Lomb]], bevor er sich zusammen mit Gramatzki und Otto in Berlin selbständig machte. Unter anderem stammen die Konstruktionen und Patente für die extrem lichtstarken &amp;quot;[[Tachar (Objektiv)|Tachar]]&amp;quot;- und &amp;quot;Tachon&amp;quot;-Objektive von Astro-Berlin von ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Tätigkeit von Astro-Berlin während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] ist kaum etwas bekannt. Noch 1942 wurde ein Patent für die Scharfeinstellung von Objektiven angemeldet. In den einschlägigen Übersichten zu Herstellercodes für Lieferungen an die Wehrmacht taucht Astro-Berlin nicht auf. Gegen Ende des Kriegs waren die Fabrikationsanlagen zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiederaufbau und zweite Blüte ab 1945 ===&lt;br /&gt;
Den bereits im Mai 1945 beginnenden Wiederaufbau leitete Fritz Joachim Otto (* 1916; † 1993), Sohn des Unternehmensgründers Otto. Fritz Joachim Otto hatte ein Studium der Physik mit Schwerpunkt Optik abgebrochen sowie mehrere Jahre als UFA-Kameramann und Kriegsberichterstatter für die nationalsozialistische [[Deutsche Wochenschau]] gearbeitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachlass Fritz Joachim Otto&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |abruf=2021-05-15 |offline=ja |url=http://midosa.startext.de:8180/barch/MidosaSEARCH/N1604-53159/index.htm?kid=19d55164-3a98-4ca6-96b7-6007799d8ff3 |titel=Bundesarchiv BArch N 1604/Nachlass Otto, Fritz Joachim }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem zunächst Güter des täglichen Bedarfs gefertigt wurden, wurde nach der [[Währungsreform 1948 (Westdeutschland)|Währungsreform 1948]] wieder mit der Fertigung filmtechnischer Erzeugnisse begonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Astro-Gesellschaft&amp;quot; - Beitrag in Kino-Technik, 6/1960, zitiert nach www.exaklaus.de/astro.htm, abgerufen am 6. September 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit dem Wiederaufleben der deutschen Filmindustrie konnte das Unternehmen seine wichtige Stellung in der Filmtechnik zurückerobern. Bekannt war Astro-Berlin zu Beginn der 1960er Jahre vor allem für die Herstellung hochkorrigierter Aufnahme- und Wiedergabeobjektive, insbesondere mit langer und extrem langer Brennweite. In Fachpublikationen wurden die Erzeugnisse als „Meister-Optiken“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |abruf=2021-05-15 |offline=ja |url=http://pdf.fktg.de/remote_yearview.asp?year=1954 |titel=Die Meister-Optiken der Astro-Gesellschaft FKT (4/1954; S. 119) }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Objektive von Astro-Berlin mit extrem langer Brennweite wurden damals auch von berühmten Sportfotografen eingesetzt (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Bob Gomel]]).&amp;lt;ref&amp;gt;P. Skinner (2007) Sports Photography: How to Capture Action and Emotion. Skyhorse Publishing Inc. S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1967 wurde ein Gebrauchsmuster für eine Justiereinrichtung für Farbfernseh-Empfangsröhren eingereicht;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=1974904| Code=U| Typ=Gebrauchsmuster| Titel=Justiervorrichtung für Farbfernseh-Empfangsröhren| A-Datum=1967-10-06| V-Datum=1967-12-14| Anmelder=Astro Gesellschaft Bielicke &amp;amp; Co}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
bis 1989 folgten einige wenige Markeneintragungen (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende des Unternehmens 1991 ===&lt;br /&gt;
Otto leitete das Unternehmen als Geschäftsführer bis 1987, beriet Astro-Berlin aber auch nach seinem Ausscheiden weiter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachlass Fritz Joachim Otto&amp;quot;/&amp;gt; Zumindest ab 1987 war Astro-Berlin keine Personengesellschaft mit persönlich haftenden Gesellschaftern (&amp;quot;Bielicki &amp;amp; Co.&amp;quot;) mehr, sondern eine [[GmbH &amp;amp; Co. KG]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2023-06 |url=http://www.genios.de/page/bundesanzeiger?search=H1322185.NR.&amp;amp;ZG_PORTAL=UBROWSING |text=Handelsregister-Eintrag}} vom 10. November 1987, abgerufen am 6. September 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Astro-Gesellschaft Bielicke GmbH &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039; wurde am 19. Oktober 1991 aus dem Handelsregister Berlin (HRA14070) gelöscht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2023-06 |url=http://www.genios.de/page/bundesanzeiger?search=H1322185.NR.&amp;amp;ZG_PORTAL=UBROWSING |text=Bundesanzeiger}}, abgerufen am 6. September 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Die EKOS GmbH, Berlin, hat die Rechte am Know-how und einige Mitarbeiter übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web| title = Firmenportrait| author= ekos-gmbh.de| accessdate = 2021-05-15| url = http://www.ekos-gmbh.de/deutsch/firmenportrait/firmenportraitstart.htm| offline = | archiveurl = https://web.archive.org/web/20041102182027/http://www.ekos-gmbh.de/deutsch/firmenportrait/firmenportraitstart.htm| archivedate = 2004-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tewe Berlin (Technische Werke Weiste &amp;amp; Co, OHG, Geneststr. 7 -8, Berlin-Schöneberg) war ein Berliner Konkurrent von Astro-Berlin: Beide stellten professionelle Teleobjektive her. Es gibt Objektive, die mit Tewe und Astro-Berlin gekennzeichnet sind.&amp;lt;!--Über die Form der Zusammenarbeit fehlen derzeit noch Belege - möglicherweise wurde Astro-Berlin Komandantistin der gemeinsamen GmbH &amp;amp; Co KG.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marken, Patente und Produkte ==&lt;br /&gt;
Astro-Berlin ließ sich von 1924 bis 1989 mehrere Wortmarken eintragen, hauptsächlich für die eigenen Objektivbaureihen. Es gibt daneben aber auch einige Objektive, die keinen auf Astro-Berlin eingetragene Markennamen haben. In geringem Umfang sind weiterhin andere Produkte dokumentiert. Die Wortmarke ´&amp;quot;ASTRO&amp;quot; selbst ließ sich das Unternehmen erst 1953 – und dann nochmals 1989 – als Marke schützen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web| title = Registernummer: 652868| work = Registerauskunft des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA)| accessdate = 2011-10-23| url = http://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/652868/DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web| title = Registernummer: 1167507| work = Registerauskunft des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA)| accessdate = 2011-10-23| url = http://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/1167507/DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter den Markennamen Astroflex (1955)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web| title = Registernummer: 681809| work = Registerauskunft des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA)| accessdate = 2011-10-23| url = http://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/681809/DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tascan&amp;quot; (1989)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web| title = Registernummer: 1157203| work = Registerauskunft des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA)| accessdate = 2011-10-23| url = http://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/1157203/DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
und &amp;quot;Astroscan&amp;quot; (1989)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web| title = Registernummer: 1168399| work = Registerauskunft des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA)| accessdate = 2011-10-23| url = http://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/1168399/DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
wurden nicht oder nicht in nennenswertem Umfang Produkte vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Astan ===&lt;br /&gt;
Astan ist ein [[Cooke-Triplet]] mit einem Öffnungsverhältnis von 1:2,8-1:6,5 bei einer Brennweite von 20 mm bis 1000 mm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Astro-Berlin&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ASTRAR/Astrar ===&lt;br /&gt;
Die Wortmarke &amp;#039;&amp;#039;ASTRAR&amp;#039;&amp;#039; wurde 1930 eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web| title = Registernummer: 427374| work = Registerauskunft des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA)| accessdate = 2011-10-23| url = http://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/427374/DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter dem Namen ASTRAR wurden Objektive vom [[Tessar]]-Typ (4 Linsen, davon zwei verkittet) für Schmalfilm- und Kleinbild verkauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Astro-Berlin&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Willy F. Bielicke]] ließ 1922 ein US-Patent (Nr. 1.558.073) auf ein verbessertes Tessar für [[Bausch &amp;amp; Lomb]] eintragen. Das englische Patent 375723 beschreibt ein ebenfalls von Bielicke entwickeltes Kleinbild-Objektiv mit 5 Linsen in vier Gruppen (1;2,7/50 mm bei einem Bildwinkel von 46°).&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Martin Brandt (1956) Das Photo-Objektiv. Aufbau und Wirkungsweise der wichtigsten Objektive der Weltproduktion. Friedr. Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig. S. 144&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Astro-Fernbildlinse ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Fernbildlinsen&amp;#039;&amp;#039; von Astro-Berlin wurden sowohl für die Still-Photographie als auch für die Kinematographie hergestellt. Es sind sehr einfach aufgebaute, aus einem (1:5, 1:6,3) oder zwei (1:2,3) [[Achromat|achromatischen Doubets]] bestehende Objektive. Die Brennweiten liegen bei 250 mm bis 1000 mm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Astro-Berlin&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1:5-Objektive mit Brennweiten von 300, 400, 500 und 640 mm zeichnen das Kleinformat 24×36 mm aus, das 1:5/800-mm-Objektiv das Mittelformat 60×60 mm und die 1:6,6-1000-mm-Fernbildlinse sogar 60×90 mm.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Martin Brandt (1956) Das Photo-Objektiv. Aufbau und Wirkungsweise der wichtigsten Objektive der Weltproduktion. Friedr. Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig. S. 118&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f5-Fernbildlinsen für 8 und 16-mm-Filme gibt es mit Brennweiten von 100 und 150 mm, in 200 mm auch für 35-mm-Film.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Martin Brandt (1956) Das Photo-Objektiv. Aufbau und Wirkungsweise der wichtigsten Objektive der Weltproduktion. Friedr. Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig. S. 201&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Astro-Kino, Astro-Kino Color ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Astro-Kino&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Astro-Kino Color&amp;#039;&amp;#039; sind Projektionsobjektive für 8, 16, und 35-mm-Filme. Diese Objektive passen beispielsweise an den in den 1950er Jahren vielfach produzierten Projektor [[Siemens 2000]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Martin Brandt (1956) Das Photo-Objektiv. Aufbau und Wirkungsweise der wichtigsten Objektive der Weltproduktion. Friedr. Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig. S. 187&amp;lt;/ref&amp;gt;. Beim &amp;#039;&amp;#039;Astro-Kino IV&amp;#039;&amp;#039; 2 handelt es sich um eine [[Cooke-Triplet|Triplet-Variation]] mit vier freistehenden Linsen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Martin Brandt (1956) Das Photo-Objektiv. Aufbau und Wirkungsweise der wichtigsten Objektive der Weltproduktion. Friedr. Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig. S. 104&amp;lt;/ref&amp;gt; Die lichtstärksten Varianten (f1,5) waren bei einer Brennweite von 18 bis 85 mm für 8 und 16-mm-Filme geeignet (Bildwinkel 20°). Die etwas lichtschwächeren Astro-Kino IV-Objektive (f2,0 bis f2,7) hatten eine Brennweite von 85-130 mm und waren für die Projektion von 35-mm-Normalfilmen ausgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Martin Brandt (1956) Das Photo-Objektiv. Aufbau und Wirkungsweise der wichtigsten Objektive der Weltproduktion. Friedr. Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig. S. 187&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Astro-Kino VI&amp;#039;&amp;#039; mit f2,0 und Brennweiten von 40 bis 80 mm ist hingegen ein [[Gaußsches Doppelobjektiv]] mit einem Aufbau ähnlich dem [[Schneider-Kreuznach]] [[Xenon (Objektiv)|Xenon]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Martin Brandt (1956) Das Photo-Objektiv. Aufbau und Wirkungsweise der wichtigsten Objektive der Weltproduktion. Friedr. Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig. S. 187 in Verbindung mit Bild/61 S. 77&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Astro-Portrait ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Astro-Portrait&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Weichzeichner|weichzeichnendes]] Portrait-Objektiv f2,3/150 mm für das Kleinbild. Es hat besteht aus einem bildseitigen [[Achromat]]en und zwei entfernt stehenden einzelnen Hintergliedern.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Martin Brandt (1956) Das Photo-Objektiv. Aufbau und Wirkungsweise der wichtigsten Objektive der Weltproduktion. Friedr. Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig. S. 173 in Verbindung mit dem Bild 90/14 auf S. 114&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Astro-Voigtländer-Kamera ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Astro-[[Voigtländer]]&amp;#039;&amp;#039; ist eine 1949 in nur wenigen Exemplaren gebaute [[Stereokamera]] für den Kleinbildfilm. Die Kamera ist mit drei Gauss-Tacharen 1:2/32 mm ausgestattet. Eine weitere bekannte Kamera ist mit Astraren 2,7/40 mm bestückt. Die (Stereo-Compur) Verschluß- und Fokussierungseinheit wurde von Voigtländer zugekauft. Sie war ursprünglich für das Voigtländer Stereflektoskop 6x13 vorgesehen und ist entsprechend markiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Color-Astrar ===&lt;br /&gt;
Beim &amp;#039;&amp;#039;Color-Astrar&amp;#039;&amp;#039; handelt es sich um eine Variation der [[Lee Opic Lens]]. Die Lichtstärke (1:2) und die Brennweiten (100 mm, 150 mm) ähneln ebenfalls Gauss-Tachar von Astro-Berlin, das ebenso am Linsenschema der Lee Opic Lens orientiert ist (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gauss-Tachar ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Gauss-Tachar&amp;#039;&amp;#039; ist eine Variante der &amp;#039;&amp;#039;[[Lee Opic Lens]]&amp;#039;&amp;#039;, der ersten hoch-lichtstarken Weiterentwicklung des [[Planar (Objektiv)|Planar]] von [[Paul Rudolph (Physiker)|Paul Rudolph]]. Die Gauss-Tachare haben damit einem vom &amp;#039;&amp;#039;[[Tachar (Objektiv)|Tachar]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Pan-Tachar&amp;#039;&amp;#039; (siehe unten) stark abweichende Linsengeometrie.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Lensenschema http://www.exaklaus.de/astro.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;zur Lee Opic Lens: https://www.taunusreiter.de/Cameras/Biotar.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die für die Kinematographie angebotenen Gauss-Tachare hatten eine Lichtstärke von f2 und Brennweiten von 25, 32, 40, 50, 75 und 100 mm bei einem Bildwinkel von 60°. Es gibt eine Variante des 25-mm-Objektivs mit Vorsatzlinse für die [[Schnittweite]]nverlängerung.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Martin Brandt (1956) Das Photo-Objektiv. Aufbau und Wirkungsweise der wichtigsten Objektive der Weltproduktion. Friedr. Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig. S. 200f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Identiskop ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Identiskop&amp;#039;&amp;#039; ist eine Okular- bzw. Suchereinrichtung, die es in Kombination mit einem entsprechenden Objektiv ermöglicht, den tatsächlichen Bildeindruck abzuschätzen. Dies ist insbesondere für die Arbeit mit Sucherkameras und Filmkameras nützlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quarz-Anastigmat, Quarz-Tachar ===&lt;br /&gt;
Diese beiden Objektive dienten der Ultraviolett-Photographie bzw. Kinematografie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Astro-Berlin&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Röntgen-Kino ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Röntgen-Kino&amp;#039;&amp;#039;-Objektiv (1:1,25/50 mm) ist ein hochlichtstarkes Objektiv, das Anfang der 1930er Jahre für spektrographische Untersuchungen des Nordlichts genutzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Leiv Harang (1933) Filteraufnahmen von Polarlicht. &amp;#039;&amp;#039;Geofysiske Publikationer&amp;#039;&amp;#039; vol 10(8):5-25 ([http://www.ngfweb.no/docs/NGF_GP_Vol10_no8.pdf online] (PDF; 5,9&amp;amp;nbsp;MB), abgerufen am 16. August 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rosher-Kino-Portrait ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Rosher-Kino-Portrait&amp;#039;&amp;#039;-Objektiv (z.&amp;amp;nbsp;B. 1:2,3/100 mm &amp;lt;!--SNr. 14282--&amp;gt;) ist ein weichzeichnendes [[Portrait-Objektiv]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SIRIAR ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;SIRIAR&amp;#039;&amp;#039; ist eine 1927 eingetragene Wortmarke.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web| title = Registernummer: 388807| work = Registerauskunft des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA)| accessdate = 2011-10-23| url = http://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/388807/DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als &amp;#039;&amp;#039;Siriar I&amp;#039;&amp;#039; wurde ein [[Konverter]] Arri-Standard, 16-mm-Film, verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soft-Focus ===&lt;br /&gt;
Unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Soft-Focus&amp;#039;&amp;#039; verkaufte Astro-Berlin ein weiteres weichzeichnendes Portraitobjektiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie der Tachar-Objektive ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Astro-Berlin Tachar 1to1,8 150mm 05.jpg|miniatur|rechts|Ein Tachar 1:1,8/150 mm]]&amp;lt;!-- Aus dem Nachlass des Physikers Dr. Hans J. Einighammer. Berlin--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:CONTRAST TACHAR Bergmann-Kameras 75mm f2.3 serial-no-13035horizontalBack.tif|miniatur|rechts|Ein Contrast-Tachar 1:2,3/75 mm]]&lt;br /&gt;
Die Wortmarke &amp;#039;&amp;#039;[[Tachar (Objektiv)|Tachar]]&amp;#039;&amp;#039; wurde 1924 für Astro-Berlin eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web| title = Registernummer: 317342| work = Registerauskunft des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA)| accessdate = 2011-10-23| url = http://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/317342/DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter dem Namen Tachar wurden Objektive verkauft, die auf dem deutschen Patent Nr. 440229 von 1924&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=440229| Code=C| Titel=Aus vier einzelnen Linsen bestehendes photographisches Objektiv| A-Datum=1924-02-23| V-Datum=1927-02-04| Anmelder=Willy F. Bielicke}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. dem US-Patent Nr. 1.540.752&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=US| V-Nr=1540752| Code=A| Titel=Objective lens system| A-Datum=1924-03-08| V-Datum=1925-06-09| Erfinder=William F. Bielicke}}&amp;lt;/ref&amp;gt; basieren. Es handelt sich um Objektive vom Typ eines erweiterten, vierlinsigen [[Cooke-Triplet]]s. Wie beim [[Tessar]] ist eine weitere Kamera-seitige Linse eingefügt; die beiden hinteren Linsen sind jedoch anders als beim Tessar nicht verkittet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dioptrique.info/OBJECTIFS6/00278/00278.HTM Details der Linsenkonstruktion], abgerufen am 6. September 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Martin Brandt (1956) Das Photo-Objektiv. Aufbau und Wirkungsweise der wichtigsten Objektive der Weltproduktion. Friedr. Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig. S. 201 in Verbindung mit Bild 49 S. 69&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesen Patenten gefertigte Objektive wurden beispielsweise auch als &amp;#039;&amp;#039;Pan-Tachar&amp;#039;&amp;#039; 1:2,3 mit dem Brennweiten 100 mm, 125 mm&amp;lt;!-- SNr. 39691--&amp;gt; und 150 mm angeboten. Sie konnten kinematographisch für Schmal- und für Normalfilmaufnahmen eingesetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Martin Brandt (1956) Das Photo-Objektiv. Aufbau und Wirkungsweise der wichtigsten Objektive der Weltproduktion. Friedr. Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig. S. 201&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachkriegsmodelle hatten bei einer Brennweite von 150 mm ein maximales Öffnungsverhältnis von 1:1,8.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Astro-Berlin&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem wurden &amp;#039;&amp;#039;Makro-Gauss-Tachare&amp;#039;&amp;#039;, ein &amp;#039;&amp;#039;Kopiertachare&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Contrast-Tachare&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pictoral-Tachare&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Polyphot-Tachare&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sinegran-Tachare&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Projections-Tachare&amp;#039;&amp;#039; gefertigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Astro-Berlin&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tacharon ===&lt;br /&gt;
Der Aufnahme von 8-mm-Schmalfilmen diente das &amp;#039;&amp;#039;Tacharon&amp;#039;&amp;#039; f1,8/12,5 mm. Auch hier handelt es sich wie beim Tachar um ein erweitertes Tessar.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Martin Brandt (1956) Das Photo-Objektiv. Aufbau und Wirkungsweise der wichtigsten Objektive der Weltproduktion. Friedr. Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig. S. 201&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tachon ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;[[Tachon]]&amp;#039;&amp;#039; war wie das &amp;#039;&amp;#039;[[Tachar (Objektiv)|Tachar]]&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;[[Tachonar]]&amp;#039;&amp;#039; ein extrem lichtstarkes Objektiv (bis 1:0,75). Es besteht aus sechs Linsen in 5 Gruppen und ist dem Grundaufbau nach vom [[Cooke-Triplet]] abgeleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.taunusreiter.de/Cameras/Biotar.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der bildseitige Teil des Objektivs besteht aus einer freistehenden Sammellinse der ein durchgebogenes Doublet folgt. Hinter der zentralen Zerstreuungslinse folgen Kamera-seitig zwei weitere freistehende Sammellinsen. Für dieses Design hielt der Astro-Berlin-Gründer [[Willy F. Bielicke]] seit Beginn der 1930er Jahre deutsche (Nr. 538872)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=538872| Code=C| Titel=Photographisches Objektiv| A-Datum=1930-04-29| V-Datum=1932-03-29| Erfinder=Willy F. Bielicke}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
und US-Patente (Nr. 1,839,011)&amp;lt;ref&amp;gt;R. Kingslake (1946) A Classification of Photographic Lens Types. Journal of the Optical Society of America 36(5):151-155.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Gegenüber dem patentierten Design war die vorletzte Sammellinse der produzierten Objektive zumindest gelegentlich ebenfalls als Doublet ausgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tachonar ===&lt;br /&gt;
Das [[Tachonar]] ist ein extrem lichtstarkes (f1,0) Objektiv mit fünf alleinstehenden Linsen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Martin Brandt (1956) Das Photo-Objektiv. Aufbau und Wirkungsweise der wichtigsten Objektive der Weltproduktion. Friedr. Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig. S. 219 in Verbindung mit Bild 89/6 S. 113&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Design ist vom Zeiss-[[Sonnar]] abgeleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;H. M. R. Souto (2007) Motion picture photography: a history, 1891-1960. McFarland. S. 75&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es wurde in wissenschaftlichen Anwendungen beispielsweise als Sammellinse in der [[Raman-Spektroskopie|Raman-Laserspektroskopie]] genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;M. v. d. Ven, J. Meijer, W. Verwer, Y. K. Levhe, J. P. Sheridan (1984) Derivative Raman Spectroscopy Applied to Biomembrane Systems. Journal of Raman Spectroscopy 15(2):86-89&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;R. P. v. Duyne, K. D. Parks (1980) Stimulated Raman laser excitation of spontaneous resonance Raman scattering. Chemical Physics Letters 76(2):196-200. ({{doi|10.1016/0009-2614(80)87002-3}})&amp;lt;/ref&amp;gt; Üblich war ein Einsatz, um Bilder auf den Schirmen von Röntgengeräten oder Oszillographen auf Kleinbildnegativen festzuhalten. Diesem Zweck diente beispielsweise ein Tachonar f1/75 mm mit einem Bildwinkel von 36°.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Martin Brandt (1956) Das Photo-Objektiv. Aufbau und Wirkungsweise der wichtigsten Objektive der Weltproduktion. Friedr. Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig. S. 219&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Telastan ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Telastan&amp;#039;&amp;#039; ist seit 1983 eine Wortmarke von Astro-Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web| title = Registernummer: 1054588| work = Registerauskunft des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA)| accessdate = 2011-10-23| url = http://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/1054588/DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter diesem Namen wurden jedoch bereits Mitte der 1950er Jahre Objektive vertreiben, z.&amp;amp;nbsp;B. ein kinematographisches Telastan f3,5/300 für Schmal- und Normalfilm.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Martin Brandt (1956) Das Photo-Objektiv. Aufbau und Wirkungsweise der wichtigsten Objektive der Weltproduktion. Friedr. Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig. S. 201&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Brennweiten reichten von 200 mm bis 2000 mm. Das Linsenschema erinnert an das vierlinsige [[Tachar]]. Telestan-Objektive wurden mit einer Lichtstärke von 1:3,5 bis 1:10 angeboten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Astro-Berlin&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transfokator, Transfocator ===&lt;br /&gt;
Beide Schreibungen ließ sich Astro-Berlin als Wortmarke schützen (&amp;#039;&amp;#039;Transfokator&amp;#039;&amp;#039;: 1935&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web| title = Registernummer: 477794| work = Registerauskunft des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA)| accessdate = 2011-10-23| url = http://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/477794/DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Transfocator&amp;#039;&amp;#039;: 1967).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web| title = Registernummer: 851774| work = Registerauskunft des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA)| accessdate = 2011-10-23| url = http://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/851774/DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der vom Astro-Berlin-Gründer [[Hugh Ivan Gramatzki]] erfundene Transfokator ist ein Vorläufer der modernen [[Zoomobjektiv]]e. Das Objektiv war geschützt durch die Deutschen Reichspatente 622 046, 650 907, 667 375 und 676 946. Der Bildwinkel betrug 40°.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Martin Brandt (1956) Das Photo-Objektiv. Aufbau und Wirkungsweise der wichtigsten Objektive der Weltproduktion. Friedr. Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig. S. 175&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Transfokator nutzt nach dem Prinzip des Gallileo-Fernrohrs ein afokales Linsensystem, bei dem die Veränderlichkeit der Brennweite durch eine verschiebbare Sammellinse zwischen zwei fest stehenden Zerstreuungslinsen erreicht wird. Die Brennweite kann um den Faktor 2 verändert werden. Der Transfokator wurde als Vorsatzlinse produziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Martin Brandt (1956) Das Photo-Objektiv. Aufbau und Wirkungsweise der wichtigsten Objektive der Weltproduktion. Friedr. Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig. S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== T.V.-Tachar ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;T.V.-Tachare&amp;#039;&amp;#039; mit einer Lichtstärke von 1:1,2 bis 1:1,5 und einer Brennweite von 15 mm bis 160 mm dienten lt. Rademacher der Projektion der Bilder einer [[Kathodenstrahlröhre]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Astro-Berlin&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Astroberlin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen der optischen Industrie]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Aufgelöst 1991]]&lt;/div&gt;</summary>
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