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	<title>Aston Martin DB4 - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T12:42:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox PKW-Modell&lt;br /&gt;
| Marke       = [[Aston Martin]]&lt;br /&gt;
| Modell      = DB4&lt;br /&gt;
| Bild        = 1960 Aston Martin DB4 HCC24.jpg&lt;br /&gt;
| Bild zeigt  = Aston Martin DB4 &amp;#039;&amp;#039;Saloon&amp;#039;&amp;#039; (1960)&lt;br /&gt;
| Bezeichnung = &lt;br /&gt;
| von         = 1958&lt;br /&gt;
| bis         = 1963&lt;br /&gt;
| Klasse      = [[Sportwagen]]&lt;br /&gt;
| Versionen   = [[Coupé]], [[Cabriolet]]&lt;br /&gt;
| Motoren     = [[Ottomotor]]:&amp;lt;br /&amp;gt;3,7 Liter&amp;lt;br /&amp;gt;(176–222 kW)&lt;br /&gt;
| Länge       = 4362–4490&lt;br /&gt;
| Breite      = 1676&lt;br /&gt;
| Höhe        = 1310&lt;br /&gt;
| Radstand    = 2489&lt;br /&gt;
| Gewicht     = 1257–1308&lt;br /&gt;
| Vorgänger   = [[Aston Martin DB2/4]] Mark III&lt;br /&gt;
| Nachfolger  = [[Aston Martin DB5]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aston Martin DB4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Sportwagen]] des [[Automobilhersteller]]s [[Aston Martin]]. Er war eine Neuentwicklung, die kaum Gemeinsamkeiten mit dem Vorgängermodell [[Aston Martin DB2/4|DB 2/4 Mark III]] hatte. Der DB4 und die auf ihm basierenden Nachfolger [[Aston Martin DB5|DB5]] und [[Aston Martin DB6|DB6]] prägten das Bild der Marke Aston Martin bis zum Ende der 1960er-Jahre. Der DB4, dessen Karosserie [[Carrozzeria Touring|Touring]] in [[Mailand]] entworfen hatte, galt als gelungene Synthese von britischer Technik und italienischem Stil. In der Literatur wird der DB4 als das Auto angesehen, das „den Gran Tourismo nach Großbritannien brachte.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;White 95&amp;quot;&amp;gt;Andrew Whyte: &amp;#039;&amp;#039;The Aston Martin and Lagonda. Volume 1: Six-cylinder DB models&amp;#039;&amp;#039;. Motor Racing Publications, London 1984, ISBN 0-900549-83-1, S. 95.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gab verschiedene Karosserie- und Motorvarianten, die miteinander kombiniert werden konnten. Aston Martin leitete von dem DB4 mehrere besonders sportliche Versionen ab, darunter den DB4GT, der mit einer Werkskarosserie oder alternativ mit einem Aufbau von [[Zagato]] angeboten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Das 1913 gegründete Unternehmen Aston Martin gehörte seit 1947 zu [[David Brown (Unternehmen)|David Brown]], einem britischen Nutzfahrzeughersteller. Zu dem Konzern gehörte außerdem der Sportwagenhersteller [[Lagonda]]. Zu Beginn der David-Brown-Ära wurden beide Marken zusammengeführt. Lagonda hatte zu dieser Zeit einen von [[Walter Owen Bentley]] konstruierten Reihensechszylindermotor im Angebot, der den veralteten Vierzylindermotoren Aston Martins deutlich überlegen war. David Brown setzte den Lagonda-Motor in den 1950er-Jahren als Standardtriebwerk der Aston-Martin-Modelle ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Noakes 30&amp;quot;&amp;gt;Andrew Noakes: &amp;#039;&amp;#039;Faszination Aston Martin&amp;#039;&amp;#039;. Parragon, Bath 2006, ISBN 978-1-4054-7900-4, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Coucher: &amp;#039;&amp;#039;Lagonda 3 Litre&amp;#039;&amp;#039;. Classic Cars Spezial 1994: Englische Oldtimer, S. 72.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1955 übernahm David Brown schließlich das in [[Newport Pagnell]] ansässige Karosseriebauunternehmen [[Salmsons &amp;amp; Sons]], das seine Produkte unter dem Markennamen Tickford vertrieb und zuvor bereits Aufbauten für die Lagonda-Modelle [[Lagonda 2.6 Litre|2.6 Litre]] und [[Lagonda 3 Litre|3 Litre]] gefertigt hatte. Diese Übernahme ermöglichte es David Brown, die Aston-Martin-Produktion vom kleinen und veralteten Stammwerk in [[London Borough of Hounslow|Feltham]] in größere Räumlichkeiten in Newport Pagnell zu verlegen.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;White 95&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er-Jahren bot Aston Martin den Sportwagen DB2 an, der über die Jahre zum 2/4 Mark III weiterentwickelt wurde. Die Coupés und Cabriolets waren reine Zweisitzer. Seit 1955 arbeitete das Unternehmen unter der Leitung von [[John Wyer]] an einem größeren Nachfolger, der vier Personen Platz bieten und von einem neu konstruierten, größeren Motor angetrieben werden sollte. Verantwortlicher Chassiskonstrukteur war Harold Beach, die Entwicklung des Motors übernahm [[Tadek Marek]]. Das Ergebnis war der DB4, der im Oktober 1958 auf dem [[Pariser Autosalon]] vorgestellt wurde.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Günther 212&amp;quot;&amp;gt;Dieter Günther: &amp;#039;&amp;#039;Wachablösung&amp;#039;&amp;#039;. Aston Martin DB4, DB5 und DB6 in: Oldtimer Markt, Heft 11/1994, S. 212.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Schäfer 15&amp;quot;&amp;gt;Michael Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Vier gewinnt&amp;#039;&amp;#039;. Beschreibung des Aston Martin DB4 in: Oldtimer Markt, Heft 11/2008, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DB4 war der erste Aston Martin, der in Newport Pagnell gefertigt wurde. Das Auto war bei seiner Präsentation nicht ausgereift. Zahlreiche Defekte vor allem im Bereich der Antriebstechnik machten in den folgenden Jahren eine kontinuierliche Weiterentwicklung erforderlich, deren Ergebnisse schrittweise in die Serienfertigung übernommen wurden.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Schäfer 16&amp;quot;&amp;gt;Michael Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Vier gewinnt&amp;#039;&amp;#039;. Beschreibung des Aston Martin DB4 in: Oldtimer Markt, Heft 11/2008, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Blick auf die einzelnen Entwicklungsschritte werden die Modelle des DB4 in der Literatur üblicherweise in fünf Serien eingeteilt, die aufeinander folgten, teilweise aber auch fließend ineinander übergingen. Das letzte Modell, der DB4 Series V, ist abgesehen von der Motorisierung seinerseits weitgehend baugleich mit der ersten Serie des Nachfolgemodells DB5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den DB4 gab es als Fließheckcoupé („Saloon“)&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Günther 217&amp;quot;&amp;gt;Dieter Günther: &amp;#039;&amp;#039;Wachablösung&amp;#039;&amp;#039;. Aston Martin DB4, DB5 und DB6 in: Oldtimer Markt, Heft 11/1994, S. 217.&amp;lt;/ref&amp;gt; und als Cabriolet („Convertible“) mit Stufenheck. Daneben fertigte Aston Martin auch einige Sonderversionen, die sich durch höhere Motorleistung, teilweise auch durch einen kürzeren Radstand auszeichneten. Das begehrteste Sondermodell ist heute der [[Aston Martin DB4 GT Zagato|DB4 GT Zagato]].&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Dailymail&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dailymail.co.uk/news/article-3270302/Aston-Martin-dubbed-greatest-time-built-Ferraris-set-fetch-10million-goes-hammer-New-York.html |titel=Aston Martin dubbed &amp;#039;the greatest of all time&amp;#039; and built to take on Ferrari set to fetch £10million when it goes under the hammer in New York | hrsg=www.dailymail.co.uk |autor=Sam Tonkin |datum=2015-10-15|zugriff=2016-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Einzelstück namens &amp;#039;&amp;#039;Jet&amp;#039;&amp;#039; wurde außerdem von [[Bertone]] eingekleidet. Vom DB4 ist auch die 1961 vorgestellte viertürige Limousine [[Lagonda Rapide]] abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik und Karosserie ==&lt;br /&gt;
=== Motor ===&lt;br /&gt;
[[Datei:1962 Aston Martin DB4 (20528554152).jpg|mini|Tadek Mareks Sechszylindermotor in einem Aston Martin DB4 (Serie 4)]]&lt;br /&gt;
Der Aston Martin DB4 wird von einem Reihensechszylinder-Ottomotor angetrieben, den Tadek Marek entworfen hatte. Anfänglich hatte es Überlegungen gegeben, den neuen Aston Martin mit einem Zwölfzylindermotor auszustatten, der unter der Bezeichnung Lagonda bei einigen Motorsportveranstaltungen eingesetzt worden war. Dieser Motor kam letztlich allerdings wegen seiner Unzuverlässigkeit&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wood 33&amp;quot;&amp;gt;Jonathan Wood: &amp;#039;&amp;#039;Aston Martin DB4, DB5 and DB6: The Complete Story&amp;#039;&amp;#039;, The Crowood Press Ltd (3. August 2000), ISBN 978-1-86126-330-8, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt; nicht für eine Serienfertigung in Betracht. Es gab auch Ideen für einen V8-Motor, letztlich setzte sich aber das Reihensechszylinderkonzept durch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wood 45&amp;quot;&amp;gt;Jonathan Wood: &amp;#039;&amp;#039;Aston Martin DB4, DB5 and DB6: The Complete Story&amp;#039;&amp;#039;, The Crowood Press Ltd (3. August 2000), ISBN 978-1-86126-330-8, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Motor für den DB4 wurde vollständig neu entwickelt. Anders als der Motor des DB2 war Mareks neue Konstruktion quadratisch ausgelegt: Bohrung und Hub betrugen jeweils 92&amp;amp;nbsp;mm, bei einem Hubraum von 3670&amp;amp;nbsp;cm³. Anfänglich hatten Marek und Wyer einen Motorblock aus [[Grauguss]] vorgesehen. Aston Martin gelang es jedoch in der Entwicklungsphase nicht, eine geeignete Gießerei zu finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;White 93&amp;quot;&amp;gt;Andrew Whyte: &amp;#039;&amp;#039;The Aston Martin and Lagonda. Volume 1: Six-cylinder DB models&amp;#039;&amp;#039;. Motor Racing Publications, London 1984, ISBN 0-900549-83-1, S. 93.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Schäfer 12&amp;quot;&amp;gt;Michael Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Vier gewinnt&amp;#039;&amp;#039;. Beschreibung des Aston Martin DB4 in: Oldtimer Markt, Heft 11/2008, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang 1956 entschieden sich Wyer und Marek deshalb für eine Neukonstruktion aus Aluminium. Dadurch wurde der neue Motor um 30 Prozent leichter als sein kleinerer, schwächerer Vorgänger.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Schäfer 12&amp;quot; /&amp;gt; Die ersten Exemplare überhitzten leicht. Über ein vollsynchronisiertes Getriebe wurde die Kraft auf die starre Hinterachse übertragen. Serienmäßig installierte Aston Martin eine Einscheiben-Trockenkupplung. Für Sporteinsätze wurden bei einzelnen Exemplaren allerdings eine Zweischeiben-Trockenkupplung verwendet.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Schäfer 19&amp;quot;&amp;gt;Michael Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Vier gewinnt&amp;#039;&amp;#039;. Beschreibung des Aston Martin DB4 in: Oldtimer Markt, Heft 11/2008, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chassis und Karosserie ===&lt;br /&gt;
Zunächst ließ Wyer Aston Martins eigenen Designer [[Frank Feeley]] eine Karosserie für das neue Modell entwerfen. Feeley gestaltete einen Aufbau mit hoher, nahezu senkrechter Frontpartie, niedrigem Dach und breiter [[Fahrzeugsäule|C-Säule]], der als sehr konservativ bzw. „altbacken“ empfunden wurde.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Schäfer 14&amp;quot;&amp;gt;Michael Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Vier gewinnt&amp;#039;&amp;#039;. Beschreibung des Aston Martin DB4 in: Oldtimer Markt, Heft 11/2008, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wood 36&amp;quot;&amp;gt;Jonathan Wood: &amp;#039;&amp;#039;Aston Martin DB4, DB5 and DB6: The Complete Story&amp;#039;&amp;#039;, The Crowood Press Ltd (3. August 2000), ISBN 978-1-86126-330-8, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.antiqbrocdelatour.com/Les-collections/voitures-anciennes/1-images/Aston%20Martin%20Dp%20114%201954.jpg Abbildung des Aston Martin DP 114]&amp;lt;/ref&amp;gt; Aston Martin fertigte einen als DP 114 bezeichneten Prototyp nach Feeleys Vorlagen, das Management lehnte den Entwurf allerdings ab. Der DP 114 existiert noch; er wird heute von Zeit zu Zeit auf Ausstellungen gezeigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Noakes 58&amp;quot;&amp;gt;Andrew Noakes: &amp;#039;&amp;#039;Faszination Aston Martin&amp;#039;&amp;#039;. Parragon, Bath 2006, ISBN 978-1-4054-7900-4, S: 58.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wyer beauftragte stattdessen die Mailänder Carrozzeria Touring, die bereits kurz zuvor drei Spyder auf der Basis des DB2/4 Mark II entworfen hatte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wood 39&amp;quot;&amp;gt;Jonathan Wood: &amp;#039;&amp;#039;Aston Martin DB4, DB5 and DB6: The Complete Story&amp;#039;&amp;#039;, The Crowood Press Ltd (3. August 2000), ISBN 978-1-86126-330-8, S. 39.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der Erarbeitung einer neuen Karosserie. Touring konstruierte für den DB4 einen eigenen [[Superleggera]]-Aufbau, bei dem Aluminiumbleche über ein Stahlrohrskelett gezogen wurden, das fest mit dem Chassis verbunden war. Die Form gestalteten Federico Formenti und [[Bianchi Anderloni]].&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Günther 213&amp;quot;&amp;gt;Dieter Günther: &amp;#039;&amp;#039;Wachablösung&amp;#039;&amp;#039;. Aston Martin DB4, DB5 und DB6 in: [[Oldtimer Markt]], Heft 11/1994, S. 213.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wood 44&amp;quot;&amp;gt;Jonathan Wood: &amp;#039;&amp;#039;Aston Martin DB4, DB5 and DB6: The Complete Story&amp;#039;&amp;#039;, The Crowood Press Ltd (3. August 2000), ISBN 978-1-86126-330-8, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Linien blieben während des Produktionszeitraums abgesehen von Detailmodifikationen weitgehend unverändert; erst mit der Einführung der 5. Serie im Herbst 1962 wurde die Karosserie an der Front- und an der Dachpartie überarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Superleggera-Struktur der Karosserie ließ sich nicht mit dem Kastenrahmen verbinden, den Harold Beach anfänglich für das neue Modell vorgesehen hatte. Stattdessen gab es für den Aufbau von Touring einen aus mehreren Teilen zusammengesetzten Plattformrahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorderräder waren einzeln an [[Doppelquerlenker]]n aufgehängt und mit einer Zahnstangenlenkung versehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-03 |url=http://www.aston.co.uk/brochures/files/DB4conv.pdf |text=aston.co.uk – Aston Martin DB4 Convertible Brochure}} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die schraubengefederte hintere [[Starrachse]] wurde an vier [[Längslenker|Lenkern]] längs und einem [[Wattgestänge]] quer geführt. An allen vier Rädern waren servounterstützte [[Scheibenbremse]]n eingebaut. Aston Martin bezog sie anfänglich von [[Dunlop Systems and Components|Dunlop]], später von [[Girling Bremsen|Girling]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modelle ==&lt;br /&gt;
=== DB4 Saloon ===&lt;br /&gt;
[[Datei:1960 Aston Martin DB4 (21845463298).jpg|miniatur|Aston Martin DB4 Serie III]]&lt;br /&gt;
Das Standardmodell war der geschlossene Zweitürer DB4. Er wurde in fünf Serien gefertigt, die sich in Details voneinander unterschieden:&amp;lt;ref&amp;gt;Die nachfolgende Aufstellung folgt der Übersicht auf der Internetseite {{Webarchiv|url=http://www.astonservicedorset.com/db4gt.html |wayback=20160320182127 |text=www.astonservicedorset.com }} (abgerufen am 4. April 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Serie 1&amp;#039;&amp;#039; (Oktober 1958 bis Januar 1960; Chassisnummern 101 bis 249).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Serie 2&amp;#039;&amp;#039; (Februar 1960 bis April 1961; Chassisnummern 250 bis 600): Der Ölkreislauf wurde von 8,5 auf 9,6 und später auf 12 Liter vergrößert. Ein Ölkühler, ein [[Overdrive (Getriebe)|Overdrive]] und elektrische Fensterheber wurden auf Wunsch und gegen Aufpreis lieferbar. Die Gestaltung der Fensterrahmen änderte sich.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Serie 3&amp;#039;&amp;#039; (April bis September 1961; Chassisnummern 601 bis 765): Sie ist erkennbar an neu gestalteten Rückleuchten, die nun aus drei Einzelleuchten bestanden und auf einem verchromten Halter ruhten.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Serie 4&amp;#039;&amp;#039; (September 1961 bis Oktober 1962; Chassisnummern 766 bis 950): Die Hutze auf der Motorhaube wurde verkleinert. Es gab erneut geänderte Rückleuchten und einen neuen Kühlergrill mit sieben Querstäben anstelle der bisherigen Waben.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Serie 5&amp;#039;&amp;#039; (Oktober 1962 bis Juni 1963; Chassisnummern 1001 bis 1215&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die Chassisnummern 951 bis 1000 wurden für die Baureihe Vantage vergeben.&amp;lt;/ref&amp;gt;): Die Frontpartie wurde neu gestaltet. Der Standard-DB4 erhielt zurückversetzte und mit Plexiglas verkleidete Scheinwerfer, die zuvor bereits am DB4 Vantage installiert waren. Die Dachlinie wurde erhöht; zudem gab es weiter ausgestellte Kotflügel hinten. Beides diente dazu, das Raumangebot im Fond zu erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DB4 wurde anfänglich nur in Großbritannien verkauft, um Garantiefälle schnell und günstig beheben zu können.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Schäfer 16&amp;quot; /&amp;gt; Als das Auto in Deutschland über den [[Düsseldorf]]er Importeur [[Peter Lindner]]&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Günther 215&amp;quot;&amp;gt;Dieter Günther: &amp;#039;&amp;#039;Wachablösung&amp;#039;&amp;#039;. Aston Martin DB4, DB5 und DB6 in: Oldtimer Markt, Heft 11/1994, S. 215.&amp;lt;/ref&amp;gt; verfügbar war, kostete es 46.000 DM und damit 13.000 DM mehr als ein [[Mercedes-Benz W 198|Mercedes-Benz 300 SL]].&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Schäfer 17&amp;quot;&amp;gt;Michael Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Vier gewinnt&amp;#039;&amp;#039;. Beschreibung des Aston Martin DB4 in: Oldtimer Markt, Heft 11/2008, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DB4 Convertible ===&lt;br /&gt;
[[Datei:1962 Aston Martin DB4 (20349506890).jpg|miniatur|Aston Martin DB4 Convertible Serie V]]&lt;br /&gt;
Zusammen mit der Einführung des Series IV-Saloon stellte Aston Martin im Herbst 1961 eine Cabrioletversion des DB4 vor, die als &amp;#039;&amp;#039;Convertible&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde. Die später für offene Aston Martins üblich gewordene Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Volante&amp;#039;&amp;#039;, die sich auch in einigen Publikationen zum DB4 findet, verwendete das Werk bei diesem Modell noch nicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wood 79&amp;quot;&amp;gt;Jonathan Wood: &amp;#039;&amp;#039;Aston Martin DB4, DB5 and DB6: The Complete Story&amp;#039;&amp;#039;, The Crowood Press Ltd (3. August 2000), ISBN 978-1-86126-330-8, S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von der Dachpartie glich das nicht von Touring, sondern von Harold Beach entworfene&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Wood 79&amp;quot; /&amp;gt; offene Modell stilistisch dem geschlossenen Modell. Als die Serie V eingeführt wurde, vollzog das Cabriolet die damit verbundenen stilistischen Änderungen an der Frontpartie nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In technischer Hinsicht machte das Fehlen des Dachs einige Änderungen notwendig. Um die Verwindungen des offenen Autos zu reduzieren, wurden die vordere und die hintere Spritzwand sowie die Seitenschweller verstärkt. Die Windschutzscheibe war höher, um die Passagiere besser gegen den Fahrtwind zu schützen.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Schäfer 18&amp;quot;&amp;gt;Michael Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Vier gewinnt&amp;#039;&amp;#039;. Beschreibung des Aston Martin DB4 in: Oldtimer Markt, Heft 11/2008, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tankkonstruktion war vollständig anders als beim geschlossenen Modell. Während der &amp;#039;&amp;#039;Saloon&amp;#039;&amp;#039; einen großen, hinter der Rückbank angeordneten Tank hatte, gab es beim Cabriolet zwei kleine Tanks, die jeweils seitlich in den Kotflügeln untergebracht waren. Das Tankvolumen des &amp;#039;&amp;#039;Convertible&amp;#039;&amp;#039; war insgesamt 13 Liter kleiner als beim geschlossenen Modell.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Wood 79&amp;quot; /&amp;gt; Das Verdeck des &amp;#039;&amp;#039;Convertible&amp;#039;&amp;#039; bestand aus PVC. Der Verdeckmechanismus war so gestaltet, dass das Dach von einer Person auf- und zugeklappt werden konnte. Einen elektrisch unterstützten Mechanismus gab es beim DB4 Convertible nicht. Insgesamt war das Cabriolet 23&amp;amp;nbsp;kg schwerer als der &amp;#039;&amp;#039;Saloon&amp;#039;&amp;#039;. Der Kaufpreis des DB4 Convertible lag um 364&amp;amp;nbsp;£ höher als der des geschlossenen Modells.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Wood 79&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab auch ein sehr seltenes [[Hardtop]], das zum Preis von 200&amp;amp;nbsp;£ angeboten wurde. Zur gleichen Zeit kostete ein [[Mini (Auto)|Mini]] 500&amp;amp;nbsp;£.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Günther 215&amp;quot; /&amp;gt; Insgesamt wurden 70 DB4-Cabriolets hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DB4 GT ===&lt;br /&gt;
Der Aston Martin DB4 GT war eine besonders leichte und leistungsfähige Version des DB4. Er wurde 1959 präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Werksversion ====&lt;br /&gt;
[[Datei:1960 Aston Martin DB4GT (9343984675).jpg|miniatur|Aston Martin DB4 GT Coupé (1959–1963)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aston Martin, Techno-Classica 2018, Essen (IMG 9553).jpg|mini|Aston Martin Works DB4 G.T. Continuation von 2017]]&lt;br /&gt;
Im Vergleich zum regulären DB4 war der Radstand des GT um 127&amp;amp;nbsp;mm auf 2362&amp;amp;nbsp;mm verkürzt. Der DB4 GT war damit ein reiner Zweisitzer, dessen Türen deutlich verkürzt waren. Die Seitenscheiben und das Heckfenster waren aus leichtem Plexiglas gefertigt,&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Schäfer 18&amp;quot; /&amp;gt; und verschiedene technische Komponenten, die vornehmlich dem Komfort dienten, wurden entfernt. Hierzu gehörte die beim Saloon serienmäßig gelieferte Servounterstützung für die Bremsen. Das Gewicht des DB4 GT lag infolge dieser Veränderungen um 69&amp;amp;nbsp;kg unter dem des Standardmodells. Bei fünf Exemplaren wurden darüber hinaus auch einige Chassisteile aus Aluminium gefertigt, wodurch das Gewicht das Autos noch weiter gesenkt wurde.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Schäfer 18&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In stilistischer Hinsicht übernahm der DB4 GT die Grundform des GT4 Saloon. Allerdings war die Frontpartie neu gestaltet. Die Scheinwerfer waren in den Kotflügeln zurückversetzt angeordnet und mit einer Plexiglasabdeckung versehen. Dadurch verbesserte sich die Windschlüpfigkeit ([[Strömungswiderstandskoeffizient|&amp;#039;&amp;#039;c&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;w&amp;lt;/sub&amp;gt;-Wert]]) des Aufbaus. Diese Frontgestaltung wurde mit Einführung der Serie 5 vom Standard-DB4 übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DB4 GT hatte einen überarbeiteten Motor. Anders als das Standardtriebwerk des Saloon war er mit einer [[Doppelzündung]] und mit drei [[Weber-Vergaser|Weber]]-Doppelvergasern ausgestattet.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Günther 217&amp;quot; /&amp;gt; Hinzu kamen ein doppelter [[Starterklappe|Choke]] und eine höhere Verdichtung von 9:1. Nach Werksangaben lag die Leistung des Motors bei 302 bhp (222&amp;amp;nbsp;kW). Diese Angabe wird allerdings allgemein bezweifelt. Üblicherweise wird eine Leistung von 270&amp;amp;nbsp;bhp als realistisch angenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlegelmilch&amp;quot;&amp;gt;Rainer Schlegelmilch, Hartmut Lehbrinck, Jochen von Osterroth: &amp;#039;&amp;#039;Aston Martin&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Könemann 2005. ISBN 3-8331-1058-9, S. 140.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aston Martin bot fünf verschiedene Achsübersetzungen an.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Schäfer 18&amp;quot; /&amp;gt; Mit der längsten Übersetzung erreichte der DB4 GT eine Höchstgeschwindigkeit von 246&amp;amp;nbsp;km/h. Die bestmögliche Beschleunigung von null auf 100&amp;amp;nbsp;km/h erfolgte in 6,2 Sekunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung des DB4 GT hatte ihren Ursprung im Motorsport. Ein Prototyp des DB4 GT erschien im Mai 1959 bei der [[BRDC International Trophy]]. Der Rennfahrer [[Stirling Moss]] gewann mit ihm ein Rahmenrennen. Ein halbes Jahr später wurde der DB4 GT auf der London Motor Show öffentlich präsentiert. Der Verkaufspreis belief sich auf 4.670&amp;amp;nbsp;£. Er war damit 586&amp;amp;nbsp;£ (den Gegenwert eines Mini) teurer als der DB4 Saloon. Der DB4 GT entstand in 75 Exemplaren. Das Auto wurde vielfach bei Motorsportveranstaltungen eingesetzt, war den ähnlich konfigurierten Autos von [[Ferrari]] aber meist unterlegen.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Schlegelmilch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 wurde die Produktion des DB4 GT wieder aufgenommen und 25 weitere Exemplare nach Originalplänen für Sammler gefertigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.auto-motor-und-sport.de/news/aston-martin-db4-gt-kommt-zurueck-nur-25-werden-gebaut/|titel=Aston Martin DB4 GT kommt zurück: Nur 25 werden gebaut - auto motor und sport|hrsg=auto-motor-und-sport.de|autor=Uli Baumann|zugriff=2018-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== DB4 GT Zagato ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Aston Martin DB4 GT Zagato}}&lt;br /&gt;
[[Datei:1961 Aston Martin DB4 GT Zagato - fvr3.jpg|miniatur|Aston Martin DB4 GT Zagato]]&lt;br /&gt;
Auf der Basis des DB4 GT entstand als separates Modell der [[Aston Martin DB4 GT Zagato]]. Seine Entwicklung ging auf [[Tony Crook]] zurück, der zu dieser Zeit Mitinhaber des Aston-Martin-Konkurrenten [[Bristol Cars|Bristol]] und zugleich Zagatos exklusiver Vertreter für Großbritannien war. Der DB4 GT Zagato hatte eine stilistisch eigenständige Karosserie, die [[Ercole Spada]] entworfen hatte und als „brutal schön“ wahrgenommen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Whyte 103&amp;quot;&amp;gt;Andrew Whyte: &amp;#039;&amp;#039;The Aston Martin and Lagonda. Volume 1: Six-cylinder DB models&amp;#039;&amp;#039;. Motor Racing Publications, London 1984, ISBN 0-900549-83-1, S. 103.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Motorleistung wurde ein weiteres Mal auf nunmehr 314&amp;amp;nbsp;PS erhöht;&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Günther 217&amp;quot; /&amp;gt; das komplette Fahrzeug war deutlich leichter als der serienmäßige DB4 GT. Die öffentliche Vorstellung des Modells erfolgte im Oktober 1960 auf der Londoner Earls Court Motorshow.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Whyte 103&amp;quot; /&amp;gt; Zagato fertigte insgesamt 19 Exemplare dieses Fahrzeugs, die sich stilistisch jeweils in Details voneinander unterschieden. Sie werden heute als &amp;#039;&amp;#039;Sanction I&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die Autos wurden vielfach im Motorsport eingesetzt. Das britische Team Essex Racing Stable meldete beispielsweise zwei Fahrzeuge zum [[24-Stunden-Rennen von Le Mans 1961]]. In den 1980er- und 1990er-Jahren entstanden vier (&amp;#039;&amp;#039;Sanction II&amp;#039;&amp;#039;) und später noch einmal zwei (&amp;#039;&amp;#039;Sanction III&amp;#039;&amp;#039;) Nachbauten des DB4 GT Zagato.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DB4 GT Zagato gehört heute zu den teuersten Klassikern auf dem Oldtimermarkt.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Dailymail&amp;quot; /&amp;gt; Ein &amp;#039;&amp;#039;Sanction-I&amp;#039;&amp;#039;-Exemplar erreichte 2015 einen Verkaufspreis von 14,3&amp;amp;nbsp;Mio&amp;amp;nbsp;£.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://rmsothebys.com/ny15/new-york---driven-by-disruption/lots/1962-aston-martin-db4gt-zagato/1078309 |titel=New York – Driven By Disruption |hrsg=rmsothebys.com |datum=2015-12-10 |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160323030000/http://rmsothebys.com/ny15/new-york---driven-by-disruption/lots/1962-aston-martin-db4gt-zagato/1078309 |archiv-datum=2016-03-23 |archiv-bot= |zugriff=2016-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aston Martin DB4 GT Bertone Jet ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Paris - Bonhams 2013 - Aston Martin DB4GT Bertone Jet - 1960 - 002.jpg|miniatur|Aston Martin DB4 GT Bertone Jet]]&lt;br /&gt;
Das letzte Chassis der DB4-GT-Baureihe&amp;lt;ref name=&amp;quot;Whyte 105&amp;quot;&amp;gt;Andrew Whyte: &amp;#039;&amp;#039;The Aston Martin and Lagonda. Volume 1: Six-cylinder DB models&amp;#039;&amp;#039;. Motor Racing Publications, London 1984, ISBN 0-900549-83-1, S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt; erhielt einen eigenständigen Aufbau des italienischen Designers und Karosserieherstellers [[Bertone]]. Der Wagen trug die Zusatzbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Jet&amp;#039;&amp;#039;. Die Stufenheckkarosserie des &amp;#039;&amp;#039;Jet&amp;#039;&amp;#039; entwarf [[Giorgetto Giugiaro]]. Der hellgrün lackierte Wagen wurde auf dem [[Genfer Auto-Salon]] im März 1961 öffentlich vorgestellt und erschien im gleichen Jahr auch auf dem [[Turiner Autosalon]]. [[Nuccio Bertone]] hoffte auf die Auflage einer kleinen Serie; das Interesse an dem &amp;#039;&amp;#039;Jet&amp;#039;&amp;#039; war dafür aber nicht groß genug. Tatsächlich wurde der Jet angesichts des zeitgleich in Genf präsentierten und als Sensation empfundenen [[Jaguar E-Type]] kaum beachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrew Whyte: &amp;#039;&amp;#039;The Aston Martin and Lagonda. Volume 1: Six-cylinder DB models&amp;#039;&amp;#039;. Motor Racing Publications, London 1984, ISBN 0-900549-83-1, S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Prototyp des Jet wurde in den 1960er-Jahren an einen Kunden in Beirut und später in die USA verkauft, bevor Aston Martin ihn übernahm und restaurierte. Er wurde seit den 1990er-Jahren auf diversen Klassikerausstellungen gezeigt und gewann mehrere Preise. 2013 wurde er für 4&amp;amp;nbsp;Mio&amp;amp;nbsp;€ bei einer Auktion verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bonhams.com/auctions/20927/lot/239/ Beschreibung und Abbildungen des DBT4 GT Bertone Jet auf der Internetseite des Auktionshauses Bonhams] (abgerufen am 8. April 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aston Martin nutzte den Namen Jet in den folgenden Jahrzehnten wiederholt für unterschiedliche Prototypen und Unikate, zuletzt 2013 für einen auf Kundenwunsch gefertigten [[Shooting Brake]] auf der Basis des [[Aston Martin Rapide]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DB4 Vantage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Aston Martin DB5 James Bond photo1.JPG|miniatur|War ursprünglich ein DB4 Vantage: James Bonds Aston Martin DB5 aus dem Film „Goldfinger“]]&lt;br /&gt;
Zur Einführung der Serie IV 1961 wurde auch ein Hochleistungsmodell Aston Martin DB4 Vantage angeboten. Das Auto hatte den regulären Radstand des DB4 Saloon, war aber mit einem überarbeiteten Motor ausrüstet, dessen Leistung zwischen der des Standardmodells und der des DB4GT lag. Der Motor das Vantage hatte drei [[SU-Vergaser]] und neu gestaltete Zylinderköpfe, die mit größeren Ventilen ausgestattet waren.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Schäfer 18&amp;quot; /&amp;gt; sodass es eine Leistung von 266 bhp (196&amp;amp;nbsp;kW) erreichte. Die meisten [[Aston Martin Vantage|Vantage]] waren auch mit den Scheinwerfern des DB4 GT ausgestattet. Die Vantage-Version wurde sowohl für die Serie IV als auch die Serie V in geschlossener und in offener Version angeboten. Insgesamt gab es 136 Saloons und 32 Cabriolets mit dem Vantage-Motor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Exemplar des Serie-V-Vantage baute Aston Martin 1963 zum Prototyp des kommenden DB5 auf (Chassisnummer DP216/1). Nach seiner Stilllegung wurde dieser Prototyp als Requisite in dem [[James Bond|James-Bond]]-Film [[James Bond 007 – Goldfinger|Goldfinger]] eingesetzt.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Schäfer 18&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DB4 Vantage GT ===&lt;br /&gt;
Eine weitere Kombination aus dem DB4-Baukasten war die Verbindung der regulären Saloon-Karosserie mit dem Motor des DB4 GT. Sie waren noch leistungsstärker als der ebenfalls auf dem regulären Chassis basierende DB4 Vantage. Diese individuell auf Kundenwunsch hergestellten Fahrzeuge erhielten in der Literatur die Bezeichnung DB4 Vantage GT, die werksseitig nicht verwendet wurde. Sie entstanden ab 1960 in insgesamt 14 Exemplaren: drei Fahrzeuge der Serie III, die nachträglich auf diese Konfiguration umgerüstet wurden, ferner fünf der Serie IV und sechs der Serie V. Die DB4 Vantage GT gehören heute zu den am meisten gesuchten Klassikern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bonhams.com/auctions/17327/lot/240/ Beschreibung und Abbildung eines DB 4 Vantage GT auf der Internetseite des Auktionshauses Bonhams] (abgerufen am 8. April 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten für den Rennsport ==&lt;br /&gt;
Von dem DB4 bzw. dem DB4 GT leitete Aston Martin in den frühen 1960er-Jahren mehrere Rennsportfahrzeuge ab, die werksseitig und von privaten Teams bei Motorsportveranstaltungen eingesetzt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrew Noakes: &amp;#039;&amp;#039;Faszination Aston Martin&amp;#039;&amp;#039;. Parragon, Bath 2006, ISBN 978-1-4054-7900-4, S. 67 und 69 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aston Martin DP 212 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:1961 Aston Martin DP212.jpg|miniatur|Aston Martin DP 212]]&lt;br /&gt;
Der [[Aston Martin DP 212]] war ein geschlossener Sportwagen, der für die Teilnahme am [[24-Stunden-Rennen von Le Mans 1962]] entwickelt wurde. Er nutzte den weitgehend unveränderten Kastenrahmen des Serien-DB4 und hatte ein auf 3995&amp;amp;nbsp;cm³ vergrößerten Reihensechszylindermotor sowie eine veränderte Radaufhängung. Die rundliche Karosserie war eigenständig, hatte jedoch in Details Ähnlichkeiten dem DBT4GT Zagato. [[Richie Ginther]] und [[Graham Hill]] gingen mit dem DP 212 im Jahr 1962 in Le Mans an den Start. Nach der ersten Runde lag Hill in Führung. Das Auto fiel allerdings nach sechs Stunden infolge eines Kolbenschadens aus. Zuvor hatte sich das Auto als aerodynamisch problematisch erwiesen: Die rundlich gestaltete Heckpartie produzierte zu wenig Abtrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aston Martin DP 214 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Aston Martin DP214 (1962) (18679843119).jpg|miniatur|Mit DB4-GT-Technik: Aston Martin DP 214]]&lt;br /&gt;
Für das [[24-Stunden-Rennen von Le Mans 1963]] baute Aston Martin zwei Exemplare des [[Aston Martin DP 214|DP 214]], die für die Serienwagen-Klasse vorgesehen waren. Sie waren mit einem Reihensechszylindermotor aus dem DT4 GT ausgerüstet, dessen Hubraum leicht auf 3750&amp;amp;nbsp;cm³ vergrößert worden war. Die Leistung wurde mit 317&amp;amp;nbsp;bhp angegeben. Im Gegensatz zum DP 212 hatten die DP 214 ein Steilheck (sog. &amp;#039;&amp;#039;[[Wunibald Kamm|Kamm-Back]]&amp;#039;&amp;#039;), das Aston Martin später für den DB6 übernahm. Die DP 214 galten als sehr schnell; sie waren die ersten Autos, die auf der [[Mulsanne-Gerade]]n des [[Circuit des 24 Heures]] schneller als 300&amp;amp;nbsp;km/h fuhren.  Beim Rennen fielen beide Autos erneut nach Kolbenschäden aus. Die DP 214 wurden im Verlauf des Jahres 1963 noch bei mehreren weiteren Langstreckenrennen an den Start gebracht. Das beste Ergebnis erzielten sie beim [[Inter Europa Cup]] in [[Autodromo Nazionale Monza|Monza]], das [[Roy Salvadori]] gewann und [[Lucien Bianchi]] als Dritter beendete. Zu Beginn der Saison 1964 wurden die Autos an private Teams verkauft, die sie bei diversen Rennen meldeten. Beim [[1000-km-Rennen auf dem Nürburgring 1964]] verunglückte [[Brian Hetreed]] tödlich in einem DP 214. Das verbliebene Auto nahm bis 1973 wiederholt an Rennen teil. Inzwischen wurde es aufwändig restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Mark Ewing: &amp;#039;&amp;#039;One Fine Lorry.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sports Car International.&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 6.9, 1990, S. 28–30&lt;br /&gt;
* Dieter Günther: &amp;#039;&amp;#039;Wachablösung&amp;#039;&amp;#039;. Aston Martin DB4, DB5 und DB6 in: [[Oldtimer Markt]], Heft 11/1994, S. 212 ff.&lt;br /&gt;
* Andrew Noakes: &amp;#039;&amp;#039;Faszination Aston Martin&amp;#039;&amp;#039;. Parragon, Bath 2006, ISBN 978-1-4054-7900-4.&lt;br /&gt;
* William Presland: &amp;#039;&amp;#039;Aston Martin V8&amp;#039;&amp;#039;. Crowood Press 2009. ISBN 978-1-84797 066-4&lt;br /&gt;
* Michael Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Vier gewinnt&amp;#039;&amp;#039;. Beschreibung des Aston Martin DB4 in: Oldtimer Markt, Heft 11/2008, S. 10 ff.&lt;br /&gt;
* Rainer Schlegelmilch, Hartmut Lehbrinck, Jochen von Osterroth: &amp;#039;&amp;#039;Aston Martin&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Könemann 2005. ISBN 3-8331-1058-9.&lt;br /&gt;
* Jonathan Wood: &amp;#039;&amp;#039;Aston Martin DB4, DB5 and DB6: The Complete Story&amp;#039;&amp;#039;, The Crowood Press Ltd (3. August 2000), ISBN 978-1-86126-330-8&lt;br /&gt;
* Andrew Whyte: &amp;#039;&amp;#039;The Aston Martin and Lagonda. Volume 1: Six-cylinder DB models&amp;#039;&amp;#039;. Motor Racing Publications, London 1984, ISBN 0-900549-83-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.astonmartin.com/heritage/past-models/db4 DB4/DB4 Convertible auf astonmartin.com] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.astonmartin.com/heritage/past-models/db4gt DB4 GT/DB4 GT Zagato auf astonmartin.com] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rennwagen des 24-Stunden-Rennens von Le Mans]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Coupé]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cabriolet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aston-Martin-Automobil|DB04]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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