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	<title>Asta Heiberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T03:08:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Asta_Heiberg&amp;diff=2112504&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Shaun92: Literatur ergänzt</title>
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		<updated>2023-08-12T19:18:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literatur ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Asta Sophie Charlotte Heiberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geb. Gräfin Baudissin (Knooper Linie) (* [[7. Mai]] [[1817]] in [[Greifswald]]; † [[28. Januar]] [[1904]] in [[Schleswig]]) war eine [[deutsche Schriftsteller]]in.&amp;lt;ref&amp;gt;Sie ist nicht mit Asta Gräfin Baudissin (* 1888), der Verfasserin des Werkes &amp;#039;&amp;#039;Auch ein Menschenschicksal&amp;#039;&amp;#039;, identisch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Asta von Baudissins Eltern Graf Christian Karl von [[Baudissin (Adelsgeschlecht)|Baudissin]] (1790–1868) und Anna Margarete Henriette Kunniger (1788–1864) stammten aus [[Sachsen]], hatten 1810 in [[Dresden]] geheiratet und zogen erst 1816 nach Greifswald. Hier kam Baudissin als fünftes von 13 Kindern zur Welt; Schriftstellerin [[Caroline Adelheid Cornelia von Baudissin]] war ihre Großmutter. Ihre Geschwister [[Wolf Friedrich Ottomar von Baudissin|Wolf]] (1812–1887), [[Thekla von Baudissin|Thekla]], [[Ulrich von Baudissin|Ulrich]] (1816–1893) und [[Adelbert Heinrich von Baudissin|Adelbert]] wurden wie sie schriftstellerisch tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Tochter, zwei ältere Schwestern waren zeitig verstorben, musste Baudissin schon früh Verantwortung innerhalb der Familie übernehmen. Sie galt als „Hauptstütze“ ihrer Mutter und sorgte für ihre Geschwister.&amp;lt;ref&amp;gt;Sabine Schreiner: &amp;#039;&amp;#039;Sprachenlernen in Lebensgeschichten der Goethezeit.&amp;#039;&amp;#039; ludicium 1992, S. 234.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als die Familie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geriet, zog sie vom Greifswalder Gut zunächst nach [[Horsens]] und später nach [[Rendsburg]] um. Im Jahr 1833, Baudissin war 17 Jahre alt, ließ sich die Familie schließlich in Schleswig nieder. Während ihre Brüder das Gymnasium besuchten, erhielt Baudissin ihre Bildung durch Privatunterricht von ihrem Vater; Konfirmationsunterricht nahm sie bei [[Claus Harms]]&amp;lt;ref&amp;gt;Claus Harms: &amp;#039;&amp;#039;Ausgewählte Schriften und Predigten. Band 1&amp;#039;&amp;#039;. C. Wolff, 1955, S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt; und bildete sich durch Lesen weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. September 1835&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Alberti (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Schleswig-Holstein-Lauenburgischen und Eutinischen Schriftsteller von 1829 bis Mitte 1866&amp;#039;&amp;#039;. Maack, Kiel 1867, S. 339.&amp;lt;/ref&amp;gt; heiratete Asta von Baudissin in Schleswig den Schriftsteller und Juristen [[Carl Friedrich Heiberg]] (1796–1872). „Sie begründeten die Familien-Dynastie der Heibergs, die in der Folgezeit zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten hervorbringen sollte.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Philipsen&amp;quot;&amp;gt;Vgl. Artikel von Philipsen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemeinsam bezogen sie in Schleswig das Haus am heutigen Stadtweg 39, das Heiberg bis zu ihrem Tod bewohnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihren Mann kam sie in Kontakt mit der schleswig-holsteinischen Bewegung, die sich für eine Loslösung Schleswig-Holsteins von [[Dänemark]] einsetzte. In seiner patriotischen Schrift &amp;#039;&amp;#039;Vom verrathenen Bruderstamme&amp;#039;&amp;#039; verteidigte [[Gustav Rasch (Schriftsteller)|Gustav Rasch]] Heibergs Ehemann, der in Konflikt mit den nationalen Kreisen gekommen war, und schrieb über sie: „Und kennt Jemand eine bessere und energischere Schleswig-Holsteinerin, wie seine Gemahlin, Gräfin Asta Baudissin? Für mich ist sie die erste unter den Damen in Schleswig-Holstein.“&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav Rasch: &amp;#039;&amp;#039;Vom verrathenen Bruderstamme. Der Krieg Schleswig-Holstein im Jahr 1864&amp;#039;&amp;#039;. 1. Band. Otto Wigand, Leipzig 1864, S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Sohn [[Hermann Heiberg]] kam 1840 zur Welt. Er war später als Schriftsteller erfolgreich und widmete „seiner theuren Mutter“ das 1886 erschienene Werk &amp;#039;&amp;#039;Eine vornehme Frau&amp;#039;&amp;#039;. Insgesamt entstammten der Ehe drei Söhne und eine Tochter. Nach dem Tod ihres Ehemanns im Jahr 1872 lebte Asta Heiberg lange Jahre mit ihrem Sohn, dem Schleswiger Bürgermeister [[Julius Heiberg]], zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1853 siedelte Asta Heiberg nach [[Dresden]] über, wo sie mehrere Jahre lebte. In dieser Zeit kam sie mit dem literarischen Kreis um [[Ludwig Tieck]] zusammen. Sie pflegte zudem Beziehungen zur adeligen Familie von Pogwisch, zu der auch [[Ottilie von Goethe]] und [[Ulrike von Pogwisch]] gehörten, und verkehrte mit den Enkeln [[Johann Wolfgang von Goethe]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asta Heiberg hatte nach dem Tod ihres Ehemanns 1872 mit dem Schreiben begonnen. Die Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Der gerade Weg&amp;#039;&amp;#039; erschien 1882 in &amp;#039;&amp;#039;Dr. L. Meyns schleswig-holsteinischem Haus-Kalender&amp;#039;&amp;#039;. Äußerst populär wurden ihre 1897 „in einem eigentümlich sprunghaften Stile geschriebenen“&amp;lt;ref&amp;gt;Julius Elias, Max Osborn, Wilhelm Fabian: &amp;#039;&amp;#039;Jahresberichte für Neuere Deutsche Literaturgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Göschen 1902, S. XXVI.&amp;lt;/ref&amp;gt; Memoiren &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen aus meinem Leben&amp;#039;&amp;#039;. Das Buch war zunächst im Privatdruck erschienen, jedoch so schnell vergriffen, dass es beim renommierten Verlag Carl Heymann erneut aufgelegt wurde. Heiberg widmete ihre Memoiren ihrem verstorbenen Ehemann. In &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen aus meinem Leben&amp;#039;&amp;#039; beschreibt sie „die politischen und gesellschaftlichen Zustände im Schleswig-Holstein des 19. Jahrhunderts“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Philipsen&amp;quot; /&amp;gt; gibt Einblicke in ihr Leben und zeichnet ein Bild populärer Persönlichkeiten ihrer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1904 verstarb Asta Heiberg im Alter von 86 Jahren und wurde unter großer Anteilnahme der Bevölkerung auf dem Domfriedhof in Schleswig beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* 1882: Der gerade Weg (Erzählung). In: &amp;#039;&amp;#039;Dr. L. Meyns schleswig-holsteinischem Haus-Kalender&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1897: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen aus meinem Leben&amp;#039;&amp;#039;. (Memoiren). 2. Auflage. Heymanns, Berlin 1897. X S., 1 Bl., 271 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Otto Achelis: &amp;#039;&amp;#039;Aus Asta Heibergs Jugendzeit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Angler Heimatvereins&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 25 (1961), S. 84–86.&lt;br /&gt;
* Silke Bromm-Krieger: &amp;#039;&amp;#039;Asta Heiberg, Schriftstellerin&amp;#039;&amp;#039;. In: dies.: &amp;#039;&amp;#039;Schleswigs vergessene Töchter. Eine Spurensuche&amp;#039;&amp;#039;. Boyens, Heide 2004, ISBN 3-8042-1136-4, S. 27–32.&lt;br /&gt;
* Rainer S. Elkar: &amp;#039;&amp;#039;Heiberg, Asta Sophia Charlotte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schleswig-Holsteinisches Biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Band 3. Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1974, S. 146f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heiberg, Asta&amp;#039;&amp;#039;. In: Elisabeth Friedrichs: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschsprachigen Schriftstellerinnen des 18. und 19. Jahrhunderts. Ein Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Metzler, Stuttgart 1981, ISBN 3-476-00456-2, (Repertorien zur deutschen Literaturgeschichte 9), S. 122.&lt;br /&gt;
* {{Pataky|1|324||Heiberg, Asta|20009046690}}&lt;br /&gt;
* {{Pataky|2|515||Heiberg, Frau Asta|20009093559}}&lt;br /&gt;
* Bernd Philipsen: &amp;#039;&amp;#039;Asta Heiberg. Später Ruhm als Memoiren-Autorin&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schleswiger Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, 9. Juni 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.reventlow.dk/cgi-bin/igmget.cgi/n=reventlow?I15690 Bilder von Asta Heiberg auf reventlow.dk]&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-biographie.de/sfz28701.html Seite über Heiberg bei Deutsche Biographie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116572957|VIAF=64761124}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heiberg, Asta}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titulargraf (Baudissin)|Asta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Baudissin|Asta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1817]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heiberg, Asta&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Baudissin, Asta von (Geburtsname); Heiberg, Asta Sophie Charlotte (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Schriftstellerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Mai 1817&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Greifswald]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Januar 1904&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schleswig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Shaun92</name></author>
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