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	<title>Ast - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T10:19:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ast&amp;diff=122353&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;At40mha: Hilfe:Wikisyntax/Validierung#Fehlerhafte Dateioption behoben</title>
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		<updated>2024-04-12T18:21:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Hilfe:Wikisyntax/Validierung&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Hilfe:Wikisyntax/Validierung (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Hilfe:Wikisyntax/Validierung#Fehlerhafte Dateioption&lt;/a&gt; behoben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert spezielle Pflanzenwuchsformen, für andere Bedeutungen siehe [[Ast (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ast&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die krautige oder holzige [[Sprossachse|Achse]] eines [[Spross|Seitensprosses]] der [[Pflanzen]] mit [[Kormus]] (veraltet: Kormophyten). Ein Ast kann der Achse des Grundtriebs ([[Stängel]] bzw. [[Baum #Aufbau des Baumstammes|Stamm]]) oder wiederum anderen Ästen seitlich entspringen. Ein [[Zweig]] ist ein Ast samt Blättern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischadler2008&amp;quot; /&amp;gt; Umgangssprachlich wird der Begriff oft auf die holzigen Äste von [[Baum|Bäumen]] reduziert. In der [[Holznutzung]] ist die Unterscheidung von Ast und Zweigwerk üblich&amp;amp;nbsp;– beziehungsweise nennt man den Zweig, wie auch die Spuren, die das Zweigwerk im Holz hinterlässt, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Astholz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder „Ast“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Astwuchs.JPG|mini|Wo ein [[Blitz]] durch [[Stromwärme]] einen Teil des Baumstamms absprengte, wird seine innere Struktur sichtbar.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologische Grundlagen ==&lt;br /&gt;
=== Die Entstehung von Ästen ===&lt;br /&gt;
Ein Ast entwickelt sich normalerweise aus einer [[Achselknospen|Achselknospe]] entweder von der [[Sprossachse]], d. h. dem Haupttrieb, oder aber von einem bereits bestehenden Ast aus. Eine solche Achselknospe bildet sich am Ansatzpunkt eines [[Blatt (Pflanze)|Blatts]] am jeweiligen Ast bzw. der Sprossachse. In ihr sind die Anlagen des neuen Astes in Form von sogenannten [[Meristem]]en enthalten, also Bereichen dicht gepackter, undifferenzierter Zellen, welche bei [[Differenzierung (Biologie)|Ausdifferenzierung]] die verschiedenen Gewebe des Holzes und der anliegenden Blätter bilden. Eine Knospe muss nicht zwangsläufig austreiben; manche Knospen werden niemals aktiviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=William K. Purves, David Sadava, Jürgen Markl, Gordon H. Orians, H. Craig Heller |Titel=Purves Biologie |Auflage=9. Aufl |Verlag=Spektrum |Ort=Heidelberg |Datum=2011 |ISBN=978-3-8274-2650-5 |Seiten=952 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Sonderform sind Meristeme, welche für „Notfallzwecke“ in den Stamm eines Baumes eingelagert werden und zum Beispiel im Falle des Fällens für ein neues Austreiben völlig ohne erkennbaren Knospen sorgen können. Diese Triebe werden [[Angsttrieb|Wasserreisern]] oder Klebäste genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ansatzstelle des Astes am Stamm ist besonderen [[Hebel (Physik)|Hebelkräften]] ausgesetzt und wird deshalb durch eine besondere Verdickung, den [[Astring]] stabilisiert. Dieser entsteht, indem der aus Gewebe des Astes bestehende [[Astkragen]] von Gewebe des Stammes umgeben wird, welches den sogenannten [[Stammkragen]] bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bereiche, in denen sich Äste entwickeln ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Knoten Ast.jpg|200px|mini|Mit einem losen Knoten hochgebundener Ast]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einem Baum befinden sich lebende Äste im Normalfall am oberen Baumabschluss, der &amp;#039;&amp;#039;[[Baumkrone|Krone]]&amp;#039;&amp;#039;. Darunter befindet sich der Stamm mit seiner &amp;#039;&amp;#039;[[Totastzone]]&amp;#039;&amp;#039; und den &amp;#039;&amp;#039;Aststümpfen&amp;#039;&amp;#039; – alten, abgestorbenen Ästen, die durch höherliegende Äste überschattet und deshalb abgeworfen wurden. Ausnahme hiervon ist neben den bereits erwähnten Wasserreisern die Krankheit &amp;#039;&amp;#039;Zopftrocknis&amp;#039;&amp;#039;, bei der auch Äste im oberen Kronenbereich absterben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für die Forstwirtschaft ==&lt;br /&gt;
Äste spielen eine Rolle für die Qualität des Holzes: Bricht ein Ast vom Stamm ab, versucht der Baum, diese Wunde zu überwallen. Je nach Form spricht man von &amp;#039;&amp;#039;Beulen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Knorren&amp;#039;&amp;#039; (‚Knoten‘, vergl. [[Knüttel]] und [[Knüppelholz]]), &amp;#039;&amp;#039;Bändern&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rosen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bärten&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Siegeln&amp;#039;&amp;#039;. Diese vermindern die [[Holzfehler|Qualität des Holzes]] fast immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn zwei oder mehr Äste einen Stamm als dominanten Trieb ablösen, bezeichnet man die Stelle der „Aufspaltung“ als [[Zwiesel (Botanik)|Zwiesel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aststärken ===&lt;br /&gt;
Die [[Forstwirtschaft]] unterscheidet folgende &amp;#039;&amp;#039;Aststärken&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Feinast&amp;#039;&amp;#039;: Durchmesser ist kleiner als drei Zentimeter&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwachast&amp;#039;&amp;#039;: Durchmesser liegt zwischen drei und fünf Zentimetern&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grobast&amp;#039;&amp;#039;: Durchmesser liegt zwischen fünf und zehn Zentimetern&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Starkast&amp;#039;&amp;#039;: Durchmesser liegt bei über zehn Zentimetern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man spricht auch von &amp;#039;&amp;#039;[[Derbholz]]&amp;#039;&amp;#039; ab 7&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser und &amp;#039;&amp;#039;Nichtderbholz&amp;#039;&amp;#039; bis 7&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser, darunter fällt das &amp;#039;&amp;#039;[[Reisigholz]]&amp;#039;&amp;#039; für die Fein- und Schwachäste. Der [[Wipfel]] als Ganzes wird, ob Stammverlängerung beim Nadelholz, oder verzweigtes Astholz, unter dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;Zopfholz&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Holzverarbeitung ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Holzfehler}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Emirgan 04589.jpg|mini|Stark verästelter Baum]]&lt;br /&gt;
Bei dem Material Holz bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;Ast&amp;#039;&amp;#039; als Wuchsmerkmal das [[Kernholz]] eines Astes, das bis ins [[Mark (Botanik)|Mark]] des Baumes führt, und daher in allen Zonen des aufgeschnittenen Holzes verbleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Lage und Anordnung führen Äste meist zu einer Minderung der Holzqualität, da sie den [[Faser]]verlauf stören und so die [[Reißlänge|physikalische Belastbarkeit]] des Holzes verringern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Astreinheit und Astigkeit ====&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Astreinheit&amp;#039;&amp;#039; ist im Allgemeinen ein [[Qualität]]smerkmal für [[Konstruktionsholz]]. Das entsprechende Holzstück ist frei (&amp;#039;&amp;#039;rein&amp;#039;&amp;#039;) von Ästen, insbesondere aber Astlöchern, und wird beispielsweise für [[Bauholz]], [[Möbel]], [[Tür]]en oder [[Fenster]] verwendet. Holz mit vielen Ästen nennt man &amp;#039;&amp;#039;astig&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;ästig&amp;#039;&amp;#039;, das ist ein [[Holzfehler #Ästigkeit und Beulen|Holzfehler]]. [[Tischlerholz]] oder [[Furnier]], besonders bei interessant [[Maserung|gemaserten]] Holzsorten ohne Neigung zu &amp;#039;&amp;#039;Ausfallästen&amp;#039;&amp;#039;, bildet eine Ausnahme: So ist zum Beispiel die [[Zirbelkiefer]] mit den typischen schwarzen Ästen oder der [[Vogelaugenahorn]] ein gefragtes Holz.&lt;br /&gt;
* Um Astreinheit zu erreichen, werden die Bäume sehr eng gepflanzt (&amp;#039;&amp;#039;im Verband&amp;#039;&amp;#039;). Sie wachsen schnell in die Höhe (&amp;#039;&amp;#039;schießen auf&amp;#039;&amp;#039;) und bilden ein kurzes Zopfstück und kaum Äste am Mittelstamm. Solches Holz ist von höchster Qualität und wird als &amp;#039;&amp;#039;[[Schälholz]]&amp;#039;&amp;#039; zur Herstellung von Furnieren oder im [[Musikinstrumentenbau|Instrumentenbau]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
* Bei besonders schönen geraden [[Nadelbaum|Nadelbäumen]] werden die unteren, meist dürren Äste entfernt. In dem Holz, das nach dieser sogenannten [[Wertästung]] am Stamm zuwächst, werden die Äststümpfe schnell und sauber überwallt und sind im [[Starkholz]] nicht an der Oberfläche.&lt;br /&gt;
Laubbäume verlieren ihre Äste normalerweise von selbst, so dass dort keine Wertästung stattfindet. Eine Ausnahme bildet die [[Eiche]], deren Totäste viele Jahre am Baum bleiben, und die als Bauholz regional eine wichtige Rolle spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Löcher in einem Brett zu vermeiden, werden Durchfalläste in der Regel bei der Herstellung ausgebohrt und durch einen [[Astlochdübel]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Astrein&amp;#039;&amp;#039; wurde zu einem Wort der Jugendsprache mit positiver Konnotation.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/astrein &amp;#039;&amp;#039;astrein&amp;#039;&amp;#039;] im Duden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrich Ammon |Titel=Variantenwörterbuch des Deutschen |Verlag=De Gruyter |Datum=2004 |ISBN=3-11-016575-9 |Seiten=56 |Online={{Google Buch |BuchID=EJoVyz8_J14C |Seite=56 |Hervorhebung=astrein jugendsprache}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausfalläste, Astlöcher ====&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;Astloch&amp;#039;&amp;#039; entsteht, wenn sich ein in einem [[Holzbrett|Brett]] befindlicher Ast von dem übrigen Holzgewebe löst und herausfällt, ein &amp;#039;&amp;#039;Ausfallast&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gründe für das Ablösen vom restlichen Holz sind:&lt;br /&gt;
* Astholz enthält wesentlich mehr [[Lignin]]. Dadurch ist es härter, spröder und schwindet bei der Trocknung stärker.&lt;br /&gt;
* Die Fasern laufen nicht parallel zu den Fasern im Stamm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob ein Ast ausfällt, hängt zum einen von der Holzsorte ab (so neigt die [[Tannen|Tanne]] mehr dazu als die [[Fichten|Fichte]], die [[Kiefern|Kiefer]] aber kaum), zum anderen, ob der Aststumpf schnell überwallt wurde oder das [[Totholz]] noch lange am Stamm verblieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturelle Bedeutung ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Ast (Heraldik)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Ast}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Branches|Ast}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischadler2008&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|978-3-85474-187-9}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzanatomie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;At40mha</name></author>
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