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	<title>Assmannshausen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Rüdesheim am Rhein&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen_Assmannshausen.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= Wappen der früheren Gemeinde Assmannshausen&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/59/17/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 07/52/02/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 92 &amp;lt;!-- Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 995&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2018-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;[https://stadt-ruedesheim.de/seite/86988/r%C3%BCdesheim-in-zahlen.html Stadt Rüdesheim am Rhein: Rüdesheim in Zahlen], abgerufen im Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1977-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 65385&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06722&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Assmannshausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Rüdesheim am Rhein]] im [[Rheingau-Taunus-Kreis]] im südwestlichen [[Hessen]], der für seinen [[Rotwein]]&amp;amp;shy;anbau bekannt ist. Der knapp 1000 Einwohner zählende Ort liegt am [[Rhein]] und gehört zum [[Welterbe Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal|Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Assmannshausen 001.jpg|mini|Blick über den Ort zum Rhein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Assmannshausen.jpg|mini|Assmannshausen im Herbst 2006]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Assmannshausen fg02.JPG|mini|Blick aus 1.000 Meter Höhe]]&lt;br /&gt;
Assmannshausen liegt eng gedrängt am Ostufer des Rheins kurz unterhalb des [[Binger Loch]]s bei Stromkilometer 532,5 als erster bzw. oberster rechtsrheinischer Ort im [[Oberes Mittelrheintal|Oberen Mittelrheintal]]. Durch den Ort läuft der &amp;#039;&amp;#039;Aulhausener Bach&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Eichbach&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Höllenbach&amp;#039;&amp;#039; genannt, aus einem engen [[Kerbtal]] im [[Rheinisches Schiefergebirge|Rheinischen Schiefergebirge]] kurz unterhalb des Binger Lochs von rechts dem obersten Mittelrhein zu. Nur die als [[Ortsumgehung]] ausgebaute [[Bundesstraße 42]] trennt den Ort vom Rhein, an dessen Ufer die [[Fahrgastschifffahrt]] auf dem Strom an mehreren [[Schiffslandebrücke]]n fahrplanmäßig anlegt. Assmannshausen hat eine Bahnstation an der [[Rechte Rheinstrecke|rechten Rheinstrecke]] und ist Etappe am rechtsrheinischen Wanderweg [[Rheinsteig]]. Eine Personenfähre verbindet es mit der [[Burg Rheinstein]] auf dem gegenüberliegenden linken Rheinufer und eine [[Sesselbahn]] mit dem [[Jagdschloss Niederwald|Jagdschloss]] auf dem [[Niederwald bei Rüdesheim|Niederwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Kilometer Entfernung liegt östlich-oberhalb von Assmannshausen am &amp;#039;&amp;#039;Eichbach&amp;#039;&amp;#039;  der Rüdesheimer Stadtteil [[Aulhausen]], die [[Kernstadt]] von [[Rüdesheim am Rhein]] vier Kilometer ostsüdöstlich-rheinaufwärts. Die Nachbarstadt [[Lorch (Rheingau)|Lorch]] liegt flussabwärts nach Nordwesten acht Kilometer weit entfernt ebenfalls an einem rechten Talzulauf mit breiterer rechter Uferpartie des Rheins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der höchstgelegene Punkt der Gemarkung von Assmannshausen ist der Bacharacher Kopf im Norden mit einer Höhe von {{Höhe|342|DE-NN}}. Tiefstgelegener Punkt ist der &amp;#039;&amp;#039;Clemensgrund&amp;#039;&amp;#039;, eine der [[Untiefen des Rheins]] mit 75,8 Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karte&amp;quot;&amp;gt;Topografische Karte 1:25.000, [http://www.geoportal.hessen.de/portal/karten.html Geoportal Hessen]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Westgrenze der Assmannshäuser Gemarkung liegt zwischen dem Binger Loch im Süden bei Stromkilometer 530,8 und dem &amp;#039;&amp;#039;Speisbachtal&amp;#039;&amp;#039; kurz vor dem [[Teufelskadrich bei Lorch|&amp;#039;&amp;#039;Teufelskadrich&amp;#039;&amp;#039;]] im Norden bei Stromkilometer 534,5 in der Fahrrinne des Rheins. Die Gemarkung bildet am Strom entlang einen Streifen von einem bis eineinhalb Kilometern Breite.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karte&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Assmannshausen Mineralwasser Graf Adolph Quelle ASS Brunnen Therme Kurhaus.jpg|mini|Werbeanzeige für die [[Ass-Quelle|Assmannshäuser Mineralquelle]] aus dem Jahr 1899]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Assmannshausen-Sessellift-2012-06-704.jpg|mini|Sessellift über Assmannshausen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Assmannshausen 1900.jpg|mini|Assmannshausen um 1900]]&lt;br /&gt;
Assmannshausen ist vermutlich eine [[Franken (Volk)|fränkische]] Gründung. Der älteste Nachweis ist eine Urkunde des [[Liste der Bischöfe von Mainz|Mainzer Erzbischofs]] [[Ruthard von Mainz|Ruthard]] aus dem Jahr 1108, die die Schenkung eines Weinbergs zwischen &amp;#039;&amp;#039;Husen et Hasemanneshusen&amp;#039;&amp;#039;, gemeint ist der Höllenberg, an das [[Kloster Disibodenberg|Benediktinerkloster Disibodenberg]] behandelt. Darüber hinaus gibt es nur spärliche mittelalterliche Quellen über den kleinen Ort, der zu [[Kurmainz]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1489 ließ Erzbischof [[Berthold von Henneberg]] nach den heißen [[Brom]]-[[Lithium]]-Quellen suchen, die ursprünglich unter dem Flussbett des Rheins lagen und die Keimzelle des [[Kurort]]s &amp;#039;&amp;#039;Bad Aßmannshausen&amp;#039;&amp;#039; waren. Durch Dämmung des Flusses wurde die Heilquelle gefunden, die als [[Ass-Quelle]] noch heute sprudelt. Sie wurde vor allem bei rheumatischen Beschwerden in Form eines Bades angewandt; auch Moorbäder waren im Angebot. Bis 1983 wurde das Wasser in Flaschen weltweit verschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Einnahmequelle des Ortes im Mittelalter war der Bergbau, ausgerichtet auf [[Mangan]]erze, [[Schiefer]] und [[Quarzit]]. Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Gruben aufgegeben. Nur die [[Grube Hörkopf]] bestand noch bis 1916. Siehe auch: [[Liste von Bergwerken im Taunus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Rheinromantik]] im 19. Jahrhundert besuchten zahlreiche Literaten, Dichter, Künstler und Komponisten den Ort, beispielsweise [[Clemens Brentano]], [[Ferdinand Freiligrath]], [[Hoffmann von Fallersleben]], und [[Robert Schumann]]; auch Kaiser [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm I.]], [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]], [[Otto von Bismarck]] und [[Elisabeth von Österreich-Ungarn]] („Sissi“) waren Gäste im Hotel Krone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1970 [[Gemeindefusion|fusionierten]], im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]], Aßmannshausen mit der Nachbargemeinde [[Aulhausen]] freiwillig zur neuen Gemeinde Aßmannshausen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Zusammenschluss der Gemeinden Aßmannshausen und Aulhausen im Rheintaunuskreis zur Gemeinde „Aßmannshausen“ |fundstelle=Punkt 1802 |nr=41 |jahr=1970 |datum=1970-09-28 |seite=2 |seiten=1950 |kbytes=7490}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=376}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das seinerzeitige Aulhauser Wappen zeigt auf der rechten Seite einen Tonkrug mit dem [[Mainzer Rad]]. Am 16. Dezember 1970 wurde die Schreibweise des Namens der Gemeinde von &amp;#039;&amp;#039;Aßmannshausen&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Assmannshausen&amp;#039;&amp;#039; geändert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Innern  |titel=Änderung der Schreibweise des Namens der Gemeinde Assmannshausen im Rheingaukreis |nr=1 |jahr=1971 |datum=1970-12-16 |seite=4 |seiten=4 |fundstelle=5 |kbytes=5110}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1977 verlor die Gemeinde ihre Selbständigkeit und wurde kraft Landesgesetz in die Stadt Rüdesheim am Rhein [[Eingemeindung|eingegliedert]].&amp;lt;ref name= Gemeindeverzeichnis1970bis1982/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 21. Jahrhundert prägen der [[Tourismus]] und der [[Weinbau]] als Hauptwirtschaftszweige den Ort. Touristische Attraktionen wie eine Fahrt mit der [[Niederwald-Seilbahn Assmannshausen|Seilbahn zum Jagdschloss Niederwald]] und der schöne Blick über den [[Rhein]] lassen alljährlich tausende von Besuchern die Rotweingemeinde besuchen. Der [[Sessellift]] ermöglicht einen weiten Ausblick über das Mittelrheintal bei Rüdesheim, [[Bingen am Rhein|Bingen]], die [[Nahe (Rhein)|Nahe]] und [[Bingerbrück]]. Von der Anhöhe führt ein 30-minütiger Wanderweg zum [[Niederwalddenkmal]]. Zur Hauptsaison im Herbst, in der im Ort überall musikalisch untermalter Weinausschank dominiert, ist Assmannshausen auch von Gästen aus Übersee und Japan stark frequentiert. Im Winter sind nur wenige Einrichtungen geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Am 2. Juli 1971 genehmige der hessische Minister des Inneren folgendes Wappen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Assmannshausen, Rheingaukreis |fundstelle=Punkt 1011 |nr=17 |jahr=1971 |datum=1971-06-02 |seite=3 |seiten=1155 |kbytes=5240}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Kurzdarstellung = Wappen von Assmannshausen&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = Gespalten von Rot und Silber; vorne ein silbernes [[Astkreuz]], hinten ein achtspeichiges rotes Rad.&lt;br /&gt;
 |Zusatz = Diese Darstellung kommt seit dem frühen 15. Jahrhundert in den Gerichtssiegeln, auf einer [[Bauplastik]] in der Kirche und einer späteren [[Wappenscheibe]] vor, wenn auch abwechselnd mit vertauschten Schildhälften. Das Kreuz bezieht sich auf das [[Patrozinium]] der 1325 organisierten Pfarrei und bildete das Ortszeichen schon im Schultheißensiegel 1347. Es wurde allein auch in den Gemeindesiegeln zwischen 1816 und 1895 gezeigt, nachdem der Ort nassauisch geworden war. Das Rad ist das [[Mainzer Rad|mainzische]] und erinnert an die frühere Landesherrschaft der Erzbischöfe, die im 15. Jahrhundert bei Assmannshausen auch ein Bergwerk betrieben und im 18. Jahrhundert den Badebetrieb förderten.&lt;br /&gt;
 |Quelle = {{Literatur |Autor=[[Klemens Stadler]] |Titel=Die Gemeindewappen des Landes Hessen |TitelErg=Neuausgabe des Sammelwerks &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Ortswappen&amp;#039;&amp;#039; von Prof. [[Otto Hupp]] im Auftrage der [[Kaffee Hag#Geschichte|HAG Aktiengesellschaft]] in Bremen, bearbeitet von Dr. Klemens Stadler, Zeichnungen von [[Max Reinhart (Wappenmaler)|Max Reinhart]] |Datum=1967 |Reihe=Deutsche Wappen – Bundesrepublik Deutschland |BandReihe=3 |Seiten=16 |Verlag=Angelsachsen-Verlag |Ort=Bremen }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Rüdesheim am Rhein}}&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rheingau.de/gemeinden/assmannshausen Sehenswürdigkeiten in Assmannshausen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heilig Kreuz (Assmannshausen)|Pfarrkirche Heilig Kreuz]]&lt;br /&gt;
* Das ehemalige Kurhaus am nördlichen Ortseingang wurde nach der Beendigung der Kuranwendungen im Oktober 1950 an die katholische Kirchengemeinde Assmannshausen verkauft und untersteht dem Bistum Limburg. Es wurde zu einem Alten- und Pflegeheim umgebaut und trägt seitdem den Namen &amp;#039;&amp;#039;Sankt-[[Thomas Morus|Thomas-Morus]]-Haus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Von der etwa zwei Meter dicken Befestigungsmauer, die Kurfürst Berthold von Henneberg 1491 anlegen ließ, wurden 2009 die letzten Reste der eigentlichen alten Mauer bei einer Hotelerweiterung entfernt. Übrig blieb bis heute nur das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Große Tor&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Aus der ehemaligen [[Treidelstation]] (1541 erstmals genannt), wo die Pferde gewechselt wurden, die die Rheinschiffe stromaufwärts über die schwierige Passage des [[Binger Loch]]s zogen, entstand das Schiffer-Zunfthaus und heutige Hotel und Gasthaus &amp;#039;&amp;#039;Krone&amp;#039;&amp;#039; (seit 1808). Es gilt als eines der ältesten Gasthäuser Deutschlands. Dort residierten die Künstler und Schriftsteller der Romantik, die Assmannshausen im 19. Jahrhundert besuchten.&lt;br /&gt;
* Auch innerorts befinden sich Gaststätten in Fachwerkhäusern aus dem 15. und 16. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* Siegfried Wendel gründete 1986 das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oldtimermuseum Mensch und Automobil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- FETT wegen der Weiterleitung, siehe [[Wikipedia:Weiterleitung#Ergänzung im Zielartikel]]--&amp;gt;. Es war im Sommer täglich geöffnet, im Winter nur an den Wochenenden. Ausgestellt waren Autos und Motorräder sowie Kleinwagen aus der Sammlung der Familie Krotil. Genannt sind ein [[Kleinschnittger F 125]], ein [[Reo Speed Wagon]] und ein [[Wanderer-Werke|Wanderer]]-Motorrad.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Museen, Marken und Motoren. Ein Streifzug durch die Automobil- und Motorradmuseen in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; VF Verlagsgesellschaft, Wiesbaden 1990, ISBN 3-926917-06-7, S. 164–165.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist nicht bekannt, wann das Museum geschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Fachwerkhaus Assmannshausen.JPG|Fachwerkhaus in Assmannshausen (Gaststätte Lorcher Straße, 1578)&lt;br /&gt;
 Assmannshausen Krone 2.JPG|Gasthaus-Hotel &amp;#039;&amp;#039;Krone&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Assmannshausen 1.JPG|Assmannshausen im Frühling (vom Schiff her betrachtet)&lt;br /&gt;
 Assmannshausen 2009.jpg|Assmannshausen (von Rheinland-Pfalz aus gesehen)&lt;br /&gt;
 Assmannshausen-2012-06-583.jpg|Straßen am Hang des „Höllenbachtals“&lt;br /&gt;
Assmannshausen_2016.jpg|Assmannshausen im August 2016 von der [[linke Rheinstrecke|linken Rheinstrecke]] gesehen. Der Ortsname ist am Rheinufer zu sehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* „Assmannshausen in Rot“, anlässlich der 900-Jahr-Feier von Assmannshausen 2008 gestartetes jährliches Fest.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Christina Schultz|hrsg=Verlagsgruppe Rhein Main GmbH &amp;amp; Co. KG|titel=Assmannshausener feiern drei Tage lang in Rot|url=http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/rheingau/ruedesheim/assmannshausener-feiern-drei-tage-lang-in-rot_17006053.htm|werk=Wiesbadener Kurier|datum=2016-06-20|zugriff=2016-07-19|archiv-url=https://web.archive.org/web/20160719194841/http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/rheingau/ruedesheim/assmannshausener-feiern-drei-tage-lang-in-rot_17006053.htm|archiv-datum=2016-07-19|offline=yes}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Musik, Unterhaltung und regionale Spezialitäten auf einer Promenade am Rhein. Findet seitdem an jedem 3. Wochenende im Juni statt.&lt;br /&gt;
* [[Rhein in Flammen|Rhein im Feuerzauber]] am ersten Samstag im Juli: Großfeuerwerke und Schiffsrundfahrt am [[Mittelrhein]] von [[Trechtingshausen]] mit [[Burg Reichenstein (Trechtingshausen)|Burg Reichenstein]], vorbei an [[Burg Rheinstein]], Assmannshausen, [[Binger Mäuseturm|Mäuseturm]], der Ruine der [[Burg Ehrenfels (Hessen)]], [[Bingen am Rhein]] mit [[Burg Klopp]], nach [[Rüdesheim am Rhein]] mit der [[Brömserburg]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rubinrote Symphonie&amp;#039;&amp;#039;, eine Verkostung aller Assmannshäuser Rotweine im Rahmen der &amp;#039;&amp;#039;Glorreichen Rheingautage&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|hrsg=Rheingau Echo Verlag GmbH|titel=Rubinrote Symphonie – Rotweinerzeuger präsentierten ihre Erzeugnisse|url=https://www.rheingau-echo.de/nachrichten/region/ruedesheim/rubinrote-symphonie-id7891.html |werk=Rheingau Echo|datum=2013-11-14|zugriff=2016-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Rosenmontagszug]], neben dem in Kiedrich der einzige im Rheingau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Weinbau ===&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Assmannshausen Hoellenberg.jpg|mini|Weinberg (Höllenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aßmannshausen.JPG|mini|Aßmannshausen vom Damianskopf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weinlagen von Assmannshausen sind zu über 90 Prozent mit [[Spätburgunder]]reben bestockt, die hier mitunter &amp;#039;&amp;#039;Klebrot&amp;#039;&amp;#039; genannt werden nach einem der zahlreichen [[Synonym]]e dieser Rebsorte. Das macht den Ort in dem ansonsten vom [[Riesling]] dominierten [[Weinanbaugebiet]] [[Rheingau (Weinbaugebiet)|Rheingau]] zur [[Rotwein]]insel der Region. Am Rhein findet sich nennenswerter Rotweinanbau ansonsten nur noch in der Rotweinstadt [[Ingelheim am Rhein|Ingelheim]] und an der [[Ahr (Weinbaugebiet)|Ahr]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wein-wg.de/wwg/rheingau/assmannshausen/ Winzer und Weingüter in Assmannshausen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alles umfassende Lagebezeichnung in Assmannshausen heißt &amp;#039;&amp;#039;Großlage Steil&amp;#039;&amp;#039;,&lt;br /&gt;
die drei Einzellagen sind:&lt;br /&gt;
* Hinterkirch (15 Hektar), mit steilem Südwesthang&lt;br /&gt;
* [[Assmannshäuser Höllenberg|Höllenberg]] (45 Hektar), die Hangneigung beträgt zwischen 30 und 60 %. Der Name hat nichts mit der [[Hölle]] zu tun, sondern stammt etymologisch von [[Halde]] ab (1399: &amp;#039;&amp;#039;zu der heldin&amp;#039;&amp;#039;, mittelhochdeutsch: Steilhang). Der Höllenberg besteht hauptsächlich aus dem Südhang des &amp;#039;&amp;#039;Höllenbachtals&amp;#039;&amp;#039;, das sich von Assmannshausen zum Nachbarort [[Aulhausen]] hinaufzieht. In diese Lage teilen sich die [[Hessische Staatsweingüter Kloster Eberbach|hessischen Staatsweingüter Kloster Eberbach]] mit ihrer Domäne Assmannshausen sowie etwa 15 andere [[Weinbaubetrieb]]e.&lt;br /&gt;
* Frankenthal (15 Hektar), mit steilem Südwesthang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Höllenberg ist die bekannteste Lage in Assmannshausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die für den Spätburgunder optimalen Böden sind aus wärmespeicherndem [[Phyllit]]-Schiefer aufgebaut. Das Mikroklima und die Wasserdurchlässigkeit ergeben einen idealen Standort für die Spätburgunder-Rebe, die in dieser Lage eine lange Tradition hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den drei Einzellagen mit einer Gesamtfläche von etwa 70 Hektar gewinnen die Winzer das Lesegut für klassische Spätburgunderweine mit hohen Extrakten und konzentrierten Fruchtaromen. Zur Verbesserung der Farbe stehen manchmal rotblättrige [[Dunkelfelder]]reben oder die Färbersorte und Geisenheimer Züchtung [[Dakapo]] zwischen den dunkelgrün belaubten Spätburgunderreben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Assmannshausen.jpg|mini|Bahnhof Assmannshausen]]&lt;br /&gt;
Bodengeprägte, bukettreiche, elegante, delikate Spätburgunder-Spitzengewächse mit pikanter Säure, samtiger Art und dezentem Mandelaroma bauen sich mit jedem Lebensjahr aus, werden dabei runder, samtiger, milder und wärmer. Ferner gibt es spritzige, herzhafte und würzige Weißherbste aller Qualitäts- und Prädikatsstufen bis zu feinfruchtigen Beerenauslesen und Eisweinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Assmannshausen hat einen Bahnhof an der [[Rechte Rheinstrecke|rechten Rheinstrecke]], der von der [[Regionalbahn]] RB 10 (&amp;#039;&amp;#039;RheingauLinie&amp;#039;&amp;#039; von [[Vias (Unternehmen)|Vias]]) bedient wurde. Bis 2017 hielten saisonal einzelne [[Intercity (Deutschland)|Intercity]]-Züge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:lavender;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie !! Verlauf !! Takt&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV RMV 1X|0}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildungseinrichtungen ==&lt;br /&gt;
Mit der über dem Ort gelegenen Nikolausschule verfügte Assmannshausen über eine Grundschule. Sie wurde 2012 geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/rheingau/ruedesheim/kreis-will-schule-in-assmannshausen-an-rudesheim-ubertragen_20255731 |titel=Kreis will Schule in Assmannshausen an Rüdesheim übertragen |werk=[[Wiesbadener Kurier]] |datum=2019-07-03 |zugriff=2019-12-17 |archiv-url=http://web.archive.org/web/20190703161236/https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/rheingau/ruedesheim/kreis-will-schule-in-assmannshausen-an-rudesheim-ubertragen_20255731# |archiv-datum=2019-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://stadt-ruedesheim.de/seite/133975/assmannshausen.html Assmannshausen] im Internetauftritt der Stadt Rüdesheim am Rhein.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.assmannshausen-am-rhein.de |titel=Assmannshausen am Rhein |titelerg=Ortsgeschichte, Infos |werk=www.assmannshausen-am-rhein.de | hrsg=Private &amp;#039;&amp;#039;Website&amp;#039;&amp;#039; |abruf-verborgen=1 |zugriff=2018-07-25}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=439013010|titel=Assmannshausen, Rheingau-Taunus-Kreis}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=11631916X |GND=4086043-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Historische Ansichten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.dilibri.de/content/pageview/3281 Bild von Assmannshausen aus J.F. Dielmann, A. Fay, J. Becker (Zeichner): &amp;#039;&amp;#039;F.C. Vogels Panorama des Rheins, Bilder des rechten und linken Rheinufers.&amp;#039;&amp;#039; Lithographische Anstalt F.C. Vogel, Frankfurt 1833]&lt;br /&gt;
* [http://www.dilibri.de/content/pageview/3280 Bild 2, dito]&lt;br /&gt;
* [http://www.dilibri.de/content/pageview/3279 Bild 3, dito]&lt;br /&gt;
* [http://www.dilibri.de/content/pageview/3278 Bild 4, dito]&lt;br /&gt;
* [http://www.dilibri.de/content/pageview/3277 Bild 5, dito]&lt;br /&gt;
* [http://www.dilibri.de/content/pageview/3276 Bild 6, dito]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Rüdesheim am Rhein}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ersterwähnung 1108]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1977]]&lt;/div&gt;</summary>
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