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	<title>Asselheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Asselheim&amp;diff=487857&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Spurzem: /* Sehenswürdigkeiten und Kultur */ Kleinigkeiten</title>
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		<updated>2026-03-05T12:25:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sehenswürdigkeiten und Kultur: &lt;/span&gt; Kleinigkeiten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Asselheim&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Grünstadt&lt;br /&gt;
| Ortswappen            = Wappen Asselheim.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 49.578587&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 8.161937&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-RP&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 161&amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                =&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 1315&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2007-06-30&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1969-06-07&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 67269&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 06359&lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
| Bild                  = Asselheim-01.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = Häuser in Asselheim&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Asselheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Grünstadt]] im [[Landkreis Bad Dürkheim]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Bis 1969 war der Ort eine selbständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Asselheim liegt am westlichen Taleinschnitt des [[Eisbach (Rhein)|Eisbaches]]. Mit &amp;#039;&amp;#039;Felsenriff und Trockenrasen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;350-jähriger Ulme, 120-jähriger Winterlinde&amp;#039;&amp;#039; hat der Ort [[Liste der Naturdenkmale in Grünstadt|zwei Naturdenkmale]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Asselheim wurde am 7. Mai 767 im [[Lorscher Codex]] zum ersten Mal urkundlich erwähnt. In dieser Urkunde ist die Schenkung eines Weinbergs durch Hildwin und Reginfrid in &amp;#039;&amp;#039;Azzulunheim&amp;#039;&amp;#039; an das [[Kloster Lorsch]] dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1970bd3/0067 |titel=Lorscher Codex (Band 3), Urkunde 955, 7. Mai 767? – Reg. 148 |werk=Heidelberger historische Bestände – digital |autor=Minst, Karl Josef [Übers.] |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=61 |zugriff=2016-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann als gesichert angesehen werden, dass der heutige Ortsteil Asselheim wesentlich älter ist. Funde von nomadisierenden Jägern aus der Alt- und [[Mittelsteinzeit]] bezeugen dies. Etwas westlich des heutigen Ortskerns, der in früheren Zeiten deutlicher als heute erkennbar zwischen der St.-Elisabeth-Kirche und dem sogenannten „Hüwwel“ angesiedelt war, wurde 1954 eine Großgrabung in der Gemarkung „Kieskaut“ durchgeführt, bei der Pfostenlöcher und Wandzüge von Häusern bzw. Hütten einer mittelsteinzeitlichen Siedlung aus einer Zeit von 2000 bis 1800 v. Chr. freigelegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Funde aus dem [[4. Jahrhundert v. Chr.]] sowie aus der [[Hallstattzeit]] und Frankenzeit bis hin zur Römerzeit mit dem [[Militärstraße|Heerweg]] oder der [[Römerstraße]] beweisen, dass Asselheim mit seiner strategisch wichtigen Lage am westlichen Ausgang zur Rheinebene hin offensichtlich immer besiedelt war. Wann der Ortsteil jedoch mit Wehrtürmen befestigt wurde, ist heute nicht nachweisbar. Auch wenn Landkarten aus dem [[16. Jahrhundert|16.]] und [[17. Jahrhundert]] den Ort immer wieder als von [[Wehrmauer]]n umgeben darstellen, liegen historisch abgesicherte Nachweise hierüber nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Befestigung sind heute noch zwei Türme erhalten, der viergeschossige Turm mit der protestantischen St.-Elisabeth-Kirche sowie der Rote Turm. Für die Zeit etwa von 700 n. Chr. bis 1200 n. Chr. sind geschichtliche Nachweise über das Leben im Ort selten. Es ist anzunehmen, dass es in ähnlichen Bahnen verlief wie in den Orten der Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 11. Jahrhundert war Asselheim Gerichtsort. Durch eine [[Gült]]verschreibung von 1488 ist bekannt, dass das hierbei verwendete Gerichtssiegel den Schutzpatron St. Stephan zeigt. Er trägt aber nicht die üblichen Steine, sondern auf der erhobenen rechten Hand einen Vogel, offenbar eine Elster (pfälzisch Atzel). Diese Darstellung galt fälschlicherweise viele Jahrhunderte hindurch als Erklärung für die Namensgebung des Ortes: Atzelheim = Asselheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1200 taucht der Ortsname in Urkunden des [[Kloster Weißenburg (Elsass)|Klosters Weißenburg]] (Weißenburger [[Lehen]]) auf. In der Folgezeit besaß das nahe [[Kloster Rosenthal (Pfalz)|Kloster Rosenthal]] Güter in Asselheim. Außerdem gehörte Asselheim mit acht weiteren Gemeinden zu den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Neunmärkern&amp;#039;&amp;#039;, die sich im [[Stumpfwald]] rund zehn Kilometer südwestlich mit Bauholz versorgen durften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1555 wurde Asselheim protestantisch. Etwa zu dieser Zeit der [[Reformation]] fielen Teile des Ortes an [[Nassau-Weilburg]], andere an [[Leiningen-Westerburg]] und verblieben dort bis zur [[Französische Revolution|Französischen Revolution]]. Eine einschneidende Veränderung muss der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] mit der nachfolgenden [[Pest]] für Asselheim gebracht haben. Nur acht Familien überlebten diese Zeit. Fünf der Namen sind erhalten. Diese lauten: Hafner, Nehb, Bredel, Thomann und Brauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1798 bis 1814, als die [[Pfalz (Region)|Pfalz]] Teil der [[Erste Französische Republik|Französischen Republik]] (bis 1804) und anschließend Teil des [[Erstes Kaiserreich|Napoleonischen Kaiserreichs]] war, war Asselheim in den [[Kanton Grünstadt]] eingegliedert und war Sitz einer eigenen &amp;#039;&amp;#039;Mairie&amp;#039;&amp;#039;, die zusätzlich [[Mertesheim]] umfasste. 1815 hatte der Ort 779 Einwohner. Im selben Jahr wurde er [[Kaisertum Österreich|Österreich]] zugeschlagen. Bereits ein Jahr später wechselte der Ort wie die gesamte [[Pfalz (Bayern)|Pfalz]] in das [[Königreich Bayern]]. Anschließend wechselte Asselheim in das Königreich Bayern. In der bayerischen Zeit war das evangelische [[Pfarrdorf]] Asselheim weiterhin Bestandteil des Kantons Grünstadt im sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Rheinkreis&amp;#039;&amp;#039;, wie die Pfalz damals genannt wurde. Von 1818 bis 1862 gehörte er dem [[Landkommissariat Frankenthal]] an; aus diesem ging das &amp;#039;&amp;#039;Bezirksamt Frankenthal&amp;#039;&amp;#039;  hervor. Im Jahr 1840 hatte der Ort 100 Häuser und 750 Einwohner, davon 50 Juden.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Siebert: &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Bayern topographisch-statistisch in lexicographischer und tabellarischer Form&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Georg Franz, München 1840. S.&amp;amp;nbsp;156 ([http://books.google.de/books?id=oABDAAAAcAAJ&amp;amp;dq=Pfalz&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA156 Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1939 war Asselheim Bestandteil des [[Landkreis Frankenthal (Pfalz)|Landkreises Frankenthal (Pfalz)]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Ort innerhalb der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Im Zuge der [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz|ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform]] erfolgte am 7. Juni 1969 die Eingemeindung in das benachbarte [[Grünstadt]]; zeitgleich wechselte der Ort mit Auflösung des Landkreises Frankenthal in den neu geschaffenen [[Landkreis Bad Dürkheim]].{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=ja|Stand=2016|Seiten=165}} Im Dorf wurde in den letzten zwanzig Jahren viele Gebäude erneuert. Die [[Kappelmühle]] wurde renoviert, das Kelterhaus ebenso, sowie der neu hergerichtete Dorfangerplatz und ein Kindergarten kam hinzu. Im Stadtteil befindet sich die Theodor-Heuss-Schule, die im Jahr 2007 ihr 50-jähriges Bestehen feierte.  Mit der Fertigstellung der Auwegsiedlung und der Setz erhöhte sich die Einwohnerzahl von 781 auf 1285 (Stand: 2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Der Name leitet sich von „Heim (Dorf) der Azila“ ab, ein nach Christmann altgermanischer weiblicher Vorname. In den folgenden Jahrhunderten haben sich Name und Schreibweise des Ortes mehrfach geändert. Bekannt sind Azulenheim, Azzulunheim, Asselnheim aber auch Zazilyheim, Assilnheim und andere mehr. Die Schreibweise Asselheim ist seit dem [[17. Jahrhundert]] üblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild      = Wappen Asselheim.png&lt;br /&gt;
|Blasonierung= Geteilt und oben gespalten, oben rechts in Blau ein rotbewehrter silberner Adler, oben links in Rot ein aufgerichteter goldener Schlüssel, unten in Grün ein silberner Wellenbalken.&lt;br /&gt;
|Quelle      = &lt;br /&gt;
|Zusatz      = &lt;br /&gt;
|Begründung  = Der Adler weist auf die zeitweise Zugehörigkeit zu den Leiningern hin.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsbeirat ===&lt;br /&gt;
Der Stadtteil Asselheim ist als [[Ortsbezirk]] ausgewiesen und wird politisch von einem [[Ortsbeirat]] und einem [[Ortsvorsteher]] vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadt Grünstadt |url=https://www.gruenstadt.de/sv_gruenstadt/Rathaus/Politik/Ortsbeir%C3%A4te/ |titel=Ortsbeiräte Grünstadt |abruf=2019-10-12 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200613185302/https://www.gruenstadt.de/sv_gruenstadt/Rathaus/Politik/Ortsbeir%C3%A4te/ |archiv-datum=2020-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] wurden die sieben Ortsbeiratsmitglieder in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt. Die Sitzverteilung im gewählten Ortsbeirat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &amp;lt;!-- amtliche Reihenfolge der Parteien laut Landeswahlleiter --&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | Wahl || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Freie Wählergruppe|FWG]] || style=&amp;quot;width:6em&amp;quot; | Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 3 || 3 || – || 1 || 7 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Wagner (Wahlleiter) |url=https://www.gruenstadt.de/rathaus-politik/politik/wahlen/europa-und-kommunalwahlen-9-juni-2024/bekanntmachung-ergebnis-wahl-zum-ortsbeirat-asselheim.pdf?cid=e9p |titel=Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Ortsbeirat Asselheim am 9. Juni 2024 |hrsg=Stadt Grünstadt |datum=2024-06-12 |abruf=2024-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 3 || 3 || 0 || 1 || 7 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/ko/ergebnisse/3320002400005.html |titel=Ortsbeiratswahl 2019 Asselheim |abruf=2019-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 2 || 3 || 1 || 1 || 7 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/kw/wahlen/2014/ortsbeiratswahlen/ergebnisse/3320002400005.html |titel=Ortsbeiratswahl 2014 Asselheim |abruf=2019-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsvorsteher ===&lt;br /&gt;
Ortsvorsteher ist Norbert Schott (SPD). Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 57,16 % gewählt und damit Nachfolger von Guido Trump (CDU).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/3320000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |titelerg=siehe Grünstadt, verbandsfreie Gemeinde, erste Ergebniszeile |abruf=2019-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Die Rheinpfalz |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/gruenstadt/artikel/die-quote-ist-erfuellt/ |titel= Die Quote ist erfüllt |datum=2019-06-29 |abruf=2019-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Direktwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 setzte er sich mit 55,53 % gegen einen CDU-Mitbewerber durch und wurde somit für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Wagner (Wahlleiter) |url=https://www.gruenstadt.de/rathaus-politik/politik/wahlen/europa-und-kommunalwahlen-9-juni-2024/bekanntmachung-ergebnis-wahl-zum-ortsvorsteher-asselheim.pdf?cid=e9j |titel=Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl des Ortsvorstehers im Ortsbezirk Asselheim am 9. Juni 2024 |hrsg=Stadt Grünstadt |datum=2024-06-12 |abruf=2024-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Asselheim-Kirche-04.JPG|hochkant|mini|Turm der St-Elisabeth-Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kelterhaus&amp;#039;&amp;#039; – Im Mittelpunkt des Dorflebens steht das renovierte [[Kelterhaus]], in dem die [[Ortsbeirat]]s- und Dorfgemeinschaftssitzungen, verschiedene Veranstaltungen der örtlichen Vereine (z. B. des Gesangsvereins) und private Feiern stattfinden.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;St.-Stephans-Kapelle&amp;#039;&amp;#039; – Die [[St.-Stephans-Kapelle (Asselheim)|St.-Stephans-Kapelle]] war die erste Kirche in Asselheim und befand sich auf dem alten Friedhof, oberhalb des Dorfes nach Norden gelegen. Sie gehörte dem Kloster „[[Kloster Rosenthal (Pfalz)|St. Maria im Rosendale]]“, welches sich 1241 als [[Zisterzienserinnen]]kloster im Ort Rosenthal (heute ein Ortsteil von [[Kerzenheim]]) gründete. Die Kapelle wurde um 1819 abgerissen. Eine weitere Bedeutung der Zugehörigkeit von St.-Stephans-Kapelle und Nonnenhof zum Kloster lag für die Menschen der damaligen Zeit darin, dass der Ort viele Jahrhunderte Gerichtsort war.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;St.-Elisabeth-Kirche&amp;#039;&amp;#039; – Die [[St.-Elisabeth-Kapelle (Asselheim)|St.-Elisabeth-Kapelle]] wurde wahrscheinlich zu Ehren der [[Elisabeth von Thüringen|Heiligen Elisabeth von Thüringen]] kurz nach deren Heiligsprechung, um 1300, erbaut. 1496 wurde die St.-Elisabeth-Kapelle zur Kirche erhoben und der Wart- oder Römerturmes wurde zum Kirchturm umgebaut. 1841 zersprang die große Glocke. 1864 geschah dieses Unglück nochmals. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Kirche durch Brandbomben getroffen und brannte bis auf die Grundmauern nieder. In den Jahren 1949/50 wurde sie wieder aufgebaut und 1951 das Geläut erneuert.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Lang- und Ostergasse&amp;#039;&amp;#039; – Die Lang- und Ostergasse gelten als sehenswert. In der Ostergasse, vor der St.-Elisabeth-Kirche, steht das Ehrenmal für die Gefallenen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] platziert. Es ist eine Sandsteinstele, auf der ein deutscher Soldat kniet, der in einer Hand ein Schwert, in der anderen das Wappen von Asselheim hält. Nachträglich wurden Namenstafeln für die Toten des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] angebracht. Das Denkmal ist ein Werk des [[Frankenthal (Pfalz)|Frankenthaler]] Künstlers [[Georg Schubert (Bildhauer)|Georg Schubert]] (mit Signatur).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weinwanderhütte&amp;#039;&amp;#039; – Im Gegensatz zur Kerwe, die nur einmal im Jahr stattfindet, ist die Weinwanderhütte mit Aussicht auf die Rheinebene während der Sommermonate an jedem Wochenende geöffnet. Die zehn Winzer der Weinwerbegemeinschaft bewirten sie abwechselnd mit den ortsansässigen Vereinen. Im Jahr 2006 wurde der Außenbereich der Hütte neu gestaltet, die Bänke mit Rückenlehnen versehen und das Dach der Pergola erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kapuzinerstein Steinbruch 2a.jpg|mini|hochkant|Eistal, Felsformation aus [[Kapuzinerstein]], im Hintergrund Asselheim]]&lt;br /&gt;
Westlich des Dorfes befinden sich am Nordhang des [[Eistal]]es weithin sichtbare Felsformationen aus braunem [[Sandstein]], sogenanntem [[Kapuzinerstein]]. Er wurde früher abgebaut und viele historische Gebäude der Region sind daraus errichtet, u.&amp;amp;nbsp;a. der markante Turm der Asselheimer St.-Elisabeth-Kirche. Einen Kilometer westlich des Ortes befindet sich außerdem der [[Liste der Rittersteine|Ritterstein 293]], der auf eine nahe steinzeitliche Wohnhöhle hinweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinsleben ===&lt;br /&gt;
Die Asselheimer betreiben ein lebendiges Vereinsleben. Die &amp;#039;&amp;#039;Initiative Weihnachtsmarkt&amp;#039;&amp;#039; richtet den Weihnachtsmarkt am neu gestalteten Dorfplatz in der Gerbergasse, jeweils zum 1. Adventwochenende, unter dem Motto „Asselheimer Lichterglanz“ aus. Auch der &amp;#039;&amp;#039;Frühlingsmarkt&amp;#039;&amp;#039; in der österlich geschmückten Turnhalle ist eine feste Einrichtung. Allen voran die &amp;#039;&amp;#039;Weinwerbe Gemeinschaft&amp;#039;&amp;#039; mit der bewirteten Weinwanderhütte findet regen Zuspruch. Die &amp;#039;&amp;#039;Landfrauen&amp;#039;&amp;#039; führen ein Vereinsleben, ebenso die Bauern- und Winzerschaft. Ein jüngerer Verein sind die &amp;#039;&amp;#039;Bach- und Baumpaten&amp;#039;&amp;#039;, welche Verantwortung für den Eisbach übernommen haben. Das &amp;#039;&amp;#039;Kerwekomitee&amp;#039;&amp;#039; organisiert das größte Ereignis, die &amp;#039;&amp;#039;Asselheimer Weinkerwe&amp;#039;&amp;#039;, am dritten Wochenende im August, mit dem traditionellen Schubkarchrennen. Seit einigen Jahren gibt es wieder eine Rosenmontagssitzung. Alle Vereine und Initiativen finden sich in der Dorfgemeinschaft wieder zusammen, einem Organisationskomitee, in dem jeder sein Anliegen vorbringen kann, und in dem seit neuestem auch der Kindergarten mit dem Elternbeirat vertreten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Asselheimer Weinkerwe ===&lt;br /&gt;
An jedem dritten Sonntag im August findet in Asselheim die [[Kerwe#Traditionen|Weinkerwe]] statt. Meist schon am Donnerstag vor diesem Wochenende finden in einigen Höfen Schlachtfeste statt. Die offizielle Eröffnung durch das Kerwekomitee und die Kerweburschen erfolgt mit dem Ausgraben der Kerwe am Samstag um 16:00 Uhr in Anwesenheit von Bürgermeister und Weingräfin. Zum festen Bestandteil gehört der Spielmanns- und Hörnerzug TSV Bildung der Stadt [[Peine]], der den traditionellen Umzug zwischen den meist ca. elf bis dreizehn einzelnen Probierständen in den Winzerhöfen begleitet. Am Sonntagmorgen ziehen zwei Kapellen durch das Dorf. Am Sonntag findet ein Kerweumzug statt, an dem bis zu vierzig Zugnummern und Fußgruppen mit Kapellen beteiligt sind. Am Dienstag beginnt das Schubkarchrennen, das mit seiner Strecke die Steigung die Ostergasse hinauf- und die Langgasse herunterführt. Im Jahr 2008 fand das Schubkarchrennen zum ersten Mal am Montag statt, um der seit einigen Jahren schrumpfenden Zuschauerzahl entgegenzuwirken. Die Weinkerwe endet traditionell mit der Beerdigung der Kerwe am Dienstag um Mitternacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der Turnverein von 1894 unterhält im Sport- und Freizeitprogramm die Gruppen Handball, Frauengymnastik, Kinderturnen, Wirbelsäulengymnastik, Wandern und [[Boule-Spiel|Boule]]. Er ist Eigentümer der Asselheimer Turnhalle und mitverantwortlich für die darin stattfindenden Veranstaltungen. Die Route des seit 1998 ausgetragenen [[Marathon Deutsche Weinstraße]] führt unter anderem durch Asselheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Asselheim-Kreisel-01.JPG|mini|Verkehrskreisel]]&lt;br /&gt;
Aus einem Bauerndorf mit überwiegend landwirtschaftlichen Betrieben hat sich im späten [[20. Jahrhundert]] ein Vorort von [[Grünstadt]] entwickelt, der dabei einen Teil seiner ländlichen Ausprägung verlor. Landwirtschaftliche Betriebe im engeren Sinne existieren inzwischen nicht mehr. Nördlich und östlich der Bebauung erstrecken sich Weinberge, die Bestandteil des [[Pfalz (Weinanbaugebiet)|Weinanbaugebiet Pfalz]] sind. Vor Ort befinden sich die Einzellagen &amp;#039;&amp;#039;Goldberg&amp;#039;&amp;#039; (87,4 ha)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info1&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=13771 Asselheimer Goldberg - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 26. Februar 2024].&amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;#039;&amp;#039;Schloß&amp;#039;&amp;#039; (10,7 ha)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info2&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=14438 Asselheimer Schloß - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 26. Februar 2024].&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;St. Stephan&amp;#039;&amp;#039;(100,2 ha)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info3&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=14439 Asselheimer St. Stephan - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 26. Februar 2024].&amp;lt;/ref&amp;gt;. Alle Einzellagen gehören zur [[Lage (Weinbau)#Großlage|Großlage]] [[Höllenpfad]] im [[Pfalz (Weinanbaugebiet)|Weinanbaugebiet Pfalz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;WOL&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|titel=Weinlagen in Rheinland-Pfalz - Stand Herbst 2020|hrsg=Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz|url=https://www.lwk-rlp.de/fileadmin/lwk-rlp.de/Weinbau/PDF/Weinlagen_Internet.pdf|zugriff=2021-08-06}} (PDF, 0,7 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Dreizehn selbst vermarktende [[Weinbau]]betriebe gründen ihre Existenz auf ihr Betriebseinkommen, obwohl auch hier die Grenzen fließend sind und [[Winzer|Nebenerwerbswinzer]] eine Rolle spielen. Etwa 70 [[Gewerbeanmeldung]]en liegen vor, davon sind neun Handwerksbetriebe, 17 Handelsfirmen und 43 sonstige Betriebe. Zurzeit entstehen gegenüber der Turnhalle fünf Wohnmobilstellplätze mit Ent- und Versorgungsstation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langfristig soll im „Battenbühl“ und in „Hönningen“ gebaut werden, dabei hat im Falle „Battenbühl“ der Baubeginn bereits begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Asselheim liegt an der [[Eistalbahn]] (Kursbuchstrecke 666) mit Verbindungen in Richtung [[Ramsen (Pfalz)]] bzw. [[Eiswoog]] und in die Gegenrichtung über [[Bahnhof Grünstadt|Grünstadt]] und [[Bahnhof Freinsheim|Freinsheim]] nach [[Frankenthal (Pfalz)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem verlaufen die [[Deutsche Weinstraße]], die &amp;#039;&amp;#039;Landesstraße 395&amp;#039;&amp;#039;, der [[Barbarossa-Radweg]] und der [[Radweg Deutsche Weinstraße]] durch den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Theodor Rhodius]] (~1572–1625), lutherischer Pfarrer und neulateinischer Dramatiker, war von 1612 bis zu seinem Tod Pfarrer in Asselheim.&lt;br /&gt;
* [[Georg Schubert (Bildhauer)|Georg Schubert]] (1899–1968), entwarf 1935 das örtliche Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges.&lt;br /&gt;
* [[Theodor Nauerz]] (1909–2007), Priester, war von 1953 bis 1980 in seiner Eigenschaft als Stadtpfarrer von Grünstadt ebenso für Asselheim zuständig.&lt;br /&gt;
* [[Horst Hoof]] (* 1978),  Hörfunkmoderator, wuchs in Asselheim auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gruenstadt-asselheim.de/ www.gruenstadt-asselheim.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bad Dürkheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Grünstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bad Dürkheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 767]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbezirk von Grünstadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Spurzem</name></author>
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