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	<title>Aspach (Haut-Rhin) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aspach_(Haut-Rhin)&amp;diff=970555&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kjalarr am 17. Februar 2026 um 14:08 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-17T14:08:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Aspach&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason de la ville d&amp;#039;Aspach (68).svg&lt;br /&gt;
|région= [[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Altkirch|Altkirch]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Altkirch|Altkirch]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté de communes Sundgau|Sundgau]]&lt;br /&gt;
|insee= 68010&lt;br /&gt;
|cp= 68130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|longitude= 07/14/02/O&lt;br /&gt;
|latitude= 47/38/35/N&lt;br /&gt;
|alt moy= 299&lt;br /&gt;
|alt mini= 293&lt;br /&gt;
|alt maxi= 386&lt;br /&gt;
|image= Aspach, Mairie.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc= [[Mairie]] Aspach&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aspach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (elsässisch &amp;#039;&amp;#039;Aaschpi&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|68010}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|68010}}) im [[Département Haut-Rhin]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]]. Sie gehört zum [[Arrondissement Altkirch]] und zum [[Communauté de communes|Gemeindeverband]] [[Communauté de communes Sundgau|Sundgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Ort wird 1307 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;aspa&amp;#039;&amp;#039; für „[[Espe]]“ und dem [[Hydronym]] [[-ach]] ab. Eine alternative Erklärung geht von der Weiternutzung der römischen Mineralquellen aus und setzt die Grundform &amp;#039;&amp;#039;*Asacum&amp;#039;&amp;#039; an, einer Zusammensetzung von [[Indogermanische Ursprache|indogermanisch]] &amp;#039;&amp;#039;*as-&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;Quelle&amp;#039; und dem Suffix [[-acum]]. Später sei die daraus resultierende Endung &amp;#039;&amp;#039;-ach&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;-bach&amp;#039;&amp;#039; uminterpretiert worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Paul Urban: &amp;#039;&amp;#039;La grande excyclopédie des lieux d’Alsace&amp;#039;&amp;#039;. 2010, S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt im [[Sundgau]], zwei Kilometer nördlich von [[Altkirch]]. Aspach liegt im Tal des Zipfelgrabenbaches, in den beim Dorf das Hasselbächle einmündet. Der Dorfbach erreicht, im untersten Lauf verdolt, bei Altkirch die Ill. Auf der Gemarkung befindet sich eine Kalziumsulfatquelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aspach liegt im [[löss]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;bedeckten Sundgauer [[Tertiär]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;hügelland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ein schwefelhaltige Quelle muss Münzfunden am Ort zufolge bereits den Römern bekannt gewesen sein. Im Mittelalter existierte ein Badhaus, das 1525 (1632?) niederbrannte. Später wurde das als heilkräftig geltende Wasser für den Hausgebrauch fassweise verkauft. Nach 1860 geriet die Quelle in Vergessenheit. Ein 1923 angelegtes Backsteinbassin in den Feldern Richtung Altkirch erinnert an diese Quelle. Die Flurnamen &amp;#039;&amp;#039;Lutrischmatten&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Lutrischbrunnen&amp;#039;&amp;#039; westlich des Dorfes erinnern an ein zu unbekannter Zeit abgegangenes Dorf &amp;#039;&amp;#039;Lutringen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Lottringen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ersterwähnung 991. 1105 als &amp;#039;&amp;#039;Aspa&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Die Klöster Eschau im Unterelsass und Sankt Morand in Altkirch besaßen Dinghöfe im Dorf. Bis 1324 gehörte der Ort zur [[Grafschaft Pfirt]] (Herrschaft Altkirch) und kam dann durch die Heirat der [[Johanna von Pfirt|Johannna von Pfirt]] mit Herzog Albrecht II. von Österreich an Habsburg. Im [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] 1648 ging der Ort mit dem ganzen elsässischen Besitz der Habsburger an die französische Krone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 14. Jahrhundert litt Aspach unter den „Wilden Engländern“, im [[Hundertjähriger Krieg|Hundertjährigen Krieg]] zeitweise unbeschäftigten  marodierenden Söldnern. Im 15. Jahrhundert (1444) wüteten im Dorf die [[Armagnaken]], Söldnertruppen, die von den Habsburgern im Kampf gegen die Eidgenossen ins Land geholt worden waren. 1474 litt Aspach unter dem Überfall durch  Stefan von Hagenbach. Dieser unternahm einen Rachefeldzug nach der Hinrichtung seines Bruders, [[Peter von Hagenbach]], des verhassten burgundischen Landvogts zur Zeit, als habsburgischer Besitz im Elsass an [[Karl der Kühne|Karl den Kühnen]] verpfändet war. Weitere Verwüstungen brachte der [[Der Dreißigjährige Krieg – Zeugnisse vom Leben mit Gewalt|Dreißigjährige Krieg]], der 1632 auch den Sundgau erreicht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1871 bis 1918 gehörte der Ort zum [[Reichsland Elsaß-Lothringen|Reichsland Elsass-Lothringen]]. Im Ersten Weltkrieg lag Aspach in der Frontlinie und erlitt dementsprechend schwere Schäden. Im Dezember 1915 wurde der Ort evakuiert. Am Ende des Zweiten Weltkriegs erlebte Aspach die Befreiung von der Naziherrschaft am 26. November 1944 durch die Truppen des [[Jean de Lattre de Tassigny|Général de Lattre de Tassigny.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Jahr || 1962 || 1968 || 1975 || 1982 || 1990 || 1999 || 2007 || 2014 || 2020&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 548 || 568 || 629 || 758 || 887 || 981 || 1141 || 1143 || 1127&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Sankt Laurentius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der mittelalterlichen Kirche ist der ehemalige Chorturm erhalten. Der Chorraum mit Kreuzrippengewölbe und datiertem Schlussstein (1502) ist heute Sakristei. Das Schiff von 1829. Im ehemaligen Chor ein spätgotischer Sakramentsschrein mit reichem Gesprenge. Innenausstattung aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Aspach ist seit 1814 eigenständige Pfarrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Littenkapelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Der Name der Littenkapelle entstand aus dem elsässischen &amp;#039;&amp;#039;Armi Litt&amp;#039;&amp;#039; (für arme Leute), womit die [[Aussätzige]]n bezeichnet wurden. Im Mittelalter kam über die zurückkehrenden Kreuzfahrer die Lepra, die sich hier weit verbreitete. Die Aussätzigen wurden von der Bevölkerung abgelehnt und isoliert.&lt;br /&gt;
Nach mündlicher Überlieferung wurde eine Lepra-Kolonie am südwestlichen Rand des Waldes angelegt, etwa einen Kilometer vom Dorf Aspach entfernt. An der Stelle der ehemaligen Lepra-Kolonie befindet sich heute die Littenkapelle. Auslöser dafür war eine von einem Erkrankten geschnitzte Statue der Jungfrau Maria, die an einer großen alten Buche hing. Während der Französischen Revolution wurde die Statue in einem Fass in Aspach versteckt. Im Jahr 1862 erhielt sie einen Ehrenplatz in der neu errichteten Kapelle. Die Buche an der Kapelle wurde 1900 gefällt und soll 32 Kubikmeter Holz ergeben haben.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1915 wurden die Einwohner von Aspach wegen der Kriegshandlungen des Ersten Weltkrieges evakuiert. Eine Familie versteckte die Statue für 3 Jahre in [[Geispitzen]].&lt;br /&gt;
1984 wurde die Kapelle von Freiwilligen aus dem Dorf renoviert.&lt;br /&gt;
Inzwischen ist die Statue Unserer Lieben Frau von der Litten in der Pfarrkirche Aspach untergekommen.&lt;br /&gt;
Seit vielen Jahren wird die Jungfrau von Litten am [[Rosenkranzfest]] in einer Prozession von der Kirche zur Kapelle getragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Informationen auf einer öffentlich aufgestellten Tafel an der Kapelle&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; perrow=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Aspach, Eglise Saint-Laurent.jpg|Kirche St. Laurentius&lt;br /&gt;
 Aspach, Chapelle Notre-Dame de la Litten.jpg|Littenkapelle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Band&amp;amp;nbsp;1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S.&amp;amp;nbsp;40–41. (nicht ausgewertet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Altkirch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=|VIAF=2436148574304124430001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1814]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kjalarr</name></author>
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