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	<title>Askos - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T01:40:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Askos&amp;diff=715831&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2023-06-30T21:01:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Askos Kouklia.JPG|miniatur|rechts|Askos aus Kouklia (Zypern), geometrischer Stil, 11. Jh. v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Askos Louvre G447.jpg|mini|Askos eines unbekannten attischen Malers, um 420/10 v.&amp;amp;nbsp;Chr., [[Louvre]] (G 447)]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Askos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|ἀσκός|askós|de=[[Schlauch]]}}, Mehrzahl {{lang|grc|ἀσκοί|askoí}}) ist ein flaches, bauchiges Gefäß aus antiker Zeit mit einem engen Ausguss, an dem der Henkel auf dem Rücken angesetzt ist. Seinen Namen hat es von der optischen Ähnlichkeit mit einem Weinschlauch, er wurde in der Antike allerdings noch nicht für diese Gefäßform verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Askoi wurden seit mindestens dem 11. Jahrhundert v. Chr. aus [[Tonmineral|Ton]] hergestellt und wie Vasen meist mit figürlichem Schmuck im jeweiligen Stil ihrer Zeit bemalt. Sie dienten unter anderem zur Aufbewahrung von [[Öle|Öl]] und dem Auffüllen von Lampen. Die kleinen Varianten mit schmalem Hals dienten zum Aufbewahren von Flüssigkeiten, die in geringeren Mengen verwendet wurden, wie Parfüms, Honig oder Essig. Daneben wurden sie auch für [[Trankopfer]] bei Beerdigungszeremonien verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Etruskern war die Form vor allem im 4. Jh. v.&amp;amp;nbsp;Chr. als kleiner Ölspender verbreitet, oft in Form einer Ente. [[Hellenismus|Hellenistische]] Sonderformen mit zwei Ausgüssen datieren überwiegend ins 2. Jh. v.&amp;amp;nbsp;Chr. Dem 1. Jh. v.&amp;amp;nbsp;Chr. und 1. Jh. n.&amp;amp;nbsp;Chr. zugehörig sind bronzene Askoi als Serviergefäße für Wein, wie sie in den Vesuvstädten mehrfach gefunden wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Askos wird auch im Zusammenhang mit ähnlich geformten (henkellosen) Gefäßen aus dem [[Neolithikum]] gebraucht. 2015 tauchte ein solches Gefäß erstmals im [[Tollense]]tal auf.&amp;lt;ref&amp;gt;C. Michael Schirren: &amp;#039;&amp;#039;Keine Ente! Ein Askos-Gefäß aus dem Tollense.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archäologie in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 02, 2017, S. 44 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Bronze- und Eisenzeit des Mittelmeerraumes sind Askoi als Krugform mit einem Henkel verbreitet, doch reichen ihre Anfänge ins Frühneolithikum des [[Balkanhalbinsel|Balkans]] bis etwa 6000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. zurück. Dort dienten sie wohl als Gefäße für Trankopfer. Ein der [[Stichbandkeramik]] (4900–4500 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) angehörendes Gefäß dieser Art stammt aus dem polnischen Dobre im [[Powiat Wrocławski|Landkreis Wrocławski]], zwei weitere fanden sich in [[Großjena]] und in [[Braunsbedra|Braunsdorf]] im seinerzeitigen [[Kreis Merseburg]]. Das Gefäß aus Großjena wurde der [[Salzmünder Kultur]] (ca. 3400–3000 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) und das als Askos mit Bandhenkel auf dem Rücken rekonstruierbare Fragment aus Braunsdorf der [[Baalberger Kultur]] (4200–3100 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;C. Michael Schirren: {{Webarchiv | url=http://www.kulturwerte-mv.de/cms2/LAKD1_prod/LAKD1/de/Landesarchaeologie/_Service/Bisherige_Funde_des_Monats/2016/12_-_Keine_Ente!_Ein_Depot_mit_Askos-Gefaess_aus_der_Tollense_bei_Klempenow/index.jsp | wayback=20170413070843 | text=&amp;#039;&amp;#039;Keine Ente! Ein Depot mit Askos-Gefäß aus der Tollense bei Klempenow.&amp;#039;&amp;#039;}}, Landesarchäologie Mecklenburg-Vorpommern.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes Irmscher]], [[Renate Johne]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der Antike]].&amp;#039;&amp;#039; 9. neubearbeitete Auflage, Bibliografisches Institut, Leipzig 1987, ISBN 3-323-00026-9.&lt;br /&gt;
* Andrew J. Clark, Maya Elston, Mary Louise Hart: &amp;#039;&amp;#039;Understanding Greek Vases. A Guide to Terms, Styles and Techniques.&amp;#039;&amp;#039; J. Paul Getty Museum, Los Angeles 2002, ISBN 0-89236-599-4, S. 70.&lt;br /&gt;
* {{RE|S III|171|173|Askos a|[[Lili Frankenstein]]|RE:Askos a}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.antike-tischkultur.de/etruskerkeramikformaskos.html etruskische und hellenistische Askoi]&lt;br /&gt;
{{commonscat|Askoi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Typologie antike Keramik}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechische Vasenform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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