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	<title>Askja - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;M2k~dewiki: BKL ersetzt mit bkl-replace</title>
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		<updated>2026-04-18T09:05:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;bkl-replace&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME= &lt;br /&gt;
|BILD= Askja.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
|HÖHE= 1510&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= IS&lt;br /&gt;
|LAGE= [[Island]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE= [[Dyngjufjöll]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 65.03&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= -16.75&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= IS&lt;br /&gt;
|TYP= [[Schichtvulkan]]&lt;br /&gt;
|LETZTE ERUPTION= 1961 (aktiv)&lt;br /&gt;
|GESTEIN= [[Basalt]] und [[Rhyolith]]&lt;br /&gt;
|ALTER= &lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG= &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= &lt;br /&gt;
|BILD1= Island Askja.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG= Caldera des Vulkans Askja mit [[Víti (Askja)|Víti]]-Krater im Vordergrund und Öskjuvatn im Hintergrund&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Askeregnen-1875-03-mohn-1877.jpg|mini|Richtung des Ascheregens von 1875]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Drekagil-pjt1.jpg|mini|Drekagil-Schlucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Askja&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; handelt es sich um einen [[Vulkan]] nördlich des [[Vatnajökull]] in [[Island]]; er beherrscht als [[Zentralvulkan]] das ca. 200 km lange gleichnamige [[Vulkansystem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vulkan gehört inzwischen zum [[Vatnajökull-Nationalpark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name des Vulkans bezieht sich auf das isländische Wort &amp;#039;&amp;#039;askja&amp;#039;&amp;#039;, das in allgemeiner Sprache „Schachtel“,&amp;lt;ref&amp;gt;H. U. Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch Isländisch-Deutsch.&amp;#039;&amp;#039; Buske, Hamburg 2001, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; in der Geologensprache jedoch „[[Caldera (Krater)|Caldera]]“ bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zentralvulkan Askja ==&lt;br /&gt;
Der Vulkan setzt sich aus mindestens drei ineinander verschachtelten [[Caldera (Krater)|Calderen]] (ca. 45&amp;amp;nbsp;km²) zusammen, welche zusammen das [[Dyngjufjöll]]-Bergmassiv bilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GVP&amp;quot;&amp;gt;{{GVP|373060|Askja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Mitte der jüngsten, in der vulkanotektonischen Episode von 1875 entstandenen Caldera befindet sich der See [[Öskjuvatn]], mit 220&amp;amp;nbsp;m einer der tiefsten Seen Islands. Auch der kleinere, ebenfalls von einem See ausgefüllte [[Víti (Askja)|Víti]]-Krater befindet sich in der Caldera. Die älteste belegte Calderenbildung fand um 8910 v.&amp;amp;nbsp;Chr. statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GVPe&amp;quot;&amp;gt;{{GVP|373060|Askja}}, siehe: „Eruptive History“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Askja erhebt sich bis zu 800 m über die sie umgebenden Hochebenen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thor&amp;quot;&amp;gt;Thor Thordarson, Armann Hoskuldsson: &amp;#039;&amp;#039;Iceland. Classic Geology in Europe 3.&amp;#039;&amp;#039; Terra, Harpenden 2002, S. 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; und erreicht am &amp;#039;&amp;#039;Þorvaldstindur&amp;#039;&amp;#039;, am Rand der Caldera in den Dyngjufjöll, eine Höhe von 1510&amp;amp;nbsp;m.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ísland Vegaatlas.&amp;#039;&amp;#039; Ferðakort, Reykjavík 2006, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vulkansystem Askja ==&lt;br /&gt;
[[Datei:138 OESKJUVATN.JPG|mini|320px|Calderasee Öskjuvatn, Dyngjufjöll im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Iceland near Dettifoss 1972.jpg|mini|Blick vom Dettifoss auf die Schlucht Jökulsárgljúfur mit zum Askja-System gehörender Kraterreihe im Hintergrund; sie quert die Schlucht am Hafragilsfoss]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2008-05-23 02 Road No 1 at Hrossaborg with Herðubreið in the far Background.jpg|mini|450px|Bei Hrossaborg, Herðubreið links im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zentralvulkan beherrscht ein ca. 200 km langes, von Südwest nach Nordost ausgerichtetes Spaltensystem. Zu ihm gehört z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Schildvulkan]] [[Kollóttadyngja]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;GVP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausdehnung ===&lt;br /&gt;
Das Vulkansystem erstreckt sich vom Zentralvulkan Askja selbst, der in ca. 40 km Entfernung südwestlich vom [[Tafelvulkan]] [[Herðubreið]] und der Oase [[Herðubreiðarlindir]] liegt, über 150 km nach Norden bis zur Halbinsel [[Melrakkaslétta]]. Gleichzeitig reicht es noch ca. 30&amp;amp;nbsp;km vom [[Zentralvulkan]] nach Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Gesamtlänge von ca. 200 km, aber einer Breite von weniger als 20&amp;amp;nbsp;km handelt es sich laut T.&amp;amp;nbsp;Thordarson um das längste [[Vulkansystem]] Islands.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thor&amp;quot; /&amp;gt; Allerdings haben andere Forscher die Gesamtlänge auf 120 bzw. 170&amp;amp;nbsp;km eingeschränkt, je nachdem, ob man einen nördlichen scheinbaren Abbruch als dessen Ende oder als Lücke in ihm sehen will.&amp;lt;ref name=&amp;quot;The fissure swarm&amp;quot;&amp;gt;Ásta Rút Hjartadóttir: {{Webarchiv |url=http://www.raunvis.hi.is/~astahj/MSritgerd_ARH.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;The fissure swarm of the Askja central volcano&amp;#039;&amp;#039; |format=PDF; 4,9&amp;amp;nbsp;MB |wayback=20140903085201 }} Univ. of Iceland, MS thesis, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diverse zugehörige Krater und vulkanische Berge ===&lt;br /&gt;
Zum System der Askja gehören beispielsweise der Tafelvulkan [[Herðubreið]], der [[Palagonit]]rücken &amp;#039;&amp;#039;Herðubreiðartögl&amp;#039;&amp;#039; sowie die [[Schildvulkan]]e [[Kollóttadyngja]], &amp;#039;&amp;#039;Flatadyngja&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Svartadyngja&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Krater des Sveinagrabens (isl. &amp;#039;&amp;#039;Sveinagjá&amp;#039;&amp;#039;) befinden sich ca. 50 km nördlich des Zentralvulkans parallel zum Vulkansystem [[Fremrinámur]]. In der Nähe des Wasserfalls [[Dettifoss]] befinden sich weitere Krater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls Teil des Systems ist der [[Aschenkegel|Aschenkrater]] &amp;#039;&amp;#039;Hrossaborg&amp;#039;&amp;#039; direkt südlich des [[Hringvegur]], etwa 20 km östlich des [[Námafjall]]. Er entstand in einer großen [[Hydromagmatische Explosion|hydromagmatischen Eruption]] vor ca. 7.000 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;Thor Thordarsson, ebd., S. 173.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eruptionsgeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Prähistorische Ausbrüche ===&lt;br /&gt;
Es lassen sich an der Askja vulkanische Aktivitäten nachweisen, die bis mehrere hunderttausend Jahre zurückreichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thor&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größere Basalteruptionen im [[Holozän]] waren die &amp;#039;&amp;#039;Gígöldur&amp;#039;&amp;#039; sowie Ausbrüche, die die Lavafelder &amp;#039;&amp;#039;[[Holuhraun]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Þorvaldshraun]]&amp;#039;&amp;#039; schufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Thor Thordarson, Armann Hoskuldsson: &amp;#039;&amp;#039;Iceland. Classic Geology in Europe 3.&amp;#039;&amp;#039; Terra, Harpenden 2002, S. 172 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von der großen calderenbildenden Eruption um 8500 v.&amp;amp;nbsp;Chr. im Südosten des Zentralvulkans lassen sich um 2050 v.&amp;amp;nbsp;Chr. z.&amp;amp;nbsp;B. Ausbrüche an der Flatadyngja und in anderen Gegenden im Nordosten des Zentralvulkans belegen, die explosive wie [[Effusion (Vulkanismus)|effusive]] Phasen beinhalten, wozu auch die Bildung eines Lavasees zählt; ähnliche Phänomene stellt man um 1250 v.&amp;amp;nbsp;Chr. fest, wobei sich diesmal die Aktivität auf den Zentralvulkan und Litladyngja konzentrierte. In beiden Fällen lassen sich sowohl Eruptionen an einem Hauptkrater wie auch an weiter entfernten Spalten belegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GVPe&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbrüche nach der Besiedelung und Entstehung der jüngsten Caldera ===&lt;br /&gt;
Seit der Besiedelung werden bis Ende des 19. Jahrhunderts zwei Ausbrüche im Askja-System vermutet (1300 und 1797), die aber beide bisher nicht genau nachgewiesen werden konnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GVPe&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Askja-Feuer ====&lt;br /&gt;
Eine lang anhaltende vulkanotektonische Episode setzte an der Askja hingegen im Jahre 1874 ein. Sie hielt mit Unterbrechungen bis 1929 an, enthielt Riftepisoden, effusive und explosive Eruptionen sowohl am Zentralvulkan als auch an entlegeneren Teilen des Vulkansystems und wurde als sog. &amp;#039;&amp;#039;Askja-Feuer&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thor1&amp;quot;&amp;gt;Thor Thordarson, Armann Hoskuldsson: &amp;#039;&amp;#039;Iceland. Classic Geology in Europe 3.&amp;#039;&amp;#039; Terra, Harpenden 2002, S. 175.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei entstanden im März 1875 in einer [[Plinianische Eruption|Plinianischen Eruption]] die jüngste Caldera der Askja ebenso wie der kleinere [[Víti (Askja)|Víti]]-Krater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Februar 1874 sah man Dampfwolken über dem Gebirgszug der abgelegenen Dyngjufjöll. Im Dezember desselben Jahres erschütterte eine auch in den besiedelten Gebieten spürbare Serie heftiger Erdbeben die Gegend. Im Januar 1875 erkannte man Rauchsäulen und Feuer. Möglicherweise entstammt dieser mehrheitlich effusiven Phase das [[basalt]]ische Lavafeld &amp;#039;&amp;#039;Holuhraun&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thor1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1875 fuhren einige Leute aus der Gegend des Mývatn zur Askja. Dort sahen sie im Südosten der Caldera Springquellen aus Schlamm, aber keinen richtigen Vulkanausbruch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ísl&amp;quot;&amp;gt;Th. Einarsson u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Íslandshandbókin. Náttúra, saga og sérkenni. 2. bindi.&amp;#039;&amp;#039; 1989, S. 913 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings hatte sich dort der Boden um zehn Meter gesenkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thor1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur drei Tage später setzte eine effusive Eruption am &amp;#039;&amp;#039;Sveinagraben&amp;#039;&amp;#039; ein. Dabei handelt es sich um ein 30 km langes Grabensystem 50 km nördlich des Zentralvulkans. Während der mehrere Monate lang anhaltenden Ausbrüche wurden dort ca. 0,2–0,38&amp;amp;nbsp;km³ an Laven produziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Thor Thordarson, Armann Hoskuldsson: &amp;#039;&amp;#039;Iceland. Classic Geology in Europe 3.&amp;#039;&amp;#039; Terra, Harpenden 2002, S. 175 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. März 1875 ist der Beginn der explosiven Hauptphase anzusetzen. In der Folge einer Plinianischen Eruption regnete es ab 3:30 Asche über Ostisland. Als im Sommer 1876 der dänische Geologe [[Frederik Johnstrup]] zur Ausbruchsstelle kam, erkannte er, dass hier eine Magmakammer, nachdem sie sich entleert hatte, in sich zusammengestürzt war. Dabei hatte sich in der vorhandenen eine kleinere weitere Caldera gebildet mit den Maßen 4580&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;25008&amp;amp;nbsp;m, deren tiefster Punkt 238&amp;amp;nbsp;m unterhalb des Bodens der Hauptcaldera lag. Das Volumen des Einbruchskraters beträgt etwa zwei Kubikkilometer, mehr als das Doppelte des eruptierten Gesteins, was darauf schließen lässt, dass sich noch ein beträchtlicher Teil des Magmas als Intrusionen in den Calderenwänden oder an anderen Stellen im Vulkansystem befindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thor2&amp;quot;&amp;gt;Thor Thordarson, Armann Hoskuldsson: &amp;#039;&amp;#039;Iceland. Classic Geology in Europe 3.&amp;#039;&amp;#039; Terra, Harpenden 2002, S. 176.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon kurz darauf bildete sich das [[Maar]] [[Víti (Askja)|Víti]] in einer [[Hydromagmatische Explosion|hydromagmatischen Eruption]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thor2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge sollte sich herausstellen, dass es sich um den zweit- oder drittstärksten explosiven Vulkanausbruch seit dem Beginn der Besiedelung in Island handelte (nach [[Hekla]] 1104 und [[Öræfajökull]] 1368). Der Ascheregen war besonders in den [[Austfirðir|Ostfjorden]] so heftig, dass Weideland auf längere Zeit hinaus vergiftet wurde und zahlreiche Menschen auswanderten, vor allem aus dem ohnehin schwer besiedelbaren Gebiet der [[Jökuldalsheiði]]. Der Vulkan war vorher praktisch gar nicht bekannt gewesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ísl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur selben vulkanotektonischen Episode zählt man Ausbrüche im Askja-Vulkansystem zwischen 1920 und 1930. Hierbei gab es fünf einzelne Eruptionsserien an ringförmigen Ausbruchsspalten um die Caldera der Askja sowie eine Spalteneruption an einer sechs Kilometer langen Ausbruchsspalte am Südrand des Zentralvulkans, die das Lavafeld &amp;#039;&amp;#039;Þorvaldshraun&amp;#039;&amp;#039; produzierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thor2&amp;quot; /&amp;gt; Diese Ausbrüche waren vor allem effusiv und spielte sich in zwei Phasen ab: von 1921 bis 1923 und von 1926 bis 1930. Das Ergebnis waren die Lavafelder &amp;#039;&amp;#039;Bátshraun (Austurfjöll), Mývetningarhraun, Kvíslahraun&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Suðurbotnahraun&amp;#039;&amp;#039;. Während der zweiten Ausbruchsphase entstanden u.&amp;amp;nbsp;a. ein [[Schlackenkegel]] im See Öskjuvatn und das Lavafeld &amp;#039;&amp;#039;Þorvaldshraun&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ísl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== In den 1960er Jahren ====&lt;br /&gt;
Die bislang letzte Ausbruchsserie ereignete sich in den 1960er Jahren. Vom 26. Oktober 1961 bis in den November desselben Jahres bauten sich neue Krater auf und schufen das Lavafeld &amp;#039;&amp;#039;Vikrahraun&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ísl&amp;quot; /&amp;gt; Die Krater befinden sich an einer 0,6 km langen von Westen nach Osten ausgerichteten Spalte an der Ostseite der Askja-Caldera. Zu Beginn des effusiven Ausbruchs sah man 500 m hohe Lavafontänen. Das Produkt, ein [[Aa-Lava]]feld, bedeckte sechs Quadratkilometer. Es wurde durch [[Pahoehoe-Lava|Pahoehoe-Laven]] auf elf Quadratkilometer erweitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thor1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Neuere Entwicklungen ====&lt;br /&gt;
Von 1988 bis 2007 hatte man ein Einsinken der Magmakammer beobachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rymer&amp;quot;&amp;gt;H. Rymer: &amp;#039;&amp;#039;New mass increase beneath Askja volcano, Iceland – a precursor to renewed activity?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Terra Nova&amp;#039;&amp;#039;, 2010, 22, S. 309–313 (englisch). [[doi:10.1111/j.1365-3121.2010.00948.x]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 scheint sie sich jedoch wieder zu füllen. Man vermutet Magmaansammlungen in ca. drei Kilometer Tiefe, was auf eine neuerliche aktive Phase hindeuten könnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rymer&amp;quot; /&amp;gt; Die Erdbebentätigkeit hat zugenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. z.&amp;amp;nbsp;B. [http://hraun.vedur.is/ja/oroi/ask.gif Tremor Measurements at Askja.] Icelandic Met Office, 24. Juli 2011 (englisch); abgerufen am 24. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 23. auf den 24. Juli 2014 ereignete sich ein Erdrutsch, bei dem sich ein ca. 1&amp;amp;nbsp;km breites Stück der Kraterwand löste; geschätzte 50&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;m³ Gestein glitten ab und lösten im [[Öskjuvatn]] mehrere ca. 50&amp;amp;nbsp;m hohe [[Tsunami]]s aus, die sogar den benachbarten Kratersee [[Víti (Askja)|Víti]] erreichten. Als Auslöser wird Destabilisierung des Untergrunds durch starkes Tauwetter vermutet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://icelandreview.com/news/2014/07/23/askja-closed-due-huge-landslide icelandreview.com] abgerufen am 19. August 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== NASA-Astronautentraining ==&lt;br /&gt;
Im Rahmen des [[Apollo-Programm]]s führte die [[NASA]] in den 1960er Jahren diverse geologische [[Exkursion]]en (engl. &amp;#039;&amp;#039;Geologic Field Trips&amp;#039;&amp;#039;, kurz GFTs)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Erin Mahoney |url=http://www.nasa.gov/exploration/analogs/then-and-now.html |titel=NASA – Past and Present: Field Testing For The Moon |werk=NASA Official Website |datum=2009-07-28 |sprache=en |abruf=2012-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; durch, von denen zwei in Island am Rande der Askja sowie in der Nähe von [[Krýsuvík]] auf der [[Reykjanesskagi|Reykjanes-Halbinsel]] bestritten wurden. Die erste Exkursion fand vom 12. bis 16. Juli 1965 statt und betraf die ersten drei Astronautengruppen, die zweite Exkursion betreffend die Astronautengruppen vier und fünf, darunter auch der spätere erste Mensch auf dem Mond [[Neil Armstrong]], wurde vom 2. bis 8. Juli 1967 absolviert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NASA_PDF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Glen E. Swanson |url=http://next.nasa.gov/alsj/ap-geotrips.pdf |titel=Apollo Geology Field Exercises |seiten=4, 6 |format=PDF; 24&amp;amp;nbsp;kB |sprache=en |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20111021152443/http://next.nasa.gov/alsj/ap-geotrips.pdf |archiv-datum=2011-10-21 |abruf=2012-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ziel der Exkursionen war es, einerseits die Astronauten in geologische Konzepte einzuführen und damit bestmöglich auf die auf dem Erdtrabanten wahrscheinlich anzutreffende Geologie vorzubereiten und andererseits die Besatzungen von spezifischen Mondmissionen zielgerichtet auszubilden. Dabei wurde auch das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Moon Game&amp;#039;&amp;#039; absolviert, eine Übung mit dem Zweck, den Aufenthalt auf dem Mond zu simulieren und repräsentative Proben aus der Umgebung zu sammeln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katharina Hauptmann |url=http://icelandreview.com/icelandreview/daily_life//Moon_Land_(KH)_0_381436.news.aspx |titel=Moon-Land (KH) – Iceland Review Online |werk=Iceland Review Online |hrsg=icelandreview.com (Heimur hf) |datum=2011-08-24 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110828002719/http://icelandreview.com/icelandreview/daily_life/Moon_Land_(KH)_0_381436.news.aspx |archiv-datum=2011-08-28 |abruf=2026-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Anhang der offiziellen NASA-Dokumentation heißt es zu den Exkursionen in Island:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Probably the most moon-like of the field areas.&lt;br /&gt;
 |Sprache=en&lt;br /&gt;
 |Autor=Glen E. Swanson&lt;br /&gt;
 |Quelle=Apollo Geology Field Exercises&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Wahrscheinlich der Mond-ähnlichste von den Exkursionsorten.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;NASA_PDF&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Exkursionen wurden von den isländischen Geologen Sigurður Thórarinsson und Guðmundar Signaldson geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsche Forscher an der Askja ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Expeditionen von Knebel und Grumbkow ===&lt;br /&gt;
[[Datei:KnebelRudloffMonument-pjt.jpg|mini|Denkmal für von Knebel und Rudloff]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 1907 verunglückten zwei Deutsche während einer Expeditionsfahrt auf dem [[Öskjuvatn]]. Es handelte sich dabei um den Naturforscher [[Walther von Knebel]] und den Maler Max Rudloff, beide aus Berlin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Íslandshandbókin1&amp;quot;&amp;gt;Th. Einarsson u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Íslandshandbókin. Náttúra, saga og sérkenni&amp;#039;&amp;#039;. 2. bindi. 1989, S. 914.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide gelten seit dem 10. Juli 1907 offiziell als vermisst, da ihre Leichen nie gefunden wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige Überlebende und somit Gewährsmann der kleinen Expedition, der damalige Student der Geologie [[Hans Spethmann]], der zum Zeitpunkt des Geschehens weit entfernt vom Unglücksort Öskjuvatn in der Askja Forschungen betrieb, fand nach der Rückkehr zur Basis die beiden Forscher und das Boot nicht mehr vor. Er begleitete die von den isländischen Behörden sofort eingeleitete Suchexpedition Anfang August zur Askja, um das Schicksal seiner Gefährten aufzuklären.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gert Kreutzer]]: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre deutsche Islandgesellschaften&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Europa-Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, 26. November 2014, Nr. 11 ([https://www.b-b-e.de/newsletter/europa-newsletter/archiv/europa-nachrichten-nr-11-vom-26112014/#kreutzer-100-jahre-deutsche-islandgesellschaften b-b-e.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Suche nach ihnen verlief erfolglos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verlobte Knebels, [[Ina von Grumbkow]], startete ihrerseits im Juli 1908 gemeinsam mit dem Berliner Geologen [[Hans Reck (Geologe)|Hans Reck]] eine erneute Suchexpedition zur Askja, um mehr über das mysteriöse Verschwinden zu erfahren, was ihr aber auch nicht gelang. Ihre an Strapazen reichen Nachforschungen waren eine sehr ungewöhnliche Tat für eine Frau der damaligen Zeit. Sie schrieb ein Buch darüber.&amp;lt;ref&amp;gt;Ina von Grumbkow: Ísafold. &amp;#039;&amp;#039;Reisebilder aus Island&amp;#039;&amp;#039;. [http://isafold.de/klassiker/grumbkow/default.htm isafold.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ina v. Grumbkow ließ zudem ein Denkmal zu Ehren der Vermissten errichten, das sich an der Westseite des Sees befindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Íslandshandbókin1&amp;quot; /&amp;gt; Die etwa 4&amp;amp;nbsp;m hohe Steinpyramide aus dem Jahr 1908 wurde am großen Kratersee vom Islandkenner und Autor Frank Schroeder 1994 wiederentdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Begleiter und späteren Ehemann Ina von Grumbkows namens Hans Reck gehen grundlegende Forschungsergebnisse zur Askja zurück. Das Schicksal der beiden deutschen Islandforscher von Knebel und Rudloff ist bis heute nicht restlos geklärt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;The fissure swarm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere deutsche Wissenschaftler ===&lt;br /&gt;
Auch konzentrierten sich weitere deutsche Forscher in den 1930er Jahren auf die Erforschung und Kartografierung des Sveinagrabens. Sie beschäftigten sich allerdings auch mit dem Askja-Zentralvulkan und der Herðubreið.&amp;lt;ref name=&amp;quot;The fissure swarm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drekagil, Hvannalindir und Kverkfjöll ==&lt;br /&gt;
5 km östlich des Öskjuvatn liegt {{Coordinate|text=ICON0|NS=65.041483|EW=-16.600184|type=mountain|name=Drekagil|region=IS-6}} &amp;#039;&amp;#039;[[Drekagil]]&amp;#039;&amp;#039;, die Drachenschlucht. Diese fällt durch ihre markanten Gesteinsformationen auf und endet nach etwa 300 Metern bei einem Wasserfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25 km südöstlich der Askja befindet sich die seit 1973 unter Naturschutz&amp;lt;ref&amp;gt;T. Einarsson, H. Magnússon (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Íslandshandbókin. Náttúra, saga og sérkenni.&amp;#039;&amp;#039; 2. bindi. 1989, S. 920 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; stehende Oase {{Coordinate|text=ICON0|NS=64.888389|EW=-16.310077|type=landmark|name=Hvannalindir|region=IS-7}} [[Hvannalindir]]. Hier soll sich Ende des 18. Jahrhunderts der Gesetzlose [[Fjalla-Eyvindur]] mit seiner Frau einige Jahre aufgehalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 40 km südlich der Askja liegt das vulkanische Gebirge {{Coordinate|text=ICON0|NS=64.68420900|EW=-16.67966400|type=mountain|name=Kverkfjöll|region=IS-7}} [[Kverkfjöll]] mit Gletscher und aktivem Geothermalgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Die [[Boeing 757-200]] der [[Icelandair]] mit dem [[Luftfahrzeugkennzeichen|Kennzeichen]] &amp;#039;&amp;#039;TF-FIR&amp;#039;&amp;#039; ist nach dem Vulkan benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Vulkane in Island]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Bergen und Erhebungen in Island]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thor Thordarson, Armann Hoskuldsson: &amp;#039;&amp;#039;Iceland (Classic Geology in Europe 3).&amp;#039;&amp;#039; Terra Publishing, Harpenden 2007, ISBN 1-903544-06-8.&lt;br /&gt;
* [[Lutz Mohr]]: &amp;#039;&amp;#039;Island – Faszination und Geheimnis. Tragödie deutscher Forscher auf isländischem Kratersee.&amp;#039;&amp;#039; Zum Nationalfeiertag Islands am 17. Juni. In: &amp;#039;&amp;#039;Greifswalder Blitz am Mittwoch&amp;#039;&amp;#039;, 14. Juni 1995, Jahrg. 2, Nr. 48, S. 1 f.&lt;br /&gt;
* Frank Schroeder: &amp;#039;&amp;#039;Die Eisumschlungene. Spurensuche auf Island.&amp;#039;&amp;#039; LundiPress Verlag, Eichstätt 1995, ISBN 3-9801648-3-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Askja (central volcano)|Askja}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wissenschaftliche Beiträge ===&lt;br /&gt;
* {{GVP|373060|Askja}}&lt;br /&gt;
* [http://earthice.hi.is/askja_volcano Univ. Island, geol.Beschreibung der Askja] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.raunvis.hi.is/~astahj/MSritgerd_ARH.pdf Vulkansystem der Askja.] (PDF) Vulkanolog. Inst., Univ. Island (englisch).&lt;br /&gt;
* Hazel Rymer: [http://www.open2.net/blogs/scitechnature/index.php/2009/11/19/title-4?blog=7 &amp;#039;&amp;#039;The case of the shrinking volcano.&amp;#039;&amp;#039;] 19. November 2009 (Blogpost der Geophysikerin)&lt;br /&gt;
* H. Rymer, C. Locke, B. G. Ófeigsson, P. Einarsson, E. Sturkell: &amp;#039;&amp;#039; New mass increase beneath Askja volcano, Iceland – a precursor to renewed activity?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Terra Nova&amp;#039;&amp;#039;, 2010, 22, S. 309–313. [[doi:10.1111/j.1365-3121.2010.00948.x]]&lt;br /&gt;
* Sigurdur Thorarinsson, G. E. Sigvaldason: [http://www.ajsonline.org/cgi/content/abstract/260/9/641 &amp;#039;&amp;#039;The eruption in Askja 1961, a preliminary report.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;American Journal of Science&amp;#039;&amp;#039;, November 1962, Band 260, S. 641–651. [[doi:10.2475/ajs.260.9.641]] (Abstract, englisch)&lt;br /&gt;
* Eysteinn Tryggvason: &amp;#039;&amp;#039;Ground deformation in Askja, Iceland: its source and possible relation to flow of the mantle plume.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Volcanology and Geothermal Research&amp;#039;&amp;#039;, 1989, 39, S. 61–71, 61 (englisch). {{Webarchiv |url=http://notendur.hi.is/~heidi/Data/Herdu-Askja-literature/Tryggvason89.pdf |text=notendur.hi.is |format=PDF |wayback=20120612090102}}&lt;br /&gt;
* Erik Sturkell, Freysteinn Sigmundsson: &amp;#039;&amp;#039;Continuous deflation of the Askja caldera, Iceland, during the 1983–1998 noneruptive period.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Geophysical Research&amp;#039;&amp;#039;, 2000, Band 105, NO. B11, S. 25671–25684 (englisch); [[doi:10.1029/2000JB900178]]{{Webarchiv |url=http://notendur.hi.is/~heidi/Data/Herdu-Askja-literature/SturkellSigmundsson00.pdf |text=notendur.hi.is |format=PDF |wayback=20120612090255}}&lt;br /&gt;
* Heidi Soosalu, Janet Key, Robert S. White, Clare Knox, Páll Einarsson, Steinunn S. Jakobsdóttir: &amp;#039;&amp;#039;Lower-crustal earthquakes caused by magma movement beneath Askja volcano on the north Iceland rift.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin of Volcanology&amp;#039;&amp;#039;, Band 72, No. 1, S. 55–62. (englisch); [[doi:10.1007/s00445-009-0297-3]]&lt;br /&gt;
* Heidi Soosalu u.&amp;amp;nbsp;a.: [http://gef.nerc.ac.uk/documents/report/842.pdf &amp;#039;&amp;#039;Askja 2007 – Scientific Project.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 2,8&amp;amp;nbsp;MB) gef.nerc.ac.uk (englisch).&lt;br /&gt;
* Hazel Rymer, Eysteinn Tryggvason: &amp;#039;&amp;#039;Gravity and elevation changes at Askja, Iceland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin of Volcanology&amp;#039;&amp;#039;, 1993, 55(5), S. 362–371 (englisch). [http://oro.open.ac.uk/66/1/Rymer_5_-_Askja_short_paper.pdf oro.open.ac.uk] (PDF; 167&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* R.J. Carey, B.F.Houghton, T. Thordarson: [http://www.geo.mtu.edu/~raman/papers2/Askja_Vesic_Paper_Askja_Workshop.pdf &amp;#039;&amp;#039;Abrupt shifts between wet and dry phases of the 1875 eruption of the Askja volcano: microscopic evidence for macroscopic conduit dynamics.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 4,0&amp;amp;nbsp;MB) geo.mtu.edu/~raman&lt;br /&gt;
* Guðmundur E. Sigvaldason: &amp;#039;&amp;#039;Volcanic and tectonic processes coinciding with glaciation and crustal rebound: an early Holocene rhyolitic eruption in the Dyngjufjöll volcanic centre and the formation of the Askja caldera, north Iceland.&amp;#039;&amp;#039; Received: 24 April 2001 / Accepted: 12 January 2002. Springer 2002 (englisch) [[doi:10.1007/s00445-002-0204-7]]&lt;br /&gt;
* M. E. Hartley, Th. Thordarson: &amp;#039;&amp;#039;Formation of Öskjuvatn caldera at Askja, North Iceland: Mechanism of caldera collapse and implications for the lateral flow hypothesis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Volcanology and Geothermal Research&amp;#039;&amp;#039;, Band 227–228, 2012, S. 85–101 (englisch). [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0377027312000467 Abstract.] Science direct.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere ===&lt;br /&gt;
* [http://www.iceland.de/index.php?id=653 Die Askja]&lt;br /&gt;
* [http://www.skimountaineer.com/ROF/ROF.php?name=Askja Skifahren an der Askja] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.ffa.is/en/the-askja-trail Askja-Hikingtrail] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://isafold.de/panorama/panorama.htm Panoramen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7703134-9|VIAF=235738483}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Caldera]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schichtvulkan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkan in Island]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Welterbekandidat in Island]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Welterbekandidat in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Þingeyjarsveit)]]&lt;/div&gt;</summary>
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