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	<title>Asinara - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Asinara&amp;diff=521322&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JEW: bild versetzt</title>
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		<updated>2025-05-07T15:38:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bild versetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
|BILD1=Cala d&amp;#039;Oliva (Asinara).jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT=Cala d’Oliva, wichtigste bewohnte Ortschaft zu Zeiten des Gefängnisses&lt;br /&gt;
|BILD2=Asinara map.png&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT=Karte der Insel Asinara&lt;br /&gt;
|GEWAESSER=Mittelmeer&lt;br /&gt;
|GRUPPE=&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=41/02/42/N&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD= 8/15/09/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=IT-SS&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|LAENGE=17.4&lt;br /&gt;
|BREITE=6.4&lt;br /&gt;
|FLAECHE=51.9&lt;br /&gt;
|ERHEBUNG=Punta Scomunica&lt;br /&gt;
|HOEHE=408&lt;br /&gt;
|HOEHE-BEZUG=IT&lt;br /&gt;
|HAUPTORT=Cala d’Oliva&lt;br /&gt;
|EINWOHNER=2&lt;br /&gt;
|ZENSUS=2018&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Asinara&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Liste italienischer Inseln|italienische Insel]] vor [[Sardinien]], die zur [[Italienische Gemeinden|Gemeinde]] [[Porto Torres]] der [[Metropolitanstadt Sassari]] gehört. Sie ist in ihrer Gesamtheit im [[Nationalpark Asinara]] unter Schutz gestellt. Ihre Fläche beträgt rund 52 [[km²]] und die Küstenlänge etwa 110&amp;amp;nbsp;km. Nach [[Sant’Antioco]] und [[San Pietro (Insel)|San Pietro]] ist sie die drittgrößte der Sardinien vorgelagerten Inseln und die siebtgrößte Italiens.&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot; name=&amp;quot;Fläche&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Demographie ==&lt;br /&gt;
Bei der [[Volkszählung]] 2001 wurde ein männlicher Bewohner gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://dawinci.istat.it/MD/dawinciMD.jsp?a1=m0IG40WI0&amp;amp;a2=mG0Y8048f8&amp;amp;n=1UH90007TS52S&amp;amp;v=1UH08207TS5000000 |title=Consultazione dati del 14° Censimento Generale della Popolazione e delle Abitazioni |language=italienisch |publisher=Dawinci.istat.it |accessdate=2010-12-18 |archiveurl=https://web.archive.org/web/20110614184309/http://dawinci.istat.it/MD/dawinciMD.jsp?a1=m0IG40WI0&amp;amp;a2=mG0Y8048f8&amp;amp;n=1UH90007TS52S&amp;amp;v=1UH08207TS5000000 |archivedate=2011-06-14 |offline=0 |archivebot=2024-07-12 16:55:35 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2018 wohnten zwei Männer hier.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ilsole24ore.com/art/viaggi/2018-05-23/san-pietro-sardegna-190-abitanti-092844.shtml?uuid=AERTQBtE Asinara, Sardegna, 2 abitanti (il maresciallo e uno scultore)], 23. Mai 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Asinello bianco sardegna asinara 3593693026 750d1054eb o.jpg|mini|links|Namensgebende weiße Zwergesel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cappella austriaca Asinara.jpg|links|mini|Von österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenen errichtete Kapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit von Asinara sind die namengebenden [[Leuzismus|leuzistischen]] [[Hausesel|Zwergesel]], die unter strengem Schutz stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel Asinara war seit dem [[Neolithikum]] bewohnt und war im Mittelalter Sitz des [[Kamaldulenser]]-Klosters Sant&amp;#039;Andrea. Um 1600 wurde das Fischerdörfchen Cala d’Oliva im Norden der Insel gegründet. Der italienische Staat übernahm 1885 die Insel. Die letzten zivilen Bewohner verließen die Insel. Einige von ihnen gründeten das Dorf [[Stintino]] (seit 1988 eine autonome Gemeinde, bis dahin ein Ortsteil von Sassari), das sich auf der gegenüberliegenden Landzunge von Capo Falcone befindet. Bis 1999 wurde die Insel als [[Gefängnisinsel]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Asinara befand sich im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] auch ein [[Kriegsgefangenenlager]] für Soldaten der [[Österreich-Ungarns Heer im Ersten Weltkrieg|österreichisch-ungarischen Armee]]. Es waren überwiegend Kriegsgefangene, die nach dem Zusammenbruch der serbischen Front im Spätherbst 1915 infolge des siegreichen [[Serbienfeldzug der Mittelmächte|Serbienfeldzuges der Mittelmächte]] von der serbischen Armee auf ihrem Rückzug durch [[Königreich Montenegro|Montenegro]] und [[Fürstentum Albanien|Albanien]] mitgeführt worden waren. Zu Beginn des Marsches waren es etwa 50.000 Gefangene. Bereits auf dem Marsch starben tausende von ihnen an der [[Cholera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den von Italien kontrollierten Häfen von [[Durrës|Durazzo]] und [[Vlora|Valona]] wurden die Gefangenen schließlich nach Asinara verschifft. Auf der Überfahrt nach Asinara starben weitere 1.500 Gefangene, so dass nur noch etwa 24.000 dort ankamen. Das Kriegsgefangenenlager auf Asinara war nicht auf eine solche Anzahl von Gefangenen eingestellt. Weitere 7.000 Gefangene starben in den ersten drei Monaten auf der Insel. Von den Überlebenden wurden im Juli 1916 etwa 16.000 an [[Dritte Französische Republik|Frankreich]] übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges nahm das Lager etwa 300 aus dem [[Trentino]] stammende ehemalige österreichisch-ungarische Kriegsgefangene auf. Nach ihrer Freilassung durch die [[Bolschewiki]] in Russland waren sie erneut inhaftiert worden, weil man befürchtete, dass sie kommunistische Propaganda verbreiten könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ladigetto.it/permalink/29183.html |titel=Grande Guerra, la vergogna del Lager dell’Asinara |werk=ladigetto.it |datum=2013-11-08 |abruf=2018-12-07 |sprache=it}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.strisciarossa.it/la-storia-dimenticata-dei-dannati-dellasinara/ |titel=La storia dimenticata dei dannati dell’Asinara |werk=strisciarossa.it |datum=2018-08-03 |abruf=2018-12-07 |sprache=it}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Abessinienkrieg]]s in den 1930er Jahren diente die Insel nochmals als [[Kriegsgefangenenlager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1997 hielt man dort verurteilte Mitglieder der [[Italienische Mafia|Mafia]] gefangen, darunter [[Raffaele Cutolo]] und [[Salvatore Riina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 wurde der [[Nationalpark Asinara]] eröffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Asinara in der Literatur ==&lt;br /&gt;
* Im 6. Commissario-Brunetti-Krimi &amp;#039;&amp;#039;Sanft entschlafen&amp;#039;&amp;#039; von [[Donna Leon]] wird der korrupte römisch-katholische Priester Padre Pio (&amp;#039;&amp;#039;der „Fromme“&amp;#039;&amp;#039;), der einer wahnsinnigen Anhängerin Mord-Aufträge erteilte, dafür aber nicht belangt werden kann, durch die kirchliche Gerichtsbarkeit aus &amp;#039;&amp;#039;Opera Pia&amp;#039;&amp;#039; ([[Opus Dei]]) entfernt und lebenslänglich als Seelsorger in das Hochsicherheitsgefängnis auf Asinara verbannt.&lt;br /&gt;
* Im Roman &amp;#039;&amp;#039;Bordbuch Delta VII&amp;#039;&amp;#039; aus der Reihe [[Weltraumpartisanen]] von [[Nikolai von Michalewsky]] liegt auf Asinara ein Stützpunkt der &amp;#039;&amp;#039;Reinigenden Flamme&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Für die unbenannte Gefängnisinsel in [[Francesca Melandri]]s Roman &amp;#039;&amp;#039;Über Meereshöhe&amp;#039;&amp;#039; dürfte Asinara als Modell gedient haben. Der Roman spielt im Jahr 1976, man muss von einer großen Insel aus zu ihr übersetzen, und leuzistische Esel gibt es auch.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.links-lesen.de/ueber-meereshoehe/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Luca Gorgolini: &amp;#039;&amp;#039;Kriegsgefangenschaft auf Asinara: Österreichisch-ungarische Soldaten des Ersten Weltkriegs in italienischem Gewahrsam&amp;#039;&amp;#039;. Wagner, Innsbruck 2012, ISBN 978-3-7030-0808-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Sardegna Turismo: [https://www.sardegnaturismo.it/de/entdecken/asinara Asinara] (deutsch)&lt;br /&gt;
* [http://www.knowpia.com/pages/Asinara Asinara] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.parks.it/parco.nazionale.asinara/Eindex.php Parco Nazionale dell&amp;#039;Asinara] (englisch und italienisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot; name=&amp;quot;Fläche&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge der fast gleich großen Inseln San Pietro und Asinara ist unklar. Je nach Quelle weichen die Flächenangaben bei beiden um 2 bis 3&amp;amp;nbsp;km² ab.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Sardinien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Mittelmeer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Gefängnis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefängnis (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porto Torres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefängnisinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JEW</name></author>
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