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	<title>Asherman-Syndrom - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Asherman-Syndrom&amp;diff=1674788&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WikiHelper232: Parameter: Deutsch.</title>
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		<updated>2026-02-12T20:06:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Parameter: Deutsch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| BREITE = &lt;br /&gt;
| 01-CODE = N85.6&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Intrauterine Synechien&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = GA16.2&lt;br /&gt;
| Data-01 = Intrauterine Synechien&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Asherman_syndrome_svg_hariadhi.svg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Asherman-Syndrom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritsch-Syndrom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritsch-Asherman-Syndrom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannt, bezeichnet Verwachsungen beziehungsweise Verklebungen ([[Synechie]]n) der Gebärmuttervorder- und -rückwand,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baltzer&amp;quot;&amp;gt;Baltzer u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Praxis der Gynäkologie und Geburtshilfe.&amp;#039;&amp;#039; Thieme, Stuttgart 2004, S. 406f.&amp;lt;/ref&amp;gt; die häufig [[Trauma (Medizin)|traumatisch]] bedingt ist, meist durch eine [[Kürettage]]. Folgen können eine [[Amenorrhoe]], [[Hypomenorrhoe]], habituelle [[Fehlgeburt|Aborte]] und eine sekundäre [[Unfruchtbarkeit|Sterilität]] sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Krankheitsbild wurde nach den Erstbeschreibern Joseph Gustav Asherman (1889–1968), einem [[Tschechien|tschechisch]]-[[israel]]ischen [[Gynäkologie|Gynäkologen]]  und [[Heinrich Fritsch]] (1844–1915), einem deutschen Gynäkologen, benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;J. G. Asherman: &amp;#039;&amp;#039;Amenorrhoea traumatica (atretica).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J Obstet Gynecol Br Emp.&amp;#039;&amp;#039; 1948, S. 23–30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;H. Fritsch: &amp;#039;&amp;#039;Ein Fall von völligem Schwund der Gebärmutterhöhle nach Auskratzung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zentralbl Gynäkol.&amp;#039;&amp;#039; 1894; 18, S. 1337–1342.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einzelfälle wurden bereits früher durch [[Ernst Wertheim]] (1864–1920), [[Otto Küstner|Otto Ernst Küstner]] (1849–1931), [[Gustav Veit]] (1824–1903) und anderen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hysteroscopy of Asherman&amp;#039;s Syndrome cropped.jpg|miniatur|hochkant=1.4|[[Hysteroskopie|hysteroskopisches]] Bild von [[Synechie]]n]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
Verwachsungen (Synechien) und Narbengewebe (Fibrosen) können entstehen, wenn die Basalschicht der [[Endometrium|Gebärmutterschleimhaut]] während eines operativen Eingriffs in ihrer Tiefe verletzt wurde. Da in und nach einer Schwangerschaft die Gebärmutterschleimhaut besonders empfindlich ist, besteht hier ein erhöhtes Risiko.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mueller&amp;quot;&amp;gt;Michael D. Mueller: &amp;#039;&amp;#039;Asherman-Syndrom: Ursachen und Behandlung.&amp;#039;&amp;#039; Frauenheilkunde aktuell 23/2/2014, S. 4–12, [http://www.frauenheilkunde-aktuell.ch/frauenheilkunde-d/PDF-Ordner-FHA-Frauenheilkunde-aktuell/Frauenheilkunde-Aktuell-Ausgabe-14-02/FHA-Artikel_Asherman-Syndrom.pdf online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Als weitere Ursachen werden alleinige Entzündungen der Gebärmutterschleimhaut ([[Endometritis]]), wie beispielsweise bei genitalen [[Tuberkulose]] diskutiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim W. Dudenhausen: &amp;#039;&amp;#039;Frauenheilkunde und Geburtshilfe.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, 2002, ISBN 3110165627, S. 47&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Orhan Bukulmez, Hakan Yarali, Timur Gurgan: &amp;#039;&amp;#039;Total corporal synechiae due to tuberculosis carry a poor prognosis following hysteroscopic synechiolysis.&amp;#039;&amp;#039; Hum Reprod 14 (1999), S. 1960–1961, [[doi:10.1093/humrep/14.8.1960]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Nach Gebärmuttereingriffen außerhalb der Schwangerschaft sind intrauterine&lt;br /&gt;
Adhäsionen viel seltener und kommen dabei vor allem nach [[Hysteroskopie|hysteroskopischen]] Eingriffen vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mueller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ultrasound of Asherman&amp;#039;s syndrome.jpg|miniatur|Ultraschall-Längsschnitt durch die [[Gebärmutter]] mit Hinweisen auf Verwachsungen in der Gebärmutterhöhle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HSG Ashermans syndrome.jpg|miniatur|Verwachsungen in der Hysterosalpingografie]]&lt;br /&gt;
Das Asherman-Syndrom ist bei leichten Adhäsionen seltener, bei schweren Verwachsungen öfter Ursache einer [[Unfruchtbarkeit]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baltzer&amp;quot; /&amp;gt; führt jedoch häufig zu [[Amenorrhoe]], Hypomenorrhoe, sowie [[Dysmenorrhoe]] und habituellen [[Fehlgeburt|Aborten]]. Nach einer hysteroskopischen Durchtrennung von leichten bis mittelschweren Synechien kommt es in 3–4 % der&lt;br /&gt;
Fälle zu einem [[Rezidiv]]. Bei schweren intrauterinen Adhäsionen muss mit einer Rezidivhäufigkeit von bis zu 63 % gerechnet werden.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;mueller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnostik ==&lt;br /&gt;
Im [[Sonografie|Ultraschall]] lassen sich Hinweise auf das Krankheitsbild finden. Das Endometrium lässt sich meist nur mit Schwierigkeit identifizieren. Je nach Lokalisation der Verwachsungen kann ggf. auch eine Hämatometra darstellbar sein.&amp;lt;br /&amp;gt;Im Vergleich zur [[Hysteroskopie]], welche heute die Standardmethode zur Diagnostik darstellt, hat die transvaginale Sonografie jedoch nur eine Sensitivität von 52 % und eine Spezifität von 11 % beim Nachweis von intrauterinen Verwachsungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mueller&amp;quot; /&amp;gt; In der dreidimensionalen Ultraschalluntersuchung (3D-Sonografie) zeigt sich in den betroffenen Bereichen ein vermindertes Endometriumvolumen.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Farbdopplersonographie in Gynäkologie und Geburtshilfe.&amp;#039;&amp;#039; Georg Thieme Verlag, 2000, ISBN 3131176210, S. 47–48&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;Vor einem Eingriff spielt die Transvaginalsonographie dennoch eine wichtige Rolle. Patientinnen, bei welchen ultrasonographisch hinter einem obstruktiven Bereich Endometrium nachgewiesen werden kann, haben eine größere Wahrscheinlichkeit erfolgreich behandelt zu werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mueller&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Hysteroskopie|Gebärmutterspiegelung]] kann im Vergleich zu allen anderen Verfahren viel genauer und präziser Vorhandensein, Ausmaß und Grad von intrauterinen Adhäsionen darstellen und ermöglicht eine gute Beurteilung der Qualität des restlichen Endometriums. Sie gilt daher als Methode der Wahl bei der Diagnostik von intrauterinen Adhäsionen.&lt;br /&gt;
Sie hat damit die [[Hysterosalpingografie]] praktisch vollständig abgelöst, bei der sich Füllungsdefekte des Cavum uteri, der Tubenenden oder der Tubenostien, je nach Ausdehnung und Lokalisation der Adhäsionen darstellen ließen. Sie ermöglichte es jedoch nicht, eine klare Aussage zu treffen, was die Ursache für diese Füllungsdefekte ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mueller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prophylaxe ==&lt;br /&gt;
Bei [[Kürettage|Ausschabungen]] in oder nach einer Schwangerschaft werden ausschließlich stumpfe Instrumente (Küretten) benutzt und es wird nur mit sanftem Druck gearbeitet. Etwas weniger Risiko birgt eine Absaugung, sodass die Saugkürettage wenn möglich bevorzugt werden sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;Bei der Indikationsstellung von intrauterinen Eingriffen, wie beispielsweise hysteroskopischen Myomresektionen, sollte auch immer das Risiko eines Asherman-Syndroms mit eingeschlossen werden.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;mueller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Die Hysterotomie (Eröffnung der Gebärmutter) mit Lösen der Verwachsungen per Bauchschnitt ([[Laparotomie]]) ist heute nur noch in Ausnahmefällen gerechtfertigt und wurde praktisch vollständig von der hysteroskopischen Therapie abgelöst.&amp;lt;br /&amp;gt;Dabei werden die Verwachsungen instrumentell, teilweise unter Einsatz elektrochirurgischer Methoden, gelöst. Der Einsatz eines Lasers scheint keine Vorteile zu bringen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;conforti&amp;quot;&amp;gt;Alessandro Conforti, Carlo Alviggi, Antonio Mollo, Giuseppe De Placido, Adam Magos: &amp;#039;&amp;#039;The management of Asherman syndrome: a review of literature.&amp;#039;&amp;#039; Reprod Biol Endocrinol 11 (2013), PMID 24373209, [[doi:10.1186/1477-7827-11-118]], S. 118–128&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;Zur Prophylaxe erneuter Verwachsungen werden hormonelle Behandlungen zur Stimulation der Gebärmutterschleimhaut, sowie Barrieremethoden, wie [[Hyaluronsäure]] oder [[Intrauterinpessar]]e eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;conforti&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;mueller&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es Forschungen im Bereich der Stammzelltherapie, bei der verbliebene endometriale (mesenchymale) aus der Basalis oder hämatopoetische Stammzellen aus dem [[Knochenmark]] entnommen, vermehrt und eingesetzt werden. Die Stammzellen sorgen für das Wachstum der darüberliegenden Gebärmutterschleimhaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Sapna Jain, Mayank Jain, Astha Gupta, Mannan Gupta, Poonam Verma: &amp;#039;&amp;#039;Role of Autologous Stem Cell Therapy in Asherman’s Syndrome and Thin Endometrium: A Case Series.&amp;#039;&amp;#039; Sch J Med Case Rep 5 (2017), [[doi:10.21276/sjmcr]], S. 305–308&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;conforti&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Caroline E. Gargett, David L. Healy: &amp;#039;&amp;#039;Generating receptive endometrium in Asherman&amp;#039;s Syndrome.&amp;#039;&amp;#039; J Hum Reprod Sci 4 (2011), S. 49–52, PMID 21772741&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* J.G. Asherman: &amp;#039;&amp;#039;Syndrome d&amp;#039;Asherman.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rev Fr Gynecol Obstet.&amp;#039;&amp;#039; 61 (1966), S. 542–544, PMID 5940503&lt;br /&gt;
* J.G. Asherman: &amp;#039;&amp;#039;Intrauterine adhesions.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bull Fed Soc Gynecol Obstet Land Fr.&amp;#039;&amp;#039; 4 (1952), S. 807–814.&lt;br /&gt;
* S. Friedler, E. J. Margalioth, I. Kafka, H. Yaffe: &amp;#039;&amp;#039;Incidence of post-abortion intra-uterine adhesions evaluated by hysteroscopy - a prospective study.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hum Reprod.&amp;#039;&amp;#039; 8 (1993), S. 442–444.&lt;br /&gt;
* [[Willibald Pschyrembel|W. Pschyrembel]], G. Strauss, E. Petri: &amp;#039;&amp;#039;Praktische Gynäkologie.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 1991, ISBN 3-11-003735-1, S. 517–519.&lt;br /&gt;
* Rebecca Deans, Jason Abbott: &amp;#039;&amp;#039;Review of Intrauterine Adhesions.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J Minim Invasive Gynecol.&amp;#039;&amp;#039; 17 (2010), S. 555–569, PMID 20656564, {{DOI|10.1016/j.jmig.2010.04.016}}&lt;br /&gt;
* Collin Smikle, Shailesh Khetarpal: &amp;#039;&amp;#039;Asherman Syndrome.&amp;#039;&amp;#039; StatPearls Publishing, Treasure Island (Florida) 2019, PMID 28846336&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Asherman&amp;#039;s syndrome|Asherman-Syndrom}}&lt;br /&gt;
* Ole Daniel Enersen: {{Webarchiv | url=http://www.whonamedit.com/synd.cfm/1521.html | wayback=20250425142611 | text=Asherman&amp;#039;s syndrome}} bei whonamedit.com&lt;br /&gt;
* Corinna Maria Dartenne: [http://www.spiegel.de/sptv/extra/0,1518,243628,00.html &amp;#039;&amp;#039;Das Asherman-Syndrom - ein kaum bekanntes Risiko.&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]].&amp;#039;&amp;#039; 6. April 2003, zuletzt abgerufen am 17. Februar 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erkrankung der Gebärmutter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WikiHelper232</name></author>
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