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	<title>Asemissen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Derkoenig: kl</title>
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		<updated>2024-10-26T19:02:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Leopoldshöhe&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/58/53.80032/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/40/15.36528/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 142&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.35&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 3241&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2006-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 33818&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05202&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Ortsteile von Leopoldshöhe - Asemissen.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Asemissen.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftbild von Asemissen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Asemissen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der südlichste [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Leopoldshöhe]] im [[Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen]] [[Kreis Lippe]] in [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bollhof Asemissen IMG 0872.JPG|mini|Luftbild vom Bollhof Asemissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Asemissen grenzt im Westen an [[Bielefeld]]-[[Ubbedissen]] und im Süden an die Stadt [[Oerlinghausen]]. Der Ort liegt nördlich des Höhenzugs des [[Teutoburger Wald]]es im [[Ravensberger Hügelland]] und bildet gemeinsam mit den Ortsteilen [[Bechterdissen]] und [[Greste]] einen im Zusammenhang bebauten Siedlungsraum. Die nicht baulich erschlossenen Gebiete bestehen überwiegend aus landwirtschaftlich genutzter Fläche, es gibt aber auch kleine Waldstücke, wie das Krähenholz oder den sogenannten „Asemisser Berg“, ein nördlich des Hauptkammes des Teutoburger Waldes gelegener Hügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Siedlung Asemissen besteht aus den ursprünglichen drei Fluren ‚Asemissen‘ im Südwesten, dem ‚Barkhauser Bruch‘ im Südosten und der ‚Pansheide‘ im Norden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
Am westlichen Ortsrand fließt der Pansbach, am östlichen der Holzkampbach in Südwest-Nordost-Richtung. Der Eselsbach fließt seit 2011 überwiegend oberirdisch durch den Ortskern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung betrifft das [[Gut Barkhausen|Gut Niederbarkhausen]] im Süden Asemissens. Das Gut wird am 25. Mai 1036 erstmals in der [[Busdorfkirche#Busdorf-Urkunde|Busdorf-Urkunde]] erwähnt. In dem Jahr übergab [[Meinwerk|Bischof Meinwerk]] von [[Paderborn]] dem Kanonikerstift [[Stift Busdorf|Busdorf]] in Paderborn unter anderem den Herrenhof Barkhausen mit den Vorwerken Oerlinghausen, Eckendorf im heutigen Leopoldshöhe, Menkhausen im heutigen Oerlinghausen, [[Heepen]] und Borgsen in [[Brackwede]] zum [[Lehnswesen|Lehen]]. Mit fünf Vorwerken gehörte Barkhausen zu den größeren bischöflichen Hofesverbänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch einen Gebietstausch im Jahr 1787 zwischen den Grafschaften Ravensberg und Lippe erweiterte sich das Gemeindegebiet um den Bolhof.&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Linde: &amp;#039;&amp;#039;Höfe und Familien in Westfalen und Lippe. Der Amtsmeierhof Asemissen und das Amt Barkhausen. Eine Hof- und Familiengeschichte aus dem lippisch-ravensbergischen Grenzgebiet.&amp;#039;&amp;#039; Books on Demand, 2002, S. 19–22, ISBN 3-8311-3666-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung des ländlichen Gebiets bestand jahrhundertelang vor allem aus Kleinbauern und [[Tagelöhner]]n, später auch aus [[Backstein#Traditionelle Herstellung|Zieglern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
1904 wurde Asemissen an die Bahnlinie Bielefeld–[[Lage (Lippe)]] angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asemissen galt im gesamten 20. Jahrhundert als [[Sozialdemokratie|sozialdemokratische]] Bastion. So erhielt die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] sogar bei der [[Landtagswahl in Lippe 1933|lippischen Landtagswahl am 15. Januar 1933]] dort noch mehr als doppelt so viele Stimmen wie die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach jahrelanger Diskussion wurde die bis dato selbstständige Gemeinde Asemissen am 1. Januar 1969 in die neugebildete Großgemeinde Leopoldshöhe eingegliedert,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Martin Bünermann|Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen|Jahr=1970|Verlag=Deutscher Gemeindeverlag|Ort=Köln|Seiten=68}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nachdem es zwischenzeitlich so ausgesehen hatte, als würde sie entweder Oerlinghausen angegliedert oder eine „Talgemeinde“ (wie [[Extertal]] und [[Kalletal]]) zusammen mit ihren bisherigen Nachbargemeinden Bechterdissen, Greste und [[Helpup]] bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Der Name Asemissen wird auf der ersten [[Silbe]] betont. Er kommt als Orts-, Hof- und Familienname vor; der Hofname ist der Ursprung. Er wurde 1191 als &amp;#039;&amp;#039;Asemeshosen&amp;#039;&amp;#039; erstmals schriftlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Linde: &amp;#039;&amp;#039;Höfe und Familien in Westfalen und Lippe. Der Amtsmeierhof Asemissen und das Amt Barkhausen. Eine Hof- und Familiengeschichte aus dem lippisch-ravensbergischen Grenzgebiet.&amp;#039;&amp;#039; Books on Demand, 2002, S. 83, ISBN 3-8311-3666-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Ersterwähnung sind im Laufe der Jahrhunderte folgende Versionen belegt: &amp;#039;&amp;#039;Asemyssen&amp;#039;&amp;#039; (1338), &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Asemissen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (um 1409, in einem Schadensregister), &amp;#039;&amp;#039;Assemissen&amp;#039;&amp;#039; (1467, im Landschatzregister), &amp;#039;&amp;#039;Azemyssen&amp;#039;&amp;#039; (1486), &amp;#039;&amp;#039;Aßemissen&amp;#039;&amp;#039; (1511), &amp;#039;&amp;#039;Aßemisse&amp;#039;&amp;#039; (1544), &amp;#039;&amp;#039;Assemissen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Aßmißen&amp;#039;&amp;#039; (1616/17, in Salbüchern), &amp;#039;&amp;#039;Aßmießen&amp;#039;&amp;#039; (um 1625, im Landschatzregister), &amp;#039;&amp;#039;Assemissen&amp;#039;&amp;#039; (1673), &amp;#039;&amp;#039;Asmissen&amp;#039;&amp;#039; (um 1758) sowie &amp;#039;&amp;#039;Assmissen&amp;#039;&amp;#039; (1805, in einer Karte von [[Karl Ludwig von Le Coq|Le Coq]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Herausgeber=Heinz Kameier |Titel=Leopoldshöhe im Bild – Einst und heute |Jahr=1986 |Verlag=heka-Verlag |Ort=Leopoldshöhe}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Birgit Meineke (Germanistin)|Birgit Meineke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Kreises Lippe&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Westfälisches Ortsnamenbuch&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;2). Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2010, ISBN 978-3-89534-842-6, S.&amp;amp;nbsp;32 ([https://rep.adw-goe.de/bitstream/handle/11858/00-001S-0000-0023-9B08-B/WOB%202%20Die%20Ortsnamen%20des%20Kreises%20Lippe.pdf?sequence=1 PDF]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Asemissen IMG 1357.JPG|mini|Luftbild vom Gewerbepark Asemissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Oerlinghausen befindet sich im [[Süden]] von Asemissen. Dieser liegt an der [[Begatalbahn]] von Bielefeld nach [[Lage (Lippe)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
! Betreiber&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV NRW 7X|3|EVU=1}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV NRW 8X|2|EVU=1}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am äußersten südlichen Rande von Asemissen verläuft die [[Bundesstraße 66]]. Im Süden und Westen Asemissens befindet sich je ein größeres Gewerbegebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
* Grundschule Asemissen&lt;br /&gt;
* Bücherei&lt;br /&gt;
* Jugendzentrum (gehört zu Greste)&lt;br /&gt;
* drei Kindergärten&lt;br /&gt;
* Sportplatz&lt;br /&gt;
* Wohngruppe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Leopoldshöhe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4759121-3|VIAF=238143175}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Leopoldshöhe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Lippe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1191]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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