<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ascholding</id>
	<title>Ascholding - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ascholding"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ascholding&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T11:55:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ascholding&amp;diff=2087750&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ascholding&amp;diff=2087750&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-20T20:30:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ascholding Dorfbach.jpg|mini|280px|Der Dorfbach in Ascholding]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ascholding&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Dietramszell]] in [[Oberbayern]]. Das Dorf besitzt eine im [[Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen]] einzigartige Form: Das Ortsbild dieses so genannten &amp;#039;&amp;#039;Bachzeilendorfs&amp;#039;&amp;#039;, einer Sonderform des [[Straßendorf]]s, wird geprägt durch die beiderseitig des Dorfbaches angeordneten, überwiegend alten und gebietstypischen Bauernhäuser. Daher steht der gesamte Ortskern als [[Gebäudeensemble]] unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://books.google.de/books?id=x_-f1H2NAYYC&amp;amp;pg=RA2-PA89&amp;amp;lpg=RA2-PA89 Denkmäler in Bayern, Bände 1-2, S. 89]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://books.google.de/books?id=CT5CAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1803&amp;amp;dq=ascholding&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=h0ebTMjqEo_Jswb_l4SnBA&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CCkQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Kurze Chronik von Ascholding, von Karl von Vogel]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt in der voralpenländischen [[Moräne]]n&amp;lt;nowiki /&amp;gt;landschaft etwa acht Kilometer nordwestlich von Dietramszell und sechs Kilometer von [[Wolfratshausen]] entfernt. Durch Ascholding fließt in Ost-West-Richtung der [[Mooshamer Weiherbach]] (Ascholdinger Bach), der am nordwestlichen Ortsrand in den von Norden kommenden [[Moosbach (Isar)|Moosbach]] einmündet. Dieser mündet kurz darauf in die [[Isar]], die etwa einen Kilometer westlich an Ascholding vorbeifließt. Die 81 Hektar große [[Ascholdinger Au]] und die benachbarte [[Pupplinger Au]] bilden zusammen einen Teil des Naturschutzgebietes &amp;#039;&amp;#039;Isarauen zwischen Schäftlarn und Bad Tölz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv |url=http://www.lwf.bayern.de/waldoekologie/naturschutz/naturwaldreservate/regionaler-ueberblick/oberbayern/32762/index.php |text=Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft – Naturwaldreservat Ascholdinger Au |wayback=20100121182511}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Ascholding.jpg|mini|280px|Schloss Ascholding, Kupferstich von [[Michael Wening]], ca. 1680]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Urkundlich wird Ascholding erstmals in einer [[Erzbistum München und Freising|Freisinger]] Urkunde aus dem Jahr 804 als &amp;#039;&amp;#039;Ascuuendingas&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv |url=http://www.dietramszell.de/index.php?id=313 |text=Dietramszell – von der Entstehung bis heute |wayback=20110718230830}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Es liegt der Personenname &amp;#039;&amp;#039;Ascouind&amp;#039;&amp;#039; mit [[-ing]]-Suffix zugrunde (‚Siedlung des Ascouind‘).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolf-Armin Freiherr von Reitzenstein |Titel=Lexikon bayerischer Ortsnamen: Herkunft und Bedeutung; Oberbayern, Niederbayern, Oberpfalz |Verlag=C.H.Beck |Ort=München |Datum=2006 |ISBN=3-406-55206-4 |Seiten=22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der [[Gebietsreform in Bayern|Gemeindegebietsreform]], die am 1. Juli 1972 in Kraft trat, ist Ascholding nicht mehr selbständig, sondern ein Teil von Dietramszell.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=595}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 2010er Jahre begann man ein neues Gewerbegebiet im Nordosten an der Straße Richtung Egling auszubauen in welchem auch ein neuer großer Edekamarkt sowie eine Apotheke und ein Kindergarten unterkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwimmbad ==&lt;br /&gt;
In Ascholding befindet sich das Schwimmbad der Gemeinde Dietramszell. Das aus den 1970er Jahren stammende Hallenbad war zuletzt von der Schließung bedroht, weil Sanierungsbedarf bestand und es trotz guter Auslastung nicht kostendeckend arbeitete. Der Gemeinderat beschloss im Sommer 2010, den Betrieb bis auf Weiteres aufrechtzuerhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/gemeinderat-beschluss-hallenbad-ascholding-bleibt-in-betrieb-1.968979 &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 14. März 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Leonhard (Ascholding), 2023-03-18.jpg|alternativtext=Kirche St. Leonhard|mini|280x280px|[[St. Leonhard (Ascholding)|Kirche St. Leonhard]]]]&lt;br /&gt;
Trotz der Nähe zu [[Wolfratshausen]] mit dem S-Bahn-Anschluss nach München konnte das Dorf seinen ländlichen Charakter weitestgehend erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Schloss Ascholding]] wurde erstmals 1170 erwähnt und war einst von einem Wassergraben umgeben. In den Jahren 1580 und 1811 wurde es zu einer zweiflügeligen Anlage ausgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv |url=http://www.burgeninventar.de/html/bay/BTW_big.html |text=Burgen und Schlösser im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen |wayback=20100820042614}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert ist die [[St. Leonhard (Ascholding)|Pfarrkirche St. Leonhard]]. Der Chorturm stammt aus der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts, das Langhaus wurde 1669 bis 1670 errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Flur von Ascholding steht die Ende des 16. oder Anfang des 17. Jahrhunderts erbaute Kapelle St. Georg, auch [[Schimmelkapelle]] genannt. Sie befindet sich etwa einen Kilometer südlich des Ortes auf einer Anhöhe. Dieser Hügel hat den Namen Georgibichl oder Birnberg, kurz Birn, was im ortsüblichen Dialekt &amp;#039;&amp;#039;Bian&amp;#039;&amp;#039; ausgesprochen wird. Pirn ist ein keltisches Wort und bedeutet Hügel. Um diesen Ort ranken sich mehrere Sagen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/serie-der-schreckliche-tod-des-weissen-pferdes-1.3311709 Christa Gebhardt: &amp;#039;&amp;#039;Der schreckliche Tod des weißen Pferdes&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben dem keltischen Element, gibt es auch Theorien über einen Wotansstein auf dessen zersplitterten Resten die Schimmelkapelle erbaut worden sein soll. Einen felsigen Bestandteil kann man tatsächlich in den Grundmauern der Kapelle sehen. Ebenso gibt es Gerüchte über einen Geheimgang der bis zum Schloss führen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich von Ascholding schließt sich eine Moorlandschaft an, welche früher dem Torfabbau diente. Dort gibt es aktuell Renaturierungsmaßnahmen, um die Flurschäden wieder zu beheben. Zudem gibt es einige überflutete ehemalige Torfabbaufelder mit sehenswerten versinkenden Bäumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bodendenkmäler ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bodendenkmäler in Dietramszell}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
Jährlich findet am Ostermontag ein [[Georgiritt]] zur Kapelle St. Georg statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.dietramszell.de/index.php?id=5249 |text=&amp;#039;&amp;#039;www.dietramszell.de&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20110718230932}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 2012, 2013, 2015 und 2017 wurde in einem nahe gelegenen Maisfeld eine Maisfeldparty gefeiert. Mit mehr als 3000 Besuchern ist es eine der bekanntesten Partys im Oberland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Maisfeldparty: Chef der Ascholdinger Burschen zieht Bilanz |Sammelwerk=[[Münchner Merkur]] |Datum=2017-08-07 |Online=https://www.merkur.de/lokales/wolfratshausen/dietramszell-ort28584/maisfeldparty-chef-ascholdinger-burschen-zieht-bilanz-8576074.html |Abruf=2017-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2017 waren [[Maxtreme (DJ)]] und [[Tobe (DJ)]] vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Mega-Maisfeldparty: Das sind die Bilder |Sammelwerk=[[Münchner Merkur]] |Datum=2017-08-06 |Online=https://www.merkur.de/lokales/wolfratshausen/dietramszell-ort28584/dietramszell-mega-maisfeldparty-ascholdinger-burschenvereins-8573044.html |Abruf=2018-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2019 knackte das Event erstmals die Besuchergrenze von 4.000 Partygästen, die auf der legendären Party mit Weißbier-Alm, Bierpong-Zelt, Shotbar und Hauptbühne im Maisfeld feierten. DJs waren dabei Tobe (DJ) und [[Nello (DJ)]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/lokales/wolfratshausen/ascholding-ort28229/maisfeldparty-in-ascholding-darum-gingen-um-22-uhr-tueren-zu-12886955.html |titel=Maisfeldparty in Ascholding: Darum gingen um 22 Uhr die Türen zu |datum=2019-08-04 |abruf=2019-08-14 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Richard Sexau]] (1882–1962), Schriftsteller, Diplomat und Historiker, bewohnte das mehrere Jahre in seinem Eigentum stehende Schloss Ascholding&lt;br /&gt;
* [[Michael Well]] (* 10. Oktober 1958 in [[Günzlhofen]]), Mitglied der [[Biermösl Blosn]] und der [[Well Buam]], heute wohnhaft in Ascholding&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl von Vogel: &amp;#039;&amp;#039;Kurze Chronik von Ascholding&amp;#039;&amp;#039;. München 1846 ([https://books.google.de/books?id=CT5CAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Christa Gebhardt: &amp;#039;&amp;#039;Der schreckliche Tod des weißen Pferdes&amp;#039;&amp;#039;. Artikel in der Starnberger Lokalausgabe der Süddeutschen Zeitung ([https://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/serie-der-schreckliche-tod-des-weissen-pferdes-1.3311709 Online-Version vom 27. Dezember 2016])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bavarikon.de/object/odb:BSB-ODB_S00010788 Ascholding in bavarikon.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47/53/18/N |EW=11/30/12/E |type=city |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Dietramszell}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1120714257|VIAF=8225148122911895200002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Dietramszell)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Isar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 804]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>