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	<title>Aschkali - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-07-01T17:32:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aschkali&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{hbsS|Ашкалије|Aškalije}}, auch &amp;#039;&amp;#039;Haškalije&amp;#039;&amp;#039;; {{sqS|&amp;#039;&amp;#039;Ashkali&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;ref&amp;gt;[[Singular|Sg.]] [[Definitheit (Linguistik)|definit]] männlich/weiblich: &amp;#039;&amp;#039;ashkaliu/ashkalie&amp;#039;&amp;#039;, [[Plural|Pl.]] indefinit männlich/weiblich: &amp;#039;&amp;#039;ashkalinjtë&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;) sind eine vorwiegend [[Islam|muslimische]] [[Ethnische Minderheit|Minderheit]] in [[Albanien]], im [[Kosovo]], in [[Montenegro]], in [[Nordmazedonien]] und in [[Serbien]]. Die [[Albanische Sprache|albanischsprachige]] Volksgruppe weist kulturelle Gemeinsamkeiten mit den [[Roma]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren entstanden im Kosovo im Kontext des [[Albaner|albanischen]] und [[Serben|serbischen]] Nationalismus und der Kriegs- und gewaltsamen Vertreibungsvorgänge mit „Ashkali“ und „[[Balkan-Ägypter|Ägyptern]]“ zwei bis dahin nicht existierende Minoritäten. Diese „Zigeuner“ wurden von der Mehrheitsbevölkerung im Kosovo, deren nationalistische Sprecher allein in der Mehrheit „Albaner“ sahen, gesellschaftlich und politisch kollektiv ausgegrenzt und [[Diskriminierung|diskriminiert]]. Die weiterhin als „Zigeuner“ Angesprochenen organisierten sich nun zum Teil unter dem als [[Volksbezeichnung|Ethnonym]] gemeinten Namen „Ashkali“ als eine Gruppe, die – ethnisch gemeint – „albanischer“ Herkunft und ohne Bezug zu Roma sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Lichnofsky: &amp;#039;&amp;#039;Roma, Ashkali und Ägypter im Kosovo. Ein Forschungsbericht.&amp;#039;&amp;#039; 2009, S. 24, siehe: [https://www.academia.edu/3056190/Roma_Ashkali_%C3%84gypter_im_Kosovo_ein_Forschungsbericht online].&amp;lt;/ref&amp;gt; In kurzer Zeit formierte sich mit der [[Demokratischen Partei der albanischen Ashkali]] (PDAK) unter ihrem Präsidenten Danush Ademi eine [[Politische Partei|politische Vertretung]] und mit „Demokratische Hoffnung“ unter Agim Hyseni eine [[Nichtregierungsorganisation|NGO]].&amp;lt;ref&amp;gt;Elena Marushiakova, Vesselin Popov: &amp;#039;&amp;#039;New ethnic identities in the Balkans: the case of the Egyptians&amp;#039;&amp;#039;, S. 475, in: [http://facta.junis.ni.ac.rs/pas/pas2001/pas2001-05.pdf online] (PDF; 199&amp;amp;#32;kB); zur Konstruktion neuer „Ethnien“ in Südosteuropa, siehe auch: Begründung Dissertationsprojekt &amp;quot;Identitätskonstruktionen von Roma, Ashkali und Ägyptern im Kosovo&amp;quot; von Claudia Lichnofsky, siehe: {{Webarchiv|url=http://www.ort.ruhr-uni-bochum.de/forschung/projekte.html.de |wayback=20131110113650 |text=online |archiv-bot=2022-10-05 14:06:43 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich schufen Sprecher und Anhänger der neuen Minderheiten der „Ashkali“ und der „Ägypter“ eigenständige historische und [[Ethnogenese|ethnogenetische]] Ableitungen. Man sei – so eine Lesart – die Nachkommenschaft von Zuwanderern aus der [[Türkei]] während der [[Osmanisches Reich|osmanischen Herrschaft]] beziehungsweise – so eine zweite – im Gefolge des [[Feldzug]]s [[Alexander der Große|Alexanders des Großen]] nach [[Indien]] (über [[Aschkelon|Aschkalon]]) von [[Ägypten]] aus auf den [[Balkanhalbinsel|Balkan]] gelangt.&amp;lt;ref&amp;gt;Marion Lillig, Identitätskonstruktionen von Exilantinnen: aufgeben nur Pakete und Briefe, nicht und nie mich, Frankfurt (Main) u. a. 2008, S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; So erkläre sich die Bezeichnung [[Balkan-Ägypter|Ägypter]] für einen Teil von ihnen. Der [[Mythos]] erhebt den ausdrücklichen Anspruch, „Ägypter“ beziehungsweise Aschkali seien vor den Albanern die ersten Bewohner des Kosovo wie auch anderer Gebiete gewesen, sie seien demnach im Besitz älterer und höherrangiger Rechte. &amp;lt;!-- Eine dritte Herleitung bezeichnet sie als das zweitälteste „Volk“ auf dem Balkan nach den Illyrern, die im 4. vorchristlichen Jahrhundert den Islam von ihnen übernommen hätten. Eine vierte Erklärung bezieht sich auf die Stadt Askalon in [[Palästina (Region)|Palästina]]. Hier wird mit Angaben aus der [[Bibel]] argumentiert. Eine fünfte führt einen König Arsakes oder Ashkan ins Feld, der eine Dynastie der [[Arsakiden]] begründet habe, die ein Gebiet vom [[Iran]] bis Ägypten beherrschte habe.&amp;lt;ref&amp;gt;So in einem einschlägigen Forum: {{Webarchiv|url=http://www.balkanforum.info/f41/multiethnischer-kosovo-107095/index4.html |wayback=20131110113425 |text=online |archiv-bot=2022-10-05 14:06:43 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Präferenz für einen dieser Vorschläge hat sich noch nicht herausgebildet, sie konkurrieren noch miteinander. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den existierenden mythischen Angeboten ist gemeinsam, was allgemein für Herkunftsmythen gerade auch auf dem Balkan zutrifft, dass sie {{&amp;quot; |Text=(are) derived from most ancient times and relate … to the world civilisations and religions}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;marush475&amp;quot;&amp;gt;Elena Marushiakova, Vesselin Popov: &amp;#039;&amp;#039;New ethnic identities in the Balkans: the case of the Egyptians&amp;#039;&amp;#039;, S. 475, in: [http://facta.junis.ni.ac.rs/pas/pas2001/pas2001-05.pdf online] (PDF; 199&amp;amp;#32;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die mythische Herkunft dient der Legitimation einer „ethnischen Eigenständigkeit“, vor allem in Distanzierung von der Zuschreibung „Roma“ beziehungsweise gegenüber der vor allem in der Mehrheitsbevölkerung nach wie vor üblichen, in der Regel abwertend gemeinten Etikettierung als „[[Zigeuner]]“ (albanisch &amp;#039;&amp;#039;magjup&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Lichnofsky: &amp;#039;&amp;#039;Roma, Ashkali und Ägypter im Kosovo. Ein Forschungsbericht&amp;#039;&amp;#039;, 2009, S. 123, siehe: [https://www.academia.edu/3056190/Roma_Ashkali_%C3%84gypter_im_Kosovo_ein_Forschungsbericht online].&amp;lt;/ref&amp;gt; Ungeachtet der innerhalb der Gesamtgruppe der „Zigeuner“ kursierenden unterschiedlichen Selbstbeschreibungen und Konzepten einer [[Ethnogenese]] abseits der Roma werden die Angehörigen der „neuen“ Gruppen der Aschkali und Ägypter mit der „alten“ Gruppe der Roma in der fachlichen Literatur wie in den minderheitspolitischen Verlautbarungen internationaler Organisationen üblicherweise zusammengeführt, häufig unter der Kurzbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;RAE&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Roma, Ashkali and Egyptian&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe z. B.: [https://www.osce.org/kosovo/99235 osce.org].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abgrenzung der „Ashkali“ und der „Ägypter“ gegeneinander ist unklar. „Ägypter“ ordnen „Ashkali“ als Teil der eigenen Minderheit ein und umgekehrt. Wechselseitig wird der Vorwurf erhoben, den jeweils anderen assimilieren zu wollen. Einig ist man sich in dem Vorwurf gegenüber „Roma“ bzw. „Zigeunern“, Assimilierungsanstrengungen von dieser Seite ausgesetzt zu sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;marush475&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich dürften Aschkali albanisierte [[Roma]] sein. Darauf weisen jedenfalls kulturelle Gemeinsamkeiten beider Gruppen beispielsweise in den Erwerbstätigkeiten, mündlichen Überlieferungen oder Heiratsregeln hin. Dem steht nicht entgegen, dass das Romanes für viele eine Fremdsprache, [[Albanische Sprache|Albanisch]] Primärsprache, Zweitsprache oft [[Serbische Sprache|Serbisch]] ist. Der Sprachverlust kleiner ethnischer Gruppen ist ein allgemeines Phänomen und keine südosteuropäische oder Roma-Besonderheit. Mit „Ägypter“ verwenden die Sprecher eine alte gemeineuropäische Bezeichnung für Roma, wie sie in „gypsies“, „gitans“ oder „gitanos“ noch lebt und auch auf dem Balkan erhalten geblieben ist, und kehren zum Ägypten-Mythos der historischen Roma zurück. Der ägyptische Herkunftsmythos war seit dem Ende des Mittelalters ein Teil der Selbstdefinition der Roma-Minderheit. Erst die wissenschaftliche Untersuchung des [[Romani|Romanes]] im ausgehenden 18. Jahrhundert deckte die reale Herkunft der Roma vom indischen Subkontinent auf, welche Erkenntnis inzwischen auch von der Minderheit selbst übernommen wurde, aber eben von einem Teil der Ashkali nicht anerkannt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Im Kontext der Themen „Kosovo-Ägypter“ und Ashkali siehe: Elena Marushiakova, Vesselin Popov: &amp;#039;&amp;#039;New ethnic identities in the Balkans: the case of the Egyptians&amp;#039;&amp;#039;, in: [http://facta.junis.ni.ac.rs/pas/pas2001/pas2001-05.pdf online] (PDF; 199&amp;amp;#32;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Wortbestandteil &amp;#039;&amp;#039;kali&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Ashkali&amp;#039;&amp;#039; entspricht dem Romanes-Wort &amp;#039;&amp;#039;-kale&amp;#039;&amp;#039; für „schwarz“ (pl.). &amp;#039;&amp;#039;[[Roma#Kale|Kale]]&amp;#039;&amp;#039; ist eine alte bis heute verbreitete Selbstbezeichnung der Roma.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Erich Biester: &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Zigeuner; besonders im Königreich Preußen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berlinische Monatsschrift&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 21, 1793, S. 108–165, 360–393, hier: S. 364f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst offizielle Vertreter der Gruppe in [[Deutschland]] erklären, dass viele ihrer Angehörigen im Kosovo sich als albanische Roma bezeichnen. Von den [[Kosovo-Albaner]]n werden sie zusammen mit den im Kosovo ansässigen Roma als eine Gruppe betrachtet. Die Roma des Kosovo betrachten sie als eine ihrer Teilgruppen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.geocities.com/~patrin/kosovo.htm | wayback=20071225110219 | text=Orhan Galjus: &amp;#039;&amp;#039;Roma of Kosovo: the Forgotten Victims.&amp;#039;&amp;#039; In: The Patrin Web Journal, 7. April 1999}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Selbstzuordnung kann in einer Familie weit auseinandergehen. Als „textbuch example“ bezeichnen die Ethnologen Elena Marushiakova und Vesselin Popov den Fall, dass von drei Brüdern sich einer als „Ägypter“, der zweite als „Rom“ und der dritte als „Albaner“ bezeichnete.&amp;lt;ref&amp;gt;Elena Marushiakova, Vesselin Popov: &amp;#039;&amp;#039;New ethnic identities in the Balkans: the case of the Egyptians&amp;#039;&amp;#039;, S. 471, in: [http://facta.junis.ni.ac.rs/pas/pas2001/pas2001-05.pdf online] (PDF; 195&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist auch zu sehen, dass Individuen zwischen den Gruppen nach Bedarf wechseln, die Gruppen ineinander übergehen und entgegen der minderheitspolitischen Selbstdarstellung real nicht gegeneinander abgrenzbar sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Lichnofsky: &amp;#039;&amp;#039;Identifizierungsprozesse muslimischer Nicht-Albaner im Kosovo und ihre Strategien der politischen und sozialen Verortung seit 1999. Das Beispiel der Ashkali.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Südosteuropäische Hefte&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 1, Nr. 1 (2012), S. 57–71; dies., “Ashkali and Egyptians in Kosovo new ethnic identifications as a result of exclusion during nationalist violence from 1990 till 2010”. Romani Studies 2 (2013) (1), S. 29–59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aschkali im Kosovo ==&lt;br /&gt;
Vor dem Ausbruch des [[Kosovokrieg]]es beteiligten auch Aschkali sich an Streiks und Straßenaktivitäten gegen die jugoslawische bzw. die serbische Regierung. Dabei waren sie nicht anders als die albanischen Gegner der Regierung repressiven Maßnahmen ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Kriegs wurde aus der albanischen Mehrheitsbevölkerung heraus der Vorwurf erhoben, die Aschkali hätten mit der [[Serben in Albanien|serbischen Minderheit]] kooperiert. Es kam zu schweren Pogromen gegen Roma, zu Plünderungen, zum Niederbrennen von Ansiedlungen sowie zur Vertreibung durch bewaffnete Gruppen und andere Angehörige der albanischen Mehrheitsbevölkerung. Viele Aschkali-Gemeinschaften wurden zerstört und oft eigneten sich Angehörige der Mehrheitsbevölkerung deren Grundbesitz und Immobilien an.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;650 Jahre Roma-Kultur im Kosovo und ihre Vernichtung: Das Pogrom.&amp;#039;&amp;#039; Rom e. V. (Hrsg.). Köln o. J.; Dominik Baur: &amp;#039;&amp;#039;Gnadenlose Jagd auf Minderheiten im Kosovo.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Spiegel online&amp;#039;&amp;#039;, 26. Mai 2004 ([https://www.spiegel.de/politik/ausland/rassismus-in-europa-gnadenlose-jagd-auf-minderheiten-im-kosovo-a-301424.html online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sprache der internationalen Organisationen werden Aschkali, „[[Balkan-Ägypter|Ägypter]]“ und alle anderen Roma unter dem Kürzel „RAE“ (= Roma, Ashkali, Egyptians) zusammengefasst und der europäischen Gesamtminderheit zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe z. B.: Europäisches Parlament zur Situation der Roma auf dem Balkan im Jahre 2011, [https://www.europarl.europa.eu/meetdocs/2009_2014/documents/droi/dv/503_situromabalkans_/503_situromabalkans_en.pdf online] (PDF; 70&amp;amp;#32;kB); {{Webarchiv|url=http://kfos.org/programs/minority-and-roma/ |wayback=20131009013009 |text=Roma-Programm der Kosovo Foundation for Open Society |archiv-bot=2022-10-05 14:06:43 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aschkali in Nachbarstaaten des Kosovo ==&lt;br /&gt;
{{Belege}}Bei der Volkszählung von 1994 in [[Nordmazedonien]] bezeichneten sich selbst 3169 Personen als „Ägypter“. Sie wohnen hauptsächlich in den Gemeinden [[Ohrid]], [[Struga]], [[Kičevo]], [[Resen]] und [[Debar]]. Primärsprache der „Ägypter“ in Ohrid, Struga, Resen und Debar ist Albanisch. In [[Bitola]] ist es [[Türkische Sprache|Türkisch]], in Kičevo [[Mazedonische Sprache|Mazedonisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Albanien wurden Ashkali – im Gegensatz zu den Ägyptern – bisher nicht bei Volkszählungen als eigene Ethnie ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;censi2023instat2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.instat.gov.al/en/publications/books/2024/albanian-population-and-housing-census-2023/ |titel=Albanian Population and Housing Census 2023 – Main Results |werk=[[Instituti i Statistikës]] |datum=2024 |seiten=75 |format=PDF |sprache=sq |abruf=2024-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marcel Courthiade: &amp;#039;&amp;#039;Eléments de réflexion sur les Balkano-Egyptiens ou Albano-Egyptiens, Yougo-Egyptiens, Egypto-Albanais, Ashkalis, Jevgs, Evgjits, Rlìe, Arlìura etc …&amp;#039;&amp;#039; INALCO, Paris 2005.&lt;br /&gt;
* Marcel Courthiade: &amp;#039;&amp;#039;Les Rroms, Ashkalis et Gorans en Dardanie’/Kosovo.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Les annales de l&amp;#039;autre islam.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 7, 2000, {{ISSN|1246-7731}}, S. 255–280, ([http://s314953002.onlinehome.fr/marcel-online/pdf/019-les-annales-de-lautre-islam-7.pdf Digitalisat (PDF; 7,62 MB)]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Periodicum unklar&lt;br /&gt;
* Marcel Courthiade: &amp;#039;&amp;#039;Quelques proverbes des Balkano-Egyptiens de Prishtina.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin de l’INALCO.&amp;#039;&amp;#039; Oktober 2003, S. 63–82.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Periodicum unklar&lt;br /&gt;
* Marcel Courthiade: &amp;#039;&amp;#039;Vous avez dit Ashkali? J’avais compris Egyptien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin de l’INALCO.&amp;#039;&amp;#039; April 2002, S. 71–88.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Jean-Arnault Dérens: &amp;#039;&amp;#039;Kosovo, année zéro.&amp;#039;&amp;#039; Paris-Méditerranée, Paris 2006, ISBN 2-84272-248-5.&lt;br /&gt;
* Rajko Djurić, Jörg Becken, A. Bertolt Bensch: &amp;#039;&amp;#039;Ohne Heim – Ohne Grab. Die Geschichte der Roma und Sinti.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau-Verlag, Berlin 1996, ISBN 3-351-02418-5, S. 121–122.&lt;br /&gt;
* Ger Duijzings: &amp;#039;&amp;#039;De Egyptenaren in Kosovo en Macedonie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Amsterdams Sociologisch Tijdschrift.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 18, Nr. 4, 1992, {{ISSN|0921-4933}}, S. 24–38.&lt;br /&gt;
* Claudia Lichnofsky: &amp;#039;&amp;#039;Identifizierungsprozesse muslimischer Nicht-Albaner im Kosovo und ihre Strategien der politischen und sozialen Verortung seit 1999. Das Beispiel der Ashkali.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Südosteuropäische Hefte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, Nr. 1, 2012, {{ISSN|2194-3710}}, S. 57–71, ([https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-314605 online]).&lt;br /&gt;
* Claudia Lichnofsky: &amp;#039;&amp;#039;Ashkali and Egyptians in Kosovo: New ethnic identifications as a result of exclusion during nationalist violence from 1990 till 2010.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Romani Studies.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 23, Nr. 1, 2013, {{ISSN|1528-0748}}, S. 29–59, [[doi:10.3828/rs.2013.2]].&lt;br /&gt;
* [[Norbert Mappes-Niediek]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ethno-Falle. Der Balkan-Konflikt und was Europa daraus lernen kann.&amp;#039;&amp;#039; Links, Berlin 2005, ISBN 3-86153-367-7.&lt;br /&gt;
* Elena Marushiakova, Vesselin Popov: &amp;#039;&amp;#039;New ethnic identities in the Balkans: The case of the Egyptians.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Facta Universitatis. Series Philosophy and Sociology.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, Nr. 8, 2001, {{ISSN|0354-4648}}, S. 465–477, ([http://facta.junis.ni.ac.rs/pas/pas2001/pas2001-05.pdf Digitalisat (PDF; 194,64 kB)]).&lt;br /&gt;
* Rainer Mattern: &amp;#039;&amp;#039;Kosovo: Zur Rückführung von Roma. Update der SFH-Länderanalyse.&amp;#039;&amp;#039; Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH, Bern 2009, ([https://www.fluechtlingshilfe.ch/assets/herkunftslaender/europa/kosovo/kosovo-zur-rueckfuehrung-von-roma.pdf Digitalisat (PDF; 342,47 kB)]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.chgs.umn.edu/Educational_Resources/Curriculum/Gypsies_of_Kosova/History/history.html Bericht des Center for Holocaust and Genocide Studies, University of Minnesota (engl.)]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.geocities.com/~patrin/kosovo.htm | wayback=20071225110219 | text=Rom-Mitarbeiter des Open Society Institute (Soros-Stiftung), Budapest, zu Kosovo-Roma}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilgruppe der Roma]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnische Minderheit im Kosovo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnische Minderheit in Albanien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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