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	<title>Aschinger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:1383272.Aschinger.jpg|mini|Firmenlogo auf einer Speisekarte von 1936]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aschinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein 1892 gegründeter [[Gastronomie]]betrieb in [[Berlin]], der insbesondere durch seine großen Stehbierhallen bekannt wurde. Mit dem Namen ist eine Erfolgsgeschichte verbunden, wie sie in dieser Dimension im [[Deutsches Kaiserreich|deutschen Kaiserreich]] vor 1900 nicht aufgetreten war. Zeitweise war Aschinger Europas größter Gastronomiebetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung und Entwicklung bis in die 1920er Jahre ===&lt;br /&gt;
[[Datei:WP Aschinger Berlin 2.JPG|mini|Der Saal des Aschinger-&amp;#039;&amp;#039;Weinhauses Rheingold&amp;#039;&amp;#039;, 1906]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus [[Oberderdingen]] im damaligen [[Württemberg]] zugewanderten Brüder [[August Aschinger|August]] und [[Carl Aschinger]] gründeten in Berlin ab 1892 „Bierquellen“. Das waren Stehbierhallen und später auch [[Restaurant]]s, in denen man schnell, gut und preiswert essen konnte. Die verschiedenen [[Bier]]sorten wurden anfänglich zum Einheitspreis von zehn [[Pfennig]] angeboten. Die erste „Bierquelle“ öffnete am 1.&amp;amp;nbsp;September 1892 in der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Neue Roßstraße*|Neuen Roßstraße]]&amp;amp;nbsp;4 am &amp;#039;&amp;#039;Köllnischen Markt&amp;#039;&amp;#039; beim [[U-Bahnhof Märkisches Museum]]. Weitere folgten an verkehrsreichen Orten wie in der [[Leipziger Straße (Berlin)|Leipziger Straße]] (Nrn.&amp;amp;nbsp;60/61, 79, 85), [[Potsdamer Straße]] ([[Weinhaus Rheingold]]) in Nr.&amp;amp;nbsp;3 sowie die Nummern 57/58 und 101/102&amp;lt;ref name=&amp;quot;PoPl&amp;quot;&amp;gt;[http://www.potsdamer-platz.org/aschinger.htm Aschinger-Ausschänke am Potsdamer Platz]&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie der [[Friedrichstraße]] (Nummern 79a, 97 und 191), am [[Rosenthaler Platz]] ([[Rosenthaler Straße (Berlin)|Rosenthaler Straße]] 72a), dem [[Alexanderplatz]] und [[Hackescher Markt|Hackeschen]] und [[Werderscher Markt|Werderschen Markt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aschinger avancierte bald zu Europas größtem Gastronomiebetrieb mit 30 „Bierquellen“, 15 [[Konditorei]]en, acht weiteren Restaurants, 20 Verkaufsstellen. In der Zentrale Saarbrücker Straße in der [[Königsstadt]] wurden wöchentlich bis zu 1,1&amp;amp;nbsp;Millionen [[Brötchen]] gebacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Aschinger gab es günstige Mahlzeiten und nach Belieben [[Brötchen|Schrippen]] zu den Speisen, wodurch der Name Aschinger relativ schnell&amp;amp;nbsp;– gerade bei ärmeren Bevölkerungsschichten&amp;amp;nbsp;– populär wurde. Besonders bekannt und beliebt waren Aschingers [[Bierwurst|Bierwürste]] oder die [[Erbsensuppe]]. „Beste Qualität bei billigstem Preis“ lautete das Motto des rasch expandierenden Unternehmens, das alle Speisen im eigenen Zentralbetrieb herstellte, somit also eine vollständige [[Qualitätskontrolle]] besaß. Weitere Konditoreien und Bäckerei&amp;amp;shy;verkaufsstellen kamen zu Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts hinzu. Die Einrichtung der Lokale sollte keineswegs ärmlich, sondern vornehm wirken, weshalb die Bierquellen aufwendig mit [[Kronleuchter]]n, [[Spiegel]]n und einladenden [[Schaufenster]]n ausgestattet waren. Trotz des aufwendigen [[Innenarchitektur|Interieurs]] waren sie nicht gemütlich, weder bezüglich der Einrichtung noch der Sauberkeit. Die Stehbierhallen galten in der ersten Hälfte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts als „Berlin-typisch“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1905 stieg Aschinger&amp;amp;nbsp;– inzwischen in eine [[Aktiengesellschaft]] umgewandelt&amp;amp;nbsp;– zusammen mit dem Bau des [[Weinhaus Rheingold|Weinhauses Rheingold]] ([[Potsdamer Straße]]&amp;amp;nbsp;3; ab 1937 Nr.&amp;amp;nbsp;8) in der Nähe des [[Potsdamer Platz]]es auch in die Hotellerie ein. Bis 1913 wurden das [[Hotel Fürstenhof (Berlin)|Luxus-Hotel &amp;#039;&amp;#039;Fürstenhof&amp;#039;&amp;#039;]] und das &amp;#039;&amp;#039;[[Palast-Hotel (Potsdamer Platz)|Palast-Hotel]]&amp;#039;&amp;#039; erworben. In den Jahren 1924–1926 erwarb die Aschinger AG auch die Aktienmehrheit an der &amp;#039;&amp;#039;Berliner Hotel-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Hotelbetriebs AG&amp;#039;&amp;#039;. Hierdurch gelang unter anderem  das [[Hotel Kaiserhof (Berlin)|Hotel Kaiserhof]] in den Besitz von Aschinger.  Mit dem Erwerb der Hotelbetriebs-Aktiengesellschaft sicherte sich der Aschinger-Konzern weitere Hotels der Luxuskategorie wie die Hotels [[Hotel Bristol (Berlin)|Bristol]], [[Hotel Bellevue (Berlin)|Bellevue]] und das [[Central-Hotel]].  Daneben übernahm sie die gastronomischen Betriebe der [[Deutschlandhalle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aschinger bis 1945 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Aschinger Bierdeckel Reichsparteitag 1937.jpg|mini|hochkant=0.85|Aschinger-Bierdeckel vom [[Reichsparteitag]] 1937]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1383273.Aschinger.jpg|mini|hochkant|Auszug aus der Preisliste der 30.&amp;amp;nbsp;Bierquelle vom 12.&amp;amp;nbsp;Mai 1936]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren wuchs das Netz der Aschinger-„Bierquellen“ auf 30 Lokale an. Diese waren im gesamten Berliner Stadtgebiet verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Regime]] arbeitete das Unternehmen eng zusammen (so wurde beispielsweise auf [[Reichsparteitag]]en Aschinger-Bier ausgeschenkt). Im Zuge der Enteignung („[[Arisierung]]“) des [[Kempinski]]-Konzerns übernahm Aschinger auch das [[Haus Vaterland (Berlin)|Haus Vaterland]] von Kempinski.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bierquellen ===&lt;br /&gt;
Die Nummern entsprechen den vom Unternehmen vorgenommenen Nummerierung der Gaststätten. In Einzelfällen, insbesondere nach Ende des Zweiten Weltkriegs, kam es offensichtlich auch zu Umnummerierungen der Einrichtungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Klein: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.content.landesarchiv-berlin.de/php-bestand/arep225-pdf/arep225.pdf Aschinger-Konzern – Aschinger’s Aktien-Gesellschaft, Hotelbetriebs-AG, M. Kempinski &amp;amp; Co. Weinhaus und Handelsgesellschaft mbH.]&amp;#039;&amp;#039; (Einführung, Übersicht und Zusammenfassung). In: Landesarchiv Berlin: &amp;#039;&amp;#039;Findbücher&amp;#039;&amp;#039;. Bd.&amp;amp;nbsp;34. Bestandsgruppe A Rep. 225. Berlin 34.2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible&amp;quot; style=&amp;quot;width:400px; overflow:auto;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-weight:bold;line-height:1.6;&amp;quot;&amp;gt;Standorte&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Neue Roßstraße 4 / Köllnischer Fischmarkt 5&lt;br /&gt;
# Leipziger Straße 60/61&lt;br /&gt;
# Friedrichstraße 88&lt;br /&gt;
# Alexanderstraße 1/2&lt;br /&gt;
# Potsdamer Straße 101/102&lt;br /&gt;
# Oranienstraße 145/146&lt;br /&gt;
# Potsdamer Straße 57/58&lt;br /&gt;
# Große Frankfurter Straße 37&lt;br /&gt;
# Rosenthaler Straße 72a&lt;br /&gt;
# Hackescher Markt 5&lt;br /&gt;
# Leipziger Straße 80&lt;br /&gt;
# Leipziger Straße 79&lt;br /&gt;
# Werderscher Markt 10&lt;br /&gt;
# Friedrichstraße 133a&lt;br /&gt;
# Kommandantenstraße 71&lt;br /&gt;
# Alexanderstraße 21&lt;br /&gt;
# Friedrichstraße 47&lt;br /&gt;
# Rathenower Straße 1&lt;br /&gt;
# Königgrätzer Straße 116&lt;br /&gt;
# Friedrichstraße 191&lt;br /&gt;
# Köpenicker Straße 103&lt;br /&gt;
# Friedrichstraße 250 / Müllerstraße 3b&lt;br /&gt;
# Potsdamer Straße 22a&lt;br /&gt;
# Königstraße 59&lt;br /&gt;
# Chausseestraße 1&lt;br /&gt;
# Königgrätzer Straße 129&lt;br /&gt;
# Leipziger Straße 9 / Friedrichstraße 79a&lt;br /&gt;
# Potsdamer Straße 1a&lt;br /&gt;
# Invalidenstraße 123&lt;br /&gt;
# Friedrichstraße 97&lt;br /&gt;
# Blücherplatz 2&lt;br /&gt;
# Turmstraße 73&lt;br /&gt;
# Königgrätzer Straße 29/30&lt;br /&gt;
# Tauentzienstraße 13&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Da im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] 80 Prozent der Aschinger-Lokale zerstört worden waren, war der Neuanfang schwierig. 1947 übernahm die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Treuhandstelle zur Verwaltung beschlagnahmter Güter von Kriegsverbrechern und exponierten Faschisten&amp;#039;&amp;#039; die Verwaltungszentrale, die nun im [[Viermächte-Status#Berlin|Sowjetischen Sektor]] in der Saarbrücker Straße lag. Die im [[Ost-Berlin|Ostteil]] gelegenen Filialen wurden nach der [[Enteignung]] der neu entstehenden [[HO (Handelsorganisation)|HO]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin zoo 02.05.2013 15-38-13.jpg|mini|Als „Aschinger-Haus“ bezeichnetes Gebäude in der [[Joachimsthaler Straße]] 1–4, in dem sich auch die beliebte Fankneipe des Fußballvereins [[Hertha BSC]] &amp;#039;&amp;#039;[[Wolfgang Holst|Holst]] am Zoo&amp;#039;&amp;#039; bis zur Schließung am 27. Dezember 2010 befand. Das Aschinger befand sich zuvor nur in einem eingeschossigen Flachbau an der Kreuzung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.alamy.com/people-and-a-woman-with-buggy-at-a-crosswalk-at-berlin-zoo-in-the-back-the-bilka-and-in-front-the-aschinger-house-image336628145.html?pv=1&amp;amp;stamp=2&amp;amp;imageid=00938C99-A905-4B4F-B88B-4996C175E8DB&amp;amp;p=636473&amp;amp;n=0&amp;amp;orientation=0&amp;amp;pn=1&amp;amp;searchtype=0&amp;amp;IsFromSearch=1&amp;amp;srch=foo%3dbar%26st%3d0%26pn%3d1%26ps%3d100%26sortby%3d2%26resultview%3dsortbyPopular%26npgs%3d0%26qt%3daschinger%26qt_raw%3daschinger%26lic%3d3%26mr%3d0%26pr%3d0%26ot%3d0%26creative%3d%26ag%3d0%26hc%3d0%26pc%3d%26blackwhite%3d%26cutout%3d%26tbar%3d1%26et%3d0x000000000000000000000%26vp%3d0%26loc%3d0%26imgt%3d0%26dtfr%3d%26dtto%3d%26size%3d0xFF%26archive%3d1%26groupid%3d%26pseudoid%3d%26a%3d%26cdid%3d%26cdsrt%3d%26name%3d%26qn%3d%26apalib%3d%26apalic%3d%26lightbox%3d%26gname%3d%26gtype%3d%26xstx%3d0%26simid%3d%26saveQry%3d%26editorial%3d1%26nu%3d%26t%3d%26edoptin%3d%26customgeoip%3d%26cap%3d1%26cbstore%3d1%26vd%3d0%26lb%3d%26fi%3d2%26edrf%3d%26ispremium%3d1%26flip%3d0%26pl%3d Fotografie 1964]: „People and a woman with buggy at a crosswalk at Berlin Zoo. In the back the [[Bilka]] and in front the Aschinger house.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.akg-images.de/CS.aspx?VP3=SearchResult&amp;amp;VBID=2UMESQ56NJQN4Y&amp;amp;POPUPPN=13&amp;amp;POPUPIID=2UMEBMBY2QEN4 Fotografie 1970]: „West-Berlin, Charlottenburg; Restaurant Aschinger in der Joachimsthaler Strasse, rechts der Bahnhof Zoologischer Garten. Vor dem Aschinger ein LKW der Brauerei Berliner Kindl.“&amp;lt;/ref&amp;gt; Der linke Teil des Komplexes wurde als „[[Leineweber (Unternehmen)|Leineweber]]-Haus“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gettyimages.de/detail/nachrichtenfoto/west-berlin-neon-signs-at-leineweber-department-store-nachrichtenfoto/551514527 Fotografie 1956]: „Neon signs and advertising in West Berlin“ &amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[West-Berlin]] eröffnete die Nachfolgefirma der &amp;#039;&amp;#039;Aschinger AG&amp;#039;&amp;#039; 1949 in der Nähe des [[Wittenbergplatz]]es ihre erste Konditorei nach dem Zweiten Weltkrieg. Danach wuchs die Firma wieder zu einem [[Mittelstand|mittelständischen]] Unternehmen. Zunehmend wurde das althergebrachte Konzept der Aschinger-Bierquelle, mit preiswerter Erbsensuppe und Selbstbedienung aus dem Brötchenkorb, aber als unzeitgemäß wahrgenommen; Essgewohnheiten seien vielfältiger und Hygieneerwartungen anspruchsvoller geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Abschied von Aschinger |Sammelwerk=[[Die Zeit]] |Ort=Hamburg |Datum=1976-10-29 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/1976/45/abschied-von-aschinger |Abruf=2025-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte der 1970er-Jahre geriet Aschinger in finanzielle Schwierigkeiten und musste 1976 Konkurs anmelden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Berlin: Berliner Chronik: 16. Oktober 1976 |Sammelwerk=[[Der Tagesspiegel]] |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-chronik-16-oktober-1976-842038.html |Abruf=2025-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die letzte Filiale im Aschinger-Haus in der [[Joachimsthaler Straße]] 3, nahe dem [[Bahnhof Berlin Zoologischer Garten |Bahnhof Zoo]], schloss am 1. Oktober 1976, sodass die Marke Aschinger aus West-Berlin verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1990 wurde unter Mitwirkung eines Mitglieds der einstigen Aschinger-Familie am [[Kurfürstendamm]] &amp;#039;&amp;#039;Aschingers Historischer Braukeller&amp;#039;&amp;#039; eröffnet, der 2000 in [[Insolvenz|Konkurs]] ging und wieder schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die später unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Aschinger&amp;#039;&amp;#039; firmierenden [[Gaststätte]]n haben keinen Zusammenhang mit der ursprünglichen Firma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
* [[Alfred Döblin]] setzte der Firma Aschinger ein literarisches Denkmal. In seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Berlin Alexanderplatz (Roman)|Berlin Alexanderplatz]]&amp;#039;&amp;#039; wird ein Besuch des Helden Franz Biberkopf in dieser Berliner Institution ausführlich beschrieben.&lt;br /&gt;
* Ein weiteres Buch, in dem Aschinger genannt wird, ist &amp;#039;&amp;#039;[[Fabian. Die Geschichte eines Moralisten]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Erich Kästner]]. Der Protagonist trinkt hier eine Tasse Kaffee.&lt;br /&gt;
* [[Robert Walser]] schildert einen Besuch detailreich und subjektiv im Prosastück &amp;#039;&amp;#039;Aschinger&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Auch in dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Blutsbrüder. Ein Berliner Cliquenroman&amp;#039;&amp;#039; von [[Ernst Haffner]], in dem das Leben von Berliner obdachlosen Jugendlichen in den 1930er Jahren beschrieben wird, gehört Aschinger zu einer häufig genannten Institution, in der man mit wenig Geld seinen Hunger stillen konnte.&lt;br /&gt;
* Ebenfalls in den 1930er Jahren spielen die Krimis von [[Volker Kutscher]]. Sein [[Protagonist]] Kommissar Gereon Rath ist mehrmals im Aschinger am Alexanderplatz und in der Leipziger Straße anzutreffen. In der Serie &amp;#039;&amp;#039;[[Babylon Berlin]]&amp;#039;&amp;#039; nach den Romanen Kutschers kehren einige der Protagonisten immer wieder im Aschinger ein oder verabreden sich dort. Als Kulisse für das Gasthaus dienten bei den Dreharbeiten die Räumlichkeiten des [[Rathaus Schöneberg|Rathauses Schöneberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.rbb24.de/kultur/thema/2018/babylon-berlin/beitraege/drehortkarte-babylon-berlin-aschingers-bierquellen---rathaus-schoeneberg.html|titel=Drehort: Rathaus Schöneberg Im Aschinger|titelerg=rbb24.de|datum=|zugriff=2021-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das Gedicht von [[Ulrich Roski]] &amp;#039;&amp;#039;Schwoches geh’n mal auswärts essen&amp;#039;&amp;#039; (1973) erzählt von einem Besuch im [[Chinesische Küche|China-Restaurant]], der im Chaos endet. Die letzten Zeilen lauten: „Schwoches haben nach wie vor // keinen Sinn für den Humor; trinken ihre Flaschen leer // und hau’n ab zu Aschinger.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude-Ansichten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;170px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Berlin-Mitte Postkarte 015.jpg|Aschinger am [[Alexanderplatz]] (links), 1900&lt;br /&gt;
  Berlin-Mitte Postkarte 012.jpg|Aschinger am Alexanderplatz (rechts), um 1900&lt;br /&gt;
  Berlin Aschinger Potsdamer Straße 1a.jpg|28. Bierquelle in der [[Potsdamer Straße]] 1a, etwa 1910&lt;br /&gt;
  Berlin Aschinger Palm 1915-03-03.jpg|Aschinger in der [[Friedrichstraße]] 97, 1915&lt;br /&gt;
  WP Aschinger Berlin.JPG|Aschingers &amp;#039;&amp;#039;[[Weinhaus Rheingold]]&amp;#039;&amp;#039;, 1905&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Keith Allen: &amp;#039;&amp;#039;Hungrige Metropole. Essen, Wohlfahrt und Kommerz in Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Ergebnisse-Verlag, Hamburg 2002, ISBN 3-87916-066-X.&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Glaser: &amp;#039;&amp;#039;Aschingers Bierquellen erobern Berlin. Aus dem Weinort Oberderdingen in die aufstrebende Hauptstadt&amp;#039;&amp;#039;. verlag regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 3-89735-291-5.&lt;br /&gt;
* [[Elfi Pracht-Jörns|Elfi Pracht]]: &amp;#039;&amp;#039;M. Kempinski &amp;amp; Co&amp;#039;&amp;#039;. Nicolai, Berlin 1994, ISBN 3-87584-458-0.&lt;br /&gt;
* Michael Klein: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.content.landesarchiv-berlin.de/php-bestand/arep225-pdf/arep225.pdf Aschinger-Konzern – Aschinger’s Aktien-Gesellschaft, Hotelbetriebs-AG, M. Kempinski &amp;amp; Co. Weinhaus und Handelsgesellschaft mbH.]&amp;#039;&amp;#039; (Einführung, Übersicht und Zusammenfassung). In: Landesarchiv Berlin: &amp;#039;&amp;#039;Findbücher&amp;#039;&amp;#039;. Bd.&amp;amp;nbsp;34. Bestandsgruppe A Rep. 225. Berlin 34.2005 (PDF, umfangr. Lit.-verz.; 1,5&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* Michael Klein: &amp;#039;&amp;#039;Aschinger – nicht nur ein Name, sondern ein Begriff!&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Berlin in Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Jahrbuch des Landesarchivs. Gebr. Mann, Berlin 2004, S.&amp;amp;nbsp;117–134, ISBN 3786125015 {{ISSN|0175-8446}}.&lt;br /&gt;
* Hans Aschenbrenner: &amp;#039;&amp;#039;Bei Aschinger – fast wie früher&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berlinische Monatsschrift]]&amp;#039;&amp;#039;. Edition Luisenstadt, Berlin 8.1999, 6 (Online), {{ISSN|0944-5560}}.&lt;br /&gt;
* Speisekarten aus dem Jahr [https://www.dilibri.de/download/pdf/1385481?name=1936 1936] und [https://www.dilibri.de/download/pdf/1385479?name=1956 1956] als PDF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Broschüre von 1928: [https://digital.zlb.de/viewer/image/34879957/1/LOG_0000/ Aschinger-Bier-Quellen, Aschinger-Kaffees, Aschinger-Konditoreien, Aschinger-Restaurants, Aschinger-Hotel-Betriebe]&lt;br /&gt;
* Private Seite [https://www.hagalil.com/archiv/98/08/kempinski.htm &amp;#039;&amp;#039;Hotelbetriebe: Kempinski und die Aschinger AG&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://v8.oberderdingen.de/website/de/leben/kultur/aschingerhaus/museum | wayback=20070701073628 | text=Museum und Galerie im Aschingerhaus in Oberderdingen, im Städtedreieck von Stuttgart – Heilbronn – Karlsruhe (Baden-Württemberg)}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/041611|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|autor= |url=https://www.ardmediathek.de/video/rbb-retro-berliner-abendschau/jubilaeumsessen-bei-aschinger/rbb-fernsehen/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvYmVybGluZXItYWJlbmRzY2hhdS8xOTY1LTEyLTAyVDE5OjMwOjAwX2E5NGNhZDhjLTQzZWEtNDY5Zi04NmFmLWJkMjc4ODZkZDUwNi9yZXRyb18xOTY1MTIwMl9hc2NoaW5nZXI |titel=Jubiläumsessen bei Aschinger |werk=ardmediathek.de |datum=1965-12-02 |abruf=2022-03-19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aschinger| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastronomiebetrieb (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Aktiengesellschaft in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hotvictortellamata</name></author>
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