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	<title>Aschdot Ja’akov - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T20:23:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aschdot_Ja%E2%80%99akov&amp;diff=1912100&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 18. April 2025 um 08:26 Uhr</title>
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		<updated>2025-04-18T08:26:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ashdot_Yaakov.jpg|mini|Mitglieder der Yiftach-Brigade erhalten eine Bauausbildung in Ashdot Ya&amp;#039;akov. 1948]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{{Coordinate |NS=33/14/21/N |EW=35/39/11/E |type=city |region=IL|map=right|mapsize=200}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aschdot Jaʿakov&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{HeS|אַשְׁדוֹת יַעֲקֹב&amp;amp;lrm;|Aschdōt Jaʿaqov|de=Stromschnellen Jaʿakovs}}) besteht aus zwei [[Kibbuzim]] im Norden [[Israel]]s, südlich des [[See Genezareth|Sees Genezareth]] und nahe der Grenze zu [[Jordanien]], nämlich Aschdot Jaʿakov Ichud ({{EWDJ|IL|0199}}: {{EWZ|IL|0199}} Einwohner) und Aschdot Jaʿakov Meʾuchad ({{EWDJ|IL|0188}}: {{EWZ|IL|0188}} Einwohner).{{EWR|IL|0188}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname wurde zum Andenken an Baron [[James Armand de Rothschild]] ({{heS|יַעֲקֹב&amp;amp;lrm;|Jaʿaqov|en=James}}) gewählt, dem der Erwerb des Bodens der Siedlung zu verdanken ist. Zum anderen bezieht sich der Ortsname auf die „nahegelegenen Wasserfälle der Einmündung des [[Jarmuk|Yarmuk]] in den Jordan“.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Scheel: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon biblischer Ortsbenennungen im modernen Israel.&amp;#039;&amp;#039; 3.&amp;amp;nbsp;Auflage. Hammerbrücke 2003, ISBN 3-933750-32-6, S.&amp;amp;nbsp;35&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Besiedlung des Gebietes von [[Galiläa]] durch [[Alija|jüdische Einwanderer]] begann gegen Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, und bis auf zwei wurden bis zum Jahr 1936 alle neuen Siedlungen im Osten der Region gegründet. Erst nach 1936 wurde der übrige Teil Galiläas von [[Juden]] besiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kibbuz Aschdot Jaʿakov wurde von Mitgliedern einer [[Lettland|lettischen]] Jugendbewegung 1924 gegründet. Zunächst siedelte man an der Stelle des heutigen [[Gescher (Kibbuz)|Kibbuz Gescher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 zog der Kibbuz an seinen heutigen Platz. Der neue Standort hieß zunächst Dalhamia (arab. Delhemiyeh) nach dem Namen einer verlassenen Beduinensiedlung. Dabei handelt es sich vermutlich um den in der Bibel genannten Ort Dalmanutha (erwähnt in der Bibel: Markusevangelium Kap.8, Vers 9–10 – Speisung der viertausend). 1936 erhielt der Kibbuz seinen heutigen Namen. Während der Gründerzeit gehörte Aschdot Jaʿakov zur Organisation &amp;#039;&amp;#039;ha-Qibbuz ha-Meʾuchad&amp;#039;&amp;#039; (gegründet 1927), die „in sozialpolitischen Fragen eher links, in sicherheitspolitischen aktivistisch, also rechts“&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Wolffsohn, Douglas  Bokovoy: &amp;#039;&amp;#039;Israel.&amp;#039;&amp;#039; 4.&amp;amp;nbsp;Aufl. Opladen 1995, ISBN 3-8100-1310-2, S.&amp;amp;nbsp;344.&amp;lt;/ref&amp;gt; orientiert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph Zauderer, ein 2008 verstorbener Kibbuznik vom Meʾuchad-Kibbuz, der 1938 aus [[Remscheid]] in diesen Kibbuz auswanderte (floh), berichtet im Internet von seinen Erinnerungen an die Remscheider Zeit bis 1938.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://remscheid.christ2020.de Bericht über das Leben von Juden in Remscheid bis 1938]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1949 gehört der Kibbuz zum Regionalverband [[Emek ha-Jarden|ʿEmeq haJarden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hermann Maas (Theologe)|Hermann Maas]] berichtet über die Lebensverhältnisse des Kibbuz im Jahr 1953.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Maas: &amp;#039;&amp;#039;- und will Rachels Kinder wieder bringen in das Land. Reiseeindrücke aus dem heutigen Israel&amp;#039;&amp;#039;. Heilbronn 1955, S.&amp;amp;nbsp;45f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1953 trennten sich auch sozialdemokratisch [[Mapai]] geprägte Kibbuzniks mit ihrem Verband &amp;#039;&amp;#039;Ichud ha-Qvutzot we-ha-Qibbuzim&amp;#039;&amp;#039; (gegründet 1951) und gründeten den Ichud-Kibbuz, während die linkssozialistischen Bewohner nun den Me’uchad-Kibbuz bildeten. Beide Kibbuzim gingen aber räumlich immer ineinander über und sind von einem gemeinsamen Sicherheitszaun umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gehören beide Kibbuzim zu der im Jahr 1999 durch Vereinigung gebildeten [[Kibbuzbewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Meʾuchad-Kibbuz konnte die sozialistischen Grundsätze nicht durchhalten, sondern musste marktwirtschaftlich-individualistische Veränderungen beschließen. Heute siedeln sich Israelis von auswärts wegen der hohen Lebensqualität auf dem Land im Kibbuz an, haben aber keinen Bezug zu dessen ursprünglich sozialistischer Idee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dan Schomron]], von 1987 bis 1991 Generalstabschef der [[Israelische Verteidigungsstreitkräfte|Israelischen Verteidigungsstreitkräfte]], wurde am 5.&amp;amp;nbsp;August 1937 in Aschdot Jaʿakov geboren. Er hatte 1976 als Fallschirmjäger das Kommando befehligt, das den nach [[Uganda]] entführten Airbus während der [[Operation Entebbe]] befreite, und wurde „der Retter von [[Entebbe]]“. Schomron starb am 26.&amp;amp;nbsp;Februar 2008 in Raʿananna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Im Meʾuchad-Kibbuz:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beit Eyal&amp;#039;&amp;#039;, ein neues Sport-, Begegnungs- und Gefallenen-Gedenkzentrum, initiiert von der Mutter eines im Libanon gefallenen Soldaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Naharayim&amp;#039;&amp;#039;, ein Informationszentrum über den direkt südlich von Aschdot Jaʿakov gelegenen Ort: über das &amp;#039;&amp;#039;Erste Jordan-Kraftwerk&amp;#039;&amp;#039;, 1926–1933 von Binjamin Oral für die [[Israel Electric Corporation|Palestine Electric Corporation]] erbaut, das seit Mai 1948 stillliegt, den [[Israelisch-jordanischer Friedensvertrag|Israelisch-jordanischen Friedensvertrag]] und die besonderen Regelungen für die Friedens-Insel und das Gartendenkmal für die von einem jordanischen Soldaten erschossenen sieben israelischen Schülerinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Meʾuchad-Kibbuz:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beit Uri and Rami Nechuschtan&amp;#039;&amp;#039;, ein Kunstmuseum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ashdot Ya&amp;#039;akov Ihud|Aschdot Jaʿakov Ichud}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ashdot Ya&amp;#039;akov Me&amp;#039;uhad|Aschdot Jaʿakov Meʾuchad}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ashdot.org.il/site/templates/homePage.asp Homepage von Aschdot Jaʿakov Ichud]&lt;br /&gt;
* [https://www.ashdot-m.org.il Homepage von Aschdot Jaʿakov Meʾuchad]&lt;br /&gt;
* Video der Bewohner zum 100. Gründungsjahr (2024): {{YouTube|1rGHHz_rGmc|Me&amp;#039;a shanot hitjashvut (hebräisch)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Nordbezirk (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kibbuz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emek ha-Jarden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1924]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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