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	<title>Asberg (Westerwald) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Asberg_(Westerwald)&amp;diff=2400084&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-11T12:58:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME= Asberg&lt;br /&gt;
|BILD= Asberg Birkig.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Asberg vom &amp;#039;&amp;#039;Birkig&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|HÖHE= 428.5&amp;lt;!--bis ca. 2020 wurde in der Digitalen Topografische Karte 1:5.000 (DTK5) auf LANIS eine Höhenangabe von 430,2 m angezeigt und auf LANIS ist immer noch eine Höhenlinie von 430 m zu erkennen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG= &amp;lt;ref name=&amp;quot;TK5&amp;quot;&amp;gt;Angabe laut {{Webarchiv |url=https://vermka-westpfalz.rlp.de/de/produkte/geotopographie/digitale-topographische-karten/massstab-15000/ |text=Digitale Topografische Karte 1:5.000 (DTK5) |wayback=20181204103459}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAGE= &lt;br /&gt;
|GEBIRGE= [[Rheinwesterwälder Vulkanrücken]], [[Niederwesterwald]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 50.6264&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 7.2959&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-RP&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE= &lt;br /&gt;
|KARTE= &lt;br /&gt;
|POSKARTE= &lt;br /&gt;
|TYP= &lt;br /&gt;
|GESTEIN= [[Basalt]]&lt;br /&gt;
|ALTER= &lt;br /&gt;
|LETZTE ERUPTION= &lt;br /&gt;
|ERSCHLIESSUNG= &lt;br /&gt;
|NORMALWEG= &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= &amp;lt;!--höchste Erhebung im [[Landkreis Neuwied]] (nur nach der früheren Höhenangabe 430,2 m in der Digitalen Topografische Karte 1:5.000 (DTK5) auf LANIS)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BILD1= Asberg Gipfel.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG= Gipfel des Asbergs&lt;br /&gt;
|DOMINANZ= 5.2&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG= [[Löwenburg (Siebengebirge)|Löwenburg]]&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE= 190&lt;br /&gt;
|SCHARTE= Stellweg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Asberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|428.5|DE-NHN|link=1}}&amp;lt;!--,&amp;lt;ref&amp;gt;die Höhe 432,8, die im Kartendienst LANIS bei der Hintergrundkarte &amp;quot;Topographische Karte grau (TMS)&amp;quot; angezeigt wird, ist offenbar ebenfalls veraltet und liegt außerhalb der 430-Höhenlinie--&amp;gt;, früher über 441 m&amp;lt;ref&amp;gt;[[Topographische Karte]] (1:25.000) 1895, basierend auf der [[Preußische Neuaufnahme|Königlich Preußischen Landesaufnahme]] 1893&amp;lt;/ref&amp;gt;, hoher Berg auf dem [[Rheinwesterwälder Vulkanrücken]] am nördlichen Rand der &amp;#039;&amp;#039;Linzer Höhe&amp;#039;&amp;#039;. Am Asberg wurde bis in die 1970er-Jahre ein [[Basalt]]steinbruch betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Asberg liegt im östlichen Gebiet der Stadt [[Unkel]] (mittlerer Abschnitt mit dem Gipfel) sowie der Ortsgemeinden [[Rheinbreitbach]] (nördlicher Abschnitt) und [[Erpel]] (südlicher Abschnitt) und markiert jeweils deren höchste Bodenpunkte. Die umgebende Hochfläche des Vulkanrückens überragt der Asberg mit seiner stumpfen [[Kuppe]] um rund 80&amp;amp;nbsp;m. Durch den Basaltabbau hat der Berg, dessen ursprünglicher Gipfel zum Zeitpunkt der [[Preußische Neuaufnahme|Landesaufnahme]] 1893 und des damals festgestellten Höhenwerts {{Höhe|441|DE-NN}} bereits abgetragen worden war, in den nachfolgenden Jahrzehnten nochmals rund 10 Meter an Höhe eingebüßt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Heimat-Blatt und Geschichtschronik für die ehemals Wied’schen und Nassauischen Lande, für Westerwald, Eifel und Mittelrhein&amp;#039;&amp;#039;, 4. Jahrgang, Strüdersche Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Neuwied 1925, S. 90/91. ([https://www.dilibri.de/rlb/periodical/pageview/291409?query=asberg online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals besaß er noch einen Doppelgipfel, dessen östliche Spitze die höhere und aussichtsreichere war.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Stollfuß (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Führer und Wanderbuch für das Siebengebirge und seine Umgebung&amp;#039;&amp;#039;, 5. Auflage, Westdeutscher Führer- und Wanderkarten-Verlag Wilhelm Stollfuß, Bonn 1929, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Drei durch Abgrabung entstandene Seen mit einer Fläche von insgesamt zwei [[Hektar]] verteilen sich auf einer Länge von 500&amp;amp;nbsp;m westlich und östlich des Gipfels, wobei der östliche und größte See [[Verlandung]]szonen aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den am Asberg entspringenden Fließgewässern zählen im Norden auf dem Gebiet der Stadt [[Bad Honnef]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Logebach]]&amp;#039;&amp;#039;, linker Quellbach des Pleisbachs, und im Osten der &amp;#039;&amp;#039;Hallerbach&amp;#039;&amp;#039;. Damit bildet der Asberg eine [[Wasserscheide]] zwischen den [[Rhein]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;zuflüssen&amp;lt;/nowiki&amp;gt; [[Sieg (Fluss)|Sieg]] und [[Wied (Fluss)|Wied]]. Eine südliche Nachbaranhöhe ist der kleinere &amp;#039;&amp;#039;Steinhübel&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|362.1|DE-NHN}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;TK5&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Laubmischwald]], darunter der [[Hainsimsen-Buchenwald|Rotbuchenwald]], ist die dominierende Vegetationsform und im Süden des Asbergs Teil des &amp;#039;&amp;#039;Erpeler Kirchspielwalds&amp;#039;&amp;#039;. Nördlich beginnt an der südlichen Stadtgrenze von Bad Honnef der &amp;#039;&amp;#039;Stellweg&amp;#039;&amp;#039;, ein geradliniger ausgebauter [[Schneise]]nweg, der im oberen Bereich des [[Naturpark Siebengebirge|Naturparks Siebengebirge]] bis nach [[Ittenbach]] führt. Der [[Rheinhöhenweg]] verläuft 1,5 Kilometer westlich des Asbergs und kreuzt den von dort kommenden Weg am [[Auge Gottes (Bildstock)|Auge Gottes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Der Asberg bekrönt eine flache [[Grundgebirge|Grundgebirgskuppel]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Müller-Miny]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Niederwesterwald und seine naturräumliche Gliederung&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Bundesanstalt für Landeskunde]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berichte zur Deutschen Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;. 21. Band, 2. Heft (September 1958), Selbstverlag der Bundesanstalt für Landeskunde, Remagen 1958, S. 233–246 (hier: S. 241).&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der an seiner Kuppe auftretenden Gesteinsart handelt es sich um [[Alkalische Lösung|Alkali]][[olivin]][[basalt]], dessen Alter auf 24 Millionen Jahre datiert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Geologisches Landesamt Nordrhein-Westfalen]] (Hrsg.); Gangolf Knapp, Klaus Vieten: &amp;#039;&amp;#039;Geologische Karte von Nordrhein-Westfalen 1:25.000. Erläuterungen zu Blatt 5309 Königswinter&amp;#039;&amp;#039;. 3., überarbeitete Auflage, Krefeld 1995, S. 23 u. 33&amp;lt;/ref&amp;gt; An den [[Steilhang|Steilhängen]] der Abbauvertiefungen tritt er als sogenannter „[[Silikat]]fels“ zu Tage.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.naturschutz.rlp.de/cocoon/osiris/html/7660130?GISPADID=1635094 |titel=Biotop „Felswände am Asberg“ |werk=Osiris Rheinland-Pfalz |offline=1 |archiv-url=https://archive.today/20120913210452/http://www.naturschutz.rlp.de/cocoon/osiris/html/7660130?GISPADID=1635094 |archiv-datum=2012-09-13 |abruf=2019-05-26 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf dem Asberg entstanden in [[Kelten|keltischer]] Zeit im Zeitraum von 600–400 v. Chr. [[Ringwall|Ringwälle]] der [[Hunsrück-Eifel-Kultur]]. Sie wurden in den 1930er Jahren von der rheinischen [[Rheinprovinz|Provinzialverwaltung]] in Bonn untersucht. Durch den Bergbau existieren heute keine Überreste der Ringwälle mehr. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Asberg&amp;#039;&amp;#039; – lokal früher „Ahsberg“, im [[Kataster]] &amp;#039;&amp;#039;Aasberg&amp;#039;&amp;#039; – wird von „Asc“ (= [[Eschen (Pflanzengattung)|Esche]]) hergeleitet und bezog sich möglicherweise ursprünglich nicht auf den Berg, sondern die keltische [[Fliehburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Vot: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen im Engersgau: eine Untersuchung&amp;#039;&amp;#039;, Strüder, Neuwied 1890, [http://www.dilibri.de/rlb/content/pageview/63494?query=Asberg S. 18]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Wirtz: &amp;#039;&amp;#039;Heimat-Blatt und Geschichtschronik für die ehemals Wied’schen und Nassauischen Lande, für Westerwald, Eifel und Mittelrhein&amp;#039;&amp;#039;, Neuwied 1924, [http://www.dilibri.de/rlb/periodical/pageview/291410?query=Asberg S. 91]&amp;lt;/ref&amp;gt; An der Ostseite des Asbergs befand sich früher ein [[Brunnen]], woran der [[Flurstück|Flurname]] &amp;#039;&amp;#039;Am Asbergsbrunnen&amp;#039;&amp;#039; erinnert.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Wilhelm Nose: &amp;#039;&amp;#039;Orographische Briefe über das Siebengebirge und die benachbarten zum Theil vulkanischen Gegenden beider Ufer des Nieder-Rheins an Herrn Joseph Paul Edeln von Cobres. Erster Theil. Oestliche Rheinseite&amp;#039;&amp;#039;. Gebhard und Körber, Frankfurt am Mayn 1789, [http://www.dilibri.de/rlb/content/pageview/76906? S. 168 ff]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1881 wurde am Asberg [[Basalt]] abgebaut und dabei unter anderem [[Wasserbaustein]]e und [[Basaltsäulen|Säulenbasalt]] [[Gewinnung von mineralischen Rohstoffen|gewonnen]]. Die Endprodukte wurden zum [[Rhein]] transportiert, um sie dort auf Schiffe zu verladen, zunächst mittels Pferdefuhrwerke über Waldwege. Um diese beschwerliche Transportmethode zu vermeiden, wurde 1886–1887 [[Rheinbreitbach#Seilbahn zum Asberg|eine 6,3 Kilometer]] lange [[Seilbahn]] vom Plateau des Asbergs bis zum Rheinbreitbacher Rheinufer errichtet. Die Baukosten betrugen 300.000 [[Reichsmark]]. Nach ihrer Gründung im Jahre 1888 führte die [[Basalt-Actien-Gesellschaft|Basalt AG]] den Abbau am Asberg durch. 1901 wurde der Betrieb der Seilbahn aufgrund von Rechtsstreitigkeiten mit einem konkurrierenden Steinbruchunternehmen eingestellt, ab 1902 wurde sie wieder abgebaut. Gleisanlagen für [[Güterlore|Loren]], die vom Asberg zum [[Meerberg]] verliefen, ersetzten die Seilbahn. Ende der 1950er-Jahre begann der Einsatz von [[Lastkraftwagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Vorkommen erschöpft waren, endete Anfang der 1970er-Jahre der Basaltabbau am Asberg. In seinen Abbauvertiefungen hinterließ er drei Seen und zahlreiche kleinere [[Feuchtbiotop]]e. Auf der Südwestflanke des Berges befindet sich ein [[Stechpalmen|Ilex]]-Gebiet, auch eine Population von [[Kammmolch]]en und [[Gelbbauchunke]]n hat den Asberg besiedelt. Er ist seit 2003 mit einer Fläche von 94 Hektar als [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Gebiet]] gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.biostation-bonn-rheinerft.de/sites/default/files/mitarbeiter/dateien/downloads/hachtel-dalbeck-amphibien-siebengebirge-2006.pdf Naturschutz im Siebengebirge – Amphibien und ihre Lebensräume im Siebengebirge] (PDF; 346&amp;amp;nbsp;kB), S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Frühjahr 2013 wurden Maßnahmen zum Schutz der zuletzt deutlich zurückgegangenen Bestände von Gelbbauchunken aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/noerdlicher-kreis-neuwied/asbach/Am-Asberg-entsteht-ein-Schutzraum-fuer-die-Gelbbauchunke-article999467.html Am Asberg entsteht ein Schutzraum für die Gelbbauchunke]&amp;#039;&amp;#039;, General-Anzeiger, 9. März 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Asberg See.jpg|Basaltsee am Asberg&lt;br /&gt;
 Asberg Blick Eifel.jpg|Blick vom Gipfel Richtung Eifel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== V1-Stellungsbereich ==&lt;br /&gt;
[[Datei:V1-Stellung 328, Asberg 02 09.jpg|mini|Hauptfundament und Pendelstützenfundamente des Katapults der Stellung 328]]&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurden im südlichen Umkreis des Asbergs vier [[Feuerstellung]]en für „[[Vergeltungswaffe]]n“ des Bautyps &amp;#039;&amp;#039;[[Fieseler Fi 103]]&amp;#039;&amp;#039; (V1), den ersten militärisch eingesetzten [[Marschflugkörper]], aufgebaut. Zunächst in Nordfrankreich angesiedelt, waren die Abschussstandorte der Vergeltungswaffe mit zunehmendem [[Deutsche Westfront 1944/1945|Vormarsch der Alliierten]] nach Osten in die [[Eifel]] verlegt worden. Im Herbst 1944 begann der [[Oberbefehlshaber West]] auch mit Vorbereitungen für den Aufbau von V1-Stellungsbereichen am östlichen Rheinufer: Dem Befehl zur Erkundung des neuen Einsatzraums („Richard“) am 22. September folgte vom 9. bis zum 14. Oktober die Überprüfung des Bereichs zwischen [[Königswinter]], [[Ittenbach]], [[Bad Honnef|Honnef]] und [[Linz am Rhein]] auf mögliche Standorte einer V1-[[Batterie (Militär)|Batterie]]. Die Wahl fiel auf das Waldgebiet zwischen (im Uhrzeigersinn) [[Schweifeld]], [[Kretzhaus]] bzw. [[Kalenborn (Vettelschoß)|Kalenborn]] und [[Bruchhausen (Landkreis Neuwied)|Bruchhausen]]. Es wurde weiträumig abgesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der vier von zunächst geplanten fünf Feuerstellungen erfolgte durch ein Baubataillon der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]]. Er zeichnete sich durch eine aufgrund des kriegsbedingten Arbeitskräftemangels vereinfachte Konstruktionsweise, den Verzicht auf den Einsatz von [[Zwangsarbeiter]]n und sehr aufwändige [[Tarnung|Tarnmaßnahmen]] aus. Die Transportvorgänge für den Bau der Stellungen und die Versorgung der Batterie wurden über den Bahnhof Kalenborn an der [[Kasbachtalbahn|Bahnstrecke Linz–Flammersfeld]] abgewickelt. Die Stellungen setzten sich aus je elf Einrichtungen zusammen, darunter einem betonierten [[Geschütz]]- und acht [[Pendelstütze]]nfundamenten (Länge ca. 50&amp;amp;nbsp;m), einer Umsetzanlage und Geräte-Lagerplätzen (für die Flugkörper), einer Wärmebude für das Personal, Lagergruben und einem Kommandostand. Die Verbindungswege zwischen den Einrichtungen wurden [[beton]]iert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besetzung der Stellungen durch die &amp;#039;&amp;#039;21. Batterie&amp;#039;&amp;#039; erfolgte erst nach einem entsprechenden Befehl vom 4. März 1945. Die sechs bis acht Tage in Anspruch nehmende Inbetriebnahme konnte aufgrund des Kriegsverlaufs nicht mehr abgeschlossen werden, sodass es zu keinerlei Abschüssen der Flugkörper kam. Bereits am 7. März erfolgte der erste alliierte Rheinübergang über die nur sechs Kilometer entfernte [[Ludendorff-Brücke]] zwischen [[Remagen]] und [[Erpel]], am 10. März war eine amerikanische [[Infanterie]][[Vorhut|spitze]] bis auf 600&amp;amp;nbsp;Meter an den Stellungsbereich herangerückt. Daher erfolgte nach Befehl vom 11. März der Abtransport der 21. Batterie über die Eisenbahn bis zum 21. März nach [[Cloppenburg]]. Nach Kriegsende wurden die durch die alliierten Truppen unversehrt gelassenen Stellungen zur Reparierung von Schäden an Häusern in den umliegenden Ortschaften genutzt und dabei teilweise zurückgebaut. Der Stellungsbereich am Asberg gilt dennoch hinsichtlich seines Erhaltungsgrads, der Vollständigkeit und öffentlichen Begehbarkeit als einmalig. 2017 wurden die erhaltenen Reste der Stellungen als [[Bodendenkmal|Bodendenkmäler]] unter Schutz gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KuLaDig|1=KLD-296927 |2=V1-Feuerstellung Nr. 328 im Bereich des Asbergs}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Stellungen sind zwar in einem unterschiedlichen Maße zugänglich, aber in einem gleichen Fertigstellungs- und ähnlichen Erhaltungszustand. Die Stellung Nr. 328 weist als einzige von einem öffentlichen Weg aus sicht- und begehbare Pendelstützenfundamente auf. Die Stellung Nr. 326 wurde nur vermessen, nicht gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Jakob Sieger: &amp;#039;&amp;#039;V1-Feuerstellungen bei Bruchhausen. Reste einer V1-Batterie aus den Jahren 1944/45 im „Erpeler Kirchspielwald“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinische Heimatpflege]].&amp;#039;&amp;#039; 47. Jahrgang, Nr. 4, 2010, S. 275–280.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/region/Die-letzte-gut-erhaltene-V-1-Flak-Anlage-article14194.html Die letzte gut erhaltene V 1-Flak-Anlage]&amp;#039;&amp;#039;, [[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]], 28. August 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Station&lt;br /&gt;
!Gemarkung&lt;br /&gt;
!Position&lt;br /&gt;
!Koordinaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|325&lt;br /&gt;
|[[Unkel]]&lt;br /&gt;
|westlich von [[Schweifeld]]&lt;br /&gt;
|{{Coordinate|NS=50/37/52.58/N|EW=07/18/18.02/E|type=landmark|text=DM|name=V1 Stellung 325|dim=1000|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|327&lt;br /&gt;
|[[Erpel]]&lt;br /&gt;
|nordwestlich von [[Kretzhaus]]&lt;br /&gt;
|{{Coordinate|NS=50/37/13.76/N|EW=07/18/18.50/E|type=landmark|text=DM|name=V1 Stellung 327|dim=100|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|328&lt;br /&gt;
|[[Erpel]]&lt;br /&gt;
|[[Rheinhöhenweg]]&amp;lt;br /&amp;gt;(Richtung [[Bruchhausen (Landkreis Neuwied)|Bruchhausen]])&lt;br /&gt;
|{{Coordinate|NS=50/37/7.23/N|EW=7/16/23.63/E|type=landmark|text=DM|name=V1 Stellung Nr. 328 nahe Bruchhausen|dim=100|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|334&lt;br /&gt;
|[[Rheinbreitbach]]&lt;br /&gt;
|[[Rheinhöhenweg]]&amp;lt;br /&amp;gt;(südlich [[Auge Gottes (Bildstock)|Auge Gottes]])&lt;br /&gt;
|{{Coordinate|NS=50/37/27.99/N|EW=7/16/22.30/E|type=landmark|text=DM|name=V1 Nr. 334 |dim=100|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Nach dem Berg ist der 1912 nach Plänen des Gartenarchitekten [[Fritz Encke]] angelegte &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Baudenkmäler im Kölner Stadtteil Sülz#Asbergplatz|Asbergplatz]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Köln]]er Stadtteil [[Sülz (Köln)|Sülz]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jürgen Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Basalt vom Asberg&amp;#039;&amp;#039;. In: Heimat-Jahrbuch des Landkreises Neuwied 2008, ISBN 978-3-935690-61-4, S. 231–236.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fuchs-rheinbreitbach.de/hobby/drahtseilbahn/ Drahtseilbahn – Basalt vom Asberg]&lt;br /&gt;
* [http://www.natura2000.rlp.de/steckbriefe/index.php?a=s&amp;amp;b=g&amp;amp;c=ffh&amp;amp;pk=FFH5309-305 FFH-Gebiet Asberg bei Kalenborn]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.naturschutz.rlp.de/cocoon/osiris/html/7660100?GISPADID=1666953 |titel=Biotopkomplex Asberg bei Kalenborn |offline=1 |archiv-url=https://archive.today/20130106014357/http://www.naturschutz.rlp.de/cocoon/osiris/html/7660100?GISPADID=1666953 |archiv-datum=2013-01-06 |abruf=2019-05-26 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Westerwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Unkel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheinbreitbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erpel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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