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	<title>Asaf Jah VII. - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:NezamHaydarabad.jpg|mini|Asaf Jah VII. (ca. 1926)]]&lt;br /&gt;
Mir Sir &amp;#039;&amp;#039;Osman Ali Khan&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Asaf Jah VII.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Urdu]] آصف جاہ) [[Order of the Star of India|GCSI]] [[Order of the British Empire|GBE]] (* [[6. April]] [[1886]] im &amp;#039;&amp;#039;Purani Haveli&amp;#039;&amp;#039; von [[Hyderabad (Indien)|Hyderabad]]; † [[24. Februar]] [[1967]] in Hyderabad), mit Geburtsnamen &amp;#039;&amp;#039;Usman Ali Khan Bahadur&amp;#039;&amp;#039; (Urdu عثمان علی خان بہادر), war der letzte regierende [[Nizam]] des indischen [[Fürstenstaat]]es [[Hyderabad (Staat)|Hyderabad]] und galt vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als reichster Mann der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Usman Ali&amp;#039;&amp;#039; war der zweite Sohn von [[Asaf Jah&amp;amp;nbsp;VI.]] Sein voller Titel lautete „His Exalted Highness Rustam-i-Dauran, Arustu-i-Zaman, Wal Mamalik, Asaf Jah&amp;amp;nbsp;VII., Muzaffar-ul-Mulk-Wal-Mamalik, Nizam ul-Mulk, Nizam ud-Daula [[Nawab]] Mir Sir Osman Ali Khan Bahadur, Sipah Saula, Fateh Jung“. Ausgebildet wurde er durch Privatlehrer, auch im Sinne klassisch-islamischer Tradition in Persisch und Arabisch. Bedeutende Tutoren waren [[Imud ul-Mulk]] und der [[Parsen|Parse]] [[Hafiz Anwarullah Faruqi]]. Zeitweise lernte mit ihm der spätere Diwan [[Salar Jung&amp;amp;nbsp;III.]] Der Nizam verfasste Gedichte auf Urdu und Persisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:CoA Nizam 1893.png|mini|links|Wappen der Herrscher von Hyderabad zur Kolonialzeit]]&lt;br /&gt;
Seine Amtseinführung erfolgte am 18. September 1911 im Beisein des [[Charles Hardinge, 1. Baron Hardinge of Penshurst|Vizekönigs Charles Hardinge]]. Asaf Jah&amp;amp;nbsp;VII. blieb bis zum Ende ein anti-demokratischer absolutistischer&amp;lt;ref&amp;gt;Der [[Resident]] William Barton beschrieb die Situation als: „most complete absolutism in history, an absolutism untempered by fear or danger from without or within“. Memorandum vom 11. Dezember 1925. Zitiert in: Dicks Kooimans: &amp;#039;&amp;#039;Communalism and Indian Princely States.&amp;#039;&amp;#039; New Delhi 2002, ISBN 81-7304-421-X, S. 103.&amp;lt;/ref&amp;gt; Herrscher, der zwar die Regierungsgeschäfte durch den [[Diwan (Verwaltung)#Rat, Staatsrat|Diwan]] und einige Minister erledigen ließ, sich aber das letzte Wort in allen Staatsbelangen vorbehielt. Das größtenteils aus ernannten Mitgliedern bestehende &amp;#039;&amp;#039;Legislative Council&amp;#039;&amp;#039; durfte keinerlei Vorlagen diskutieren, die die Macht des Herrschers eingeschränkt hätten. Rede- oder Pressefreiheit bestanden zu keiner Zeit. Sämtliche Verordnungen (&amp;#039;&amp;#039;gasti&amp;#039;&amp;#039;) unterlagen der Zustimmung des Herrschers, so auch die Verordnung Nr.&amp;amp;nbsp;52 von 1921, die jegliche politische Aktivität untersagte. Politische Parteien wurden in geringem Maße ab den späten 1930ern toleriert.&amp;lt;ref&amp;gt;Y. Yaikuntham (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;People’s Movement in the Princely States.&amp;#039;&amp;#039; Delhi 2004, ISBN 81-7304-528-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits unmittelbar nach seinem Amtsantritt griff der Nizam in die Regierungsgeschäfte ein. Die dadurch verursachten Reibereien und Eifersüchteleien führten dazu, dass der von den Briten unterstützte Diwan Salar Jung&amp;amp;nbsp;III. nach 2½ Jahren sein Amt im Dezember 1914 niederlegte, nachdem [[Imud ul-Mulk]] bereits im Juli in Pension gegangen war. Der Nizam übernahm bis Ende 1917 nun selbst das Amt des Diwan. Seine Verwaltung hielt er zu strengster Haushaltsdisziplin an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ersten Weltkrieg beteiligte er sich mit Geld, Truppen und Material im Wert von 100 Millionen [[US-Dollar]] (entspricht heute ungefähr {{Inflation|US|0.1|1914|r=1}} Milliarden US-Dollar&amp;lt;ref name=&amp;quot;INFLATION-US-8&amp;quot;&amp;gt;Diese Zahl wurde mit der [[Vorlage:Inflation]] ermittelt, ist auf volle 100 Millionen US-Dollar gerundet und vergleicht das Jahr 1914 mit Januar {{JETZIGES_JAHR}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;), weshalb er sich, wie sein Großvater nach 1858, wieder „Faithful Ally of the British Government“ nennen durfte. Mit einem Schreiben an den Vizekönig –&amp;amp;nbsp;entworfen von Imud ul-Mulk&amp;amp;nbsp;– stellte er sich als Moslem gegen die [[Osmanisches Reich|Türkei]] auf die Seite der Briten und forderte seine Glaubensbrüder auf, Gleiches zu tun. Durch dieses „Manifest“ stieg sein Ansehen unter den indischen Muslimen und er konnte in den nächsten Jahren unabhängiger agieren. Die Armee wurde auf über 25000 Mann aufgestockt. In der unmittelbaren Nachkriegszeit, während der er sich als bedingungsloser Verbündeter der Kolonialherren zeigte, kokettierte er zeitweise mit den Ideen der [[Khilafat-Bewegung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Margit Pernau-Reifeld: &amp;#039;&amp;#039;Reaping the Whirlwind: Nizam and the Khilafat Movement&amp;#039;&amp;#039;. Economic and Political Weekly, Ausgabe 34, Nr. 38 (18.–24. September 1999), S. 2745–2751.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitgenössische Beschreibungen heben hervor, dass er ein Mäzen und Förderer des Schulwesens gewesen sei. Tatsächlich war der Staat jedoch rückständig, die Alphabetisierungsrate des Landes lag 1901 bei 1,3 % und stieg bis 1950 nur auf knapp 5 %. Das war ein Viertel dessen, was in [[Travancore]] erzielt wurde und blieb weit unter dem indischen Durchschnitt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bipan Chandra: &amp;#039;&amp;#039;India’s Struggle for Independence&amp;#039;&amp;#039;. Delhi u.&amp;amp;nbsp;a. 1989, S. 366–371.&amp;lt;/ref&amp;gt; Reiseberichte beschreiben die Lebensweise der Bevölkerung als „wenig von westlicher Lebensart beeinflusst.“&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin Drinneberg: &amp;#039;&amp;#039;Von Ceylon zum Himalaya.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1926, Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Im Staate Hyderabad&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nizam weigerte sich, in der von 1919 bis 1921 neugeschaffenen [[Chamber of Princes]] mitzuarbeiten, da er es als unter seiner Würde betrachtete, mit anderen Fürsten auf gleiche Ebene gestellt zu werden. Der [[Eduard VIII.|Prince of Wales]] besuchte Hyderabad 1922 und wurde aufs prächtigste empfangen, jedoch erschien der Nizam nicht zur Verabschiedung am Bahnhof, da er dies für unangemessen hielt. Die Regierung führte [[Kishen Pershad]], später der fähige [[Akbar Hydari]], zunächst als Finanzminister, dann von 1935 bis 1941 als Diwan. Jegliche Versuche demokratischer Beteiligung wurden unterdrückt. Etwa 20.000 [[Satyagraha|Satyagrahis]] wurden inhaftiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Lt. &amp;#039;&amp;#039;Hyderabad Administration Report&amp;#039;&amp;#039; im Finanzjahr 1938 genau 9525; zitiert in: Dick Kooiman (2002), S. 198.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden die Briten unterstützt. Der letzte Reformvorschlag zur „Demokratisierung“ hätte 1946 100.000 Personen (bei einer Bevölkerung von ca. 16,3&amp;amp;nbsp;Millionen) das Stimmrecht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Briten Indien verließen, weigerte sich der Nizam, der Union beizutreten. Er unterstützte auch Pakistan finanziell, indem er große Mengen Bargeld heimlich per Flugzeug schickte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DAWN&amp;quot;&amp;gt;[http://www.dawn.com/weekly/dmag/archive/070318/dmag7.htm &amp;#039;&amp;#039;The last Nizam.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;DAWN Magazine&amp;#039;&amp;#039;, 18. März 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während er hinhaltend verhandeln ließ, baute er die Armee auf ca. vierzigtausend Mann&amp;lt;ref&amp;gt;[[The Times]] vom 9. August 1948.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus. Irreguläre &amp;#039;&amp;#039;Razakar&amp;#039;&amp;#039;, der militärische Flügel der radikal-islamischen Partei &amp;#039;&amp;#039;[[Itihad ul-Muslimin]],&amp;#039;&amp;#039; terrorisierten das Land und vertrieben Hindus, um den Anteil der muslimischen Bevölkerung im Staat zu erhöhen.&amp;lt;ref&amp;gt;Narendra Luther: &amp;#039;&amp;#039;Hyderabad: A Biography.&amp;#039;&amp;#039; Delhi: Oxford University Press, Delhi 2006, S. 221, 224, und 258.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurden von Guerillatrupps der [[Communist Party of India (Marxist)|KP]] bekämpft. Tausende Bauern flohen auf indisches Gebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;Narendra Luther: &amp;#039;&amp;#039;Hyderabad: A Biography.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Delhi 2006, S.  258.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Vallabhbhai Patel|Sardar Patel]], geschäftsführender Premier, während [[Jawaharlal Nehru]] auf Europareise war, ordnete zum 13. September 1948 [[Operation Polo]], die Besetzung des Staates durch die indische Armee an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BIPAN2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nizam of Hyderabad with King Saud.jpg|mini|Asaf Jah VII. mit König Saud]]&lt;br /&gt;
[[Datei:President of Yugoslavia Josip Broz Tito meeting with H.E.H. the Nizam of Hyderabad in 1956.jpg|mini|Asaf Jah mit [[Josip Broz Tito]], 1956]]&lt;br /&gt;
Nach seiner Absetzung beließ man den Nizam als nominelles Oberhaupt des Bundesstaates (&amp;#039;&amp;#039;[[Rajpramukh]]&amp;#039;&amp;#039;), bis dieser im November 1956 entlang linguistischer Grenzen geteilt wurde. Daraufhin lebte er zurückgezogen, aber weiterhin extravagant und exzentrisch in seinem Palast, den er fast ausschließlich zum Freitagsgebet verließ. Er empfing durchreisende Staatsoberhäupter, unter anderem den saudischen König und den persischen [[Mohammad Reza Pahlavi|Schah]]. Man gewährte ihm ein Staatsbegräbnis. Dem Leichenzug, der zunächst zur [[Mekka-Moschee]] führte, soll eine halbe Million Menschen gefolgt sein. Seine Grabstätte hatte er in der nahe dem Palast liegenden Judi-Moschee gewählt, wo auch seine Mutter liegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DAWN&amp;quot; /&amp;gt; Als seinen Nachfolger designierte er 1946 seinen Enkel Mukarram Jah ([[Asaf Jah&amp;amp;nbsp;VIII.]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermögen ===&lt;br /&gt;
Das enorme Privatvermögen des Asaf Jah stand in eklatantem Gegensatz zur extremen Armut seiner bäuerlichen Untertanen. Das Gebiet der Hauptstadt und der umliegende Bezirk (&amp;#039;&amp;#039;Atraf-i-Balda&amp;#039;&amp;#039;), der wirtschaftlich bedeutendste Teil des Landes, etwa ein Zehntel des Landes, gehörten ihm als &amp;#039;&amp;#039;Sarf-i-kas&amp;#039;&amp;#039;, mit allen dort erhobenen Steuern und Abgaben, als Privateigentum. Wer vor sein Angesicht trat, hatte ein seinem Vermögen entsprechendes Geschenk, das &amp;#039;&amp;#039;Nazarana&amp;#039;&amp;#039;, abzuliefern. Seine [[Apanage]] betrug schon vor dem Ersten Weltkrieg 5&amp;amp;nbsp;Millionen [[Hyderabad-Rupie|HRp.]] Ende der 1930er Jahre galt er als reichster Mann der Welt, mit einem geschätzten Vermögen von 2&amp;amp;nbsp;Mrd.&amp;amp;nbsp;US-Dollar&amp;lt;ref&amp;gt;Titelgeschichte im &amp;#039;&amp;#039;[[Time]]&amp;#039;&amp;#039;, 22. Februar 1937.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FORB&amp;quot;&amp;gt;Inflationsbereinigt soll dies 2008 210,8 Mrd. US$ entsprochen haben. [http://helloji.wordpress.com/2008/04/11/nizam-of-hyderabad-fifth-on-the-forbes-all-time-wealthiest &amp;#039;&amp;#039;Nizam of Hyderabad: Fifth on the Forbes ‘All Time Wealthiest’.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; (entspricht heute ungefähr {{Inflation|US|2|1914|r=1}} Milliarden US-Dollar&amp;lt;ref name=&amp;quot;INFLATION-US-8&amp;quot; /&amp;gt;). Die Regierung der indischen Union zahlte ihm, wie allen anderen abgedankten [[Raja]]s, weiterhin eine großzügige Apanage (&amp;#039;&amp;#039;Privy Purse&amp;#039;&amp;#039;). Nach seiner erzwungenen Abdankung verlor er etwa die Hälfte seines Vermögens durch Gerichtsprozesse, die Aufgabe des &amp;#039;&amp;#039;sarf-i-kas&amp;#039;&amp;#039; und Enteignung aufgrund der &amp;#039;&amp;#039;Jagirdari Abolition Regulation&amp;#039;&amp;#039; von 1949 und des &amp;#039;&amp;#039;Hyderabad Tenancy and Agricultural Lands Act&amp;#039;&amp;#039; von 1950.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BIPAN2&amp;quot;&amp;gt;Bipan Chandra: &amp;#039;&amp;#039;India Since Independence&amp;#039;&amp;#039;. Delhi u.&amp;amp;nbsp;a. 2008, S. 96f., 587.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Einkünfte aus dem &amp;#039;&amp;#039;Sarf-i-kas&amp;#039;&amp;#039; lagen 1947 bei 20&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;lt;!-- Welcher Währung? --&amp;gt; Aufwendungen für das Gebiet wurden jedoch aus der Staatskasse beglichen. Für die Aufhebung seiner Rechte erhielt die Herrscherfamilie zusätzlich zur Apanage weitere 5&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;p.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seinem Tode waren die Finanzen in einem chaotischen Zustand. Seine zahlreichen Nachkommen prozessieren teilweise bis heute um Anteile am Vermögen, das ab 1970 von 54 Treuhandgesellschaften verwaltet wurde. In seinen Palästen waren zum Zeitpunkt seines Todes 14.718 Menschen beschäftigt, dazu kam eine Leibgarde von 3000 Mann aus dem lokalen muslimischen Adel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der indische Staat zahlte 1992 2,6&amp;amp;nbsp;Milliarden&amp;amp;nbsp;Rupien für die Juwelen zur Errichtung des &amp;#039;&amp;#039;Nizam’s Jewellery Trust,&amp;#039;&amp;#039; aus dem die etwa 200 erbberechtigten Nachfahren versorgt werden. Unter den Steinen befindet sich der zur Fundzeit fünftgrößte Diamant der Welt, der &amp;#039;&amp;#039;[[Jacob Diamond]]&amp;#039;&amp;#039; mit 400 [[Metrisches Karat|Karat]], seit 1892 im Familienbesitz. Als Kind soll der Nizam ihn im Hausschuh seines Vaters gefunden und als Briefbeschwerer benutzt haben. 173 weitere Stücke wurden 1995 für 40&amp;amp;nbsp;Millionen&amp;amp;nbsp;£ (entspricht heute etwa {{Inflation|UK|40|1995|r=-1}}&amp;amp;nbsp;Millionen&amp;amp;nbsp;£&amp;lt;ref name=&amp;quot;INFLATION-UK-8&amp;quot;&amp;gt;Diese Zahl wurde mit der [[Vorlage:Inflation]] ermittelt, ist auf volle 100&amp;amp;nbsp;Millionen&amp;amp;nbsp;£ gerundet und bezieht sich auf Januar {{JETZIGES_JAHR}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;) versteigert. Die Klärung der Ansprüche auf die 1&amp;amp;nbsp;Million&amp;amp;nbsp;£ (heutiger Gegenwert etwa {{Inflation|UK|10|1948|r=-1}}&amp;amp;nbsp;Millionen&amp;amp;nbsp;£&amp;lt;ref name=&amp;quot;INFLATION-UK-8&amp;quot; /&amp;gt;), die er am 20. September 1948 zugunsten von Habib Ibrahim Rahimtoola (damals [[Liste der pakistanischen Hochkommissare im Vereinigten Königreich|Pakistans Hoher Kommissar in Großbritannien]]) bei der [[National Westminster Bank]] einzahlte und die seitdem auf Drängen der indischen Regierung eingefroren sind, steht bis heute aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FORB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Orden ==&lt;br /&gt;
* 1911: [[Delhi Durbar|Delhi-Durbar]]-Goldmedaille&lt;br /&gt;
* 1911: Knight Grand Commander of the [[Order of the Star of India]]&lt;br /&gt;
* 1911: Bailiff Grand Cross of the [[Order of Saint John]] (GCStJ)&lt;br /&gt;
* 1912: Ehren-Oberst der &amp;#039;&amp;#039;20th Deccan Horse&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1917: Knight Grand Cross of the [[Order of the British Empire]] (GBE)&lt;br /&gt;
* 1918: General-Leutnant ehrenhalber und “Faithful Ally of the British Government”, für den Beitrag des Staates im Ersten Weltkrieg&lt;br /&gt;
* 1935: [[King George V Silver Jubilee Medal]]&lt;br /&gt;
* 1937: King George VI Coronation Medal&lt;br /&gt;
* 1941: General ehrenhalber&lt;br /&gt;
* 1946: [[Royal Victorian Chain]] (RVC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Seine Mutter war die [[Begum]] Amat-uz-Zahrunnisa. Seine erste Hauptfrau (Heirat am 14. April 1906) war Dulhan Pasha Begum (1889–1955, = Azamunnisa Begum), Tochter von Nawab Jahangir Jung; sie wurde die Mutter seiner beiden ältesten Söhne und einer Tochter. Die zweite Hauptfrau war &amp;#039;&amp;#039;Iqbal Begum&amp;#039;&amp;#039;, Tochter von Nawab Nazir Jung Bahadur (Mirza Nazir Beg). Es folgten noch fünf weitere Ehefrauen. Mit seiner Favoritin Leila Begum hatte er zwei Töchter und fünf Söhne. Insgesamt hatte er von sieben Ehefrauen 34 Kinder (18 Söhne und 16 Töchter)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Serish Nanisetti |url=https://www.thehindu.com/news/national/who-gets-to-own-the-nizams-millions/article29606090.ece |titel=Explained: Who gets to own the Nizam’s millions? |werk=The Hindu |datum=2019-10-06 |abruf=2021-12-30 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Darüber hinaus soll er von Dutzenden von Konkubinen eine dreistellige Zahl illegitimer Kinder gehabt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anika Mohla |url=https://www.newindianexpress.com/magazine/2012/oct/21/from-richest-to-rags-in-seven-generations-417357.html |titel=From richest to rags in seven generations |werk=The New Indian Express |datum=2012-10-19 |abruf=2021-12-30 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein ältester Sohn Walashan Nawab Sir Mir Himayat &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ali Khan Azam Jah,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Prinz von Berar (* 22. Februar 1907; † 9. Oktober 1970) heiratete am 12. November 1931 in [[Nizza]] die osmanische Prinzessin [[Dürrüşehvar Sultan]] (* 26. Januar 1914; † 7. Februar 2006), eine Tochter des letzten [[Kalif]]en [[Abdülmecid&amp;amp;nbsp;II.]] Der ältere ihrer beiden Söhne war der Thronprätendent Nizam ul-Mulk Fath Jang &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Barkat Ali Khan Mukarram Jah [[Asaf Jah&amp;amp;nbsp;VIII.]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Margrit Pernau]]: &amp;#039;&amp;#039;Verfassung und politische Kultur im Wandel: der indische Fürstenstaat Hyderabad 1911–48&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Südasienforschung.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 152). Stuttgart 1992, ISBN 3-515-06231-9 (zugl.: Heidelberg, Univ., Diss., 1991).&lt;br /&gt;
* Zubeda Yazdani: &amp;#039;&amp;#039;The Seventh Nizam: the Fallen Empire&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge 1985.&lt;br /&gt;
* Michael Braun Alexander: &amp;#039;&amp;#039;Osman Ali Khan / Das Reich des Nizam&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Börse Online]]&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 5/2021, S. 96–9?.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Archivalien:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Zu den Vorgängen der ersten Jahre der Herrschaft die Papiere des Residenten (1911–1916) Sir [[Alexander Fleetwood Pinhey]] (* 1861; † 1918) im &amp;#039;&amp;#039;South Asian Centre&amp;#039;&amp;#039; von Cambridge.&lt;br /&gt;
* Oriental and India Office Collections, London (L/P&amp;amp;amp;S/13)&lt;br /&gt;
** Collection 22: Hyderabad&lt;br /&gt;
** Private Office Papers (L/PO): 1) Tasker Collection: D 798. [[Theodore Tasker]] war Minister für Finanzen und Polizei 1928–1942. 2) Lothia Collection: F144. [[Arthur Cunningham Lothian]] war Resident 1942–1946.&lt;br /&gt;
* Andhra Phradesh State Archives, Hyderabad: Akten des Fürstenstaats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Asaf Jah VII|Asaf Jah VII.}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deccanchronicle.com/lifestyle/books-and-art/200217/nizam-of-hyderabads-work-go-on-facebook.html Nizam of Hyderabad’s work to go on Facebook]&lt;br /&gt;
* [https://www.thehindu.com/news/cities/Hyderabad/nizams-generous-side-and-love-for-books/article2886529.ece Nizam’s generous side and love for books]&lt;br /&gt;
* [https://missiontelangana.com/nizam-gave-funding-for-temples-and-hindu-educational-institutions Nizam gave funding for temples, and Hindu educational institutions]&lt;br /&gt;
* [https://www.deccanchronicle.com/nation/current-affairs/270518/nizam-vii-cared-more-for-people-than-himself.html Nizam VII cared more for people than himself]&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |datum=2025-05-30 |url=http://www.qasim.net/the-great-personality-of-his-times-h-e-h-mir-osman-ali-khan |text=The Great Personality Of His Times H.E.H.Mir Osman Ali Khan}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1037839358|LCCN=n85345018|VIAF=58076460}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Asaf Jah 07}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied der Asaf-Jah-Dynastie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indischer Herrscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hyderabad, Indien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knight Grand Commander des Order of the Star of India]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knight Grand Cross des Order of the British Empire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Royal Victorian Chain]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Asaf Jah VII.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=آصف جاہ (Urdu); Usman Ali Khan Bahadur (Geburtsname, alternative Umschrift); عثمان علی خان بہادر (Geburtsname, Urdu); Osman Ali Khan, Asaf Jah VII.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=letzter herrschender Nizam des indischen Fürstenstaates Hyderabad (1911–1948), um 1940 reichster Mann der Welt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. April 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hyderabad (Indien)|Hyderabad]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Februar 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hyderabad (Indien)|Hyderabad]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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