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	<title>Arzneimittelexanthem - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T04:11:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arzneimittelexanthem&amp;diff=545385&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pallaskatz1: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-04-27T06:35:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hautausschlag Oberschenkel (fcm).jpg|mini|Allergischer Hautausschlag auf einem Oberschenkel]]&lt;br /&gt;
{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = L27.0&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Generalisierte Hauteruption durch Drogen oder Arzneimittel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arzneimittelexantheme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind die äußeren Erscheinungen ([[Manifestation]]en) einer Arzneimittel[[allergie]] oder einer [[Pseudoallergie]] in Form von Haut- und [[Schleimhaut]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;veränderungen beziehungsweise -erkrankungen, die nach Einnahme oder lokaler Anwendung von [[Arzneimittel]]n als [[Nebenwirkung|unerwünschte Arzneimittelwirkungen]] auftreten können. Mit einer Häufigkeit von etwa ein bis vier Prozent sind diese [[Exanthem]]e die häufigsten Formen aller arzneimittelbedingten Hautreaktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krankheitsverlauf und Symptome ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim erstmaligen Einnehmen eines Medikaments treten die Krankheitserscheinungen meist zwischen dem 7. und 12. Behandlungstag auf. Bei mehrmaliger Einnahme der allergieauslösenden Wirkstoffe beziehungsweise bei vorheriger [[Sensibilisierung (Medizin)|Sensibilisierung]] erscheinen die Arzneimittelexantheme in der Regel innerhalb von 48 Stunden. Neben [[Allergie|allergischen Reaktionen]] mit notwendiger [[Antikörper]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;bildung kann auch eine direkte arzneivermittelte Freisetzung von [[Botenstoff|Mediatoren]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Histamin]]) eine Ursache von Arzneimittelexanthemen sein ([[Pseudoallergie]]); hierbei gibt es typischerweise keine Sensibilisierung – so ist also schon bei Erstgabe ein Exanthem möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klinische Bild eines Arzneimittelexanthems kann vielgestaltig sein. Es können eine [[scharlach]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;ähnliche Rötung der Haut, ein [[masern]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;ähnlicher Hautausschlag oder kleine [[Papel]]n beobachtet werden. Seltener treten Arzneimittelexantheme mit [[Erythem]]en, [[retikulär]]en [[Effloreszenz]]en und großen Flecken auf. Die beschriebenen Exantheme treten oft an mehreren, aber individuell immer an denselben Körperstellen auf und hinterlassen im Allgemeinen bei Abheilung eine schiefergraue [[Pigmentierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Differentialdiagnose ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Differentialdiagnostisch sind [[Exanthem]]e, die durch [[Scharlach]] ausgelöst werden, und durch [[Virusinfektion]]en wie [[Masern]] oder [[Röteln]] ausgelöste Ausschläge auszuschließen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/061-021.html &amp;#039;&amp;#039;Allergologische Diagnostik von Überempfindlichkeitsreaktionen auf Arzneimittel&amp;#039;&amp;#039;] AWMF-Leitlinien (09/2007).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigste Maßnahme ist das sofortige Absetzen des angeschuldigten Medikaments, ggf. mit Ansetzen eines Mittels möglichst aus einer anderen Wirkstoffgruppe, um [[Kreuzallergie|Kreuzreaktionen]] weitgehend auszuschließen. In generalisierenden Fällen mit Hinzukommen von [[systemische Erkrankung|systemischen Beschwerden]] kann eine [[Therapie#Therapieformen|symptomatische Therapie]] je nach klinisch vorherrschendem Symptom notwendig werden (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Schock (Medizin)#Anaphylaktischer Schock|Schockbekämpfung]] bei allergischem [[anaphylaktischer Schock|anaphylaktischem Schock]] oder pseudoallergischer [[anaphylaktoide Reaktion|anaphylaktoider Reaktion]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Komplikationen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das durch Arzneimittel induzierte [[Lyell-Syndrom]] gilt dabei als die schwerste Form eines erythemato[[Hautblase|bullösen]] Arzneimittelexanthems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auslöser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prinzip kann jedes Arzneimittel, auch als „harmlos“ angesehene Mittel wie [[Erkältung]]spräparate auf pflanzlicher Basis oder [[Nahrungsergänzungsmittel]], ein Arzneimittelexanthem auslösen. Es gibt aber Arzneien, die besonders häufig oder typischerweise ein Arzneimittelexanthem auslösen. Beobachtet werden Arzneimittelexantheme vor allem nach Einnahme von [[Antibiotikum|Antibiotika]], von [[Analgetikum|Analgetika]] sowie [[Antiepileptikum|Antiepileptika]]. Typische Auslöser sind auch z.&amp;amp;nbsp;B. [[Gold]]präparate, wie sie noch selten in der Therapie von [[Rheuma]]erkrankungen zum Einsatz kommen, sowie neuere Arzneimittel wie [[Sorafenib]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreuzallergie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chemisch verwandte Arzneimittel können bei bekannter Unverträglichkeit des einen Stoffes oft ebenfalls ein Arzneimittelexanthem auslösen, ähnlich wie man bei einer Allergie auf [[Gras|Gräserpollen]] auch meistens gegen [[Roggen]]pollen allergisch ist. Ein typisches Beispiel ist die Kreuzreaktivität von [[Penicillin]]en und [[Cephalosporin]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnostik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht es im Nachhinein darum, das auslösende Medikament eines Exanthems auszumachen, stößt man oft auf [[Diagnostik|diagnostische]] Probleme: Oft wurden mehrere neue Arzneimittel zur selben Zeit eingenommen, und wenn dies noch zudem im Rahmen einer Erkältungserkrankung auftrat, muss man sogar überlegen, ob es sich wirklich um ein Arzneimittelexanthem oder nicht doch um ein Virusexanthem, dem die Erkältung vorausging, handelt. Diagnostische Hauttests wie der [[Pricktest]] oder [[Epikutantest]] können ebenso wie Blutuntersuchungen nur bedingt weiterhelfen, da es sich oft auch um eine Pseudoallergie gehandelt hat. Eine Reexposition wird nur erwogen, wenn die Symptomatik des Exanthems nicht zu gravierend war und eine Therapie mit dem evtl. auslösenden Medikament nicht zu vermeiden ist, da vor allem bei wiederholtem Auftreten die Reaktion noch ausgeprägter sein kann. Im Zweifelsfall wird ein [[Allergiepass]] ausgestellt, der alle in Frage kommenden Präparate auflistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Intoleranz (Medizin)]]&lt;br /&gt;
* [[Analgetika-Intoleranz]]&lt;br /&gt;
* [[Analgetika-Asthma]]&lt;br /&gt;
* [[DRESS-Syndrom]]&lt;br /&gt;
* [[Erythrodermie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kaspar Zürcher, Alfred Krebs: &amp;#039;&amp;#039;Cutaneous Drug Reactions - An Integral Synopsis of Today&amp;#039;s Systemic Drugs -&amp;#039;&amp;#039;, 2nd. Edition, Karger, Basel, Freiburg, Paris u.&amp;amp;nbsp;a., 1992, ISBN 3-8055-4939-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4303107-9}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hautkrankheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pharmakologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pallaskatz1</name></author>
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