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	<title>Arvid Lindman - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Memorino: /* Einzelnachweise */ +Navi</title>
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		<updated>2024-05-08T00:39:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; +Navi&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Arvid Lindman.jpg|mini|Arvid Lindman]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Arvid Lindman, 1928.jpg|mini|Arvid Lindman (links) auf dem Hof des [[Stockholmer Schloss]]es nach der Vereidigung seines zweiten Kabinettes mit den Ministern [[Ernst Trygger]] (Auswärtiges), Claes Lindskog (Erziehung) und Sven Lübeck (Gesundheit und Soziales) im Jahr 1928.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Salomon Arvid Achates Lindman&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. September]] [[1862]] in [[Uppsala]]; † [[9. Dezember]] [[1936]] bei [[Flughafen London-Croydon|London-Croydon]]) war ein [[Schweden|schwedischer]] [[Konteradmiral]], [[Politiker]] der [[Moderata samlingspartiet|Konservativen]] und [[Liste der Ministerpräsidenten von Schweden|Ministerpräsident von Schweden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufliche Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Fabrikdirektors begann zunächst von 1882 bis 1892 eine Laufbahn als Marineoffizier, deren Höhepunkt er 1907 mit der Ernennung zum [[Konteradmiral]] der [[Reserve (Militärwesen)|Reserve]] erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ausscheiden aus dem Marinedienst wurde er 1892 [[Chief Executive Officer|Geschäftsführer]] des Holz- und Stahlindustriekonzerns &amp;#039;&amp;#039;AB [[Iggesunds Bruk]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Hälsingland]]. Danach war er von 1903 bis 1923 in gleicher Position im Konzern &amp;#039;&amp;#039;AB Strömbacka Bruks&amp;#039;&amp;#039; tätig. Zugleich wurde er 1904 Generaldirektor der staatlichen [[Telefongesellschaft]] [[Televerket (Schweden)|Televerket]] und übte dieses Amt bis 1907 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
=== Abgeordneter und Minister ===&lt;br /&gt;
Im Juli 1902 lehnte er zunächst das Angebot von [[Erik Gustaf Boström]] ab, als Finanzminister in dessen Kabinett einzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1905 wurde er jedoch in die Erste Kammer des [[Reichstag (Schweden)|Reichstages]] gewählt. Anschließend trat er im August 1905 als Marineminister in das Kabinett von [[Christian Lundeberg]] ein. Dieses Amt übte er nur bis zum Rücktritt Lundebergs am 8. November 1905 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerpräsident von 1906 bis 1911 ===&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt der Regierung von [[Karl Staaff]] wegen der ungeklärten Frage des [[Wahlrecht]]s wurde er von König [[Oskar II. (Schweden)|Oskar&amp;amp;nbsp;II.]] am 29. Mai 1906 zu dessen Nachfolger zum [[Liste der Ministerpräsidenten von Schweden|Ministerpräsidenten]] berufen. Ab 1907 leitete er zusätzlich das Kriegsministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lindman, der eine gemäßigt [[Konservativismus|konservative]] Regierung bildete, bemühte sich wie seine Vorgänger Lundeberg und Staaff um eine Lösung des Wahlrechtsproblems. In einer Wahlrechtsreform wurde schließlich 1907 das Allgemeine Wahlrecht für Männer (mit gewissen Beschränkungen) für die Zweite Parlamentskammer eingeführt, und auch die Erste Kammer wurde teilweise demokratisiert. Die Klassengegensätze blieben jedoch groß, und der Generalstreik von 1909 vertiefte den Graben zwischen Sozialdemokraten und Liberalen einerseits und Konservativen andererseits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lindmans Regierung setzte mehrere Reformen in Industrie, Schule und Sozialpolitik durch. Zugleich bemühte er sich um eine Lösung der Verteidigungsfrage durch die Ernennung eines Verteidigungsausschusses, den Ausbau der [[Schwedische Marine|Marine]] und eine internationale Stärkung Schwedens durch Abkommen mit [[Nordsee|Nord-]] und [[Ostsee]]-Anrainerstaaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die von seiner Regierung durchgesetzte Wahlrechtsreform gewannen jedoch bei der Reichstagswahl 1911 Liberale und [[Sveriges socialdemokratiska arbetareparti|Sozialdemokraten]] die Mehrheit. Aus diesem Grund trat Lindman am 7. Oktober 1911 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oppositionsführer und Außenminister ===&lt;br /&gt;
Anschließend war er Abgeordneter der Zweiten Kammer des Reichstages. Hier war er von 1912 bis 1935 Fraktionsvorsitzender des [[Moderata samlingspartiet|Allmänna Valmansförbundet]] (Allgemeiner Wählerbund). Als solcher schlug er [[Gustav V. (Schweden)|Gustav&amp;amp;nbsp;V.]] sowohl [[Hjalmar Hammarskjöld]] als auch [[Carl Swartz]] als Ministerpräsidenten vor, um die Ernennung [[Ernst Trygger]]s, des wesentlich konservativeren Führers der Rechtsfraktion in der Ersten Kammer, zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Swartz wirkte Lindman von März bis Oktober 1917 als [[Liste der Außenminister Schwedens|Außenminister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer erneuten Wahlrechtsreform in den Jahren 1918 bis 1921, die endlich auch das [[Frauenwahlrecht]] brachte, begann er mit der Modernisierung des Allgemeinen Wählerbundes und seiner Wahlkampagnen. Hierzu setzte er nicht nur Flugzeuge zum Erreichen von Wahlkampforten ein, sondern auch [[Wahlplakat]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 setzte sich Lindman zusammen mit anderen führenden Politikern wie etwa Ministerpräsident [[Hjalmar Branting]] als Unterzeichner eines Gesetzesentwurfs für die Gründung des [[Staatliches Institut für Rassenbiologie|Staatlichen Instituts für Rassenbiologie]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl N Alvar Nilsson: {{Webarchiv|url=http://www.radda-sverige.nu/wp-content/uploads/2011/10/kris-i-folkhemmet11.pdf | wayback=20150402121900 | text=&amp;#039;&amp;#039;Kris i Folkhemmet. Svensk politisk historia 1900–2011&amp;#039;&amp;#039;.}} (PDF; 1,5&amp;amp;nbsp;MB) S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Benny Jacobsson: {{Webarchiv|url=http://people.su.se/~benny/rasbiologin.htm | wayback=20090527073129 | text=&amp;#039;&amp;#039;Nytt ljus över rasbiologin&amp;#039;&amp;#039;.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerpräsident von 1928 bis 1930 ===&lt;br /&gt;
Nach dem hart geführten Wahlkampf von [[Wahl zum Schwedischen Reichstag 1928|1928]], der den Sozialdemokraten Verluste und den Konservativen Gewinne bescherte, ernannte ihn König Gustav&amp;amp;nbsp;V. am 1. Oktober 1928 zum Ministerpräsidenten. Allerdings konnte er lediglich ein Minderheitskabinett bilden, da [[Folkpartiet liberalerna|Liberale und Freisinnige]] eine Regierungsbeteiligung ablehnten. Während seiner Regierung bemühte er sich insbesondere um die Beendigung der zahlreichen Streiks und Aussperrungen in der Zeit der aufkommenden [[Weltwirtschaftskrise]]. Am 6. Juni 1930 musste er als Ministerpräsident zurücktreten, nachdem Freisinnige und Sozialdemokraten seine Pläne zur Erhöhung der Getreidesteuer abgelehnt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod ==&lt;br /&gt;
Lindman starb am 9. Dezember 1936 bei einem Flugzeugabsturz, als eine [[Douglas DC-2]] in dichtem Nebel unmittelbar nach dem Start am [[Croydon Airport]] verunglückte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ivar Andersson: &amp;#039;&amp;#039;Arvid Lindman och hans tid&amp;#039;&amp;#039;. Norstedt, Stockholm 1956.&lt;br /&gt;
* Anders Edwardsson: &amp;#039;&amp;#039;Arvid Lindman. En statsminister och hans tid&amp;#039;&amp;#039;. Timbro, Stockholm 2010, ISBN 978-91-7566-763-8&lt;br /&gt;
* Leiff Lewin: &amp;#039;&amp;#039;Arvid Lindman&amp;#039;&amp;#039;. Bonnier, Stockholm 2010. ISBN 978-91-0-011974-4&lt;br /&gt;
* {{SvensktBioHandlexikon |Lemma=Lindman, Salomon Arvid Achates |Band=2 |Seite=809}}&lt;br /&gt;
* {{NordFamilje |Lemma=Lindman, Salomon Arvid Achates |Auflage=2 |Band=16 |Spalte=640 |SpalteBis=643}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.naringslivshistoria.se/templates/Page.aspx?id=1421&amp;amp;epslanguage=SV &amp;#039;&amp;#039;Arvid Lindman och svensk telefoni&amp;#039;&amp;#039;] (Biografie)&lt;br /&gt;
* [http://web.comhem.se/dier/ Biografien der Ministerpräsidenten]&lt;br /&gt;
* [http://www.moderat.se/kort-partihistorik Kurze Parteigeschichte.] Webseite der Moderaten Sammlungspartei&lt;br /&gt;
* [http://www.sweden.gov.se/sb/d/4136/a/26957 Mitglieder der Schwedischen Regierungen von 1900 bis 1925]&lt;br /&gt;
* [http://www.sweden.gov.se/sb/d/4136/a/26929 Mitglieder der Schwedischen Regierungen von 1925 bis 1946]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128351535|LCCN=no/2010/161788|VIAF=67516277}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lindman, Arvid}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenminister (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moderata-samlingspartiet-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter des schwedischen Zweikammerreichstags]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konteradmiral (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1862]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lindman, Arvid&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lindman, Salomon Arvid Achates (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schwedischer Politiker, Mitglied des Riksdag und Ministerpräsident&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. September 1862&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Uppsala]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Dezember 1936&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Flughafen London-Croydon|London-Croydon]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Memorino</name></author>
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