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	<title>Arvid Harnack - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-31470-1: /* Leben */Inhalt korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-16T11:37:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt;Inhalt korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Harnak Arvid.jpg|200px|mini|Porträt Arvid Harnacks]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arvid Harnack&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Mai]] [[1901]] in [[Darmstadt]]; † [[22. Dezember]] [[1942]] in [[Berlin-Plötzensee]]) war ein deutscher [[Jurist]], [[Wirtschaftswissenschaftler|Nationalökonom]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]] in einer Berliner Widerstandsgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Harnack war ein Sohn des [[Literaturwissenschaft]]lers [[Otto Harnack]] und der Malerin [[Clara Harnack]], geb. Reichau, und ein Neffe des [[Theologe]]n [[Adolf von Harnack]]. Er war der ältere Bruder des [[Regisseur]]s und [[Drehbuchautor]]s [[Falk Harnack]], der ebenfalls im Widerstand arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Arvid Harnack-Mutter Erde fec.jpg|mini|hochkant|links|Gedenkstein für Arvid und Mildred Harnack auf dem [[Friedhof Zehlendorf]] in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stamps of Germany (DDR) 1964, MiNr 1019.jpg|mini|40+10 [[Mark der DDR|Pfennig]]-[[Sondermarke]] der [[Briefmarken-Jahrgang 1964 der Deutschen Post der DDR|DDR-Post 1964]] mit Arvid Harnack und seiner Frau Mildred]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Urteil Reichskriegsgericht AZ 271-46.png|mini|„Feldurteil“ des Reichskriegsgerichts vom 19.&amp;amp;nbsp;Dezember 1942]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Genthiner Str 14 (Tierg) Arvid Harnack.jpg|mini|[[Stolpersteine|Stolperstein]], Genthiner Straße 14, in [[Berlin-Tiergarten]]]]&lt;br /&gt;
Arvid Harnack wurde 1901 in der Hochstraße 68 in Darmstadt geboren, wo sein Vater [[Otto Harnack]] seit 1896 als Professor für Geschichte und Literatur an der [[TH Darmstadt]] lehrte. Dessen Ruf an die [[Universität Stuttgart]] zum 1. April 1905 führte zum Ortswechsel der ganzen Familie. Der Vater nahm sich 1914 das Leben. Bedingt durch den Ersten Weltkrieg machte Arvid 1918 das Notabitur. Von 1919 bis 1923 studierte er [[Rechtswissenschaft]]en an den [[Universität]]en [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Jena]], [[Karl-Franzens-Universität Graz|Graz]] und [[Universität Hamburg|Hamburg]] und wurde 1924 in Jena zum Dr.&amp;amp;nbsp;jur. [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Von 1926 bis 1928 studierte er mit Hilfe eines [[Rockefeller-Stipendium]]s [[Nationalökonomie]] an der [[University of Wisconsin–Madison]] (USA), wo er 1926 die Literaturwissenschaftlerin [[Mildred Harnack-Fish|Mildred Fish]] heiratete. 1929/30 wurde er in [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Gießen]] beim Nationalökonomen [[Friedrich Lenz (Nationalökonom)|Friedrich Lenz]] (1885–1968), mit dem er 1931 die [[Arplan]] (Arbeitsgemeinschaft zum Studium der Planwirtschaft) gründete, zum Dr.&amp;amp;nbsp;phil. promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.opencaching.de/viewcache.php?wp=OC083F Ortslagen in Gießen]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Höhepunkt der [[Weltwirtschaftskrise]] hatte seiner Meinung nach das kapitalistische System versagt und das kommunistische Modell schien eine interessante Alternative. 1932 organisierte er eine Studienreise in die [[Sowjetunion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 wurde er zunächst als wissenschaftliche Hilfskraft im [[Reichswirtschaftsministerium]] angestellt, wo er später [[Regierungsrat (Deutschland)|Regierungs-]] und Oberregierungsrat wurde. Zusammen mit seiner Frau Mildred, dem Schriftsteller [[Adam Kuckhoff]] und dessen Frau [[Greta Kuckhoff|Greta]] baute er einen Diskussionszirkel auf, der politische Perspektiven nach dem erwarteten Sturz der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] erörterte. Harnack beschäftigte sich aus wissenschaftlichem Interesse mit ökonomischen Auffassungen verschiedener Herkunft, dabei auch mit marxistischer Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1935 unterhielt er Kontakte zu Mitarbeitern des sowjetischen Nachrichtendienstes [[NKGB]], der ihn ohne sein Wissen unter dem Decknamen &amp;#039;&amp;#039;Korsikanez&amp;#039;&amp;#039; (Korse) führte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bhj&amp;quot;&amp;gt;[[Boris Chawkin]], Hans Coppi, Juri Zorja: &amp;#039;&amp;#039;Russische Quellen zur Roten Kapelle.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Coppi, Jürgen Danyel, Johannes Tuchel: &amp;#039;&amp;#039;Die Rote Kapelle im Widerstand gegen den Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1994, S. 104 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1936 nahm er über seine Frau Mildred Kontakt zur [[Botschaft der Vereinigten Staaten in Berlin|US-amerikanischen Botschaft]] auf, um vor der von Deutschland ausgehenden Kriegsgefahr zu warnen. Der Kontakt mit [[Donald Heath]], dem ersten Sekretär der amerikanischen Botschaft, war freundschaftlich und hielt bis 1941 an. Heaths Auftrag war, Kontakte mit dem deutschen Untergrund zu pflegen, um [[Henry Morgenthau]] und [[Franklin D. Roosevelt]] über Gefahren, die von Hitler ausgehen könnten, zu informieren. Zur Tarnung seiner illegalen Aktivitäten trat Harnack zum 1. Mai 1937 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 4.153.569).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-I/1139&amp;lt;/ref&amp;gt; 1939 aktivierte er den bereits seit 1934 bestehenden Kontakt zu [[Harro Schulze-Boysen]], der inzwischen als Leutnant der Reserve im Pressebereich des Generalstabes der Luftwaffe, der 5. Abteilung, tätig war. Durch seine frühere Verlegertätigkeit unterhielt dieser Kontakte in alle Bevölkerungsschichten. Dadurch entstand ein Widerstandsnetzwerk, das mehrere unabhängig voneinander agierende, mit unterschiedlichen Motivationen ausgestattete Menschen miteinander verband. Über Schulze-Boysen lernte Harnack 1940 die [[Kommunismus|Kommunisten]] [[Hilde Coppi|Hilde Rake]] und [[Hans Coppi]] kennen; ebenso arbeitete er mit dem Sozialdemokraten [[Adolf Grimme]] und anderen zusammen. Ab 1940 war Harnack bewusst, dass sein Kontakt zur sowjetischen Botschaft, [[Alexander Michailowitsch Korotkow]], ein Repräsentant des NKGB&amp;lt;ref name=&amp;quot;bhj&amp;quot; /&amp;gt; war. Obwohl er Stalin nicht traute, erklärte er sich bereit, auch die Sowjets über den bevorstehenden deutschen [[Unternehmen Barbarossa|Krieg gegen die Sowjetunion]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Tuchel]]: [https://www.zeit.de/2007/51/A-Rote-Kapelle?page=2 &amp;#039;&amp;#039;„Weihnachten müsst Ihr richtig feiern“&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 51/2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; und mit Hitlers Kriegsvorbereitungen verbundene wirtschaftliche und militärische Sachverhalte&amp;lt;ref name=&amp;quot;bhj&amp;quot; /&amp;gt; zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1942 verfasste er eine Studie &amp;#039;&amp;#039;Das nationalsozialistische Stadium des Monopolkapitals&amp;#039;&amp;#039;, die unter Regimegegnern in Berlin und Hamburg verbreitet wurde. Im Sommersemester 1942 hatte er einen Lehrauftrag an der Auslandswissenschaftlichen Fakultät der Universität Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Johann Wenzel (Widerstandskämpfer)|Johann Wenzel]], der als Funker tätig war, wurde am 30. Juni 1942 von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] in [[Brüssel]] festgenommen, verhört und gefoltert. Aufgrund seines Geständnisses kam es zur Verhaftung von Arvid und Mildred Harnack am 7. September 1942. Am 19. Dezember fällte das [[Reichskriegsgericht]] das [[Todesstrafe|Todesurteil]] über Arvid Harnack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkst. Plötzensee Hinrichtungsstätte 4 (Alter Fritz).jpg|mini|Hinrichtungsraum der [[Gedenkstätte Plötzensee|Haftanstalt Berlin-Plötzensee]] mit Eisenschiene und Haken]]&lt;br /&gt;
Seit Einführung des [[Reichsstrafgesetzbuch]]s von 1871 war als Hinrichtungsmethode im Deutschen Reich ausschließlich die [[Enthauptung]] vorgeschrieben gewesen (§ 13), welche in der Praxis  mittels [[Richtbeil (Strafvollzug)|Handbeil]] oder [[Fallbeil]] durchgeführt wurde. Durch das [[Gesetz über Verhängung und Vollzug der Todesstrafe]] vom 29. März 1933 war zudem wieder die Methode des [[Hängen]]s zugelassen worden, welche aus Sicht der Nationalsozialisten besonders unehrenhaft war, doch wurde sie bis Ende 1942 im Kerngebiet des Deutschen Reiches nicht angewandt. Todesurteile von [[Militärgerichtsbarkeit (Nationalsozialismus)|Militärgerichten]] wurden stattdessen durch [[Erschießung]] und die von Zivilgerichten durch Enthauptung (seit einem [[Führererlass]] vom 14. Oktober 1936 ausschließlich per Fallbeil&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gdw-berlin.de/pdf/ploetz_dt.pdf www.gdw-berlin.de].&amp;lt;/ref&amp;gt;) vollstreckt. Im Dezember 1942 wurden die führenden Mitglieder des „[[Rote_Kapelle#Schulze-Boysen/Harnack-Kreis|Schulze-Boysen/Harnack-Kreises]]“ auf Befehl Hitlers jedoch erhängt, worauf in Deutschland wieder regelmäßig Exekutionen auf diese Art durchgeführt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kob&amp;quot;&amp;gt;Peter Koblank: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.mythoselser.de/schulze-boysen.htm Harro Schulze-Boysen. Rote Kapelle: Widerstand gegen Hitler und Spionage für Stalin].&amp;#039;&amp;#039; Online-Edition Mythos Elser, 2014 (Mit zahlreichen Dokumenten).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zusammenhang mit den zu erwartenden Todesurteilen wurde am 15. Dezember 1942 im Hinrichtungsraum der [[Gedenkstätte Plötzensee|Haftanstalt Berlin-Plötzensee]] eine Eisenschiene mit [[Fleischerhaken]]  angebracht,&amp;lt;ref name=&amp;quot;kob&amp;quot; /&amp;gt; und bis Mitte 1943 wurden Vorkehrungen zum Vollzug der Todesstrafe durch Hängen auch in nahezu allen anderen [[Zentrale Hinrichtungsstätte|zentralen Hinrichtungsstätten]] des Deutschen Reichs getroffen. Ein Galgen wurde dabei zumeist im selben Raum wie das Fallbeilgerät installiert. Am 22. Dezember 1942 wurden [[Harro Schulze-Boysen]] um 19:05 Uhr&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Steinbach und Johannes Tuchel: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Widerstandes 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. C.H. Beck; 2. überarb. u. erw. Auflage 1998; ISBN 3-406-43861-X; S. 178f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kominform.at/article.php/20071221233556218 |wayback=20141218184829 |text=Kurt Finker: &amp;#039;&amp;#039;Teil der inneren Front&amp;#039;&amp;#039; (Nachdruck bei Junge Welt, 21.&amp;amp;nbsp;Dezember 2007) }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Arvid Harnack um 19:10 Uhr&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Scheel in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Geschichtswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; [http://books.google.de/books?cd=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=ZKdmAAAAMAAJ&amp;amp;dq=Zivilleben+Limbach&amp;amp;q=jessen#search_anchor 33, 1985, S.&amp;amp;nbsp;330.] books.google.de&amp;lt;/ref&amp;gt; als Erste in Berlin-Plötzensee gehängt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Brigitte Oleschinski]]: [http://www.gdw-berlin.de/pdf/deutsch-screen.pdf &amp;#039;&amp;#039;Gedenkstätte Plötzensee&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF) S.&amp;amp;nbsp;50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Arvid Harnack |Titel=Die Entwicklung des Artikels 156 ABS. II und III und des Artikels 165 der Reichsverfassung während der Jahre 1918 – 1923. Eine Darstellung des Wissell-Möllendorffschen Planwirtschaftsversuches |Ort=Hamburg |Datum=1924 |Online=[https://collections.thulb.uni-jena.de/receive/HisBest_cbu_00031863 online] }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Vom Präsidium des Obersten Sowjets der [[Sowjetunion|UdSSR]] erhielt Arvid Harnack am 6. Oktober 1969 [[postum]] den [[Rotbannerorden]].&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Koblank: [https://www.mythoselser.de/schulze-boysen.htm#orden &amp;#039;&amp;#039;Harro Schulze-Boysen. Rote Kapelle: Widerstand gegen Hitler und Spionage für Stalin&amp;#039;&amp;#039;.] Online-Edition Mythos Elser 2014; abgerufen am 27. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Ehrung hat sich heute als zweifelhaft erwiesen, da sie die Gruppe fälschlicherweise als kommunistisches Kundschafternetz interpretierte, das für die Sowjets spioniert hatte. Diese auf ursprünglichen Verleumdungen durch die Gestapo basierende Interpretation der Widerstandsgruppe wurde im Westen spiegelverkehrt benutzt, indem die Widerständler dort nicht geehrt, sondern als Landesverräter bis in die siebziger Jahre verfolgt wurden.&lt;br /&gt;
* In [[Berlin-Lichtenberg]], [[Magdeburg]] und in [[Leipzig]]-Reudnitz ist eine Harnackstraße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* In [[Jena]] (Damenviertel) ist die Arvid-Harnack-Straße (bis 1952 Paulinenstraße) nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* Im Hof der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Humboldt-Universität]] in [[Berlin-Mitte]] ([[Unter den Linden]]&amp;amp;nbsp;6) gibt es einen Gedenkstein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
| autor=Stefan Reichardt&lt;br /&gt;
| hrsg=Humboldt-Universität&lt;br /&gt;
| url=http://ns-zeit.geschichte.hu-berlin.de/site/lang__de-DE/mid__11610/ModeID__0/PageID__628/4124/default.aspx&lt;br /&gt;
| titel=Denkmal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933&lt;br /&gt;
| archiv-url=https://web.archive.org/web/20070202162418/http://ns-zeit.geschichte.hu-berlin.de/site/lang__de-DE/mid__11610/ModeID__0/PageID__628/4124/default.aspx&lt;br /&gt;
| archiv-datum=2007-02-02| zugriff=2015-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In [[Berlin-Neukölln]] erinnert in der Hasenheide, Ecke Lilienthalstraße eine Gedenktafel an das Ehepaar Harnack und an ihren Mitbewohner [[Stefan Heym]].&lt;br /&gt;
* In [[Torgau]] erinnert neben dem nach ihm benannten &amp;#039;&amp;#039;Harnack-Ring&amp;#039;&amp;#039; ein Gedenkstein an dieser Stelle.&lt;br /&gt;
* In der [[Volksmarine|Volksmarine der NVA]] gab es um 1979 ein Torpedoschnellboot „Arvid Harnack“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[:Datei:Bundesarchiv Bild 183-U1007-0049, Rostock, 30. Jahrestag DDR-Gründung, Flottenparade.jpg|Torpedoschnellboot „Arvid Harnack“ bei Flottenparade zum 30. Jahrestag der DDR-Gründung]] auf Wikimedia Commons&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* die [[Deutsche Post der DDR]] gab 1983 [[Briefmarken-Jahrgang 1983 der Deutschen Post der DDR|einen Briefmarkenblock]] zur Erinnerung aus.&lt;br /&gt;
* die 11. [[Oberschule]] in [[Berlin-Friedrichshagen]] war seit Mai 1972 nach Arvid Harnack benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Berliner Zeitung vom 26. Mai 1972, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vor dem Haus Genthiner Straße 14 ([[Berlin-Tiergarten]]) wurden am 20. September 2013 in Anwesenheit von US-Botschafter [[John B. Emerson]] [[Stolpersteine]] für Mildred und Arvid Harnack verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://de.usembassy.gov/de/stolperstein-zeremonie-im-gedenken-an-mildred-fish-harnack-und-arvid-harnack/ |wayback=20180111191457 |text=&amp;#039;&amp;#039;Stolperstein-Zeremonie im Gedenken an Mildred Fish-Harnack und Arvid Harnack&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.flickr.com/photos/usbotschaftberlin/sets/72157635796590203/ Bilder von der Zeremonie]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* An seinem Geburtshaus in der Hochstraße 68 in Darmstadt erinnert seit 2002 eine Gedenktafel an ihn.&lt;br /&gt;
* Auf dem [[Friedhof Zehlendorf]] in Berlin erinnert ein Gedenkstein an Arvid und Mildred Harnack. Das Grab von Arvids Bruder [[Falk Harnack]] (1913–1991) befindet sich auf diesem Friedhof.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S.&amp;amp;nbsp;674.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In [[Potsdam]] im Pionierhaus trug die Arbeitsgemeinschaft Basteln Elektronik den Namen Dr. Mildred und Arvid Harnack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Beier (Historiker)|Gerhard Beier]]: &amp;#039;&amp;#039;Arbeiterbewegung in Hessen. Zur Geschichte der hessischen Arbeiterbewegung durch einhundertfünfzig Jahre (1834–1984).&amp;#039;&amp;#039; Insel, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-458-14213-4, S.&amp;amp;nbsp;438.&lt;br /&gt;
* Shareen Blair Brysac: &amp;#039;&amp;#039;Mildred Harnack und die „Rote Kapelle“. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Frau und einer Widerstandsbewegung.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://buecher.hagalil.com/sonstiges/harnack.htm Rezension] auf [[Hagalil]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Scherz-Verlag, Bern 2003, ISBN 3-502-18090-3.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Danyel]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Nation und Sozialismus. Genese, Selbstverständnis und ordnungspolitische Vorstellungen der Widerstandsgruppe um Arvid Harnack und Harro Schulze-Boysen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Peter Steinbach (Historiker)|Peter Steinbach]], [[Johannes Tuchel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Widerstand gegen den Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1994 (Schriftenreihe Band 323), S.&amp;amp;nbsp;468–487.&lt;br /&gt;
* [[Martha Dodd]]: &amp;#039;&amp;#039;Meine Jahre in Deutschland 1933–1937. Nice to meet you, Mr. Hitler!.&amp;#039;&amp;#039; Eichborn, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-8218-0762-8.&lt;br /&gt;
* [[Heinz Höhne]]: &amp;#039;&amp;#039;Kennwort Direktor. Die Geschichte der Roten Kapelle&amp;#039;&amp;#039;. (1.&amp;amp;nbsp;Auflage 1970) S.&amp;amp;nbsp;Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-10-032501-X.&lt;br /&gt;
* [[Greta Kuckhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Rosenkranz zur Roten Kapelle. Ein Lebensbericht.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neues Leben, Ost-Berlin 1976.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Lenz (Nationalökonom)|Friedrich Lenz]]: &amp;#039;&amp;#039;In memoriam Arvid Harnack.&amp;#039;&amp;#039; In: Friedrich Lenz: &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsplanung und Planwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1948.&lt;br /&gt;
* Tina Mager: &amp;#039;&amp;#039;Die Widerstandsorganisation Schulze-Boysen/Harnack.&amp;#039;&amp;#039; Tectum-Verlag, Marburg 2000.&lt;br /&gt;
* [[Stefan Roloff]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Rote Kapelle.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein 2002, ISBN 3-548-36669-4.&lt;br /&gt;
* Gert Rosiejka: &amp;#039;&amp;#039;Die Rote Kapelle. „Landesverrat“ als antifaschistischer Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; Ergebnisse-Verlag, Hamburg 1986, ISBN 3-925622-16-0.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Scheel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „Rote Kapelle“ und der 20. Juli 1944.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Geschichtswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Ausg. 33, Nrn. 1–6, Rütten &amp;amp; Loenig, 1985, S.&amp;amp;nbsp;330.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121982467}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG|Bio=arvid-harnack|Titel=Arvid Harnack|Autor=Susanne Eckelmann}}&lt;br /&gt;
* {{GDW|arvid-harnack}}&lt;br /&gt;
* [[Stefan Heinz]]: [https://www.deutsche-biographie.de/121982467.html#dbocontent „Harnack, Arvid“, in: Neue Deutsche Biographie (NDB), veröffentlicht am 4. November 2022]&lt;br /&gt;
* {{Whoswho}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=121982467|titel=Harnack, Arvid|datum=2020-10-23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121982467|LCCN=no/2007/140097|VIAF=74723318}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Harnack, Arvid}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Bezirk Mitte ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer (Rote Kapelle Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Militärjustiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Harnack|Arvid]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Rotbannerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Harnack, Arvid&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Nationalökonom und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Mai 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Dezember 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Plötzensee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-31470-1</name></author>
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