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	<title>Artur Petzold - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T14:10:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2026-03-05T05:23:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Artur Petzold&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch Arthur Petzold, (* [[12. Dezember]] [[1872]] in [[Dresden]]; † [[8. Oktober]] [[1947]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Politiker ([[Reichspartei des deutschen Mittelstandes|Wirtschaftspartei]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Bürgerschule]] in Strießen, der Realschule in Meerane und der höheren Bürgerschule in [[Zwickau]] (bis zur Selekta) absolvierte Petzold von 1887 bis 1890 eine [[Drogist]]enlehre in [[Leipzig]]: zu diesem Zweck wurde er in einer örtlichen [[Drogerie]] praktisch ausgebildet, während er ergänzend dazu die Drogistenfachschule und Handelsschule der Stadt besuchte. Die folgenden Jahre verbrachte er als Drogistengehilfe in Hainsberg bei Dresden, [[Hamburg]], [[Elberfeld]], [[Braunschweig]] und [[Magdeburg]]. Von 1893 bis 1894 besuchte er die [[Drogist#Deutsche Drogisten-Akademie|Drogistenakademie]] in Braunschweig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1903 bis 1907 war Petzold Direktor einer Fabrik für chemisch-pharmazeutische Präparate in Magdeburg. Von 1907 bis 1916 führte er die [[Chefredakteur|Hauptschriftleitung]] der Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Drogenhändler&amp;#039;&amp;#039;, des Organs des Drogistenverbandes. 1916 übernahm er die Leitung seiner eigenen Drogenhandlung in Berlin-Charlottenburg. Bald darauf wurde er in den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] geschickt, in dem er bis 1918 als Landsturmmann an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] kämpfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er-Jahren, nach der Gründung der Weimarer Republik, begann Petzold sich in der Reichspartei des deutschen Mittelstandes (Wirtschaftspartei) politisch zu betätigen. Von Dezember 1924 bis Juli 1932 gehörte Petzold auf Reichswahlvorschlag seiner Partei drei Legislaturperioden lang dem [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag der Republik]] an. In seiner Partei galt Petzold als Vertreter des linken Flügels.&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Kolb: &amp;#039;&amp;#039;Demokratie in der Krise&amp;#039;&amp;#039;, 1997, S. 82.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1924 gehörte Petzold der Führung des [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold|Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold]] an, musste diese Funktion aber schließlich auf Druck seiner Partei wieder aufgeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dieter Fricke (Historiker)|Dieter Fricke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die bürgerlichen Parteien in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 1968, S. 549.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Petzold war ferner langjähriger Wohlfahrtsvorsteher der Gemeinde Charlottenburg und Vorstandsmitglied des Deutschen Drogisten-Verbandes und (seit 1922) Vorsitzender der Drogisteninnung in Berlin. Außerdem gehörte er mehreren Fachausschüssen der [[Industrie- und Handelskammer]] von Berlin an und war vereidigter Sachverständiger der Kammer für Drogenkleinhandel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Petzold sich 1933 weigerte, in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] einzutreten, wurde er in den Ruhestand versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Drogerie in Berlin-Eichkamp ging Mitte der 1930er-Jahre in Konkurs. Er zog mit seiner Frau nach Stahnsdorf zu der Familie seines Sohnes Josef Petzold. Nach dem Tod seiner Frau 1937 kam er wegen Pflegebedürftigkeit in ein Berliner Altersheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Publizistisch tat Petzold sich als Mitarbeiter verschiedener Fachzeitschriften sowie als Autor von Fachbüchern hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chemie und Chemikalienkunde für Drogisten.&amp;#039;&amp;#039; 1909. Nachdrucke 1915, 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Drogist als Kaufmann.&amp;#039;&amp;#039; 1912.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pregnandiolbestimmung bei Adipositas.&amp;#039;&amp;#039; 1962.&lt;br /&gt;
* mit [[Otto Ziegler (Autor)|Otto Ziegler]]: &amp;#039;&amp;#039;Drogenkunde.&amp;#039;&amp;#039; Eberswalde 1917. Nachdrucke 1929, 1931, 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124095593}}&lt;br /&gt;
*{{ReichstagDB|124095593}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124095593|VIAF=13233390}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Petzold, Artur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftspartei-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drogist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Reichsbanner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Petzold, Artur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Petzold, Arthur&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (WP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Dezember 1872&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Oktober 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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