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	<title>Artur Axmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Artur_Axmann&amp;diff=184016&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-52073-7: /* Einzelnachweise */ siehe Kategoriedefinition: &quot;Diese Kategorie verzeichnet Personen, deren tatsächliches Todesdatum nicht bekannt ist und die deshalb ersatzweise von einer offiziell dafür zuständigen Stelle für tot erklärt wurden. &quot; Axmanns Todesdatum ist aber bekannt.</title>
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		<updated>2026-02-18T23:13:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; siehe Kategoriedefinition: &amp;quot;Diese Kategorie verzeichnet Personen, deren tatsächliches Todesdatum nicht bekannt ist und die deshalb ersatzweise von einer offiziell dafür zuständigen Stelle für tot erklärt wurden. &amp;quot; Axmanns Todesdatum ist aber bekannt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Artur Axmann.jpg|mini|hochkant|Artur Axmann in der Uniform des Reichs&amp;amp;shy;jugend&amp;amp;shy;führers, Porträt&amp;amp;shy;foto aus dem Reichstags-Handbuch 1943]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Artur Axmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Deckname]] &amp;#039;&amp;#039;Erich Siewert&amp;#039;&amp;#039;; * [[18. Februar]] [[1913]] in [[Hagen]]; † [[24. Oktober]] [[1996]] in [[Berlin]]) war ein nationalsozialistischer Funktionär und [[Reichsjugendführung|Reichsjugendführer]] in der [[Zeit des Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1913–1931: Kindheit und Jugend ===&lt;br /&gt;
Axmann, jüngstes von fünf Geschwistern, zog 1916 mit der Familie nach [[Berlin-Wedding]], wo sein Vater bis zu seinem Tod 1916 als Versicherungsangestellter arbeitete. Nach dem Tode des Vaters sorgte die Mutter bis 1932 als Fabrikarbeiterin für den Unterhalt der Familie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=IbIaCd4PqR0 |titel=Artur Axmann – Einziges Interview mit dem Reichsjugendführer, 1995 (Teil 1) |werk=youtube.com |hrsg=Chronos-Media History |sprache=de-DE |abruf=2019-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1919 eingeschult, wurde Axmann 1921 wegen herausragender schulischer Leistungen in eine Förderklasse versetzt und wechselte 1922 an die 6. Oberrealschule&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans Joachim Wefeld]] |Hrsg=Lessing-Gymnasium |Titel=“Reifeprüfung …” |Sammelwerk=100 Jahre. Festschrift zum 100-jährigen Bestehen des Lessing-Gymnasiums |Verlag=Selbstverlag |Ort=Berlin |Datum=1982 |Seiten=23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die spätere Mackensen-Schule, heute [[Lessing-Gymnasium (Berlin)|Lessing-Gymnasium]] in Berlin-Wedding, für die er ein [[Stipendium]] erhalten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1928 trat Axmann in die [[Hitlerjugend|Hitler-Jugend]] (HJ) ein, nachdem er am 14. September dieses Jahres durch eine Ansprache von [[Joseph Goebbels]] auf die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] aufmerksam geworden war. Kurz darauf wurde er HJ-Führer im [[Bezirk Wedding]] und aktives Mitglied des [[Nationalsozialistischer Schülerbund|NS-Schülerbundes]], dem er bis zum Abitur 1931 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1931–1942: Funktionär der Reichsjugendführung und HJ ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-H28245, Berlin, Kundgebung des HJ-Landdienstes.jpg|mini|Axmann, im Bild ganz rechts, auf einer Kundgebung der HJ neben (v.&amp;amp;nbsp;r.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;l.) Baldur von Schirach, [[Rudolf Heß]], [[Heinrich Himmler]] und [[Gertrud Scholtz-Klink]] (1939).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berliner Universität]] studierte Axmann [[Volkswirtschaftslehre]], Staats- und [[Rechtswissenschaft]]. Nachdem seine Mutter im Sommer 1931 arbeitslos geworden war, brach er das Studium ab, um zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen. Im September 1931 trat er in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 629.507)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-II/24237.&amp;lt;/ref&amp;gt; ein, 1932 wurde er in die Reichsleitung der HJ berufen und übernahm die Organisation der Betriebs- und Berufsschulzellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mai 1933 war Axmann Gebietsführer und Leiter des Sozialen Amts der Reichsjugendführung, im November 1934 übernahm er die Führung der HJ in Berlin, im Juli 1936 wurde er Leiter des [[Reichsberufswettkampf]]es. Am 30. Januar 1939 erhielt Axmann das [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP|Goldene Parteiabzeichen der NSDAP]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus D. Patzwall]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Goldene Parteiabzeichen und seine Verleihungen ehrenhalber 1934–1944.&amp;#039;&amp;#039; Studien der Geschichte der Auszeichnungen. Band 4. Verlag Klaus D. Patzwall, Norderstedt 2004, ISBN 3-931533-50-6, S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1940 wurde er Stellvertreter des Reichsjugendführers [[Baldur von Schirach]] und am 8. August 1940 dessen Nachfolger. Er trieb die militärische Organisation der HJ voran und widmete den [[HJ-Streifendienst]] zu einer Nachwuchs- und Rekrutierungsorganisation für die [[Waffen-SS]] um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1941–1945: Kriegseinsatz ===&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verlor Axmann als Soldat in der [[23. Infanterie-Division (Wehrmacht)|23. Infanterie-Division]] beim [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Russlandfeldzug]] 1941 den rechten Arm. Daraufhin verbrachte er, auf Einladung des italienischen Botschafters [[Dino Alfieri]], seinen Genesungsurlaub in dessen Landhaus auf [[Capri]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Oktober 1941 war er Mitglied des Reichstages, Wahlkreis Ostpreußen. Auf einem von Baldur von Schirach, nunmehr Gauleiter von Wien, initiierten&amp;lt;ref&amp;gt;Monika Mokre, Gilbert Weiss, Rainer Bauböck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Europas Identitäten: Mythen, Konflikte, Konstruktionen&amp;#039;&amp;#039;. S. 45; [https://books.google.de/books?id=2U36PDO87LYC&amp;amp;lpg=PA45&amp;amp;dq=Europ%C3%A4ischer%20Jugendkongress&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA45#v=onepage&amp;amp;q=Europ%C3%A4ischer%20Jugendkongress&amp;amp;f=false books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; „Europäischen Jugendkongress“ vom 14. bis 18. September 1942 in Wien, an dem Vertreter [[Faschismus|faschistischer]] Jugendorganisationen aus 14 von Nazideutschland besetzten oder mit ihm verbündeten Ländern teilnahmen und der als „Gründungstagung“ eines „Europäischen Jugendverbands“ angekündigt war, wurde Axmann per Akklamation zum Co-Vorsitzenden dieses Verbandes bestimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Toni Morant i Ariño: [https://www.europa.clio-online.de/essay/id/fdae-1574 &amp;#039;&amp;#039;Die Gründung des „Europäischen Jugendverbands“ und die Frauen- und Jugendorganisation der Falange (Wien, September 1942)&amp;#039;&amp;#039;.] In: [[Clio-online]], Themenportal Europäische Geschichte, 2012; abgerufen am 23. April 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine Idee Axmanns ging die Aufstellung der [[12. SS-Panzer-Division „Hitlerjugend“]] zurück, die 1943 aus mehrheitlich 17-jährigen Freiwilligen der Hitlerjugend gebildet wurde. Hitler begrüßte Axmanns Initiative und erwartete von derartigen Divisionen, dass sie „sich phantastisch schlagen werden, weil die einen wunderbar idealistischen Geist haben“.&amp;lt;ref&amp;gt;In einer Besprechung am 26. Juli 1943 mit Generalfeldmarschall [[Günther von Kluge]], zitiert bei [[Peter Lieb]]: &amp;#039;&amp;#039;Konventioneller Krieg oder NS-Weltanschauungskrieg? Kriegführung und Partisanenbekämpfung in Frankreich 1943/44&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg, München 2007, ISBN 978-3-486-57992-5, S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Division wurde später gegen die alliierte [[Operation Neptune|Invasion der Normandie]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Kriegswochen kommandierte Axmann improvisierte Einheiten des [[Volkssturm]]s in der [[Schlacht um die Seelower Höhen]] gegen die [[Rote Armee]]. Beim [[Schlacht um Berlin|Endkampf um Berlin]] schickte er von seinem Befehlsstand im [[Bürogebäude Heerstraße 12–16|Gebäude der Reichsjugendführung]] Kindereinheiten des [[Deutsches Jungvolk|Deutschen Jungvolks]] in absolut hoffnungsloser Lage in den Tod.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Weiß |Hrsg=Hermann Weiß |Titel=Biographisches Lexikon zum Dritten Reich |Auflage=2. |Verlag=Fischer |Ort=Frankfurt a. M. |Datum=2011 |ISBN=978-3-596-13086-3 |Seiten=25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die letzte Kinoausgabe der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Deutsche Wochenschau|Deutschen Wochenschau]]&amp;#039;&amp;#039; (Nr. 755) zeigt Axmann mit einer Abordnung von 20 Hitlerjungen im Garten der [[Neue Reichskanzlei|Neuen Reichskanzlei]], als Hitler bei seinem letzten öffentlichen Auftritt den angetretenen Hitlerjungen das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. April 1945 wurde Axmann von Hitler mit dem „[[Deutscher Orden der NSDAP|Deutschen Orden der NSDAP mit Lorbeerkranz und Schwertern]]“ ausgezeichnet. Der Orden sollte laut Hitler „die höchsten Verdienste ehren […], die ein Deutscher sich für sein Volk erwerben kann.“ Diesen Orden erhielten neben Axmann zu Lebzeiten nur drei weitere Personen, [[Karl Hanke]], [[Konstantin Hierl]] und [[Karl Holz (Politiker)|Karl Holz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach Hitlers [[Suizid]] am 30. April 1945 verließ Axmann zusammen mit [[Martin Bormann]] den [[Führerbunker]] und floh aus Berlin. Nach Aussage des SS-Offiziers [[Johann Rattenhuber]] soll er zuvor die Pistole, mit der sich Hitler erschossen hatte, an sich genommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1945–1958: Prozesse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Arthur Axmann in Nürnberg.jpg|mini|Artur Axmann bei einem Verhör in Nürnberg, 16.&amp;amp;nbsp;Oktober 1947]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Artur Axmann.jpg|mini|Das Grab von Artur Axmann und seiner Ehefrau Erna geborene Veckariesmann auf dem [[Friedhof Wilmersdorf]] in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde Axmann amtlich für [[Todeserklärung|tot erklärt]], lebte jedoch unter dem [[Deckname]]n &amp;#039;&amp;#039;Erich Siewert&amp;#039;&amp;#039; unerkannt in [[Land Mecklenburg|Mecklenburg]], bis er im Dezember 1945, nach einem Besuch bei seiner Mutter in [[Bad Tölz]] auf der Rückfahrt nach Lübeck, in [[Memmingen]], von amerikanischen Soldaten festgenommen wurde. Diese Verhaftung passierte aufgrund der Kontaktaufnahme zu ehemaligen Funktionären der HJ und der NSDAP und unter dem Vorwurf „neonazistischer Konspiration.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Nürnberger Prozesse]]n sagte Axmann umfangreich zu den Todesumständen des [[Reichsminister]]s und wichtigsten Vertrauten Hitlers [[Martin Bormann]] Anfang Mai 1945 aus. Allerdings glaubte man ihm nicht und verurteilte Bormann in [[Prozessabwesenheit|Abwesenheit]] am 1. Oktober 1946 [[Todesstrafe|zum Tode]]. Nach dem Fund der Leiche Bormanns 1972 bestätigten sich Axmanns Aussagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sämtliche Schriften Axmanns wurden in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Liste der auszusondernden Literatur&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von der Deutschen Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone. Vorläufige Ausgabe nach dem Stand vom 1. April 1946. Zentralverlag, Berlin 1946;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit.html polunbi.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1946 wurde Axmann aus der Haft entlassen, im Juli 1947 jedoch erneut inhaftiert und verhört. Im April 1949 wurde er im [[Entnazifizierung]]sverfahren als Hauptschuldiger zu über drei Jahren [[Arbeitslager]] verurteilt, auf die jedoch die [[Untersuchungshaft]] angerechnet wurde. Anschließend hatte er nach britischen Geheimdienstunterlagen Kontakte zum sogenannten [[Naumann-Kreis]], einer Untergrundorganisation aus ehemaligen NS-Funktionären und Offizieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, S. 22, Quelle: BA N 1080/272.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach 1949 war Axmann als Handelsvertreter, zunächst für Kaffee, später für Baumaschinen, tätig. Am 19.&amp;amp;nbsp;August 1958 verurteilte ein Berliner Gericht Axmann in einem [[Sühneverfahren]] wegen „Verhetzung der Jugend während der NS-Zeit“ zu einer Geldstrafe&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.degruyter.com/database/DBE/entry/dbe.11-423/html?lang=de&amp;amp;srsltid=AfmBOopbgpPU3f8DPHCBlSdgPu0xFRlkqek8QoGbEi4-MOiGQYlMt_lc Axmann, Arthur] in der [[Deutsche Biographische Enzyklopädie|Deutschen Biographischen Enzyklopädie]]; degruyter.com&amp;lt;/ref&amp;gt; von 35.000&amp;amp;nbsp;[[Deutsche Mark|DM]], die er durch den Verkauf mehrerer Berliner Grundstücke aufbringen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1960–1996 ===&lt;br /&gt;
Ein von Axmann gegründetes Handelsunternehmen musste 1960 wegen schlechter Auftragslage schließen. Von 1971 bis 1976 plante er auf [[Gran Canaria]] für ein spanisches Unternehmen ein Freizeitzentrum. Seine Villa lag in [[Puerto de Mogán|Playa de Taurito]]. Nach 1976 lebte er in Berlin, zog sich ab 1985 aus dem Berufsleben zurück und arbeitete an seinen [[Memoiren]], die 1995 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Das kann doch nicht das Ende sein&amp;#039;&amp;#039; erschienen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DHM-HdG |Bio=arthur-axmann |Titel=Arthur Axmann |Autor=Bernhard Struck}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende seines Lebens kam Axmann noch einige Male in mehreren TV-Dokumentarsendungen zum Themenbereich Zweiter Weltkrieg und „[[NS-Staat|Drittes Reich]]“ als Zeitzeuge zu Wort. Bei einem Interview mit [[Chronos Media]] konnte er den Vorwurf, einem System gedient zu haben, „in dem auch Verbrechen vorgekommen sind“, nicht bestreiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=zBpcycxLKYM |titel=Artur Axmann – Einziges Interview mit dem Reichsjugendführer, 1995 (Teil 2) |werk=youtube.com |datum=1995 |abruf=2022-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Olympia der Arbeit. Arbeiterjugend im Reichsberufswettkampf&amp;#039;&amp;#039;. Junker und Dünnhaupt Verlag, Berlin 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Reichsberufswettkampf&amp;#039;&amp;#039;. Junker &amp;amp; Dünnhaupt, Berlin 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schicksalsjahre der Hitlerjugend&amp;#039;&amp;#039;. Heitz und &amp;lt;!-- sic! --&amp;gt;Höffkes, Essen 1992, ISBN 3-926650-67-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das kann doch nicht das Ende sein&amp;#039;&amp;#039;. &amp;lt;!-- sic! --&amp;gt;Verlag Siegfried Bublies, Koblenz 1995, ISBN 3-926584-33-5 (spätere Aufl. unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Hitlerjugend&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Artur Axmann.&amp;#039;&amp;#039; In: Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Aktualisierte Ausgabe. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0, S. 21 f.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Schilde]]: &amp;#039;&amp;#039;Artur Axmann (1913–1996). „Das kann doch nicht das Ende sein“. Die Aktivitäten des letzten Reichsjugendführers nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gideon Botsch]], [[Christoph Kopke]], Karsten Wilke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rechtsextrem: Biografien nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter, Oldenbourg, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2023, ISBN 978-3-11-101099-1, S. 35–74; [[doi:10.1515/9783111010991-003]]&lt;br /&gt;
* Scott Andrew Selby: [https://www.scottselby.com/axmann &amp;#039;&amp;#039;The Axmann Conspiracy. The Nazi Plan for a Fourth Reich and How the U.S. Army Defeated It&amp;#039;&amp;#039;.] Penguin, Berkeley 2012, ISBN 0-425-25270-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119152878}}&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie |GND=119152878 |Name=Axmann, Artur |NDB-online=1 |Autor=Torsten Schaar |Datum=2022-07-01}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/000794}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG |Bio=arthur-axmann |Titel=Arthur Axmann |Autor=Bernhard Struck}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20130417110805/http://www.dhm.de/lemo/html/dokumente/axmann/ &amp;#039;&amp;#039;Urteil: Gegen den ehemaligen Reichsjugendführer Arthur Axmann, 1949&amp;#039;&amp;#039;.] [[Lebendiges Museum Online|LeMO]].&lt;br /&gt;
* [https://www.focus.de/politik/deutschland/deutschland-der-eid-war-es-und-der-trotz_aid_151031.html &amp;#039;&amp;#039;Der Eid war es und der Trotz&amp;#039;&amp;#039;.] Interview mit Artur Axmann von 1995; Focus.de&lt;br /&gt;
* [https://www.ifz-muenchen.de/archiv/zs/zs-0361.pdf &amp;#039;&amp;#039;Zeugenschrifttum Online. ZS 361, Axmann, Arthur&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF, 5,1&amp;amp;nbsp;MB) Protokoll der Vernehmung Axmanns vom 10. Oktober 1947. [[Institut für Zeitgeschichte]], München / Berlin.&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=IbIaCd4PqR0 &amp;#039;&amp;#039;Einziges Video-Interview mit dem Reichsjugendführer Arthur Axmann&amp;#039;&amp;#039;, 1995 (Teil 1).] youtube.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119152878|LCCN=n95082640|VIAF=116560743}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Axmann, Artur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Hitlerjugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Täter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeuge in den Nürnberger Prozessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Axmann, Artur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Axmann, Arthur (Falschschreibung); Siewert, Erich (Deckname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR, Funktionär und Reichsjugendführer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Februar 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hagen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Oktober 1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-52073-7</name></author>
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