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	<title>Arthur von Gabain - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T01:41:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_von_Gabain&amp;diff=2698216&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Brettchenweber: Änderungen von Raclettemassenverschlinger (Diskussion) auf die letzte Version von Ichigonokonoha zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-12-30T12:39:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Raclettemassenverschlinger&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Raclettemassenverschlinger&quot;&gt;Raclettemassenverschlinger&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Raclettemassenverschlinger&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Raclettemassenverschlinger (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Ichigonokonoha&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Ichigonokonoha (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Ichigonokonoha&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:GeneralArthurVonGabain.jpg|mini|Arthur von Gabain]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur von Gabain&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. August]] [[1860]] in [[Grudziądz|Graudenz]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Geschlechterbuch]]&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. [[Bernhard Koerner]], Bd. 63 der Gesamtreihe, Hamburg, Bd. 8, C. A. Starke, Görlitz 1929, S. 138. [https://d-nb.info/010082867 DNB]&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[6. März]] [[1939]] in [[Berlin-Lichterfelde]]) war ein deutscher [[General der Infanterie]] sowie Präsident des [[Reichsmilitärgericht]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dermot Bradley]] (Hrsg.), Günter Wegner: &amp;#039;&amp;#039;Stellenbesetzung der Deutschen Heere 1815–1939 Band 1: Die Höheren Kommandostellen 1815-1939.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-1780-1, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gabain wurde als Sohn [[Hugenotten|hugenottischer]] Eltern in [[Westpreußen]] geboren. Sein Vater fiel als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] im [[Deutscher Krieg|Krieg 1866]]. Er wurde im [[Kadettenkorps]] erzogen und trat am 15. April 1878 als [[Leutnant|Sekondeleutnant]] in das [[8. Ostpreußisches Infanterie-Regiment Nr. 45|8. Ostpreußische Infanterie-Regiment Nr. 45]] in [[Insterburg]] ein. Es folgten in den Jahren 1883 und 1884 Kommandierungen zur Militär-Turnanstalt sowie als Erzieher zum Kadettenhaus [[Wahlstatt]]. Am 11. März 1886 folgte seine Versetzung nach [[Festung Ehrenbreitstein|Ehrenbreitstein]] in das [[Infanterie-Regiment „von Goeben“ (2. Rheinisches) Nr. 28]]. Von dort wurde Gabain am 1. April 1888 als [[Premierleutnant]] zur [[Preußische Hauptkadettenanstalt|Hauptkadettenanstalt]] kommandiert, wo er als Erzieher fungierte. Am 1. April 1889 folgte seine Versetzung in das [[Grenadier-Regiment „König Friedrich I.“ (4. Ostpreußisches) Nr. 5]] nach [[Danzig]] und kurz darauf vom 1. Oktober 1889 bis 1. April 1892 seine Kommandierung zur [[Preußische Kriegsakademie|Preußischen Kriegsakademie]]. Am 29. März 1892 wurde Gabain zum Hauptmann befördert und als solcher dann als [[Kompaniechef]] verwendet. Zwei Jahre später wurde er dann Lehrer an der Kriegsschule [[Nysa|Neiße]] und kehrte am 18. August 1899 als Kompaniechef im [[Infanterie-Regiment „Graf Barfuß“ (4. Westfälisches) Nr. 17]] wieder in den Truppendienst zurück. Mit der Beförderung zum [[Major]] am 27. Januar 1902 wurde Gabain nach [[Metz]] in das [[5. Lothringisches Infanterie-Regiment Nr. 144|5. Lothringische Infanterie-Regiment Nr. 144]] versetzt. Hier war er vom 22. April 1903 bis 17. Oktober 1907 Kommandeur des III. Bataillons in [[Thionville|Diedenhofen]]. Anschließend wurde Gabain Kommandeur der [[Kriegsschule]] Danzig. Hier folgte am 21. April 1911 seine Beförderung zum [[Oberst]] und als solcher übernahm er drei Tage später das Kommando über das in [[Mainz]] stationierte [[1. Nassauisches Infanterie-Regiment Nr. 87|1. Nassauische Infanterie-Regiment Nr. 87]]. Zeitgleich mit der Beförderung zum [[Generalmajor]] am 3. Mai 1914 wurde er dann Kommandeur der 12. Infanterie-Brigade in [[Brandenburg an der Havel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Als Teil der [[6. Division (Deutsches Kaiserreich)|6. Division]] marschierte Gabains Brigade bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] im Verband des [[III. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|III. Armee-Korps]] an die [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]]. Unter persönlichem Einsatz kämpfte er im August 1914 bei [[Charleroi]], bei [[Jemappes (Mons)|Jemappes]] sowie in der [[Schlacht bei Mons]] im neutralen [[Belgien]] und Anfang September bei [[Villers-Cotterêts]] sowie an der Schlacht am [[Ourcq]]. Nach dem Rückzug von der [[Marne (Fluss)|Marne]] und den Kämpfen an der [[Schlacht an der Aisne (1914)|Aisne]] ging auch die 12. Brigade Ende September 1914 in den [[Stellungskrieg]] über. Nach der Schlacht bei [[Soissons]] im Januar 1915 folgte die Teilnahme an der [[Lorettoschlacht]] von Mai bis Juli 1915. Am 6. Mai 1915 wurde Gabain vorübergehend Führer der [[5. Division (Deutsches Kaiserreich)|5.&amp;amp;nbsp;Division]], als er [[Georg Wichura]] vertreten musste. Im September 1915 wurde die [[6. Division (Deutsches Kaiserreich)|6. Division]] in den Balkan verlegt, wo sie sich ab Anfang Oktober am beginnenden serbischen Feldzug beteiligte. Gabains Brigade überschritt am 7. Oktober 1915  bei [[Semendria]] die [[Donau]] und kämpfte vom 21. bis 23. Oktober an der [[Banatska Palanka|Palanka-Stellung]]. Daran schlossen sich die Kämpfe an der Raca und Lepenica sowie ab 1. November nach mehrtägigen Kämpfen die Besetzung von Kragujewac sowie die Verfolgung des Feindes bis an die Morawa an. Aufgrund einer Quetschung des linken Unterschenkels, die sich Gabain in Serbien zugezogen hatte, musste er Anfang 1916 das Kommando der 12. Brigade abgeben und sich in Lazarettbehandlung begeben. Nach seiner Genesung wurde Gabain am 12. September 1916 zum Kommandeur der [[103. Infanterie-Division (Deutsches Kaiserreich)|103. Infanterie-Division]] ernannt, die sich in den kommenden Wochen während der [[Schlacht an der Somme]] bei der Verteidigung ihrer Stellungen besonders auszeichnete. Anschließend wurde sie zur Auffrischung und Erholung aus der Front gezogen, verbrachte einige Zeit in der [[Champagne]] und wurde Anfang 1917 nach [[Verdun]] verlegt. Gabain gab dort das Kommando über seine Division ab und wurde zum Kommandeur der [[17. Division (Deutsches Kaiserreich)|17. Infanterie-Division]] ernannt. Mit ihr bewährte er sich bei [[Schlacht von Arras (1917)|Arras]], auch wenn er den Verlust von Gavrelle nicht verhindern konnte. Auch in der folgenden [[Dritte Flandernschlacht|Flandernschlacht]] konnte sich Gabain besonders auszeichnen, wofür ihm am 8. November 1917 der [[Pour le Mérite]] verliehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1918 kam die Division bei der [[17. Armee (Deutsches Kaiserreich)|17. Armee]] im [[Artois]] zum Einsatz. Während der [[Deutsche Frühjahrsoffensive 1918|Frühjahrsoffensive]] erstürmte sie die Ecoust-Stellung, nahm nach heftigen Kämpfen die Vraucourt- und die Beugnâtre-Stellung. Zwischenzeitlich hatte man Gabain am 22. März 1918 zum [[Generalleutnant]] befördert und für sein Wirken während der Offensive wurde er am 17. April 1918 mit dem Eichenlaub zum Pour le Mérite ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Thuner Platz 2-4 (Lichtf) Arthur von Gabain.jpg|mini|Grabstätte von Gabain auf dem [[Parkfriedhof Lichterfelde]]]]&lt;br /&gt;
Am 31. Juli 1918 übernahm Gabain als Führer das zwischen Marne und [[Vesle]] stehende [[XXIII. Reserve-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XXIII. Reserve-Korps]]. Kurz bevor das Korps aufgelöst wurde, wurde Gabain am 6. August 1918 mit der Führung des [[X. Reserve-Korps (Deutsches Kaiserreich)|X. Reserve-Korps]] in [[Flandern]] beauftragt. Nach der Schlacht an der [[Leie|Lys]] ging das Korps auf die [[Antwerpen]]-[[Maas]]-Stellung zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende und [[Demobilisierung]] des X. Reserve-Korps wurde Gabain am 18. Januar 1919 zum [[Generalinspektion des Militärerziehungs- und Bildungswesens|Generalinspekteur des Militärerziehungs- und Bildungswesens]] in Berlin ernannt. Zugleich war er ab 25. Juni 1919 auch Präsident des Reichsmilitärgerichts. Von beiden Posten wurde er am 30. September 1920 abgelöst und in den Ruhestand verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Dezember 1920 verlieh man Gabain den [[Charakter (Titel)|Charakter]] als General der Infanterie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Aus seiner Ehe mit Maria Plewig ging die Tochter Marieluise (1896–1973) hervor, sie heiratete 1924 [[Wilhelm von Kries|Willi von Kries-Osterwitt]], die Ehe wurde 1935 geschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;Gottfried Graf Finck von Finckenstein, Christoph Franke: Genealogisches Handbuch des Adeligen Häuser, Band XXXVI, Band 158 der Gesamtreihe [[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]], C. A. Starke Verlag, Limburg an der Lahn 2015, S.&amp;amp;nbsp;370–371. ISBN 978-3-7980-0858-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine weitere Tochter war die Turkologin und Sinologin [[Annemarie von Gabain]] (1901–1993).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Roter Adlerorden]] III. Klasse mit der Schleife&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste1914&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rangliste der Königlich Preußischen Armee und des XIII. (Königlich Württembergischen) Armeekorps für 1914.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: [[Preußisches Kriegsministerium|Kriegsministerium]], [[E.S. Mittler &amp;amp; Sohn]], Berlin 1914, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kronenorden (Preußen)|Kronenorden]] III. Klasse&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Dienstauszeichnung|Preußisches Dienstauszeichnungskreuz]]&amp;lt;ref name=Rangliste1914/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hanns Möller: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ritter des Ordens pour le mérite im Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;A–L.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bernard &amp;amp; Graefe, Berlin 1935, S. 348–350.&lt;br /&gt;
* Karl-Friedrich Hildebrand, Christian Zweng: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter des Ordens Pour le Mérite des I. Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–G.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1999, ISBN 3-7648-2505-7, S. 454–456.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1243934999|VIAF=4171163513727511230000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gabain, Arthur von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Preußischen Kriegsakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 3. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 3. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Ordens Pour le Mérite mit Eichenlaub]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Reichsmilitärgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1860]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gabain, Arthur von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gabain, Arthur Eduard Otto Ernst Gustav von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Infanterie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. August 1860&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Grudziądz|Graudenz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. März 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Lichterfelde]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Brettchenweber</name></author>
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