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	<title>Arthur von Bolfras - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T01:08:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Graph Pixel: /* Biografie */ Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2025-06-09T06:32:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Biografie: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:General Artur Bolfras 1914 A. Huber.png|miniatur|Arthur von Bolfras als General der Infanterie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Heinrich Bolfras von Ahnenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1904 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freiherr von Bolfras&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. April]] [[1838]] in [[Frankfurt-Sachsenhausen|Sachsenhausen]], [[Frankfurt am Main]]; † [[19. Dezember]] [[1922]] in [[Baden (Niederösterreich)|Baden bei Wien]]) war der langjährige Chef der Militärkanzlei [[Franz Joseph I. (Österreich-Ungarn)|Kaiser Franz Josephs]] und [[Liste der Generalobersten Österreich-Ungarns|Generaloberst]] der [[Österreich-Ungarn|österreichisch-ungarischen]] [[Gemeinsame Armee|k.u.k.&amp;amp;nbsp;Armee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Arthur Freiherr von Bolfras entstammt einer alten [[Bürgertum|Bürgerfamilie]] aus dem Norden Deutschlands, welche im Jahr 1430 erstmals in [[Frankfurt an der Oder]] erwähnt wird. Einige der Familienmitglieder erlangten auch hohe Ämter in der Stadt. Nachdem [[Ferdinand I. (HRR)|Kaiser Ferdinand I.]] die Familie 1560 mit einem eigenen Wappen auszeichnete, wurde sie 1600 von [[Rudolf II. (HRR)|Kaiser Rudolf II.]] in den ritterlichen Adelsstand erhoben. Schon sein Großvater Friedrich Bolfras schlug eine militärische Laufbahn in der österreichischen Armee ein. Im Jahr 1824 wurde Friedrich Bolfras von [[Franz II. (HRR)|Kaiser Franz I.]] in den [[Adelsstand]] erhoben und erhielt das [[Adelsprädikat]] „von Ahnenburg“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
In jungen Jahren besuchte Arthur Bolfras von Ahnenburg die [[Theresianische Militärakademie]] in [[Wiener Neustadt]], aus der er 1858 als [[Leutnant]]  in das [[Infanterieregiment]] 39 ausgemustert wurde. Im [[Sardinischer Krieg|Sardinischen Krieg]] zwischen [[Kaisertum Österreich|Österreich]] und dem [[Königreich Sardinien|Sardinien-Piemont]] kämpfte er als [[Oberleutnant]] in den Schlachten bei [[Montebello della Battaglia|Montebello]], [[Melegnano]] und [[Schlacht von Solferino|Solferino]]. Zwischen 1860 und 1862 absolvierte er die [[k.u.k. Kriegsschule]] in Wien und wurde dem [[Generalquartiermeister]]stab zugeteilt und dem Festungsgouvernement in Venedig zugewiesen. 1864 avancierte er zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] und heiratete im selben Jahr die Tochter Bertha des Bozner Patriziers Eduard Ritter von Larcher zu Eissegg. 1866 war er ein [[Generalstabsoffizier]] bei der Landesverteidigung von Tirol. In der Folge wurde er dem [[k.u.k. Kriegsministerium|Reichskriegsministerium]] zugeteilt und stieg ein Jahr später zum [[Major]] auf. Im Mai 1878 stieg er in den Rang eines [[Oberstleutnant]]s auf, woraufhin er im [[Okkupationsfeldzug]] in Bosnien bei der Generalstabsabteilung des 3. [[Armeekorps]] diente. Auf den Feldzug erfolgte für Arthur von Bolfras der Truppendienst beim Infanterieregiment Nr. 7. Im Mai 1881 stieg er in den Rang eines [[Oberst]]s auf, zwei Jahre danach wurde er unter dem Kommando von FZM Franz Graf von Thun und Hohenstein Generalstabschef des XIV. Korps. Dieses Amt bekleidete er bis zum Jahr 1887, in dem er auch zum [[Generalmajor]] aufstieg und zum Kommandanten der 3. Infanterie-Brigade ernannt wurde. 1888 wechselte er zur 48. Infanterie-Brigade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. März 1889 wurde er schließlich mit der Leitung der Militärkanzlei des Kaisers betraut, die er bis zur Versetzung in den Ruhestand Anfang 1917 innehatte. Franz Joseph lernte von Bolfras&amp;#039; Fähigkeiten schnell zu schätzen und ernannte ihn am 14. Mai 1889 zum Vorstand der Militärkanzlei und [[Generaladjutant]] Seiner Majestät. Dies war eine sehr verantwortungsvolle Position; so war es eine seiner Aufgaben, dem Kaiser Namen zur Ernennung für höchste und sehr wichtige Posten vorzuschlagen. Während des Ersten Weltkrieges gingen sämtliche Communiques vom Kriegsministerium und des Hauptquartiers des Armeeoberkommandos durch seine Hände.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Doppeladler&amp;quot;&amp;gt;[[Manfried Rauchensteiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Tod des Doppeladlers&amp;#039;&amp;#039;. Sonderausgabe. Verlag Styria, Graz / Wien / Köln 1997, ISBN 3-222-12454-X, S. 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er galt als sehr intelligent, hatte eine schnelle Urteilsfähigkeit und ausgezeichnete Menschenkenntnis. Wegen dieser Fähigkeiten und seines tadellosen Auftretens galt er als für diese Position sehr geeignet. Der [[Thronfolger]] [[Franz Ferdinand von Österreich-Este|Franz Ferdinand]] war ein großer Widersacher Bolfras&amp;#039;; er empfand viele seiner Entscheidungen als fürchterlich und arbeitete Zeit seines Lebens gegen ihn. Kaiser Franz Joseph behielt von Bolfras bis ins hohe Alter in seinem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1891 wurde er zum [[Geheimer Rat|Geheimen Rat]] ernannt und zum [[Feldmarschallleutnant]] befördert. 1898 avancierte der Generaladjutant des Kaisers zum [[Feldzeugmeister]]. Am 15. August 1900 wurde von Bolfras zum Inhaber des Infanterieregiments Nr. 84 ernannt. 1904 wurde er vom Kaiser in den [[Freiherr]]enstand erhoben und legte das Prädikat „von Ahnenburg“ ab. Von 1908 an wurde der Dienstrang des Feldzeugmeisters nur noch auf Angehörige der Artillerie angewendet, so dass Bolfras jetzt [[General der Infanterie]] war. Er wurde 1916 zum [[Generaloberst]] befördert und am 5. Jänner 1917 auf eigenes Ansuchen von Kaiser [[Karl I. (Österreich-Ungarn)|Karl I.]] in den Ruhestand versetzt. Zudem wurde er auf Lebenszeit zum Mitglied des [[Herrenhaus (Österreich)|Herrenhauses]] berufen, dem Oberhaus des [[Reichsrat (Österreich)|österreichischen Reichsrates]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Militärverdienstkreuz (Österreich)|Österreichisches Militärverdienstkreuz]] im Jahr 1866&lt;br /&gt;
* [[Orden der Eisernen Krone (Österreich)|Orden der Eisernen Krone]] III. Klasse im Jahr 1878&lt;br /&gt;
* [[Österreichisch-kaiserlicher Leopold-Orden|Ritterkreuz des Leopold-Ordens]] im Jahr 1887&lt;br /&gt;
* Ernennung zum [[Geheimer Rat|Geheimen Rat]] im Jahr 1891&lt;br /&gt;
* Commandeurkreuz des [[Königlich-Ungarischer Sankt Stephans-Orden|St. Stephans-Orden]] im Jahr 1892&lt;br /&gt;
* Orden der Eisernen Krone I. Klasse im Jahr 1896&lt;br /&gt;
* Großkreuz des Leopoldsorden im Jahr 1902&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Preußischen Krone]] am 18. September 1903&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kurt-Gerhard Klietmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Verdienstorden der Preußischen Krone&amp;#039;&amp;#039;, Mitteilung aus dem Institut für Wissenschaftliche Ordenskunde, Der Herold - Band 12, 32. Jahrgang 1989, Heft 9, S. 246.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Franz-Joseph-Kreuz]] im Jahr 1916&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
Ihm zu Ehren trägt die Kaserne des [[Bundesheer]]es in [[Mistelbach (Niederösterreich)|Mistelbach]] den Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Bolfras-Kaserne]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|1|99||Bolfras Arthur Frh. von|}}&lt;br /&gt;
* Georg Reichlin-Meldegg: &amp;#039;&amp;#039;Im Vorzimmer der Macht. Generaldjutant und Vorstand der Militärkanzlei des Kaisers Franz Joseph I., sowie Oberstinhaber des IR. No. 84.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Pallasch. Zeitschrift für Militärgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 11 (2009), Heft 31, S. 65–74. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.parlament.gv.at/recherchieren/personen/parlamentarierinnen-ab-1848/parlamentarier-1848-1918/Bolfras Arthur von Bolfras in der Datenbank des österreichischen Parlaments]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Generaloberste Österreich-Ungarns}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=143909282|VIAF=170327000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bolfras, Arthur Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generaloberst (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Herrenhauses (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Theresianischen Militärakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Eisernen Krone (I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des k.u. Sankt Stephans-Ordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des ö.k. Leopold-Ordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Österreichischen Militärverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1838]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bolfras, Arthur von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bolfras, Arthur Freiherr von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Generaloberst&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. April 1838&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt-Sachsenhausen|Sachsenhausen]], [[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Dezember 1922&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Baden (Niederösterreich)|Baden bei Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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