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	<title>Arthur Zabel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T13:30:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Zabel&amp;diff=1241594&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Polarlys: Link(s) ergänzt</title>
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		<updated>2024-12-15T22:35:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link(s) ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Zabel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. September]] [[1891]] in [[Wittenberge]]; † [[6. Januar]] [[1954]] in [[Heikendorf]], bei [[Kiel]]) war ein deutscher [[Gewerkschaftsfunktionär]] und [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Zabel wurde als Sohn eines Fabrikarbeiters geboren und erlernte nach dem Besuch der Bürgerschule den Beruf des Maschinenschlossers. Im Anschluss ging er auf einjährige [[Wanderjahre|Wanderschaft]], zog dann nach Kiel und arbeitete als Torpedo-Werkstattschlosser bei der [[Deutsche Werke|Deutsche-Werke]]-Werft. Er trat 1909 in die SPD ein. Nach der [[Novemberrevolution]] war Zabel Delegierter für Schleswig-Holstein der beiden großen [[Reichsrätekongress]]e in Berlin im Dezember 1918 und im April 1919.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zabel engagierte sich aktiv in der Gewerkschaftsbewegung. Er wurde 1918 Sekretär des Deutschen Eisenbahner-Verbandes (DEV), des späteren [[Einheitsverband der Eisenbahner Deutschlands|Einheitsverbandes der Eisenbahner Deutschlands]] (EdED), in [[Neumünster]]. Von April 1919 bis 1922 war Zabel Bezirksleiter des DEV in Neumünster, ab 1922 war er in gleicher Funktion in Stettin tätig. Von März 1920 bis 1921 war er überdies als [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] des [[Kreis Bordesholm|Kreises Bordesholm]] tätig. Die vonseiten rechtskonservativer Kreise in Bordesholm und Umgebung gestreuten Gerüchte und Anschuldigungen sollen ihn schon bald zermürbt haben, weshalb Zabel nach [[Stettin]] übersiedelte, wo er sich am Aufbau des Bezirksverbandes des [[Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund|Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes]] (ADGB) für [[Pommern]]-[[Mecklenburg-Strelitz]] beteiligte, den er von Mitte 1932 bis zum Frühjahr 1933 leitete. Sein Nachfolger im Amt des Landrates, der spätere [[Nationalsozialist]] [[Waldemar von Mohl]], qualifizierte ihn wegen seines Scheiterns in Bordesholm in einem privaten Brief als „verunglückten Sozi“.&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert von Sebastian Lehmann und [[Uwe Danker]] in ihrem Gutachten zu Mohl. [http://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_24/Demokratische_Geschichte_Band_24_Essay_6_Mohlgutachten.pdf beirat-fuer-geschichte.de] (PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitweise war Zabel [[Gemeinderat (Deutschland)|Stadtverordneter]] in Stettin und Mitglied des [[Provinziallandtag der Provinz Pommern|Provinziallandtags der Provinz Pommern]]. Außerdem wirkte er als Redakteur für das &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahner-Echo&amp;#039;&amp;#039;, als Gaujugendleiter für den [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold]] und als Waisenrat in Stettin. 1932 und 1933 wurde er in den [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Zabel im Zusammenhang mit der Zerschlagung der Gewerkschaften im Mai 1933 von den Nationalsozialisten inhaftiert und war bis kurz vor Weihnachten gleichen Jahres im Konzentrationslager [[KZ Esterwegen|Esterwegen]] inhaftiert. Nach der Haftentlassung engagierte sich Zabel im Widerstand gegen das NS-Regime. Er unterhielt Verbindungen zur „Illegalen Reichsleitung“ der Gewerkschaften und insbesondere zu [[Wilhelm Leuschner]], der ihn im Zusammenhang mit den Umsturzplänen rund um den [[Attentat vom 20. Juli 1944|20.&amp;amp;nbsp;Juli 1944]] nach Ende des NS-Regimes wieder in Stettin als leitenden Gewerkschafter einsetzen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zabel wurde als ehemaliges Vorstandsmitglied der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung im September 1945 zum Leiter des Arbeitsamtes in Flensburg ernannt. Im Januar 1946 wurde er Leiter des Arbeitsamtes Kiel. Im Juni 1946 wurde er mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Präsidenten des Landesarbeitsamtes von Schleswig-Holstein betraut und kurz darauf zum Oberregierungsrat ernannt. 1947 übernahm er die Leitung des Landeswohnungsamtes, die er bis zu seinem Tod innehatte. Eine an sich mit dem Amt verbundene und vorgesehene Beförderung zum Regierungsdirektor wurde nicht realisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesarchiv Schleswig-Holstein Abt. 761 Nr. 1225.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kienast]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch für den Preußischen Landtag&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe für die 5. Wahlperiode, Berlin 1933, S. 401.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783863313531|Seiten=378, 718|Kommentar=Kurzbiografie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Biosop||270020}}&lt;br /&gt;
* Uwe Fentsahm: &amp;#039;&amp;#039;Arthur Zabel: Ein sozialdemokratischer Landrat und sein gescheitertes Bemühen um einen politischen Neuanfang im Kreis Bordesholm 1920/21. Eine Lokalstudie zum Kampf gegen die SPD in den ländlichen Regionen Schleswig-Holsteins während der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;. In: [http://www.geschichtsverein-bordesholm.de/Veroeffentlichungen/Jahrbuecher/J01_7_Fentsahm_Zabel.pdf Jahrbuch 1 des Geschichtsvereins Bordesholm.] (PDF; 895&amp;amp;nbsp;kB) Homepage des Vereins&lt;br /&gt;
* Uwe Fentsahm: &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokraten im Kampf gegen den Faschismus. Arthur Zabel und sein Lebensgefährte DAMOS (1930–1933)&amp;#039;&amp;#039;. In: [http://www.geschichtsverein-bordesholm.de/Veroeffentlichungen/Mitteilungen/M2_2_Fentsahm_Zabel_DAMOS.pdf Mitteilungen Nr. 2/1994 ] (PDF; 109&amp;amp;nbsp;kB) auf der Homepage des Geschichtsvereins Bordesholm&lt;br /&gt;
* [https://www.segeberg.de/media/custom/2211_1202_1.PDF?1490688963 Thomas Großbölting und Lukas Grawe, Gutachten für den Kreis Rendsburg-Eckernförde: Wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte der Landräte hinsichtlich möglicher Verstrickungen während der Zeit des Nationalsozialismus]: Arthur Zabel, S. 153–158;&lt;br /&gt;
* SPD Geschichtswerkstatt: [https://www.spd-geschichtswerkstatt.de/wiki/Arthur_Zabel Arthur Zabel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125000200|VIAF=23089033}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zabel, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Kreis Bordesholm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Reichsrätekongress]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Pommern (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Reichsbanner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Esterwegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ADGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bordesholm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zabel, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gewerkschafter und Politiker (SPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. September 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wittenberge]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Januar 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kiel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Polarlys</name></author>
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