<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Arthur_Weineck</id>
	<title>Arthur Weineck - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Arthur_Weineck"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Weineck&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T07:29:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Weineck&amp;diff=704708&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hejkal: /* Leben */ Geselle lt. Stebeeintrag</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Weineck&amp;diff=704708&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-10T20:03:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Geselle lt. Stebeeintrag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Arthur Weineck.jpg|mini|Arthur Weineck, 1937]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Weineck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Februar]] [[1900]] in [[Zittau]]; † [[16. August]] [[1944]] in [[Dresden]]) war ein Dresdner Arbeiterfunktionär und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehrenain Heidefriedhof Dresden Urnengräber Thiele Gansauge.JPG|mini|Weinecks Urnengrab auf dem Heidefriedhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Deutsche Post (DDR) - Ehrenmedaille Arthur Weineck Bezirksdirektion Dresden - Betriebsschule - 1987 - Rückseite.jpg|mini|Ehrenmedaille Arthur Weineck der Deutschen Post (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein für Arthur Weineck, Stollestrasse 40, Dresden (1).JPG|mini|Stolperstein in Dresden, Stollestraße 40]]&lt;br /&gt;
Arthur Weineck, von Beruf [[Klempner]]geselle, kam durch seinen Vater, der selbst ein aktiver Funktionär der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] war, schon früh mit der [[Arbeiterbewegung]] in Berührung. Er war Mitglied der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|Sozialistischen Arbeiter-Jugend]], ab 1922 der SPD und seit 1928 in der [[KPD]]. Die politische Arbeit in der [[Innere Neustadt|Inneren Dresdner Neustadt]] leitete er als Stadtteilleiter der KPD vom Arbeiterheim im &amp;#039;&amp;#039;Körnergarten&amp;#039;&amp;#039; in der Großen Meißner Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] gelang es ihm zunächst, sich einige Wochen der drohenden Verhaftung zu entziehen. Als Arthur Weineck am 30. März 1933 verhaftet wurde, brachte man ihn zuerst in das [[Polizeipräsidium (Dresden)|Polizeipräsidium]], dann in die [[Haftanstalt Mathildenstraße]] und später ins [[KZ Hohnstein]] (bei [[Sebnitz]], Sächsische Schweiz). Nach der 33 Wochen dauernden Haft wurde er entlassen, nahm aber sogleich die illegale Arbeit wieder auf. In seiner Privatwohnung wurden illegale Handzettel angefertigt, die unter größter Gefahr verbreitet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 fand Weineck Anschluss an die [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandsgruppe]] von [[Herbert Blochwitz]] und [[Kurt Schlosser]]. Zusammen mit den führenden Aktivisten dieser Gruppe wurde er am 3. Dezember 1943 verhaftet und am 30. Juni 1944 zum Tode verurteilt. Am 16. August 1944 wurden Weineck, Kurt Schlosser, Herbert Blochwitz und [[Otto Galle]] in Dresden mit dem Fallbeil hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weinecks Urnengrab befindet sich im Ehrenhain des Dresdner [[Heidefriedhof (Dresden)|Heidefriedhofs]]. Auf dem Friedhof befindet sich auch das Grab seiner Frau Liesbeth. Sein Sohn [[Hans Weineck]] veröffentlichte 2007 die Biographie seines Vaters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Die Bezirksdirektion Dresden der [[Deutsche Post (DDR)|Deutschen Post]] benannte ihre Betriebsschule nach Arthur Weineck. &lt;br /&gt;
* 1987 wurde von der Deutschen Post eine [[Medaille|Ehrenmedaille]] geschaffen. Sie zeigt auf der Frontseite das Porträt von Weineck, umlaufende Lebensdaten und den Spruch „Nur der Kampf hat Sinn im Leben“.&lt;br /&gt;
* Ihm zu Ehren ist seit dem 1. Juli 1946 die Arthur-Weineck-Straße in [[Cotta (Dresden)|Dresden-Cotta]] gewidmet.&amp;lt;ref&amp;gt;Karlheinz Kregelin: &amp;#039;&amp;#039;Dresden – Das Namenbuch der Straßen und Plätze im Westen der Stadt Dresden.&amp;#039;&amp;#039; Fliegenkopf Verlag, Halle/Saale 1996, ISBN 3930195097, S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vor seinem ehemaligen Wohnhaus in [[Löbtau|Dresden-Löbtau]], Stollestraße 40, wurde am 21. September 2016 ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] für ihn verlegt, für den der politische Jugendverband [[Linksjugend solid]] Dresden eine Patenschaft übernommen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.linksjugend-dresden.de/?s=Stolperstein |titel=Stolpersteinpatenschaft für Artur Weineck übernommen |werk=linksjugend-dresden.de |datum=2016-09-22 |abruf=2023-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biografische Notizen zu Dresdner Straßen und Plätzen, die an Persönlichkeiten aus der Arbeiterbewegung, dem antifaschistischen Widerstandskampf und dem sozialistischen Neuaufbau erinnern&amp;#039;&amp;#039;, Museum für Geschichte der Stadt Dresden (Hrsg.), Dresden 1976.&lt;br /&gt;
* Klaus Mammach: &amp;#039;&amp;#039;Widerstand 1939–1945: Geschichte der deutschen antifaschistischen Widerstandsbewegung im Inland und in der Emigration.&amp;#039;&amp;#039; Pahl-Rubenstein, Köln 1987, ISBN 3760910823, S. 145 u. 257.&lt;br /&gt;
* Hanne Hiob: &amp;#039;&amp;#039;Erkämpft das Menschenrecht: Lebensbilder und letzte Briefe antifaschistischer Widerstandskämpfer.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neuer Weg, Düsseldorf 1988, ISBN 3880211809, S. 684.&lt;br /&gt;
* Hans Weineck: &amp;#039;&amp;#039;Arthur Weineck, ein Lebensbild aus nach der Wende zugänglichen Dokumenten der Gestapoleitstelle Dresden und des Volksgerichtshofs, sowie Erinnerungen von Zeitzeugen und seinem Sohn Hans Weineck.&amp;#039;&amp;#039; Dresden, 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Arthur Weineck|Arthur Weineck}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1147037817}}&lt;br /&gt;
* [https://saebi.isgv.de/person/snr/4092 Arthur Weineck] in der [[Sächsische Biografie|Sächsischen Biografie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1147037817|VIAF=3206151247988444270009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weineck, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KZ-Häftling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Dresden ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weineck, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Antifaschist und SPD/KPD-Mitglied&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Februar 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zittau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. August 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hejkal</name></author>
	</entry>
</feed>