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	<title>Arthur Trebst - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Trebst&amp;diff=2458663&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KukiHaki: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-02-25T11:12:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ArthurTrebst.jpg|mini|hochkant|Arthur Trebst]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Arthur Trebst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Juni]] [[1861]] in [[Lößnig]] bei [[Leipzig]]; † [[27. August]] [[1922]] ebenda) war ein [[deutsche]]r [[Bildhauerei|Bildhauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Trebst war der Sohn des Kunsttischlers Robert Trebst und dessen Ehefrau Pauline Rosalie (geborene Walter). 1891 heiratete er die aus musikalischer Familie stammende, entfernt mit dem Physiker [[Wilhelm Conrad Röntgen]] verwandte Caroline Elisabeth Röntgen (1860–1936). Sie war eine Tochter von [[Engelbert Röntgen]] und Schwester des Komponisten [[Julius Röntgen]]. Ihre Mutter, Pauline Friederike Röntgen, geb.  Klengel (1831–1888), war eine Tante von [[Julius Klengel]]. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor, der spätere Bibliothekar Dr. [[Hans Trebst]] (1895–1935)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hans Trebst&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Biografie.&amp;#039;&amp;#039; ([https://saebi.isgv.de/biografie/Hans_Trebst_(1895-1935) saebi.isgv.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;, die unverheiratet gebliebene Dorothea Amanda Trebst (1897–1971) und Eva Maria Trebst (1898–1946).&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabmal Arthur Trebst.jpg|mini|hochkant|Grabmal Arthur Trebst, 2019 restituiert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Volksschule und einer Lehre in der väterlichen Werkstatt studierte Trebst ab 1882 an der [[Kunstakademie Dresden|Königlichen Kunstakademie]] in [[Dresden]] Bildhauerei. Sein Lehrer  war [[Ernst Hähnel]]. Bereits im März 1883 erhielt er für eine Schülerarbeit, ein [[Basrelief]] mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Aegeus erkennt seinen Sohn Theseus&amp;#039;&amp;#039;, ein Ehrenzeugnis. Ab 1886 studiert er bei [[Fritz Schaper (Bildhauer)|Fritz Schaper]] in Berlin. Seine Ausbildung schloss er mit mehreren Studienaufenthalten in [[Florenz]] und [[Rom]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunstschaffen ===&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr aus [[Italien]] wurde Trebst 1889 in Leipzig ansässig und eröffnete ein [[Atelier]] in der Salomonstraße 7. Nach einer kurzen Phase als Holzbildhauer wandte er sich endgültig der Steinbildhauerei zu.  Er widmete sich vornehmlich der Bau- und Porträtplastik  sowie der Ausgestaltung von Kirchen.  Ab 1900 setzte er sich zudem verstärkt für die Erneuerung der Grabmalkunst ein. Von der Stadt Leipzig erhielt er zahlreiche, teils sehr ehrenvolle Aufträge. Trebst wurde neben den Künstlern [[Johannes Hartmann (Bildhauer)|Johannes Hartmann]], [[Adolf Lehnert]], [[Josef Mágr]] und [[Hans Zeissig]] ausgewählt, die [[Allegorie|allegorischen]] Figuren an der Südwestfassade des [[Neues Rathaus (Leipzig)|Neuen Rathauses]] zu schaffen. Das benachbarte, im Stil des [[Historismus]] erbaute Bankgebäude zieren ebenfalls bauplastische Arbeiten von der Hand des Künstlers. Für den Neubau der [[Universitätsbibliothek Leipzig]] gestaltete er die Sinnbilder der vier Fakultäten an der [[Attika (Architektur)|Attika]] des Haupteingangs. Auch an und in Leipziger Kirchen sowie auf verschiedenen Friedhöfen finden sich zahlreiche plastische Arbeiten von Arthur Trebst, die seine künstlerische Meisterschaft bezeugen. Für öffentliche und private Auftraggeber fertigte er zudem [[Büste|Porträtbüsten]] und Reliefs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirtschaftlich schwierigen Jahre nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] untergruben die Gesundheit von Arthur Trebst. Eine Lähmung der Hände beendete schließlich seine künstlerische Tätigkeit. Der Künstler starb mit 61 Jahren in Leipzig. Er wurde auf dem [[Südfriedhof (Leipzig)|Südfriedhof]], ganz in der Nähe eines seiner letzten größeren Werke, der Christusfigur für das Mausoleum [[Ernst Traugott Fritzsche]]s, beerdigt. In Zusammenarbeit mit der Verwaltung des Südfriedhofes gelang es der [[Paul-Benndorf-Gesellschaft]] im Jahr 2019, die aufgelassene Grabstelle nach mehr als 45 Jahren zu restituieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; perrow=&amp;quot;8&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Fotothek df roe-neg 0000514 002 Apostelfigur des Nordportals.jpg|Apostelfigur, Thomaskirche Leipzig&lt;br /&gt;
 Fotothek df roe-neg 0000514 003 Apostelfigur des Nordportals.jpg|Apostelfigur, Thomaskirche Leipzig&lt;br /&gt;
 FamiliengrabErnstBauer.JPG|Grabmal Familie Ernst Bauer, restauriert 2011&lt;br /&gt;
 ArthurTrebstErzengelMichael.JPG|Erzengel Michael, Michaeliskirche Leipzig&lt;br /&gt;
 ArthurTrebstConradFerdinandMeyer.JPG|Marmorbüste Conrad Ferdinand Meyer&lt;br /&gt;
 ArthurTrebstOttoTeich.JPG|Bronzerelief Grabmal [[Otto Teich]], Südfriedhof Leipzig&lt;br /&gt;
 ArthurTrebstSignatur.JPG|Signatur Arthur Trebst&lt;br /&gt;
 ArthurTrebstDienendeLiebe.jpg|Dienende Liebe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Apostelfiguren, Nordportal der Ev.-Luth. [[Thomaskirche (Leipzig)|Thomaskirche]], Leipzig&lt;br /&gt;
* Erzengel Michael, über dem Hauptportal Ev.-Luth. [[Michaeliskirche (Leipzig)|Michaeliskirche]], Leipzig&lt;br /&gt;
* Skulpturengruppe &amp;#039;&amp;#039;Ich bin der Herr, dein Arzt&amp;#039;&amp;#039;, Hauptportal des [[Diakonissenkrankenhaus Leipzig|Diakonissenhauses]], Leipzig, 1901&lt;br /&gt;
* Figuren &amp;#039;&amp;#039;Mose&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Johannes der Täufer&amp;#039;&amp;#039; und die vier Evangelisten, Ev.-Luth. Gethsemanekirche, Leipzig&lt;br /&gt;
* Kreuzigungsgruppe, Friedhofskapelle [[Miltitz (Leipzig)|Großmiltitz]] bei Leipzig&lt;br /&gt;
* Büste [[Johannes Brahms]], Marmor&lt;br /&gt;
* Büste [[Adolf Stoecker]], Marmor&lt;br /&gt;
* Kaiser-Wilhelm-I.-Denkmal für [[Crimmitschau]]/Sachsen (enthüllt am 2. September 1893)&lt;br /&gt;
* Monumentale Halbfigur Prof. Dr. Ernst Leberecht Luthardt, Marmor getönt und vergoldet, 1895&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Verzeichnis der Kunstwerke im Museum der bildenden Künste zu Leipzig |Verlag=Breitkopf &amp;amp; Härtel |Ort=Leipzig |Datum=1903 |Seiten=59 |Online={{archive.org |gri_33125008850766 |Blatt=n76}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Büste des Herrn Geh. Kirchenrath Prof. D. Luthardt, Domherr des Domstifts Meissen |Sammelwerk=Illustrirter Katalog der Akademischen Kunst-Ausstellung zu Dresden |Datum=1894 |Seiten=64 |Fundstelle=Bildwerke, Nr. 761, als Gipsmodell |Online=[https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/9315/116/ digital.slub-dresden.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Kriegsverlust, Dezember 1943)&lt;br /&gt;
* Marmorkreuz, Grabstätte [[Emil Wilhelm Frommel]], [[Alter Garnisonfriedhof]], Berlin, 1897&lt;br /&gt;
* Segnender Christus nach [[Bertel Thorwaldsen]], [[Christuskirche (Kassel)|Ev.-Luth. Christuskirche]], [[Bad Wilhelmshöhe]] bei [[Kassel]], 1903; zweite Ausführung: für das Mausoleum Ernst Traugott Fritsche, 1914/16, Südfriedhof Leipzig&lt;br /&gt;
* Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Mann mit Wage&amp;#039;&amp;#039;, Marmor, 1907&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trauernde&amp;#039;&amp;#039;, Marmorfigur Grabanlage Törpsch, Friedhof Leipzig-[[Plagwitz (Leipzig)|Plagwitz]], 1908&lt;br /&gt;
* Grabmal [[Familienbrauerei Ernst Bauer|Ernst Bauer]], Südfriedhof Leipzig, 1911&lt;br /&gt;
* Portraitrelief seines Schwagers [[Julius Röntgen]], 1913&lt;br /&gt;
* Büste [[Conrad Ferdinand Meyer]], Marmor, 1916&lt;br /&gt;
* Bronzerelief Grabmal Otto Teich, Südfriedhof Leipzig, 1919&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor=[[Ernst Sigismund]] |Lemma=Trebst, Arthur |Band=33 |Seite=366}}&lt;br /&gt;
* Alfred E. Otto Paul: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst im Stillen.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Kunstschätze auf Leipzigs Friedhöfen.&amp;#039;&amp;#039; Texturama, Leipzig 2010.&amp;lt;!-- Seiten ???--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Beschreibung und Foto: [https://www.garnisonfriedhofberlin.de/historismus-und-reformkunst/ Grabkreuz Emil Wilhelm Frommel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1124611479|VIAF=1607148632966830630005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Trebst, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Trebst, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Trebst, Arthur Friedrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Juni 1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lößnig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. August 1922&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KukiHaki</name></author>
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