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	<title>Arthur Szyk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T15:44:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Szyk&amp;diff=1443158&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peter Christian Riemann: /* Wirken */ Neues Bild, Kleinkram und Textkürzung</title>
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		<updated>2026-01-03T10:41:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirken: &lt;/span&gt; Neues Bild, Kleinkram und Textkürzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Arthur Szyk (1894-1951), Portrait with pipe (c. 1946), New Canaan, CT.jpg|mini|Arthur Szyk, ca. 1945]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Szyk,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Artur Szyk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Juni]] [[1894]] in [[Łódź]], [[Russisches Kaiserreich]]; † [[13. September]] [[1951]] in [[New Canaan (Connecticut)|New Canaan]], [[Connecticut]]) war ein [[Polen|polnisch]]-[[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] Künstler. Er gilt als einer der bedeutendsten Zeichner politischer [[Illustration]]en und [[Karikatur]]en des 20. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dt-kunstverlag-berlin.de/controller.php?cmd=detail&amp;amp;titelnummer=76841&amp;amp;verlag=2 Arthur Szyk: Bilder gegen Nationalsozialismus und Terror/Drawing Against National Socialism and Terror] beim Deutschen Kunstverlag&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Arthur Szyk (1894-1951). Portrait of Julia Szyk (1926), Paris.jpg|mini|Porträt von Julia Szyk, Paris 1926]]&lt;br /&gt;
Arthur Szyk wurde als Sohn jüdischer Eltern geboren. Im Jahr 1909 begann er ein Kunststudium an der [[Académie Julian]] in [[Paris]] und im Jahr 1913 ein Kunststudium in [[Krakau]]. Ein Jahr später, 1914, trat er der [[Kaiserlich Russische Armee|Russischen Armee]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1916 heiratete er Julia Liekerman, mit der er zwei Kinder hatte. Der Sohn George wurde 1917 geboren, die Tochter Alexandra 1922. 1919–1920 war er künstlerischer Leiter der Abteilung für Propaganda für die polnische Armee in Lodz. Im Jahr 1921 zog er nach Paris und illustrierte in den folgenden Jahren französische Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1931 wurde er von der polnischen Regierung mit dem Goldenen Verdienstkreuz für seine Ausstellungen im Ausland im &amp;#039;&amp;#039;Musée Galliera&amp;#039;&amp;#039; in Paris und im [[Musée d’art et d’histoire (Genf)|Musée d’art et d’histoire]] in [[Genf]] ausgezeichnet. Im Jahr 1934 zog er zurück nach Polen. Im Jahr 1939 floh Szyk in die Vereinigten Staaten von Amerika. Dort engagierte er sich für die Gründung einer jüdischen Armee, machte mit seinen Bildern auf den Holocaust aufmerksam und versuchte die amerikanische Regierung zu entschiedenen Rettungsmaßnahmen für die Juden Europas zu bewegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/arthur-szyk/en/voelkermord_und_widerstand.html &amp;#039;&amp;#039;Arthur Szyk – drawing agains National Socialism and Terror&amp;#039;&amp;#039; (Genodice and Resistance).] Deutsches Historische Museum Berlin, abgerufen am 19. Juli 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1943 wurden seine Mutter und ihr Begleiter aus dem [[Ghetto Litzmannstadt|Ghetto in Łódź]] geholt und im [[KZ Majdanek]] in der Nähe von [[Lublin]] ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg engagierte er sich weiter für die zionistische Einwanderung nach [[Mandatsgebiet Palästina|Palästina]] und die Staatsgründung Israels. In seinen Werken warnte er auch vor den Gefahren der Diskriminierung der Afroamerikaner und dem überbordenden Antikommunismus der [[McCarthy-Ära]] für die amerikanische Demokratie.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/arthur-szyk/en/epilog.html &amp;#039;&amp;#039;Arthur Szyk – drawing agains National Socialism and Terror&amp;#039;&amp;#039; (Epilogue).] Deutsches Historische Museum Berlin, abgerufen am 19. Juli 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22. Mai 1948 erhielt Szyk die amerikanische Staatsbürgerschaft. 1951 musste er sich vor dem [[Komitee für unamerikanische Umtriebe]] des US-Kongresses verantworten. Er erklärte, dass er kein Mitglied einer kommunistischen Organisation sei. Ende Sommer 1951 starb Arthur Szyk an einem [[Herzinfarkt]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dhm.de/ausstellungen/arthur-szyk/biographie.html &amp;#039;&amp;#039;Biographie&amp;#039;&amp;#039;.] Deutsches Historische Museum Berlin, abgerufen am 19. Juli 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Murder Incorporated, Arthur Szyk (1894-1951), Springfield, 14. Februar 1942.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Murder Incorporate&amp;#039;&amp;#039;, Hirohito, Hitler, Mussolini, Cover von [[Collier’s]] Magazin, Arthur Syzyk (1942).]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Arthur Szyk (1894-1951). To Be Shot as Dangerous Enemies of the Third Reich (1943), New York.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;To Be Shot as Dangerous Enemies of the Third Reich&amp;#039;&amp;#039;. Arthur Szyk, Zeichnung, Erstveröffentlichung 1943 in &amp;#039;&amp;#039;[[PM (newspaper)|PM]]&amp;#039;&amp;#039; (New Yorker Tageszeitung), später auf Spendenmarken für das [[Hillel Kook|Notfallkomitee zur Rettung des jüdischen Volkes Europas]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Amerikaner mochten Szyks Werke und nannten ihn „Soldaten der Kunst“ durch die Bekämpfung des [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Regimes]] und die mit ihm verbündeten Achsenmächte. Seine Werke wurden in der [[New York Post]], der [[New York Times]] und dem [[Collier’s]] veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA schuf Szyk pointierte Karikaturen und Illustrationen meist mit politischem Hintergrund. Diese richteten sich zugunsten von [[Alliierte]]n Kriegsanstrengungen gegen Menschenrechtsverletzungen. [[Adolf Hitler]]s [[Militarismus]] und [[Antisemitismus (bis 1945)|Antisemitismus]] und seine diktatorische Vorgehensweise regte Szyks Befürwortung der Rettung von [[Jude]]n während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits Szyks erste Karikaturen über Hitler Mitte der 1930er-Jahre stellen den Nazi-Führer als Feind der Juden dar. Für Szyk spiegelte Hitler das damalige Deutschland wider. Hitler war für ihn „Deutschland ohne Maske“, und für Hitler war Szyk nur ein „billiger Jude“, der Hitler als Verkörperung des Bösen, zum Beispiel als [[Hunnen]]könig [[Attila]], dargestellt hat. Somit wurde er von [[Eleanor Roosevelt]] als „One-man-army“ gegen Hitler bezeichnet. Auch während und nach dem Zweiten Weltkrieg karikierte Szyk Hitler als einen verrückten, [[Terrorismus|terroristischen]] Eroberer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arthur Szyks Arbeiten spiegeln den Stil des 16. Jahrhunderts wider. Szyks Kunst erfüllte keinen Selbstzweck. Vielmehr war sie Mittel zur Förderung von [[Toleranz]], [[Menschenwürde]] und [[Freiheit]]. Seine aussagekräftigen Werke machen auf das Leiden der Juden in der Welt aufmerksam. In Szyks Werken werden [[Massenmord]]e deutlich, die durch aufgetürmte Schädel und Knochen, Organe und Tote gekennzeichnet sind, die durch die [[Gaskammer (Massenmord)|Gaskammer]] oder [[Hinrichtung|Exekution]] ums Leben gekommen sind. Er war davon überzeugt, dass die Juden ihr Leben als durchsetzungsfähige Akteure in der Gestaltung ihres eigenen Schicksals lebten, nachdem sie lange Zeit gelitten hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dieser politischen Arbeit hat Szyk jedoch auch das [[Ijob|Buch Hiob]] der Bibel illustriert (&amp;#039;&amp;#039;The Book of Job&amp;#039;&amp;#039;, New York 1944) sowie Märchenbücher: So erschienen 1945 das Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Hans Christian Andersen|Andersen&amp;#039;s]] Fairy Tales&amp;#039;&amp;#039; und posthum 1955 &amp;#039;&amp;#039;The [[Tausendundeine Nacht|Arabian Nights]] Entertainment&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ma Nischtana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Katja Widmann, Johannes Zechner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Arthur Szyk. Bilder gegen den Nationalsozialismus und Terror – Drawing Against National Socialism and Terror&amp;#039;&amp;#039;. Katalog zur Ausstellung im Deutschen Historischen Museum Berlin in Zusammenarbeit mit der Arthur-Szyk-Gesellschaft, Burlingame, USA, 29. August 2008 bis 4. Januar 2009, Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2008, ISBN 978-3-422-06841-4 / ISBN 978-3-86102-151-3.&lt;br /&gt;
* [[Claus Stephani]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Bild des Juden in der modernen Malerei. Eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; / Imaginea evreului în pictura modernă. Studiu introductiv. Zweisprachige Ausgabe (rumänisch/deutsch). Editura Hasefer: Bukarest, 2005. ISBN 973-630-091-9&lt;br /&gt;
* [http://www.loc.gov/loc/lcib/94/9416/polish.html „Arthur Szyk - Soldier in Art: Rare Polish Poster from World War II Discovered“] by Zbigniew Kantorosinski with Joseph P. Ansell, &amp;#039;&amp;#039;The Library of Congress Information Bulletin&amp;#039;&amp;#039;, September 5, 1994, p.&amp;amp;nbsp;329.&lt;br /&gt;
* [https://www.tagesspiegel.de/kultur/ausstellung-einer-gegen-hitler/1827414.html „Ausstellung: Einer gegen Hitler“], &amp;#039;&amp;#039;Tagesspiegel&amp;#039;&amp;#039;, 1. September 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Arthur Szyk}}&lt;br /&gt;
* [https://www.szyk.com/ Arthur Szyk] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://spartacus-educational.com/ARTszyk.htm Arthur Szyk] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.szyk.org/szykonline/chrono.html | wayback=20120615192937 | text=„Chronology“}} by the &amp;#039;&amp;#039;Arthur Szyk Society&amp;#039;&amp;#039; (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.loc.gov/rr/print/swann/szyk/ Arthur Szyk: Artist for Freedom] bei der [[Library of Congress]] – Leben und Wirken des Künstlers (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.abebooks.de/Buecher-Highlight/Arthur-Szyk.shtml?cm_mmc=nl-_-nl-_-D120621-C1A-ArtSzykQ-000000xx-_-b-se3&amp;amp;abersp=1 Ein Soldat der Kunst – Illustrator Arthur Szyk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123579406|LCCN=n85012938|NDL=01114971|VIAF=9968888}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Skyz, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karikaturist (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Illustrator (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Illustrator (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Russisches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Verdienstkreuzes der Republik Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre des Palmes Académiques (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschenrechtsaktivist (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Szyk, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnisch-amerikanischer Künstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Juni 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Łódź]], Polen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. September 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New Canaan (Connecticut)|New Canaan]], Connecticut, Vereinigte Staaten&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peter Christian Riemann</name></author>
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