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	<title>Arthur Strasser - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T21:23:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Strasser&amp;diff=1463131&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kuenstlerhauswien: Weiterleitung korrigiert</title>
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		<updated>2024-11-22T09:17:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weiterleitung korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Arthur Strasser.jpg|mini|hochkant|Artur Strasser. Kohlezeichnung von [[Rudolf Swoboda (Maler, 1859)|Rudolf Swoboda]], um 1880.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Strasser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Februar]] [[1854]] in [[Postojna|Adelsberg]], [[Krain]]; † [[8. November]] [[1927]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer [[Bildhauerei|Bildhauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
1871 bis 1875 studierte Arthur Strasser an der [[Akademie der bildenden Künste Wien|Wiener Akademie der bildenden Künste]], auch bei [[Viktor Tilgner]]. Während seines Studiums wurde er Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Wiener [[Burschenschaft]] Germania&amp;#039;&amp;#039;, später der &amp;#039;&amp;#039;Gothia&amp;#039;&amp;#039;; er war auch Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Jungmannschaft Kremser Mittelschüler Rugia&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Künstler.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-8253-6813-5, S. 670.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Interesse galt der Bildhauerei und Plastik. Mit einem Stipendium konnte er 1881–1883 seine Studien in [[Paris]] fortsetzen und erweitern. Nach Wien zurückgekehrt finden seine Arbeiten im naturalistischen Stil hohe Anerkennung. 1893 erhält er den Kaiserpreis, 1896 die Große Goldene Staatsmedaille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1892 unternahm Strasser mit dem Maler [[Charles Wilda]] (1854–1907) eine [[Ägypten]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;reise, auf der er Anregungen für sein künstlerisches Schaffen fand. Vermehrt treten nun orientalische Motive in seinen Arbeiten auf, wobei er sein Interesse auf die Darstellung landestypischer Einwohner richtet. Die &amp;#039;&amp;#039;Ägyptischen Wasserträger&amp;#039;&amp;#039; in landestypischer Tracht – arabische Bevölkerung im Besonderen – soll in einem Augenblick einer alltäglichen Verrichtung erfasst werden und durch ihre schöne [[Physiognomie]] beeindrucken, wie z.&amp;amp;nbsp;B. auch der &amp;#039;&amp;#039;Nubierkopf&amp;#039;&amp;#039; im [[Österreichische Galerie Belvedere|Belvedere Wien]] (1892, Inv.Nr. 7130). Mit diesen Arbeiten traf Strasser wie viele seiner zeitgenössischen Künstlerkollegen den herrschenden Zeitgeschmack des [[Orientalismus (Kunst)|Orientalismus]], wobei die farbige Fassung möglichst naturalistisch wirken sollte.&lt;br /&gt;
Diese Kleinplastiken waren recht beliebt und fanden ihre Käuferschicht auch im österreichischen Kaiserhaus, so erwarb Kaiserin [[Elisabeth von Österreich-Ungarn|Elisabeth]] das &amp;#039;&amp;#039;Fellachenweib&amp;#039;&amp;#039; für die [[Hermesvilla]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Marc Anton Gruppe - Arthur Strasser.jpg|mini|Arthur Strasser: [[Marc-Anton-Monument|Marc-Anton-Plastik]], heutige Aufstellung vor dem [[Wiener Secessionsgebäude]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien - Kennedybrücke, nördl. Adler.JPG|mini|hochkant|Adler mit Bekrönung bei der [[Kennedybrücke (Wien)|Kennedybrücke]]]]&lt;br /&gt;
Von 1899 bis 1919 übernahm Strasser als Professor die Bildhauer-Klasse an der [[Universität für angewandte Kunst Wien|Wiener Kunstgewerbeschule]]. Die [[Wiener Secession]] strebte die Abkehr von dem herrschenden Historismus an und berief einige neue Professoren, um der Lehre neue Anregungen zu verleihen. Strasser gehörte gewiss nicht zu den revolutionierenden Erneuerern, aber seine naturnahe feinsinnige Ausführung konnte manche Impulse setzen. Hier schuf er für die [[Weltausstellung Paris 1900|Weltausstellung 1900]] in Paris die [[Marc-Anton-Monument|Bronze-Großplastik des Marc Anton]]. Der feiste Feldherr sitzt behäbig in einem Streitwagen, der von Löwen gezogen wird. Die Verkommenheit und Dekadenz des Herrschers wird von der kraftvollen Schönheit der Raubkatzen eindrucksvoll kontrastiert. Die Figurengruppe steht heute vor dem [[Wiener Secessionsgebäude]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab von Arthur Strasser auf dem Wiener Zentralfriedhof.JPG|mini|hochkant|Grab von Arthur Strasser]]&lt;br /&gt;
Von Strasser stammen ebenfalls die Bronzeadler auf der heutigen [[Kennedybrücke (Wien)|Kennedybrücke]]. Tief gebeugt von der Kaiserkrone, die den Adlern auf deren Rücken lastet, und einer mächtigen Blattgirlande, die sie zusätzlich einengt, halten sie in ihren Krallen Spaten und Krampen und sollen damit an die Arbeitsleistung erinnern, die die Arbeiter beim Bau der Stadtbahn aufbringen mussten.&lt;br /&gt;
Auf dem Zentralfriedhof gehört auch das Relief der Grablegung Christi an der [[Wiener Zentralfriedhof#Architektur|Dr.-Karl-Lueger-Gedächtniskirche]] zu seinen Werken im öffentlichen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine kleinformatigen polychromen [[Terrakotta|Terrakotten]] beeindrucken durch eine besonders naturnahe Farbwahl und Oberflächengestaltung. Der &amp;#039;&amp;#039;Elefant mit Panther&amp;#039;&amp;#039; 1906, Keramik farbig glasiert 58 × 32,5 × 38 cm (HSAK, Inv.Nr. 1295/0 [[Universität für angewandte Kunst Wien|Hochschule für angewandte Kunst]]) zeigt dies in überzeugender Weise. Dieser dramatische Kampf zweier gänzlich unterschiedlicher Tierarten, die im Willen zu überleben alle eigenen Kräfte in den angespannten Körpern mobilisieren, steigert die Anmutung der besonders fein gearbeiteten Hautstrukturen. Fell und Lederhaut konkurrieren in ihrer naturalistischen Ausführung miteinander wie die Muskelkräfte der Tiere, die im Kampf gegeneinander antreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arthur Strasser entwarf für die „Goldscheider’sche Porzellan Manufaktur und Majolika-Fabrik“ einige Objekte. Das von [[Friedrich Goldscheider]] 1885 gegründete Werk genoss einen ausgezeichneten Ruf und konnte die technisch anspruchsvollen Arbeiten Strassers ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arthur Strasser gehört sicherlich nicht zu den bahnbrechenden Künstlern der neuen Wiener Strömungen um 1900, aber seine Werke weisen auf eine sensible Beobachtungsgabe hin, die sich in der feinen materiellen Ausführung widerspiegelt, als auch in einer durchaus kritischen Auseinandersetzung mit den gewählten Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnung von Arthur Strasser fertigte der Orientmaler [[Rudolf Swoboda (Maler, 1859)|Rudolf Swoboda]] 1880 an, der auch [[Joseph Urban]] (1872–1933) zeichnete, den Gründer des [[Hagenbund]]es, einer Künstlervereinigung, die sich im Gasthaus „Zum blauen Freihaus“ traf. Es ist anzunehmen, dass Arthur Strasser auch eine Zeitlang dieser Gruppe angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war von 1886 bis 1891 und von 1907 bis 1927 Mitglied des [[Künstlerhaus, Gesellschaft bildender Künstlerinnen und Künstler Österreichs|Wiener Künstlerhauses]] und von 1898 bis 1900 der [[Wiener Secession]]. Weiters war er Mitglied der [[Münchener Secession]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Österreichische Galerie Belvedere]]: [https://sammlung.belvedere.at/people/2258/arthur-strasser &amp;#039;&amp;#039;Arthur Strasser&amp;#039;&amp;#039;]; abgerufen am 21. Sep. 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Schülern zählte u. a. der oberösterreichische Bildhauer [[Anton Gerhart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Söhne [[Benjamin Strasser (Maler)|Benjamin]] und [[Roland Strasser]] wurden bekannte Maler. Seine Tochter Hedwig Strasser war mit dem Kinderarzt [[Kurt Huldschinsky]] verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein [[Liste gewidmeter Gräber der Stadt Wien|ehrenhalber gewidmetes Grab]] mit Bronzekopf auf einer Steinstele befindet sich auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]] (Gruppe 32C, Nr. 8).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NordFamilje |Autor=[[Georg Nordensvan]] |Lemma=Strasser, Arthur |Auflage=2 |Band=27 |Spalte=298 |SpalteBis=299}}&lt;br /&gt;
* {{SalmonsenLex |Autor=A. Holck |Lemma=Strasser, Arthur |Auflage=2 |Band=22 |Seite=427}}&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Strasser, Arthur |Band=32 |Seite=157 |SeiteEnde=}}&lt;br /&gt;
* Gottfried Fliedl, Oswald Oberhuber: &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Lehre am Beginn der Moderne. Die Wiener Kunstgewerbeschule 1867–1918.&amp;#039;&amp;#039; Residenz, Salzburg 1986, ISBN 3-7017-0454-6.&lt;br /&gt;
* Nicole Raichle: &amp;#039;&amp;#039;Das plastische Werk des Wiener Malers und Bildhauers Arthur Strasser 1854–1927.&amp;#039;&amp;#039; Magisterarbeit Friedrich-Alexander Universität, Erlangen-Nürnberg 1989.&lt;br /&gt;
* Georg Kolmanitsch: &amp;#039;&amp;#039;Pflege und Maßnahmenkonzept für Bronzen im Freien am Beispiel des Marc Anton-Monuments Wien-Secession.&amp;#039;&amp;#039; Unveröffentlichte Diplomarbeit, Wien 2003.&lt;br /&gt;
* Robert E. Dechant, Filipp Goldscheider: &amp;#039;&amp;#039;Goldscheider. Firmengeschichte und Werkverzeichnis. Historismus, Jugendstil, Art Déco, 1950er Jahre.&amp;#039;&amp;#039; Arnoldsche, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-89790-216-9.&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|13|361||Strasser Art(h)ur|W. Aichelburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132590484|VIAF=13475449}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Strasser, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keramiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Schülerverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1854]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Strasser, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Februar 1854&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Postojna|Adelsberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. November 1927&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kuenstlerhauswien</name></author>
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