<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Arthur_Spanier</id>
	<title>Arthur Spanier - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Arthur_Spanier"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Spanier&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T13:45:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Spanier&amp;diff=2113853&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Spanier&amp;diff=2113853&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-10T17:06:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Arthur Spanier (1889-1945) circa 1940.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Spanier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[17. November]] [[1889]] in [[Magdeburg]]; gestorben [[30. März]] [[1944]] im [[KZ Bergen-Belsen]]) war ein deutscher [[Judaist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Unter den Linden 8 (Mitte) Arthur Spanier.jpg|mini|[[Stolperstein]] Unter den Linden 8, in [[Berlin-Mitte]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Sächsische Str 5 (Wilmd) Arthur Spanier.jpg|mini|[[Stolperstein]] am Haus, Sächsische Straße 5, in [[Berlin-Wilmersdorf]]]]&lt;br /&gt;
Spanier wurde als Sohn des jüdischen Pädagogen und Autors [[Moritz Spanier]] und Helene Spanier, geborene Lehmann geboren. Er studierte zunächst von 1908 bis 1913 an der [[Hochschule für die Wissenschaft des Judentums]] in Berlin sowie an der Universität Berlin [[Klassische Philologie]]. 1914 legte er das Staatsexamen für den höheren Schuldienst ab. Er nahm 1915 bis 1918 als Soldat am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil und wurde mit dem [[Eisernes Kreuz|EK II]] ausgezeichnet. Von 1919 bis 1921 war er Mitarbeiter an der [[Hochschule für die Wissenschaft des Judentums#Akademie für die Wissenschaft des Judentums|Akademie für die Wissenschaft des Judentums]]. Im Jahre 1920 wurde er an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg]] mit einer Dissertation unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der Logos didaskalikos des Platonikers [[Albinos (Philosoph)|Albinus]]&amp;#039;&amp;#039; zum Dr. phil. promoviert. Seit 1921 arbeitete er in der [[Staatsbibliothek zu Berlin|Preußischen Staatsbibliothek]] in der Abteilung für [[Judaica]] und [[Hebraica]], deren Leiter er von 1926 bis zur Entlassung und Zwangspensionierung 1935 war. In dieser Zeit arbeitete er auch am [[Jüdisches Lexikon|&amp;#039;&amp;#039;Jüdischen Lexikon&amp;#039;&amp;#039;]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 wurde er Dozent für [[Talmud]] an der [[Hochschule für die Wissenschaft des Judentums|Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums]] in [[Berlin]] und publizierte u. a. Werke über die [[Tosefta]] und über [[Masoretischer Text|masoretische]] Akzente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1938 wurde er nach den [[Reichskristallnacht|Novemberpogromen]] mehrere Wochen im [[KZ Sachsenhausen]] gefangen gehalten. Er erhielt einen Ruf an das [[Hebrew Union College]] in [[Cincinnati]], Ohio, jedoch kein Visum der US-Botschaft in Berlin. 1939 emigrierte er nach [[Holland]], um dort die Einwanderungserlaubnis abzuwarten, jedoch wurde sie ihm vom US-Konsulat verweigert. In Amsterdam arbeitete er an der &amp;#039;&amp;#039;Bibliotheca Rosenthaliana&amp;#039;&amp;#039; mit. Nach dem deutschen Einmarsch fiel er 1942 den Nazis in die Hände, wurde in das [[Durchgangslager Westerbork]] verschleppt und von dort in das [[KZ]] Bergen-Belsen deportiert, wo er ermordet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
* Am 8. Oktober 2022 wurde vor seiner ehemaligen Arbeitsstätte, der [[Staatsbibliothek zu Berlin]], Unter den Linden 8, ein [[Stolperstein]] für ihn verlegt.&lt;br /&gt;
* Am 14. Juni 2024 wurde vor seinem ehemaligen Wohnort, [[Berlin-Wilmersdorf]], Sächsische Straße 5, ein Stolperstein verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Toseftaperiode in der tannaitischen Literatur.&amp;#039;&amp;#039; C. A. Schwetschke &amp;amp; Sohn Verlagsbuchhandlung, Berlin 1922 ([http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/titleinfo/414163 Digital]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die massoretischen Akzente. Eine Darlegung ihres Systems nebst Beiträgen zum Verständnis ihrer Entwicklung.&amp;#039;&amp;#039; Akademie-Verlag, Berlin 1927 ([http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/titleinfo/407185 Digital]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gottesbezeichnungen ha-maqom und ha-qidusch baruk hu.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums.&amp;#039;&amp;#039; Heft 4/1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zum Mischnatrakt Tamid.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums.&amp;#039;&amp;#039; Heft 5/1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über Reste der palästinischen Vokalisation in Gebetbüchern.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums.&amp;#039;&amp;#039; Heft 7/1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Formengeschichte des altjüdischen Gebetes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums.&amp;#039;&amp;#039; Heft 4/1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stilkritisches zum jüdischen Gebet.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums.&amp;#039;&amp;#039; Heft 4/1936.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die erste Benediktion des Achtzehngebetes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums.&amp;#039;&amp;#039; Heft 1/1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dubletten in Gebetstexten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums.&amp;#039;&amp;#039; Heft 1 (Januar) 1939.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spanier, Arthur&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]]; [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933-1945&amp;#039;&amp;#039;. Band 2,2. München : Saur, 1983, ISBN 3-598-10089-2, S. 1097&lt;br /&gt;
* Alwin Müller-Jerina: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Bibliothekare 1933 bis 1945. Ein Projektbericht.&amp;#039;&amp;#039;  In: [[Peter Vodosek]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bibliotheken während des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Harrassowitz, Wiesbaden 1989, ISBN 3-447-02947-1, S. 554&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arthur Spanier&amp;#039;&amp;#039;, in: [[E. G. Lowenthal]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bewährung im Untergang. Ein Gedenkbuch&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart : Deutsche Verlags-Anstalt, 1965, S. 162–164&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Arthur Spanier}}&lt;br /&gt;
* {{BBF Personaldaten}}&lt;br /&gt;
* [http://staatsbibliothek-berlin.de/die-staatsbibliothek/ausstellungen-und-veranstaltungen/detail/article/2011-08-03-114/ &amp;#039;&amp;#039;Der stille Gelehrte: Arthur Spanier.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;staatsbibliothek-berlin.de&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117648949|LCCN=no2012109957|VIAF=45085697}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spanier, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judaist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule für die Wissenschaft des Judentums)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Staatsbibliothek zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Bezirk Mitte ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Durchgangslager Westerbork]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Bergen-Belsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Spanier, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Judaist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. November 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. März 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Bergen-Belsen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
	</entry>
</feed>