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	<title>Arthur Sodtke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T22:30:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Sodtke&amp;diff=1642061&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Einzelnachweis korrigiert (auf url mit den Infos für das richtige Jahr), Einzelnachweise benannt</title>
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		<updated>2024-01-23T10:01:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einzelnachweis korrigiert (auf url mit den Infos für das richtige Jahr), Einzelnachweise benannt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Sodtke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Dezember]] [[1901]] in [[Inowrocław|Inowrazlaw]]; † [[14. August]] [[1944]] im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg]]) war ein deutscher [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Schönhauser Allee 39 (Prenzl) Arthur Sodtke.jpg|mini|hochkant|Gedenktafel am Haus Schönhauser Allee 39, in [[Berlin-Prenzlauer Berg]]]]&lt;br /&gt;
Arthur Sodtke entstammte einer alten Handwerkerfamilie. Sein Vater Gustav Sodtke war Dachdecker in [[Inowrazlaw]], [[Provinz Posen]], bis er 1904 nach [[Berlin]] zog, wo er als Dachdeckermeister arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arthur Sodtke erlernte in Berlin das [[Schlosserei|Schlosser]]handwerk. Er lebte im Berliner Stadtteil [[Berlin-Prenzlauer Berg|Prenzlauer Berg]]. Zwischenzeitlich arbeitete er auch als Heizer und betätigte sich aktiv im [[Betriebsrat]] der Berliner [[Berliner-Kindl-Schultheiss-Brauerei|Schultheiss-Brauerei]]. Als [[Arbeitersport in Deutschland|Arbeitersportler]] übte er eine Funktion in der [[Kampfgemeinschaft für Rote Sporteinheit]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sodtke trat 1929 in die [[Kommunistische Partei Deutschlands]] (KPD) ein. Ab 1933 war er aktiv am Kampf gegen die nationalsozialistische Diktatur beteiligt. Nach langer Erwerbslosigkeit erhielt er eine Beschäftigung im Berliner Betrieb der [[Dürener Metallwerke]]. 1936 wurde er wegen der Verbreitung antifaschistischer Flugblätter in diesem Betrieb verhaftet, aber bald darauf wieder freigelassen, weil dieselben Flugblätter von seinen Kameraden erneut verteilt wurden. Während des Krieges arbeitete er hier gemeinsam mit [[Heinrich Preuß]] und [[Wilhelm Rietze]] in der von [[Robert Uhrig]] geleiteten Widerstandsgruppe mit, für die er Kontakte zu den Arbeitern von [[Borsig (Unternehmen)|Borsig]], [[Gottfried Lindner AG|Lindner]] und der [[Schultheiss-Brauerei]] herstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1942 wurde er verhaftet und zunächst ins [[KZ Sachsenhausen]] eingeliefert. Anschließend kam er ins [[Amtsgericht Potsdam|Gerichtsgefängnis Potsdam]]. Am 21. Juni 1944 verurteilte ihn der [[Volksgerichtshof]] zusammen mit [[Wilhelm Böse]], [[Johann Pierschke]], [[Walter Strohmann]] und [[Hermann Tops]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gleimkiez.de/2004/02/hermann-tops/ |wayback=20130916175906 | text=&amp;#039;&amp;#039;Hermann Tops&amp;#039;&amp;#039; }} Biografie auf gleimkiez.de&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Tode. Das Urteil wurde im August 1944 im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg]] vollstreckt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jurkun.de/strassen/sodtkestr.htm Sodtkestraße], auf prenzlauerberg-kiez.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstätte der Sozialisten - section A (curtain wall) Grosse Gedenktafel 02.jpg|mini|[[Gedenkstätte der Sozialisten]], Porphyr-Gedenktafel an der Ringmauer mit Urnensammelgrab]]&lt;br /&gt;
Nach der Hinrichtung wurde sein Leichnam im [[Krematorium Brandenburg an der Havel|Krematorium Brandenburg]] verbrannt. Im Jahr 1946 wurden zahlreiche [[Bestattungsurne|Urnen]] mit der Asche von [[Liste von 1933 bis 1945 im Deutschen Reich hingerichteten Personen|in der Zeit des Nationalsozialismus hingerichteten]] [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfern]] aus den damaligen Berliner Bezirken [[Bezirk Lichtenberg|Lichtenberg]], [[Bezirk Kreuzberg|Kreuzberg]] und [[Berlin-Prenzlauer Berg|Prenzlauer Berg]] auf den [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] überführt, von denen besonders viele im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg-Görden]] [[Enthauptung|enthauptet]] worden waren. Ihre sterblichen Überreste fanden schließlich in der 1951 eingeweihten [[Gedenkstätte der Sozialisten]] (Urnensammelgrab bei der großen Porphyr-Gedenktafel auf der rechten Seite der Ringmauer) ihren endgültigen Platz. Neben Arthur Sodtke&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sozialistenfriedhof.de/index.php?id=gedenktag-2019 Gedenktage 2015], auf sozialistenfriedhof.de, abgerufen am 23. Januar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; erhielten auf diese Weise auch viele andere Widerstandskämpfer eine würdige Grabstätte und einen Gedenkort.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Hoffmann (Gewerkschafter)|Joachim Hoffmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Berlin-Friedrichsfelde. Ein deutscher Nationalfriedhof.&amp;#039;&amp;#039; Das Neue Berlin, Berlin 2001, ISBN 3-360-00959-2, S. 168.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schild Sodtkestraße.jpg|mini|Sodtkestraße Straßenschild]]&lt;br /&gt;
* 1948 wurde eine Straße in Prenzlauer Berg, die zur [[Wohnstadt Carl Legien]] gehört, in [[Sodtkestraße]] umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jurkun.de/geschichte.htm eine kleine Geschichtsstunde], auf prenzlauerberg-kiez.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In der Schönhauser Allee 39b in Berlin erinnert eine Gedenktafel an diesen Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Luise Kraushaar]] et al.: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Widerstandskämpfer 1933–1945. Biografien und Briefe.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, [[Karl Dietz Verlag Berlin|Dietz-Verlag]]: Berlin 1970, Seite 286f&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Gärtner: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Strassennamen: ein Nachschlagewerk für die östlichen Bezirke&amp;#039;&amp;#039;, Links-Verlag: Berlin 2. Auflage 1995, ISBN 3-86153-103-8&lt;br /&gt;
* Kurt Wolterstädt/Hermann Zech: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Prenzlauer Berg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sodtke, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsrat (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uhrig-Gruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sodtke, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Dezember 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Inowrocław|Inowrazlaw]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. August 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg]], [[Brandenburg an der Havel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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