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	<title>Arthur Segal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Segal&amp;diff=1316192&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-63842-1: link aktualisiert</title>
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		<updated>2025-10-05T10:46:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;link aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- {{Dieser Artikel|behandelt den expressionistischen Maler. Zum gleichnamigen israelischen Archäologen siehe [[Arthur Segal (Archäologe)]].}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Arthur Segal Helgoland.jpg|mini|[[Helgoland]] (1923)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Arthur Segal - Das Abtreibungsgesetz.jpg|mini|Das [[Abtreibungsgesetz]] (1931), vgl. unten rechts Hinweis auf § 218 [[Reichsstrafgesetzbuch|RStGB]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Aron Segal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Juli]] [[1875]] in [[Iași|Jassy]], [[Rumänien]]; † [[23. Juni]] [[1944]] in [[London]], [[Vereinigtes Königreich]]) war ein [[Rumänien|rumänischer]] [[Malerei|Maler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Aron Sigalu wuchs als Sohn eines jüdischen Bankiers in [[Botoșani]] auf. Er ging 1892 nach [[Berlin]], wo er bei [[Eugen Bracht]] studierte. 1904 heiratete er in Berlin seine Cousine Ernestine. Die beiden nahmen aktiv an der Berliner Kunstszene teil. 1910 gründete er mit 26 anderen Künstlern die [[Neue Secession]] als Reaktion auf die [[Berliner Secession]] – wo er jedoch ebenfalls einige Ausstellungen hatte – die er 1912 aus inneren Widersprüchen wieder verließ. 1912 stellte er bei [[Herwarth Walden]] aus, der ihn auch im &amp;#039;&amp;#039;[[Der Sturm (Zeitschrift)|Sturm]]&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte. 1910 bis 1911 reiste Segal nach Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des [[Erster Weltkrieg|Weltkriegs]] flüchtete sich der Pazifist Segal von Berlin nach Ascona, zu den Aussteigern vom [[Monte Verità]]. Er leitete dort eine Malschule. Sein Haus auf dem Berg wurde ein Treffpunkt exilierter Künstler wie [[Hans Arp]], [[Marianne von Werefkin]], [[Alexej Jawlensky]], [[Lou Albert-Lasard]]. Mit seinem Nachbarn und Landsmann, dem Dichterpropheten [[Gusto Gräser]], unterhielt er ein freundschaftliches Verhältnis. Zusammen mit den nach Ascona gekommenen Dadaisten beteiligte er sich an den Ausstellungen des [[Cabaret Voltaire]] in Zürich.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://sdrc.lib.uiowa.edu/dada/Vom_Strande/index.htm Arthur Segal, Vom Strande: acht Original-Holzschnitte.] sdrc.lib.uiowa.edu&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1914 und 1920 entwickelte Segal das Prinzip der Gleichwertigkeit, bei dem er seinen Gegenständen und Figuren in einem auf das Bild gelegten Raster aus Rechtecken die gleiche Bedeutung zukommen ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=13526813 |Titel=Arthur Segals gerechte Malerei |Jahr=1987 |Nr=36}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge dessen entfernte er sich zunehmend von der Gegenständlichkeit. Farben, die er prismatisch zerlegte, bestimmten seine Bilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 kehrte Segal nach Berlin zurück. 1919 trat er in die [[Novembergruppe]] ein, an deren Ausstellungen er sich 1921–1925 und 1927–1931 beteiligte, und wurde bald zum Vorstandsmitglied gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1920 bis 1933 unterhielt er in [[Berlin-Charlottenburg]] eine eigene Malschule, die ein beliebter Treffpunkt für [[Avantgarde]]-Künstler wurde. So trafen sich dort z.&amp;amp;nbsp;B.1923 auf Anregung [[El Lissitzky]]s u.&amp;amp;nbsp;a. [[László Moholy-Nagy]], [[Ludwig Mies van der Rohe]] und Nikolaus Braun (1900–1950) zu einer Diskussionsrunde über [[Otto Nagel]]s Bild &amp;#039;&amp;#039;Der Idiot&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Hildtrud Ebert: &amp;#039;&amp;#039;El Lissitzky: Den Kopf voller Ideen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Begegnungen. Ausländische Künstler in Berlin 1918–1933.&amp;#039;&amp;#039; Dietz Verlag, Berlin 1987, S. 260.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1920er Jahren beteiligte Segal sich unterstützend mit [[Otto Dix]], [[George Grosz]] und [[Käthe Kollwitz]] an Aktionen von Gewerkschaft und [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] zum [[Achtstundentag]]. 1933 musste Segal aus Deutschland fliehen. Es ging über Mallorca, das er dann wegen des [[Spanischer Bürgerkrieg|Bürgerkriegs]] verlassen musste, nach London. Dort gründete er 1936 die „Arthur Segal Painting School“, die noch bis 1977 existierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 wurden in der NS-Aktion „[[Entartete Kunst]]“ aus dem Stadtbesitz von Berlin, dem zur [[Nationalgalerie (Berlin)|Nationalgalerie Berlin]] gehörenden [[Kronprinzenpalais (Berlin)|Kronprinzen-Palais]], dem [[Herzog Anton Ulrich-Museum]] Braunschweig, dem Museum für Kunst und Heimatgeschichte Erfurt, dem [[Jenaer Kunstverein|Kunstverein Jena]], dem [[Museum der bildenden Künste Leipzig]] und der [[Kunsthalle Mannheim|Städtischen Kunsthalle Mannheim]] nachweislich neun Bilder Segals beschlagnahmt. Einige wurden danach in den Propaganda-Ausstellungen „[[Der ewige Jude (Ausstellung)|Der ewige Jude]]“ und „[[Entartete Kunst (Ausstellung)|Entartete Kunst]]“ gezeigt, einige vernichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Datenbank zum Beschlagnahmeinventar der Aktion „Entartete Kunst“, Forschungsstelle „Entartete Kunst“, FU Berlin.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arthur Segal starb nach einem [[Luftkrieg#Europa|Luftangriff]] auf London an Herzversagen. Er war der Vater des Architekten [[Walter Segal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1937 nachweislich als „entartet“ beschlagnahmte Werke Segals ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tafelbilder ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prismatisches Stillleben&amp;#039;&amp;#039; (Öl; zerstört)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stillleben&amp;#039;&amp;#039; (zerstört)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landschaft/Straße auf Helgoland&amp;#039;&amp;#039; (um 1924)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lichtkonstruktion&amp;#039;&amp;#039; (zerstört)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Druckgrafik ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ascona&amp;#039;&amp;#039; (Holzschnitt, 1914/1916)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ascona am See&amp;#039;&amp;#039; (Holzschnitt, 1916; vernichtet)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Flucht aus Ägypten&amp;#039;&amp;#039; (Holzschnitt; 1917; 2018 im Bestand des Kulturhistorischen Museums Rostock)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeichnungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus Heukenhagen&amp;#039;&amp;#039; (Tusche)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bauernhaus&amp;#039;&amp;#039; (Tusche)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ernestine Segal: &amp;#039;&amp;#039;The life and work of Arthur Segal, 1875–1944.&amp;#039;&amp;#039; Arthur Segal’s Painting School for Professional and Non-professional, 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Segal(l), Arthur.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Röder]]; [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2,2. Saur, München 1983, S. 1069.&lt;br /&gt;
* Hermann Exner: &amp;#039;&amp;#039;Arthur Segal&amp;#039;&amp;#039; Reihe &amp;#039;&amp;#039;[[Maler und Werk]].&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Kunst, Dresden 1985.&lt;br /&gt;
* Wulf Herzogenrath, Pavel Liska (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Arthur Segal 1875–1944.&amp;#039;&amp;#039; Argon Verlag, Berlin 1987, ISBN 3-87024-110-1.&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|158|159|Segal, Arthur|Eva Chrambach|118816691}}&lt;br /&gt;
* Andreas Zeising: &amp;#039;&amp;#039;Arthur Segal und die Kunst der Vermittlung.&amp;#039;&amp;#039; In: Nils Grosch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Novembergruppe 1918. Studien zu einer interdisziplinären Kunst für die Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; Waxmann, Münster 2018, S. 61–75 (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Kurt-Weill-Gesellschaft Dessau,&amp;#039;&amp;#039; Band 10).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118816691}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=https://berlinischegalerie.de/index.php?id=106&amp;amp;L=0 |text=Kurzbiografie. |wayback=20101120174908}} [[Berlinische Galerie]].&lt;br /&gt;
* {{SIKART |4026504|Arthur Segal|Autor=Claudio Guarda}}&lt;br /&gt;
* [https://matrikel.adbk.de/05ordner/mb_1884-1920/jahr_1900/matrikel-02206 Matrikel.] Münchener Akademie.&lt;br /&gt;
* Imogen Wiltshire: [https://etheses.bham.ac.uk/4174/3/WiltshireI13MPhil.pdf &amp;#039;&amp;#039;Painting as Psychotherapy: Arthur Segal’s Painting School for Professionals and Non-Professionals (1937–1944).&amp;#039;&amp;#039;] (PDF) University of Birmingham, 2013.&lt;br /&gt;
* [https://objekte.jmberlin.de/Suche?f.personId=42050%3A%3AArthur+Segal&amp;amp;v=grid Gemälde Arthur Segals.] Bestand des [[Jüdisches Museum Berlin|Jüdischen Museums Berlin]].&lt;br /&gt;
* [http://clasate.cimec.ro/lista.asp?psearch=Segal%2C+Arthur Gemälde Arthur Segals.] Rumänisches Nationales Kunstmuseum Bukarest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118816691|LCCN=n50005644|VIAF=2508087}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Segal, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler in Ausstellungen „Entartete Kunst“]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (London)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rumäne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Segal, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sigalu, Aron&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=rumänisch-jüdischer Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juli 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Iași]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Juni 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[London]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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