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	<title>Arthur Scholtz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bujo am 11. November 2024 um 12:51 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-09991, Berlin-Staaken, Empfang des &amp;quot;Graf Zeppelin&amp;quot;.jpg|mini|Arthur Scholtz (rechts) mit Luftschiffführer [[Hugo Eckener]] im Juni 1930]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Scholtz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Januar]] [[1871]] in [[Kaźmierz|Bythin]], [[Kreis Samter]]; † [[14. Mai]] [[1935]] in [[Berlin]]) ein deutscher Verwaltungsjurist und Kommunalpolitiker ([[Deutsche Volkspartei|DVP]]). Er war von 1921 bis 1924 [[Bezirksbürgermeister]] von [[Bezirk Charlottenburg|Charlottenburg]], ab 1924 (beigeordneter) Bürgermeister von [[Groß-Berlin]] und vom Herbst 1929 bis zum 14. April 1931 als Vertretung von [[Gustav Böß]] amtierender [[Regierender Bürgermeister von Berlin|Oberbürgermeister von Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war Sohn eines Domänenrates. Er besuchte die Schule in [[Halle (Saale)|Halle an der Saale]]. Danach studierte er [[Rechtswissenschaften|Rechts-]] und [[Staatswissenschaften]] in [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Universität Breslau|Breslau]]. Er trat 1897 in die Verwaltung der Stadt [[Posen]] ein. Bereits 1900 war er dort besoldeter Stadtrat und [[Kämmerer]]. Im Jahr 1903 wechselte er in derselben Funktion nach [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]. Er machte sich als Experte für das kommunale Finanzwesen einen Namen und wurde 1915 für eine weitere Amtszeit von 12 Jahren bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Bildung von [[Groß-Berlin]] und der Eingemeindung von Charlottenburg im Jahr 1920 wurde er von der [[Deutsche Volkspartei|DVP]], deren Mitglied er war, als Kandidat für das Amt des [[Bürgermeister|Bürgermeisters]] von Berlin (dem Stellvertreter des Oberbürgermeisters) vorgeschlagen, unterlag dabei jedoch seinem Gegenkandidaten [[Adolf Ritter (Politiker)|Adolf Ritter]]. Am 9. Februar 1921&amp;lt;ref&amp;gt;Akten der Bezirksversammlung Charlottenburg, Bezirksamt, 1910–1925&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde er zum [[Bezirksbürgermeister (Berlin)|Bezirksbürgermeister]] des Berliner [[Bezirk Charlottenburg|Bezirks Charlottenburg]] gewählt. Nach dem Tod von Adolf Ritter im Januar 1924, trat er erneut für die Wahl zum Bürgermeister in Berlin an, und wurde am 22. Mai 1924 von der [[Berliner Stadtverordnetenversammlung]] gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wahl&amp;quot;&amp;gt;[https://digital.zlb.de/viewer/image/34421187_1924_1928/21/ Verwaltungsbericht der Stadt Berlin 1924-1927, Heft 1, Abschnitt C., S. 21], abgerufen am 26. Juli 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Amt trat er am 3. Juni 1924 an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wahl&amp;quot;/&amp;gt; Er versuchte in dieser Zeit die Verwaltungsstrukturen der Stadt den neuen Entwicklungen anzupassen. Das Verhältnis zu Oberbürgermeister Gustav Böß war dabei zeitweise gespannt. Böß hatte Scholtz mit der Zuweisung des Sozial- und Fürsorgedezernats eine schwierige und undankbare Aufgabe übertragen, wobei sich Scholtz als durchaus kompetent erwies. Er reorganisierte die Wohlfahrtspflege und ließ das kommunale Unterstützungswesen in der Hauptstadt vereinheitlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während einer Amerikareise von Gustav Böß wurde Scholtz im November 1929 amtierender Oberbürgermeister. In dieser Funktion wurde er bald zum Krisenmanager. Im [[Sklarek-Skandal]] wurde bekannt, dass die Textilgroßhändler Sklarek unter Mithilfe bestechlicher Berliner Beamter die Stadt um etwa 10 Millionen Mark betrogen hatten; am 7. November 1929 trat Böß zurück. Die Stadtverwaltung mit Scholtz an der Spitze wurde von der Öffentlichkeit insbesondere von der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] und der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] scharf kritisiert. Die extremen Parteien verbanden dies mit Angriffen auf die [[Weimarer Republik]] insgesamt. Scholtz versuchte Böß in Schutz zu nehmen, wurde aber bald selber angegriffen. Der [[Magistrat von Berlin|Magistrat]] unterstützte ihn allerdings weiterhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben machten sich auch die Auswirkungen der [[Weltwirtschaftskrise]] bemerkbar. Bald waren 25 % der Berliner Bevölkerung arbeitslos. Diese Entwicklung hatte auch katastrophale Folgen für den Haushalt Berlins. Bereits 1929 hatte die Stadt 400 Millionen Mark Schulden. Eine Atempause verschaffte Scholtz der Stadt, als es ihm gelang neue Kredite zu beschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald erschwerten weitere Affären die kommunalpolitische Situation. Dazu gehörten verdeckte Grundstückskäufe der [[Berliner Verkehrsbetriebe|BVG]] ohne Kenntnisse der Stadtverwaltung. Die [[Freistaat Preußen|preußische Staatsregierung]] reagierte auf tatsächliche und angebliche Defizite in der Berliner Verwaltung mit dem Entwurf zu einem „Selbstverwaltungsgesetz für die Hauptstadt Berlin“. Ohne Einbeziehung von [[Berliner Stadtverordnetenversammlung|Stadtverordnetenversammlung]], Magistrat und amtierenden Oberbürgermeister sollten damit erhebliche Veränderungen eingeführt werden. Insbesondere sollte das Kollegialorgan des Magistrats zu Gunsten einer Verstärkung der Kompetenzen des Oberbürgermeisters geschwächt werden. Scholtz, der ja nur kommissarisch Oberbürgermeister war, sah dadurch die Rechte auch der Bürgermeister beschnitten. Er reichte seinen Rücktritt ein, führte aber die Geschäfte bis zur Wahl eines Nachfolgers von Böß weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1924 wurde er [[Stadtältester von Berlin]]. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem [[Südwestkirchhof Stahnsdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[https://berlingeschichte.de/historie/spitze/zukap4/arthurscholtz.htm Eintrag auf luise-berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Oberbürgermeister (Berlin)&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bezirksbürgermeister von Berlin-Charlottenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129442488|VIAF=33077117}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scholtz, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbürgermeister (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirksbürgermeister des Bezirks Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Stadtverordnetenversammlung (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtältester von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scholtz, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bürgermeister und amtierender Oberbürgermeister von Berlin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Januar 1871&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bythin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Mai 1935&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bujo</name></author>
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