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	<title>Arthur Rühl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T19:47:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_R%C3%BChl&amp;diff=2134711&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mehlauge am 8. November 2019 um 17:56 Uhr</title>
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		<updated>2019-11-08T17:56:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Arthur Rühl II.jpg|Arthur Rühl II|mini|hochkant]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Rühl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Januar]] [[1901]] in [[Nürnberg]]; † [[6. März]] [[1955]] in [[München]]) war ein deutscher Hochschullehrer für Innere Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rühl studierte an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] Medizin und wurde 1920 Mitglied des [[Corps Suevia München]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1996, 159/1645&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Inaktiver]] wechselte er an die [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]], die ihn 1925 zum [[Dr. med.]] [[Promotion (Doktor)|promovierte]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Regelmäßigkeit im Wechsel der Ovarialfunktion&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei [[Ludwig Aschoff]] entstanden einige Publikationen über Erkrankungen des [[Blutkreislauf| Gefäßsystems]]. Sie waren für sein weiteres wissenschaftliches Wirken von ausschlaggebender Bedeutung. &lt;br /&gt;
Er wendete sich 1927/28 der [[Innere Medizin| Inneren Medizin]] zu und arbeitete zunächst bei dem Berliner Pharmakologen [[Paul Trendelenburg]]. Er ging nach Freiburg zu [[Hans Eppinger junior]], dem er nach Köln folgte. Bei ihm [[Habilitation|habilitierte]] er sich 1931.&amp;lt;ref&amp;gt;Habilitationsschrift: &amp;#039;&amp;#039;Ueber Störungen der Sauerstoffdiffusion durch Kapillarwandungen und ihre Beeinflußbarkeit durch Strophantin&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Eppinger von Köln nach Wien berufen worden war, ging Rühl – inzwischen Eppingers Schwiegersohn – an die [[Charité]], um sich bei [[Gustav von Bergmann]] in der Inneren Medizin zu vervollkommnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|4|551|551|Eppinger, Hans, jun.|Ernest Rissel|102642478}} (Heirat der Tochter mit Rühl in der Genealogie)&amp;lt;/ref&amp;gt; In jenen Jahren befasste Rühl sich vor allem mit der Wirkung des Sauerstoffmangels. So wurde er ein Pionier der [[Luftfahrtmedizin]]. Zugleich klärte er die Kreislaufwirkung der [[CO2-Narkose| CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Narkose]], die damals zur breiteren klinischen Anwendung kam. Er wurde bald Oberarzt und [[Extraordinarius| a.o. Professor]] (1937).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Müller55&amp;quot;&amp;gt;Hans Karl Müller: &amp;#039;&amp;#039;Arthur Rühl II&amp;#039;&amp;#039;. Schwabenbrief Nr. 51, April–Mai 1955, S. 7–9.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass er 1937 mit Bernhard und [[Heinrich Otto Kalk]] die Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Therapie an den Berliner Universitätskliniken&amp;#039;&amp;#039; herausgab, machte seinen Namen weithin bekannt. Von 1938 bis 1945 war er Schriftleiter der [[Deutsche Medizinische Wochenschrift| Deutschen Medizinischen Wochenschrift]]. 1940 wurde er als Nachfolger von [[Fritz Schellong]] auf den [[Lehrstuhl]] der [[Karl-Ferdinands-Universität]] berufen. Bis 1945 leitete es als Direktor die II. Medizinische Klinik in Prag. Nach glücklichen Jahren wurde der kleine Sohn Sepp durch eine Bombe getötet. Bruder und Vater seiner Frau fielen im Krieg. Als die [[Rote Armee]] in das [[Protektorat Böhmen und Mähren]] einmarschiert war, brachte Rühl seine Frau Maria und die drei Töchter im April 1945 nach Bayern. Er selbst kehrte aus Pflichtgefühl nach Prag zurück und geriet in sowjetische [[Kriegsgefangenschaft]]. Als viele seiner Kameraden Ende 1949 in die Heimat zurückkehren konnten, wurde er kurz vor der Entlassung zu 25 Jahren [[Zwangsarbeit]] verurteilt. Im Oktober 1953 konnte er heimkehren. Nachdem er sich in [[Kreuth]] erholt hatte, entschloss er sich, den [[Berufung (Amt)| Ruf]] der [[Westfälische Wilhelms-Universität| Westfälischen Wilhelms-Universität]] auf ihren Lehrstuhl für Innere Medizin anzunehmen. Nach weniger als einem (erfüllten) Jahr starb er mit 54 Jahren an einer [[Hirnblutung]]. Wenige Tage zuvor hatte er die Nachricht erhalten, dass man ihn auf den Münchner Lehrstuhl berufen wolle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Müller55&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|141017201}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=141017201|VIAF=120272645}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ruhl, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Reichsuniversität Prag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rühl, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Internist und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Januar 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. März 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mehlauge</name></author>
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