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	<title>Arthur Rödl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T23:56:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_R%C3%B6dl&amp;diff=1360448&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: PD-fix</title>
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		<updated>2025-08-01T04:17:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PD-fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Ludwig Rödl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Geburtsregister des Standesamtes München I 4428/1898&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[13. Juni]] [[1898]] in [[München]]; † [[April]] [[1945]] in [[Stettin]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee502&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2007, S.&amp;amp;nbsp;502.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Schutzstaffel|SS-Führer]] und [[KZ-Kommandant|Lagerkommandant]] des [[KZ Groß-Rosen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Bankboten und einer Kioskbesitzerin wuchs mit drei weiteren Geschwistern in einem streng katholisch geprägten Elternhaus auf. Nach seiner Schulzeit begann Rödl eine Lehre als Schmied und schloss sich einer nationalistisch geprägten paramilitärischen Organisation an. Bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wollte er sich, sechzehnjährig, als Soldat für die deutsche Armee rekrutieren lassen, wurde aber aufgrund seines Alters abgelehnt. Nachdem er seine Papiere gefälscht hatte, indem er sich zum Achtzehnjährigen erklärte, wurde er doch angenommen und diente bis Kriegsende in diversen Kampfeinheiten an der Front.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Segev164ff&amp;quot;&amp;gt;Tom Segev: &amp;#039;&amp;#039;Die Soldaten des Bösen. Zur Geschichte der KZ-Kommandanten.&amp;#039;&amp;#039; Reinbek bei Hamburg 1992, S.&amp;amp;nbsp;164&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rödl, der während seiner Fronteinsätze mindestens einmal verletzt wurde, war nach Kriegsende perspektivlos, da er aufgrund der schwierigen Wirtschaftsverhältnisse und ohne Berufserfahrung nur schwer in die Gesellschaft wieder zurückfand. Schließlich heiratete er eine 14&amp;amp;nbsp;Jahre ältere Frau, aus der Ehe ging ein Kind hervor. Seit 1920 war er Mitglied beim nationalistischen [[Freikorps Oberland|Bund Oberland]] und beteiligte sich an den [[Aufstände in Oberschlesien|Kämpfen zwischen Polen und Deutschen]] in [[Oberschlesien]] Anfang der 1920er Jahre. Wegen seiner daraus begründeten Abwesenheit bekam er auf seiner zwischenzeitlich angetretenen Arbeitsstelle, einem Postamt, Schwierigkeiten. Nach der Verteilung nationalistischer Flugblätter auf seiner Arbeitsstelle und nachdem bekannt wurde, dass er am [[Hitlerputsch]] im November 1923 teilgenommen hatte, wurde er entlassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Segev164ff&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rödl, danach arbeitslos, fand in der Folgezeit Arbeit bei der Buchdruckerei in der Zentrale der Nationalsozialisten, dem [[Braunes Haus|Braunen Haus]]. Er trat zum 1. August 1928 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 98.023)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/35251045&amp;lt;/ref&amp;gt; und schloss sich auch der [[Schutzstaffel|SS]] an ([[Liste von SS-Mitgliedsnummern|SS-Nummer]] 1.240).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tuchel389f&amp;quot;&amp;gt;Johannes Tuchel: &amp;#039;&amp;#039;Konzentrationslager: Organisationsgeschichte und Funktion der Inspektion der Konzentrationslager 1934–1938.&amp;#039;&amp;#039; 1991, S.&amp;amp;nbsp;389&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der SS stieg Rödl 1943 bis zum [[SS-Standartenführer]] auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirsten17&amp;quot;&amp;gt;Holm Kirsten, [[Wulf Kirsten]]: &amp;#039;&amp;#039;Stimmen aus Buchenwald. Ein Lesebuch.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2002, S.&amp;amp;nbsp;17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen seiner Teilnahme am Hitlerputsch erhielt er später den [[Blutorden]]. Zudem wurde er mit dem [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP|Goldenen Parteiabzeichen der NSDAP]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tuchel389f&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dienst in Konzentrationslagern ==&lt;br /&gt;
Ab 1933 war Rödl Leiter der Politischen Bereitschaft in [[München]]. Danach leitete Rödl ab November 1934 den [[SS-Totenkopfverbände|SS-Totenkopfsturmbann Elbe]]. Dieser Totenkopfsturmbann verrichtete rund um das [[KZ Lichtenburg]] Wachaufgaben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirsten17&amp;quot; /&amp;gt; Rödl, der eine militärische Karriere bei den SS-Totenkopfverbänden anstrebte, wurde durch [[Theodor Eicke]] gegen seinen Willen zum [[KZ Sachsenburg]] abkommandiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Segev164ff&amp;quot; /&amp;gt; Im KZ Sachsenburg war Rödl von September 1935 bis Juli 1937 als [[Schutzhaftlager]]führer eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Benz]], [[Barbara Distel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Der Ort des Terrors]]. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Frühe Lager, Dachau, Emslandlager.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2005, ISBN 3-406-52962-3, S. 197.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August 1937 stieg er zum Ersten Schutzhaftlagerführer des [[KZ Buchenwald]] auf und verblieb auf diesem Posten bis 1941.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Segev164ff&amp;quot; /&amp;gt; Ende 1938 befahl Rödl den Häftlingen, ein &amp;#039;&amp;#039;[[Buchenwaldlied]]&amp;#039;&amp;#039; zu schaffen. In kürzester Zeit schrieben und komponierten die österreichischen Häftlinge [[Fritz Löhner-Beda]] und [[Hermann Leopoldi]] ein solches. Zufrieden mit dem Ergebnis ließ Rödl das Lied mit Nachdruck einüben. Es wurde Standard beim Appell und anderen Gelegenheiten. So wurde es auch als Marschlied gespielt, wenn die Arbeitskolonnen ein- und auszogen. Weil der Massengesang nicht immer sofort funktionierte, bekam Rödl regelmäßig Wutanfälle und exerzierte Massen- oder Einzelbestrafungen. Die Häftlinge organisierten es deshalb so, dass die in der Nähe von Rödl stehenden Blocks mit doppelter Stärke sangen und die weiter entfernten Häftlinge nur die Lippen bewegten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter Poller]]: &amp;#039;&amp;#039;Arztschreiber in Buchenwald&amp;#039;&amp;#039;. Phönix-Verlag, Hamburg 1946, S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Mai 1941 wurde Rödl zum Lagerkommandanten des Konzentrationslager Groß-Rosen ernannt; diesen Posten hatte er bis zum 15. September 1942 inne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tuchel389f&amp;quot; /&amp;gt; Im Spätsommer 1942 wurde Rödl durch [[Oswald Pohl]] von seinem Posten als Lagerkommandant entbunden. Ihm folgte als Lagerkommandant [[Wilhelm Gideon]], bis dieser wiederum im Oktober 1943 von [[Johannes Hassebroek]] abgelöst wurde. Ebenso wie Rödl wurden auch Lagerkommandanten anderer Konzentrationslager im Sommer 1942 von ihrem Posten entbunden, so [[Hans Loritz]], [[Karl Otto Koch]], [[Karl Künstler (SS-Mitglied)|Karl Künstler]], [[Alexander Piorkowski|Alex Piorkowski]], [[Wilhelm Schitli]] und [[Hans Hüttig]]. Die Gründe für diese Umsetzungen im großen Stil waren immense Verstöße gegen den SS-Kodex „anständig“ zu sein, hauptsächlich im Bereich Alkoholismus und Korruption.&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Orth: &amp;#039;&amp;#039;Die Konzentrationslager-SS.&amp;#039;&amp;#039; München 2004, S. 206.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der Lagerkommandantur in Groß-Rosen ==&lt;br /&gt;
Mitte September 1942 wurde Rödl zum „[[SS- und Polizeiführer|Höheren SS- und Polizeiführer]]“ in die [[Ukraine]] nach [[Kiew]] und danach zum HSSPF Russland-Süd versetzt. Von dort wurde er im Verlauf des Jahres 1944 zur [[Waffen-SS]] versetzt, wo er ein estnisches Bauregiment der [[15. Waffen-Grenadier-Division der SS (lettische Nr. 1)|15. SS-Waffen-Grenadier-Division]] zum Bau von Verteidigungsanlagen in [[Toruń|Thorn]] kommandierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tuchel389f&amp;quot; /&amp;gt; Im Zuge des nahenden [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Kriegsendes]] beging Rödl im April 1945 in Stettin [[Suizid]], wie es heißt, mit einer [[Handgranate]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Segev164ff&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich: Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0.&lt;br /&gt;
* [[Karin Orth]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Konzentrationslager-SS.&amp;#039;&amp;#039; dtv, München 2004, ISBN 3-423-34085-1.&lt;br /&gt;
* [[Tom Segev]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Soldaten des Bösen. Zur Geschichte der KZ-Kommandanten&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1995, ISBN 3-499-18826-0.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Tuchel]]: &amp;#039;&amp;#039;Konzentrationslager: Organisationsgeschichte und Funktion der Inspektion der Konzentrationslager 1934–1938.&amp;#039;&amp;#039; (=Schriften des Bundesarchivs, Band 39). H. Boldt, 1991, ISBN 3-7646-1902-3.&lt;br /&gt;
* [[Holm Kirsten]], [[Wulf Kirsten]]: &amp;#039;&amp;#039;Stimmen aus Buchenwald. Ein Lesebuch.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein Verlag, Göttingen 2002, ISBN 3-89244-574-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{cite web |url= https://gedenkstaette-sachsenburg.de/kompass/taeter/arthur-roedl/| title= Arthur Rödl| accessdate= 2022-06-05| author= Volker Strähle| coauthors= | date= | format= | work= | publisher= Gedenkstätte Sachsenburg| pages= | language= | archiveurl= | archivedate= | quote= | offline= }}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.ushmm.org/wlc/media_ph.php?lang=en&amp;amp;ModuleId=10005454&amp;amp;MediaId=2080 | wayback=20081025041336 | text=Foto von Rödl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129409251|VIAF=1090633}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rodl, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Groß-Rosen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Sachsenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KZ-Kommandant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Hitlerputsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rödl, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rödl, Arthur Ludwig&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Führer, Lagerkommandant des KZ Groß-Rosen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juni 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stettin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
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