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	<title>Arthur Pohl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T11:30:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Pohl&amp;diff=1114409&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pönij: /* Filmografie */</title>
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		<updated>2025-07-27T15:28:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Filmografie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Bühnenbildner, Regisseur und Drehbuchautor. Zum Politiker siehe [[Arthur Pohl (Politiker)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Pohl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Artur Pohl&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. März]] [[1900]] in [[Görlitz]]; † [[15. Juni]] [[1970]] in [[Berlin]]; gebürtig &amp;#039;&amp;#039;Arthur Georg Otto Pohl&amp;#039;&amp;#039;), war ein deutscher [[Bühnenbildner]], [[Regisseur]] und [[Drehbuchautor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war der Sohn des Schriftsetzers und Zeitungsredakteurs Luis Otto Gustav Pohl und dessen Ehefrau Lina Maria, geborene Schmidt. Nach dem Besuch der [[Bürgerschule]] in Görlitz machte er eine Banklehre und studierte mit einem [[Stipendium]] der Bank 1918 bis 1919 an der [[Staatliche Akademie für Kunst und Kunstgewerbe Breslau|Kunstakademie in Breslau]], danach an der [[Universität der Künste Berlin|Hochschule für bildende Kunst in Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pohl wurde Kunstmaler und arbeitete von 1923 bis 1927 am [[Staatstheater Darmstadt|Hessischen Landestheater Darmstadt]] als [[Bühnenbildner]]. 1927 wirkte er am [[Deutsches Theater Berlin|Deutschen Theater]] in Berlin, 1928 am [[Staatstheater Kassel|Preußischen Staatstheater Kassel]]. Am 1. Juni 1928 wurde er als Bühnenbildner und Regisseur an die [[Düsseldorfer Schauspielhaus|Vereinigten Städtischen Bühnen Düsseldorf]] verpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arthur Pohl brachte in Düsseldorf mehrere Klassiker zur Aufführung, doch seine Bemühungen, &amp;#039;&amp;#039;Die Verbrecher&amp;#039;&amp;#039; von [[Ferdinand Bruckner]], &amp;#039;&amp;#039;[[Die Dreigroschenoper]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Bertolt Brecht]] und &amp;#039;&amp;#039;Die Lederköpfe&amp;#039;&amp;#039; von [[Georg Kaiser]] herauszubringen, scheiterten jeweils am Widerstand der [[Deutschnationale Volkspartei|Deutschnationalen]] im Stadtparlament. Die Kündigung wegen sittlicher Verfehlungen wurde vor Gericht abgewiesen, dennoch verließ Pohl am 29. Januar 1929 das Düsseldorfer Schauspiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er fand eine neue Wirkungsstätte als Bühnenbildner an der [[Krolloper]] in Berlin. Zunächst ungenannt arbeitete er ab 1931 auch für den Film, indem er [[Drehbuch#Treatment|Treatments]] und [[Exposé (Literatur)|Exposés]] versandte. Ab 1936 erschien sein Name als Co-Drehbuchautor, unter anderem auch bei dem monumentalen Zweiteiler &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tiger von Eschnapur (1938)|Der Tiger von Eschnapur]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Das indische Grabmal (1938)|Das indische Grabmal]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1941 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen. Nach seiner Entlassung aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft im Februar 1946 lebte er in [[West-Berlin]], unterzeichnete aber am 1. Mai 1947 einen Regievertrag bei der [[DEFA]]. 1949 drehte er seinen Erstling &amp;#039;&amp;#039;[[Die Brücke (1949)|Die Brücke]]&amp;#039;&amp;#039;, den einzigen DDR-Film, der die Probleme der Heimatvertreibung anschnitt. 1951 bereiste Pohl mit einer Filmdelegation die Sowjetunion. Für seine Regie in der Großproduktion &amp;#039;&amp;#039;[[Die Unbesiegbaren]]&amp;#039;&amp;#039; (1953) über die SPD zur Zeit [[August Bebel]]s erhielt er im Kollektiv den [[Nationalpreis der DDR]] II. Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1957 kam es über den antiwestlichen Film &amp;#039;&amp;#039;[[Spielbank-Affäre]]&amp;#039;&amp;#039; zu Einwänden der [[Hauptverwaltung Film]], die Pohl vorwarf, das Leben im Kapitalismus zu positiv darzustellen. Pohl, der während der Dreharbeiten schwer verunglückt war, wechselte daraufhin die Seiten, erhielt wegen seiner Vergangenheit jedoch keine Aufträge der westdeutschen Filmwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1960 gab ihm der [[Sender Freies Berlin]] mit &amp;#039;&amp;#039;Das Haus voller Gäste&amp;#039;&amp;#039; seine erste Regieaufgabe, was von der [[Berliner Morgenpost]] heftig kritisiert wurde. Pohls Mitarbeit am bundesdeutschen Fernsehen blieb in der Folge meist auf die Übernahme einiger Drehbücher für das Vorabendprogramm beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arthur Pohl war seit dem 4. August 1943 mit Arntrud Hildebrand, geborene Schulze verheiratet. Sohn Axel wurde 1951 geboren. Nach der Scheidung 1960 heiratete er 1963 die Bibliothekarin Renate Blenn. Aus dieser Ehe ging seine 1964 geborene Tochter Angela hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
{|width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;50%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
=== Drehbuch ===&lt;br /&gt;
* 1936: Martha&lt;br /&gt;
* 1936: [[Drei Mäderl um Schubert]]&lt;br /&gt;
* 1936: [[Weiße Sklaven]]&lt;br /&gt;
* 1937: [[Der Tiger von Eschnapur (1938)|Der Tiger von Eschnapur]]&lt;br /&gt;
* 1937: [[Das indische Grabmal (1938)|Das indische Grabmal]]&lt;br /&gt;
* 1940: Zwielicht&lt;br /&gt;
* 1948: [[Straßenbekanntschaft]]&lt;br /&gt;
* 1961: Leinwandmesser&lt;br /&gt;
* 1961: Alle Loks pfeifen für Jahn&lt;br /&gt;
* 1964: Abel mit der Mundharmonika&lt;br /&gt;
* 1965: Das blaue Klavier&lt;br /&gt;
* 1967: Wilde Spiele&lt;br /&gt;
* 1969: Der Unbekannte&lt;br /&gt;
* 1970: Esperanza&lt;br /&gt;
* 1970: Dubrowskj&lt;br /&gt;
* 1971: Der Besuch&lt;br /&gt;
* 1972: Am falschen Platz&lt;br /&gt;
* 1975: Colomba&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;50%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1949: [[Die Brücke (1949)|Die Brücke]] (auch Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1950: Die Jungen von Kranichsee (auch Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1951: [[Corinna Schmidt]] (auch Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1953: [[Die Unbesiegbaren]] (auch Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1954: [[Kein Hüsung]]&lt;br /&gt;
* 1954: [[Pole Poppenspäler (Film)|Pole Poppenspäler]] (auch Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1957: [[Spielbank-Affäre]] (auch Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1960: Das Haus voller Gäste&lt;br /&gt;
* 1962: Kleine Geschäfte&lt;br /&gt;
* 1962: Heute nacht starker Nebel&lt;br /&gt;
* 1963: Randbezirk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ralf Schenk]], [[Hans-Michael Bock]]: &amp;#039;&amp;#039;Artur Pohl – Regisseur, Autor&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[CineGraph – Lexikon zum deutschsprachigen Film]]&amp;#039;&amp;#039;, Lg. 27 (1996)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0688327}}&lt;br /&gt;
* [https://www.filmmuseum-potsdam.de/Artur-Pohl.html Kurzporträt Arthur Pohls] mit [https://www.filmmuseum-potsdam.de/Artur-Pohl---Regisseur-Kunstmaler-Buehnenbildner-Autor.html Fotografie] auf filmmuseum-potsdam.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124631983|LCCN=no2008058048|VIAF=5122233}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pohl, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bühnenbildner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR II. Klasse für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Görlitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pohl, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pohl, Artur; Pohl, Arthur Georg Otto (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Filmregisseur und Drehbuchautor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. März 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Görlitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Juni 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pönij</name></author>
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