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	<title>Arthur Piechler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T05:00:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Piechler&amp;diff=743155&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Subbass1: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-04-05T05:55:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Arthur Piechler - Foto.jpg|mini|Arthur Piechler, um 1929]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Arthur Piechler.JPG|mini|Arthur Piechler an der [[Orgeln des Domes St. Stephan #Neubau der Hauptorgel durch Martin Hechenberger 1886–1890|Hechenberger-Orgel des Passauer Doms]] von 1890]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Piechler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. März]] [[1896]] in [[Magdeburg]]; † [[10. März]] [[1974]] in [[Landau an der Isar]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Komponist]] und [[Organist]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Piechlers Vater stammte aus [[Osterhofen]] in [[Niederbayern]] und war ein gefeierter Opernsänger, seine Mutter, eine bekannte Pianistin und Sängerin, stammte aus [[Würzburg]]. Piechler war das jüngste von vier Kindern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.schwabenmedia.de/Kuenstler/Piechler.htm |titel=Die Biographie von Arthur Piechler |werk=schwabenmedia.de |abruf=2021-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Alter von sieben Jahren kam er nach Landau an der Isar, wo die Familie in der Hauptstraße 6&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Landauer Neue Presse |url=https://www.pnp.de/lokales/landkreis-dingolfing-landau/Vor-40-Jahren-starb-Ehrenbuerger-Arthur-Piechler-1227581.html |titel=Vor 40 Jahren starb Ehrenbürger Arthur Piechler |datum=2014-03-09 |abruf=2021-03-10 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Haus mit Textilgeschäft erwarb. Dort erinnert heute eine Gedenktafel an Piechler. Er besuchte kurze Zeit das [[St.-Michaels-Gymnasium Metten|Klostergymnasium in Metten]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; anschließend in [[Bamberg]] und legte 1915 das Abitur in [[Straubing]] ab. Während seine beiden Brüder gefallen waren, kehrte er als [[Leutnant]] aus dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 nahm er an der [[Hochschule für Musik und Theater München|Akademie der Tonkunst]] in [[München]] sein Musikstudium mit den Fächern [[Orgel]] und [[Komposition (Musik)|Kompositionslehre]] auf, sein Kompositionslehrer war sein Cousin [[Heinrich Kaspar Schmid]]. Als Orgelvirtuose unternahm Piechler in den folgenden Jahren Konzertreisen durch fast ganz Europa. 1925 holte ihn Heinrich Kaspar Schmid, inzwischen Direktor des [[Leopold-Mozart-Zentrum|Augsburger Leopold-Mozart-Konservatoriums]], nach [[Augsburg]]. 30 Jahre lang gestaltete Piechler das Augsburger Musikleben, auch als Leiter des Oratorienvereins und von 1945 bis 1955 als Direktor des Konservatoriums; ihm wurde der Titel eines Professors verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] galt Piechler gemäß den [[Nürnberger Gesetze|Nürnberger Rassegesetzen]] als ein sogenannter [[Jüdischer Mischling|„Mischling“]], da er mütterlicherseits jüdischer Abstammung war. Die [[Reichskulturkammer]] schloss ihn daher 1938 aus, die Stadt Augsburg jedoch entließ ihn nicht. Mehrere Jahre lang rangen Beamte der Stadt mit der Reichskulturkammer. Erst als diese mit der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] drohte, beurlaubte ihn die Stadt Augsburg ab 1941. Piechler dankte dies der Stadt mit seinem vorläufigen Bleiben nach 1945.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Filser: &amp;#039;&amp;#039;Augsburg im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gunther Gottlieb]], Wolfram Baer, [[Josef Becker (Historiker)|Josef Becker]], Josef Bellot, Karl Filser, [[Pankraz Fried]], [[Wolfgang Reinhard]], [[Bernhard Schimmelpfennig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Augsburg von der Römerzeit bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1984, ISBN 3-8062-0283-4, S. 631.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg nahm Piechlers Ansehen als Komponist zu. Seit 1929 verheiratet mit einer Landauerin, zog es ihn 1961 für immer nach Landau, wo er seinen Lebensabend verbrachte. Anlässlich seines 65. Geburtstages im Jahr 1961 verlieh ihm die Stadt Landau das [[Ehrenbürgerrecht]]. Der damalige Bürgermeister Habersbrunner, ein Rechtsanwalt, bezeichnete ihn als „den zur Zeit größten und berühmtesten Landauer“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Landau setzte eine neue fruchtbare Schaffenszeit ein und es entstanden einige seiner bekanntesten Werke. Ein Großteil der Werke Arthur Piechlers wurde beim  Augsburger Musikverlag [[Anton Böhm &amp;amp; Sohn|Böhm &amp;amp; Sohn]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arthur Piechler wurde auf dem Landauer Hl.-Kreuz-Friedhof beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Arthur Piechler schrieb Werke für unterschiedliche Besetzungen:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gemeinden.erzbistum-koeln.de/stifts-chor-bonn/service/komponisten/Piechler.html Kompositionen] auf der Website des Stifts-Chores in Bonn, abgerufen am 26. Oktober 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chorwerke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oratorium Sursum corda&amp;#039;&amp;#039; op. 18 für Soli, gemischten Chor und großes Orchester (1926)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;St. Franziskus-Messe Missa orbis factor&amp;#039;&amp;#039;, op. 53 für gemischten Chor, Orgel und Streicher (1936)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Volks-Passion&amp;#039;&amp;#039; nach dem Evangelisten Matthäus op. 51 für gemischten Chor, Männerchor, Volksgesang, Bariton (Jesus), Alt (Magdalena), Sprecher, Orgel, Str. ad lib. (1938)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Salve Regina&amp;#039;&amp;#039; op. 40 für gemischten Chor (1950)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lobe den Herren,&amp;#039;&amp;#039; Choralfantasie für Orgel, 3 Trompeten, Pauken und Knabenchor (1964)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Messe zu Ehren des hl. Petrus&amp;#039;&amp;#039; für gemischten Chor, Gemeinde-Gesang und Orgel (1967)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ettaler Liebfrauenmesse&amp;#039;&amp;#039; für Soli, gemischten Chor, Volksgesang, Orgel, 2 Klarinetten, Trompeten und Posaunen, Zither, Hackbrett, Streicher (1970)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sankt-Ulrich-Jubiläumsmesse&amp;#039;&amp;#039; für Soli, gemischten Chor, Gemeinde-Gesang und Orgel oder Orgel und Orchester bzw. Bläser-Quartett (1973)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgelwerke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Suite f-moll&amp;#039;&amp;#039; op. 3 (1921)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Italienische Suite&amp;#039;&amp;#039; op. 22 (1929)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Orgelmusik in 5 Sätzen&amp;#039;&amp;#039; op. 39 (1940)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konzert für Orgel und Orchester&amp;#039;&amp;#039; op. 65 (1948) ([[Albert Schweitzer]] gewidmet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Opern ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pedro Crespo oder Der Richter von Zalamea&amp;#039;&amp;#039; op. 55 (1944)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der weiße Pfau&amp;#039;&amp;#039; (1927–1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orchesterwerke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Capriccio&amp;#039;&amp;#039; op. 41 (1935)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Partita&amp;#039;&amp;#039; op. 48 (1935)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arthur-Piechler-Preis ==&lt;br /&gt;
Seit 1993 veranstaltet die Stadt Landau an der Isar in dreijährlichem Turnus einen internationalen Orgelwettbewerb um den &amp;#039;&amp;#039;Arthur-Piechler- und Heinrich-Kaspar-Schmid-Musikpreis&amp;#039;&amp;#039; zu Ehren der beiden Ehrenbürger der Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://gemeinden.erzbistum-koeln.de/stifts-chor-bonn/service/komponisten/Piechler.html |titel=Prof. Arthur Piechler |abruf=2023-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Künstlerischer Leiter des Wettbewerbs war der Organist [[Karl Maureen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1956: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz 1. Klasse]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1959: [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* 1961: [[Ehrenbürger]] der Stadt Landau an der Isar&lt;br /&gt;
* 1973: [[Bayerischer Poetentaler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arthur Piechler, der Fünfzigjährige.&amp;#039;&amp;#039; Gewidmet von ehemaligen Schülern. Naumann, Augsburg 1946.&lt;br /&gt;
* Thea Lethmair, Karl Robert Danler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Arthur Piechler: 1896-1974; Bayer, Komponist, Organist; Erinnerungen, Begegnungen, Briefe.&amp;#039;&amp;#039; Böhm, Augsburg 1976, {{DNB|780075862}}.&lt;br /&gt;
* Katharina Larissa Paech: &amp;#039;&amp;#039;Das Orgelkonzert in g-Moll op. 65 von Arthur Piechler.&amp;#039;&amp;#039; Magisterarbeit, Universität Würzburg 2002.&lt;br /&gt;
* Katharina Larissa Paech: &amp;#039;&amp;#039;Piechler, Arthur.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ludwig Finscher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Die Musik in Geschichte und Gegenwart]].&amp;#039;&amp;#039; Neuausgabe. Personenteil Band 13. Bärenreiter, Kassel/Metzler, Stuttgart 2005, ISBN 3-7618-1133-0 (Bärenreiter)/ISBN 3-476-41028-5 (Metzler), Sp. 553–554.&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 5622–5624 ([https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118594257|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs|3110582}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schwaebische-orgelromantik.de Biografie und Werkverzeichnis] auf der Website Schwäbische Orgelromantik&lt;br /&gt;
* [https://www.klassika.info/Komponisten/Piechler_Arthur/wv_abc.html Werkeverzeichnis von Arthur Piechler] auf &amp;#039;&amp;#039;Klassika.info&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/br-retro/byr-221020-retro-116.html Portrait Arthur Piechler] von &amp;#039;&amp;#039;[[Bayerischer Rundfunk|BR]] Retro&amp;#039;&amp;#039; (Video)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118594257|LCCN=no/2005/30974|VIAF=29721826}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Piechler, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Organist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Leopold-Mozart-Zentrum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domorganist am Augsburger Dom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Hochschule für Musik und Theater München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter (Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Piechler, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist und Organist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. März 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. März 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Landau an der Isar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Subbass1</name></author>
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