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	<title>Arthur Nagel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T19:03:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Nagel&amp;diff=1440927&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Literatur */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-23T15:28:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Nagel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. November]] [[1890]] in [[Großzschocher]]; † Ende April [[1945]] in [[KZ Bergen-Belsen]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;MdR&amp;quot;&amp;gt;Martin Schumacher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;M.d.R. Die Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus. Politische Verfolgung, Emigration und Ausbürgerung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Droste-Verlag, Düsseldorf 1991, ISBN 3-7700-5162-9, S. 407. Hier auch der Hinweis, Angaben, Nagel sei im August 1944 im KZ Mauthausen umgekommen, seien unzutreffend.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher Politiker (SPD, KPD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nagel besuchte die [[Volksschule]] in Großzschocher. Später absolvierte er eine Malerlehre. 1908 wurde Nagel in Leipzig Mitglied der sozialistischen Jugendbewegung. 1909 trat Nagel in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] ein. Im selben Jahr wurde er Mitglied der Gewerkschaft. Nach der Teilnahme am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] trat Nagel 1918 zur [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] über. Gemeinsam mit deren linkem Flügel der USPD wechselte Nagel 1920 zur [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren engagierte er sich in der KPD als ehrenamtlicher Funktionär. 1922 nahm Nagel als Delegierter für den Bezirk West-Sachsen am IV. Weltkongress der [[Kommunistische Internationale|Komintern]] in Moskau teil, wo er zusammen mit [[Hugo Urbahns]] und [[Ruth Fischer]] die „linke Opposition“ innerhalb der KPD vertrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1924 wurde Nagel Stadtverordneter in [[Leipzig]]. Bei den [[Reichstagswahl Mai 1924|Reichstagswahlen vom Mai]] desselben Jahres wurde er als Kandidat seiner Partei für den Wahlkreis 29 (Leipzig) in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt, dem er bis zu den Wahlen vom Dezember 1924 angehörte. Von 1926 bis 1929 gehörte Nagel dem [[Sächsischer Landtag (Weimarer Republik)|Sächsischen Landtag]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde Nagel am 22. August 1944 im Zuge der „[[Aktion Gitter]]“ verhaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;Schumacher, &amp;#039;&amp;#039;M.d.R.&amp;#039;&amp;#039;, S. 407.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst im [[KZ Sachsenhausen]] festgehalten, wurde Nagel im Februar 1945 in das [[KZ Mauthausen]] verlegt und dann weiter in die [[Liste der Außenlager des KZ Mauthausen|Mauthausener Außenlager]] [[Wels (Stadt)|Wels]] und [[KZ Ebensee|Ebensee]]. Er starb Ende April 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SarahEwart-138.JPG|mini|Gedenktafeln am Reichstag]]&lt;br /&gt;
Heute erinnert eine Gedenktafel in Berlin an Nagel, die Teil des [[Denkmal zur Erinnerung an 96 von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete|Denkmals zur Erinnerung an 96 vom NS-Regime ermordete Reichstagsabgeordnete]] im Bereich Scheidemannstraße/Platz der Republik ist. In Leipzig ist seit 1965 die Arthur-Nagel-Straße nach ihm benannt. Die 56. Oberschule der Stadt trug zudem bis 1992 den Namen Arthur-Nagel-Oberschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/arthur-nagel?ID=4821 Nagel, Arthur]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130089893}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130089893|VIAF=15867394}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nagel, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Sächsischen Landtags (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Bergen-Belsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Mauthausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Aktion Gitter (1944)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nagel, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD, KPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. November 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Großzschocher]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Bergen-Belsen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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