<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Arthur_Lieutenant</id>
	<title>Arthur Lieutenant - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Arthur_Lieutenant"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Lieutenant&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T14:17:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Lieutenant&amp;diff=265822&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Lieutenant&amp;diff=265822&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-05-21T03:39:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Lieutenant&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. September]] [[1884]] in [[Jawor|Jauer]]; † [[10. Oktober]] [[1968]] in [[Frankfurt am Main]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Deutsche Demokratische Partei|DDP]], [[Demokratische Partei Deutschlands (1947/48)|DPD]], [[Liberal-Demokratische Partei Deutschlands|LDP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lieutenant absolvierte ein Studium der [[Volkswirtschaftslehre|Nationalökonomie]] und war anschließend als [[Syndikus]] tätig. Nach dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] gehörte er Ende 1918 zu den Mitbegründern der &amp;#039;&amp;#039;Freiwilligen Volkspartei&amp;#039;&amp;#039; in [[Głogów|Glogau]], einer Ortsgruppe der [[Deutsche Volkspartei|Deutschen Volkspartei]] (DVP), trat aber alsbald zur [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei]] (DDP) über. Seit 1919 war er besoldeter Stadtrat in Glogau, 1931 wurde er zum Glogauer Bürgermeister gewählt. Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme der Nationalsozialisten]] wurde er seines Amtes enthoben und für zwölf Wochen inhaftiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Interpress&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://pm20.zbw.eu/folder/pe/011439/00004 |titel=Lieutenant, Arthur |werk=Interpress-Hamburg |datum=1949-10-19 |format=PDF; 349&amp;amp;nbsp;KB |kommentar=Digitalisat des [[Hamburgisches Welt-Wirtschafts-Archiv|Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archivs]] |zugriff=2018-12-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] zählte Lieutenant im Juli 1945 zum Gründerkreis der [[Liberal-Demokratische Partei Deutschlands|Liberal-Demokratischen Partei Deutschlands]] (LDP)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.freiheit.org/sites/default/files/uploads/2017/03/03/1945ldpd-gruendungsaufruf.pdf |titel=Aufruf der Liberal-Demokratischen Partei Deutschlands an das deutsche Volk vom 5. Juli 1945 |format=PDF; 1,0&amp;amp;nbsp;MB |kommentar=Digitalisat des [[Archiv des Liberalismus|Archivs des Liberalismus]] |zugriff=2018-12-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und fungierte fortan als geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Partei. Im Februar 1946 wurde er auf der ersten LDP-Delegiertentagung zum stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt. Parallel dazu war er zwischen März 1947 und Januar 1948 neben [[Ernst Mayer (Politiker, 1901)|Ernst Mayer]] einer der beiden Geschäftsführer der kurzlebigen zonenübergreifenden [[Demokratische Partei Deutschlands (1947/48)|Demokratischen Partei Deutschlands]] (DPD). Nach dem Tod des bisherigen LDP-Vorsitzenden [[Wilhelm Külz]] übernahm er im April 1948 kommissarisch die Leitung der Parteigeschäfte und galt auch als aussichtsreichster Kandidat für die nunmehr ausstehende Parteivorsitzendenwahl. Seine entschiedene Ablehnung des [[Kommunismus]] hatte ihn jedoch bei der [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|sowjetischen Besatzungsbehörde]] und der allmählich zur Hegemonialpartei avancierenden [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] in Ungnade fallen lassen, was ihn schließlich im Oktober 1948 dazu bewog, sein Amt als geschäftsführender LDP-Vorsitzender niederzulegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Interpress&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1948 wurde Lieutenant als Nachfolger seines Parteifreundes [[Walter Kunze (Politiker, 1898)|Walter Kunze]] zum [[Finanzministerium|Finanzminister]] des [[Land Brandenburg (1947–1952)|Landes Brandenburg]] im [[Kabinett Steinhoff (Brandenburg) II|Kabinett Steinhoff II]] berufen. Außerdem war er zwischen März 1948 und Oktober 1949 Mitglied des [[Deutscher Volksrat|Deutschen Volksrates]]. Mit der Staatsgründung der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] trat er als Landesminister zurück und legte sein Mandat in der [[Volkskammer#Funktion und Arbeitsweise|Provisorischen Volkskammer]] nieder.&lt;br /&gt;
Nachdem er sich krankheitsbedingt bereits seit längerer Zeit in [[West-Berlin]] aufgehalten hatte, kehrte er im Oktober 1949 nicht in die DDR zurück. Daraufhin schloss ihn die Partei im Oktober 1950 offiziell aus. In seiner neuen Wahlheimat betätigte er sich noch einmal von 1950 bis 1953 als Vorsitzender der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Exil-LDP&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20150924075332/http://www.politik-fuer-die-freiheit.de/webcom/show_page.php/_c-190/_nr-1/i.html Lebenslauf von Arthur Lieutenant] auf den Seiten der [[Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit]]&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/searchresults?isThumbnailFiltered=false&amp;amp;query=Lieutenant%2C+Arthur&amp;amp;offset=0&amp;amp;facetValues%5B%5D=affiliate_fct_role%3DLieutenant%2C+Arthur Werke von und über Arthur Lieutenant] in der [[Deutsche Digitale Bibliothek|Deutschen Digitalen Bibliothek]]&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|GND=124770851}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=arthur-lieutenant|lemma=Lieutenant, Arthur|autor=[[Helmut Müller-Enbergs]]|band=1|idNum=2101}}&lt;br /&gt;
* Rosemarie Preuß: &amp;#039;&amp;#039;Lieutenant, Arthur.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|3598111762|Seite=481}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Finanzminister des Landes Brandenburg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vorsitzende der LDPD}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124770851|VIAF=35398389}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lieutenant, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzminister (Brandenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LDPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Głogów)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lieutenant, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (DDP, LDP), MdV&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. September 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Jawor|Jauer]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Oktober 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
	</entry>
</feed>