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	<title>Arthur Kullmer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T08:56:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Kullmer&amp;diff=1864946&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CommonsDelinker: General_Arthur_Kullmer.jpg entfernt, auf Commons von Krd gelöscht. Grund: No license since 29 August 2025</title>
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		<updated>2025-09-06T08:56:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:File:General_Arthur_Kullmer.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:File:General Arthur Kullmer.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;General_Arthur_Kullmer.jpg&lt;/a&gt; entfernt, auf Commons von &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:User:Krd&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:User:Krd (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Krd&lt;/a&gt; gelöscht. Grund: No license since 29 August 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Kullmer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. August]] [[1896]] in [[Großbockenheim]]; † [[28. März]] [[1953]] in [[Asbest (Stadt)|Asbest]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[General der Infanterie]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Er war ab Oktober 1944 Träger des [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes|Ritterkreuzes]], später auch mit Eichenlaub.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kaiserreich und Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Kullmer besuchte die [[Leininger-Gymnasium|Lateinschule in Grünstadt]] und trat am 17. August 1914, während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]], als [[Kriegsfreiwilliger|Freiwilliger]] in die [[Preußische Armee]] ein. Er tat dies nicht in seiner [[Königreich Bayern|bayerischen]] Heimat, sondern im benachbarten [[Großherzogtum Hessen]] – vermutlich weil er noch minderjährig war – und kam zum [[Infanterie-Regiment „Prinz Carl“ (4. Großherzoglich Hessisches) Nr. 118]] im nahen [[Worms]]. Ab Oktober 1914 ging er an die Front, lag Ende des Jahres krank im [[Lazarett]] und wurde ab Februar 1915 wieder eingesetzt. Im Herbst 1915 verwundet, wechselte er schließlich in die [[Bayerische Armee]]. Zuerst kam Kullmer zum Ersatz-Bataillon des [[Königlich Bayerisches Infanterie-Regiment „Prinz Leopold“ Nr. 7|7. Infanterie-Regiments „Prinz Leopold“]]. Hier avancierte er zum [[Offizieranwärter|Offiziersanwärter]] und am 17. Januar 1916 zum [[Unteroffizier]]; dann ging er wieder an die Front. Im 7. Infanterie-Regiment erhielt er mit Datum vom 10. Juli 1916 seine Beförderung zum [[Leutnant]]. Im Spätsommer 1916 wurde er, inzwischen mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] II. Klasse ausgezeichnet, erneut verwundet, kam 1917 zurück an die Front und erhielt 1918 auch das Eiserne Kreuz I. Klasse. Überdies hatte er im Verlauf des Krieges auch das [[Verwundetenabzeichen]] in Schwarz, den [[Militärverdienstorden (Bayern)|Bayerischen Militärverdienstorden]] IV. Klasse mit Schwertern sowie die [[Allgemeines Ehrenzeichen (Hessen)|Hessische Tapferkeitsmedaille]] erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rangliste des Deutschen Reichsheeres.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: [[Reichswehrministerium]]. [[E.S. Mittler &amp;amp; Sohn]]. Berlin 1930. S. 155.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Kullmer in die [[Reichswehr]] übernommen. Zunächst diente er im Übergangsheer beim Reichswehr-Infanterie-Regiment 47; bei Bildung des 100.000-Mann-Heeres kam er zum [[20. (Bayerisches) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|20. (Bayerisches) Infanterie-Regiment]], wo er ab Frühjahr 1924 als [[Zugführer (Militär)|Zugführer]] in [[Regensburg]] Verwendung fand. Am 1. Oktober 1924 wurde er [[Adjutant]] des I. Bataillons dieses Regiments und avancierte am 1. April 1925 zum [[Oberleutnant]]. Diese Position behielt er die nächsten Jahre, bevor man ihn 1929 in die 13. ([[Mörser (Geschütz)|Minenwerfer]]) Kompanie der Einheit versetzte. Am 1. April 1930 ernannte man ihn zum Chef der 16. Kompanie des 20. (Bayerisches) Infanterie-Regiments, welche in [[Amberg]] lag. Als solcher wurde er am 1. Februar 1931 zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert. In dieser Position blieb er mehrere Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Am 1. April 1934 wurde er Regimentsadjutant des 20. (Bayerisches) Infanterie-Regiments – zum 1. Oktober umformiert in Infanterie-Regiment Regensburg. Beim Übergang zur [[Wehrmacht]] (seit 16. März 1935) setzte sich sein beruflicher Aufstieg fort. Am 1. Januar 1936 erhielt Kullmer die Beförderung zum [[Major]] und wurde als solcher am 6. Oktober 1936 Kommandeur des III. Bataillons im Infanterie-Regiment 91 in [[Lindau (Bodensee)]], am 10. November 1938 Adjutant im Generalkommando des [[VII. Armeekorps (Wehrmacht)|VII. Armeekorps]]. In dieser Funktion beförderte man ihn am 1. Februar 1939 zum [[Oberstleutnant]] und er nahm nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs am [[Überfall auf Polen]] und am [[Westfeldzug]] teil. Dabei erhielt Kullmer die [[Eisernes Kreuz|Wiederholungsspangen beider Stufen des Eisernen Kreuzes]]. Mit Datum vom 1. August 1940 wechselte er in Frankreich als Adjutant zum Generalkommando des [[XXVII. Armeekorps (Wehrmacht)|XXVII. Armeekorps]] und wurde schließlich zum Kommandeur des Infanterie-Regiments 331 ernannt. Diese Einheit befehligte er ab Juni 1941 beim Angriff auf Mittelrussland, wo er am 1. Oktober 1941 zum [[Oberst]] avancierte. Für die Leistungen in der Führung seines Regiments bei den schweren Abwehrkämpfen im Winter 1941/42 erhielt Kullmer am 14. Januar 1942 das [[Deutsches Kreuz|Deutsche Kreuz in Gold]]. Am 1. November 1942 beauftragte man den Offizier mit dem Kommando der [[106. Infanterie-Division (Wehrmacht)|106. Infanterie-Division]]. Seine Beförderung zum [[Generalmajor]] erfolgte am 1. Januar 1943; gleichzeitig übernahm er die Führung der [[296. Infanterie-Division (Wehrmacht)|296. Infanterie-Division]] und wurde zum 1. September 1943 [[Generalleutnant]]. Für vorbildliche Führung bei den Kämpfen im Raum [[Orjol|Orel]] und [[Brjansk]] verlieh man Kullmer am 27. Oktober 1944 das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]]. Er befehligte die 296. Infanterie-Division bis kurz vor deren Ende im Kessel von [[Babrujsk|Bobruisk]]. Am 20. Juni 1944 wurde er in die [[Führerreserve]] versetzt; ab 1. August 1944 zum Kommandeur der [[558. Grenadier-Division]] ernannt, die er bei den Abwehrkämpfen in [[Ostpreußen]] führte. Bei der Umbenennung der Einheit in 558. Volksgrenadier-Division blieb er weiter der Kommandeur. Für den Einsatz der Division bei [[Suwałki]] wurde Kullmer am 28. Februar 1945 mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Im März 1945 ging die Masse der 558. Volksgrenadier-Division im Kessel von [[Heiligenbeil]] unter. Kullmer übernahm die Führung des [[XXXXIII. Armeekorps (Wehrmacht)|XXXXIII. Armeekorps]] und erhielt am 20. April 1945 die Beförderung zum General der Infanterie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Operation Bagration#Kessel von Bobruisk (Bobruisker Operation)|Rudolf Reichert (Generalmajor)|titel2=Rudolf Reichert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gefangenschaft und Tod ===&lt;br /&gt;
Bei Kriegsende geriet Kullmer bei Wien in [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] [[Kriegsgefangenschaft]], wurde aber am 13. Mai 1945 an die Sowjets ausgeliefert und in die Sowjetunion deportiert. Am 17. Oktober 1947 veröffentlichte die Staatsanwaltschaft der UdSSR ein Kommunique über den Abschluss von Untersuchungen zu Kriegsverbrechen und nannte u.&amp;amp;nbsp;a. Arthur Kullmer, gegen den zusammen mit einigen anderen in Kürze Verhandlungen vor verschiedenen Militärgerichten beginnen würden. Der Prozess, nach heutigen Maßstäben ein politischer [[Schauprozess]], fand in [[Gomel]] vom 15.–22. Dezember 1947 statt. Angeklagt waren 16 Wehrmachtsangehörige, darunter die Generale von [[Eberhard von Kurowski (General, 1895)|Eberhard von Kurowski]], [[Günther Klammt]] und Arthur Kullmer. Aufgrund eines Dekrets des Präsidiums des [[Oberster Sowjet der UdSSR|Obersten Sowjet]] vom 26. Mai 1947 wurde zuvor die Todesstrafe abgeschafft und Arthur Kullmer wurde zur Höchststrafe von 25 Jahren Arbeitsbesserungslager verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Manfred Zeidler |Titel=Stalin-Justiz contra NS-Verbrechen |Hrsg=Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.&amp;amp;nbsp;V. |Sammelwerk=Berichte und Studien |Band= |Nummer=Nr. 9 |Auflage= |Verlag=TU Dresden |Ort=Dresden |Datum=1996 |Seiten=32-34 |ISBN=3-931648-08-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verstarb infolge der Haftbedingungen am 28. März 1953, im Lager Nr. 476 in [[Asbest (Stadt)|Asbest]] bei [[Jekaterinburg|Swerdlowsk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Zur Erinnerung an den einzigen General aus Bockenheim an der Weinstraße hat man in seinem Geburtsort 1953 die „Obere Bahnhofstraße“ in „General-Kullmer-Straße“ umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Viktor Carl: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Pfälzer Persönlichkeiten.&amp;#039;&amp;#039; Hennig Verlag. Edenkoben 2004. ISBN 3-9804668-5-X. S. 496&lt;br /&gt;
* Anja Benndorf: &amp;#039;&amp;#039;Wer war eigentlich Arthur Kullmer?&amp;#039;&amp;#039; [[Die Rheinpfalz|Rheinpfalz]]. Ludwigshafen. Regionalteil Grünstadt. Nr. 136 vom 15. Juni 2005.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rheinpfalz.&amp;#039;&amp;#039; Ludwigshafen: Lokalteil Grünstadt, 27. Juli 1953 (Bericht über Gedenkfeiern zum Tode von General Kullmer).&lt;br /&gt;
* Klaus Jürgen Becker: &amp;#039;&amp;#039;Bockenheim an der Weinstraße – vereint seit 50 Jahren.&amp;#039;&amp;#039; Gemeindeverwaltung Bockenheim 2006. [https://klaus-j-becker.de/docs/GeschichteBockenheims/ArtikelNeubeginn.pdf --- Textscan des Kapitels, das die Angaben über General Kullmer enthält (im Text vor Fußnote 47)] (PDF; 86&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Weblinks == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kullmer, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur eines Infanterie-Regiments (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Infanterie-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des XXXXIII. Armeekorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (IV. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bockenheim an der Weinstraße)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kullmer, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Infanterie im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. August 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Großbockenheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. März 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Asbest (Stadt)]], Sibirien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CommonsDelinker</name></author>
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