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	<title>Arthur Kornberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Arthur Kornberg (30828410210).jpg|miniatur|Arthur Kornberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Kornberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. März]] [[1918]] in [[Brooklyn]], [[New York City]], [[Vereinigte Staaten|USA]]; † [[26. Oktober]] [[2007]] in [[Stanford (Kalifornien)|Stanford]], [[Kalifornien]]) war ein US-amerikanischer [[Biochemie|Biochemiker]]. Zusammen mit [[Severo Ochoa]] erhielt er 1959 den [[Nobelpreis für Physiologie oder Medizin]] „für die Entdeckung des Mechanismus in der biologischen Synthese der [[Ribonukleinsäure]] und der [[Desoxyribonukleinsäure]]“. Einer seiner Söhne, [[Roger D. Kornberg]], ist ebenfalls Nobelpreisträger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arthur Kornbergs primäre Forschungsinteressen galten der Chemie der [[Enzym]]e, der Synthese von [[Desoxyribonukleinsäure]] und dem Studium der Nukleinsäuren, welche die Vererbung bei Tieren, Pflanzen, Bakterien und Viren steuern. Er isolierte 1956 erstmals das Enzym [[DNA-Polymerase|DNA-Polymerase I]] (auch Kornberg-Polymerase genannt) aus dem Bakterium &amp;#039;&amp;#039;[[Escherichia coli]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicole Kresge, Robert D. Simoni, Robert L. Hill: &amp;#039;&amp;#039;Arthur Kornberg’s Discovery of DNA Polymerase I&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Biological Chemistry.&amp;#039;&amp;#039; Band 280, Nr. 49, 2005, S. 46 ([http://www.jbc.org/cgi/content/full/280/49/e46 Volltext]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühes Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arthur Kornberg wurde als Sohn der Österreicher Lena Kornberg (geborene Katz) und Joseph Kornberg geboren. Seine Eltern wanderten 1900 von [[Galizien]] nach New York aus, 1904 heirateten sie. Arthurs Großvater väterlicherseits wechselte den Familiennamen von Queller (auch Kweller geschrieben) zu Kornberg, um die Einberufung ins Militär zu vermeiden, indem er die Identität einer Person annahm, die den Militärdienst bereits absolviert hatte. Er arbeitete fast 30 Jahre lang als Nähmaschinenarbeiter in der [[Lower East Side]] von [[Manhattan]]. Als sich seine Gesundheit verschlechterte, eröffnete er eine kleine Eisenwarenhandlung in Brooklyn, in der Arthur Kornberg als Neunjähriger Kunden bediente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kornberg ging zuerst an die Abraham Lincoln High School und erhielt 1937 am [[City College of New York]] das Vordiplom&amp;lt;!--nach http://www.nobelprize.org/nobel_prizes/medicine/laureates/1959/kornberg.html &amp;quot;undergraduate degree in science&amp;quot;, wohl eher [[Bachelor]] als Vordiplom--&amp;gt; und 1941 an der [[University of Rochester]] den [[Master]]. Kornberg hatte das [[Morbus Meulengracht|Gilbert-Syndrom]], welches durch eine Erhöhung des [[Bilirubin]]-Spiegels im Blut einen leichten [[Ikterus]] verursacht. Während der Medizinschule untersuchte er unter Studienkollegen, wie häufig diese (relativ harmlose) Krankheit auftrat. Die Ergebnisse dieser Untersuchung wurden 1942 in Kornbergs erster wissenschaftlicher Arbeit publiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Praktikum machte Kornberg zwischen 1941 und 1942 im Strong Memorial Hospital in [[Rochester (New York)|Rochester]], New York. Danach trat er dem bewaffneten Dienst bei der [[United States Coast Guard]] als Leutnant bei, wo er als [[Schiffsarzt]] diente. Rolla Dyer, der Direktor der [[National Institutes of Health]], erfuhr von Kornbergs Arbeit und lud ihn ins Forschungsteam des Ernährungsinstituts der [[National Institutes of Health|NIH]] ein. Von 1942 bis 1945 bestand Kornbergs Arbeit in der Verfütterung spezialisierter Diäten an Ratten, um neue Vitamine zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Forschung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seines Interesses an [[Enzym]]en wechselte Kornberg 1946 in das Labor von [[Severo Ochoa]] an der [[New York University]]. Bei seiner Arbeit erlernte die Techniken der Enzym-Isolation und besuchte daneben im Sommer Kurse an der [[Columbia University]], um seine Wissenslücken im Bereich der organischen und physikalischen Chemie zu schließen. Von 1947 bis 1953 leitete er die Enzym- und Stoffwechsel-Abteilung an den National Institutes of Health. Er arbeitete am Verständnis der Produktion von [[Adenosintriphosphat|ATP]] aus [[Nicotinamidadenindinukleotid|NAD]] und [[Nicotinamidadenindinukleotidphosphat|NADP]], was ihn später auch zu der Frage führte, wie die großen Moleküle der [[Desoxyribonukleinsäure]] aus einfacheren Molekülen aufgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1953 und 1959 war er Professor an der [[Washington University in St. Louis|Washington University]] und leitete die Abteilung für Mikrobiologie. Hier setzte er seine Experimente mit den an der Bildung von DNA beteiligten Enzymen fort. 1956 isolierte Kornberg das erste der an der [[Polymer]]bildung von DNA beteiligten Enzyme, heute bekannt als [[DNA-Polymerase|DNA-Polymerase I]]. Dafür wurde ihm 1959 der [[Nobelpreis]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1960 bekam er den [[Doctor of Laws|LLD]]-Titel des City College, gefolgt von einem D. Sc.-Titel an der [[University of Rochester]] 1962. Ab 1959 war er Professor und ausführender Leiter des Departements für Biochemie an der [[Stanford University]]. 1995 erhielt er einen [[Gairdner Foundation International Award]]. 1957 wurde er in die [[National Academy of Sciences]], 1960 in die [[American Philosophical Society]] und 1961 in die [[American Academy of Arts and Sciences]] gewählt, 1964 zum Mitglied der [[Leopoldina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kornbergs Mutter starb 1939 an einem Gas-[[Gangrän]], ausgelöst durch eine [[Spore]]n-Infektion nach einer Routine-Operation an der [[Gallenblase]]. Dies löste eine lebenslange Faszination für [[Sporen]] in ihm aus. Während er an der [[Washington University]] tätig war, widmete er einige seiner Forschungsbemühungen deren Verständnis. Von 1962 bis 1970, inmitten seiner Arbeit an der [[Desoxyribonukleinsäure|DNA]]-Synthese, brachte er die Hälfte seiner Zeit auf um herauszufinden, wie die DNA in Sporen gelagert ist, welche Reproduktionsmechanismen enthalten sind und wie Sporen neue [[Zelle (Biologie)|Zellen]] generieren. Dies war kein sehr beliebtes, aber ein komplexes Gebiet der Wissenschaft. Obwohl Kornberg Fortschritte erzielte, gab er diesen Forschungszweig schließlich auf. 1979 erhielt er die [[National Medal of Science]] für Biologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 betrieb Kornberg weiterhin ein Forschungslabor in Stanford und veröffentlichte regelmäßig durch Fachleute geprüfte wissenschaftliche Papiere. Einige Jahre lang richtete sich sein Augenmerk auf die Erforschung [[anorganisch]]er [[Polyphosphate]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienleben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kornberg heiratete Sylvy Ruth Levy, ebenfalls eine Biochemikerin, am 21. November 1943. Sie arbeitete eng mit Kornberg zusammen und trug entscheidend zur Entdeckung der [[DNA-Polymerase]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hatten drei Söhne: [[Roger D. Kornberg|Roger David Kornberg]] (zurzeit Professor für [[Strukturbiologie]] an der [[Stanford University]] und Träger des Nobelpreises für Chemie 2006), [[Thomas Bill Kornberg]] (Entdecker der [[DNA-Polymerase]] II und III und derzeit Biochemiker an der [[University of California, San Francisco]]) und [[Kenneth Andrew Kornberg]] (Architekt, der sich auf das Design biomedizinischer und biotechnischer Laboratorien und Gebäude spezialisiert hat).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sylvy Kornberg starb 1986. Arthur Kornberg heiratete 1988 Walsh Levering und lebte 2004 in [[Portola Valley]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom Enzym über die DNA zu den Membranen&amp;#039;&amp;#039;. Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz 1974, ISBN 3-515-01883-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;For The Love of Enzymes – The Odyssey of a Biochemist&amp;#039;&amp;#039;. Harvard University Press, Boston 1989, ISBN 0-674-30776-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul Berg, I. R. Lehmann: &amp;#039;&amp;#039;Arthur Kornberg (1918–2007).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Science]].&amp;#039;&amp;#039; Band 318, 2007, S. 1564.&lt;br /&gt;
* Renate Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Kornberg, Arthur.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 782 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118914057}}&lt;br /&gt;
* {{nobel-med|1959|Arthur Kornberg}}&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,513939,00.html „Der Entdecker der DNA-Synthese ist tot“], [[Spiegel Online]], 27. Oktober 2007&lt;br /&gt;
* {{Academictree|chemistry|5082}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Träger des Nobelpreises in Medizin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118914057|LCCN=n/79/91300|VIAF=108175374}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kornberg, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biochemiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobelpreisträger für Physiologie oder Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Washington University in St. Louis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Stanford University)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der National Academy of Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Philosophical Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der National Medal of Science]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Canada Gairdner International Award]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Englisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kornberg, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Biochemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. März 1918&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brooklyn]], New York City&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Oktober 2007&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stanford (Kalifornien)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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