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	<title>Arthur Koepchen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfixes...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Koepchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. August]] [[1878]] in [[Velbert]]; † [[27. Mai]] [[1954]] in [[Essen-Bredeney]]) war technischer Vorstand der [[RWE|Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerk AG]] mit Sitz in [[Essen]] und prägte für fast fünf Jahrzehnte die wirtschaftliche und technische Unternehmensentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur absolvierte Koepchen von 1899 bis 1903 ein Ingenieurstudium an der [[Technische Hochschule Karlsruhe|Technischen Hochschule Karlsruhe]]. Danach war er zunächst für die Firma [[Felten &amp;amp; Guilleaume]] in [[Köln]] tätig. Ab 1906 arbeitete er für die Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerk AG, wurde 1908 Betriebsdirektor, 1914 stellvertretendes Vorstandsmitglied und 1917 Technischer Vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner technischen Funktion vertrat er die Ansicht, dass sich langfristig eine sichere, wirtschaftliche Stromversorgung nur im Rahmen eines überregionalen [[Verbundnetz]]es entwickeln könne, wie es technischer Standard geworden ist. In den Jahren 1927 bis 1930 errichtete RWE am [[Hengsteysee]] bei [[Herdecke]] eines der beiden ersten großen [[Pumpspeicherkraftwerk]]e, das später nach seinem Planer [[Koepchenwerk]] benannt wurde. Mit diesem Pumpspeicherwerk konnte die Bereitstellung elektrischer Energie zu Spitzenlastzeiten gewährleistet werden und die [[Auslastung]] der RWE-Kohlekraftwerke verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Zum 1. Mai 1933 trat er mit dem gesamten RWE-Vorstand der [[NSDAP]] in Essen bei (Mitgliedsnummer 3.013.595).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/21910353&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Maier (Wissenschaftshistoriker)|Helmut Maier]]: &amp;#039;&amp;#039;„Nationalwirtschaftlicher Musterknabe“ ohne Fortune. Entwicklungen der Energiepolitik und des RWE im „Dritten Reich“&amp;#039;&amp;#039;, in: Ders. (Hrsg.): Elektrizitätswirtschaft zwischen Umwelt, Technik und Politik: Aspekte aus 100 Jahren RWE-Geschichte 1898–1998, Freiberg 1999, S. 132.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Anfangszeit des Regimes standen das RWE und somit auch Koepchen als Exponent der großen Energieversorger unter Druck. Neben der Preispolitik wurde die Verwundbarkeit der großen Energieversorger im Krieg kritisiert: Die [[Nord-Süd-Leitung]] mit der [[Umspannanlage Brauweiler|Hauptschaltstelle Brauweiler]] und das [[Kraftwerk Goldenberg|Goldenbergwerk]] in Hürth-Knapsack lagen in Reichweite feindlicher Ferngeschütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Favorisiert wurde anfänglich der Plan [[Franz Lawaczeck]]s des sog. Staffelflussausbaus, der dezentralisiert tausende von Kleinstkraftwerken vorsah. Diesen Plan hat Koepchen in der [[Nationalzeitung (Essen)|Essener Nationalzeitung]] 1932 als „Irrlehre“ bezeichnet. Koepchen konnte seine Vorstellungen im 1934 gegründeten Reichsverband der Elektrizitätsversorgung (REV) und mit seinen Gutachten allmählich trotz polemischer Angriffe durchsetzen. Der Erlass des preußischen Innenministers vom August 1935, der die Energieversorgung als (dezentralisierte) Gemeindeaufgabe bestimmte, wurde abgewendet durch das [[Energiewirtschaftsgesetz]] 1935, das die zentralisierte Verbundwirtschaft festschrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Regime war wegen der Aufrüstung auf die Kraftwerkskapazitäten der großen Energieversorger angewiesen und machte so nachträglich Fehlplanungen überdimensionierter RWE-Kraftwerke der 1920er Jahre rentabel. Ende 1930er Jahre sah sich Koepchen zunehmend der Gefahr der [[Verreichlichung]] der Stromversorgung ausgesetzt. Seine Pläne, die gesamte Wasserkraft Westtirols dem RWE zuzuführen, scheiterten 1938 auf Grund staatlicher Intervention. Sein 400-kV-[[Stromnetz#Ringnetz|Ringnetz]] aus Hochspannungsmasten wurde 1942 nur teilweise von [[Generalinspektor für Wasser und Energie]] (GIWE) [[Fritz Todt]] genehmigt (wegen alpinen Landschaftsschutzes) und zudem mit einem Enteignungsvorbehalt versehen. Erst der Nachfolger, [[Albert Speer]], genehmigte 1943 das Ringnetz. Koepchens Stromverbundplanungen im Krieg für einen [[Nationalsozialistische Europapläne|europäischen Großwirtschaftsraum]] blieben kriegsbedingt stecken. Die von ihm geplante Verbundleitung mit Italien kam erst nach dem Krieg zustande. Der Verbund mit dem [[Norwegen unter deutscher Besatzung|besetzten Norwegen]] scheiterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Arthur Koepchen war verheiratet mit Marie Koepchen, geb. Zollinger. Das Ehepaar hatte zwei Töchter und vier Söhne. Der älteste Sohn, [[Hans Koepchen]], war wie sein Vater bei der RWE AG tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Benennung des Pumpspeicherkraftwerkes Herdecke als &amp;#039;&amp;#039;Koepchenwerk&amp;#039;&amp;#039; anlässlich seines 25-jährigen Firmenjubiläums&lt;br /&gt;
* 1927 erhielt er von der [[TH Karlsruhe]] die Würde eines Dr.-Ing. E. h.&lt;br /&gt;
* 1953 erhielt er den [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
* die von 1976 bis 2019 bestehende Arthur-Koepchen-Realschule in [[Pulheim]]-[[Brauweiler (Pulheim)|Brauweiler]]&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied im [[Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|12|365|366|Koepchen, Arthur|Josef Buderath|121575292}}&lt;br /&gt;
* [[Helmut Maier (Wissenschaftshistoriker)|Helmut Maier]]: &amp;#039;&amp;#039;„Nationalwirtschaftlicher Musterknabe“ ohne Fortune. Entwicklungen der Energiepolitik und des RWE im „Dritten Reich“&amp;#039;&amp;#039;, in: Ders. (Hrsg.): Elektrizitätswirtschaft zwischen Umwelt, Technik und Politik: Aspekte aus 100 Jahren RWE-Geschichte 1898–1998, Freiberg 1999, S. 129–166.&lt;br /&gt;
* Helmut Maier: &amp;#039;&amp;#039;Arthur Koepchen (1878-1954)&amp;#039;&amp;#039;. S. 184–223 in: Wolfhard Weber (Hg.): Ingenieure im Ruhrgebiet (= Rheinisch Westfälische Wirtschaftsbiographien, Bd. 17). Aschendorff Verlag Münster 1999, ISBN 3-402-06753-6&lt;br /&gt;
* Hartmut Prohl: &amp;#039;&amp;#039;Pionier Prof. Arthur Koepchen&amp;#039;&amp;#039;. In: Pulheimer Beiträge zur Geschichte, Jahrbuch Bd. 27 (2003). ISBN 3-927765-34-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121575292}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121575292|VIAF=8246295}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Koepchen, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (RWE)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persönlichkeit der Elektrotechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Energiewesen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Koepchen, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Manager, technischer Vorstand des [[RWE]]&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. August 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Velbert]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Mai 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Essen-Bredeney]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tohma</name></author>
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