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	<title>Arthur Killat - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T00:13:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Killat&amp;diff=594289&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Prüm: /* Vorwurf der Stasi-Mitarbeit */</title>
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		<updated>2025-12-23T12:09:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vorwurf der Stasi-Mitarbeit&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Killat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1970: &amp;#039;&amp;#039;Killat-von Coreth&amp;#039;&amp;#039;, (* [[20. November]] [[1912]] in [[Freiburg im Breisgau]]; † [[11. Mai]] [[1999]] in [[Düsseldorf]]) war ein deutscher Gewerkschafter und Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Volks- und Mittelschule absolvierte Killat eine kaufmännische Ausbildung mit einem angeschlossenen Volontariat im Hotelwesen. Er trat 1931 in die [[Reichswehr]] ein, arbeitete von 1936 bis 1939 als Sporttrainer und war in dieser Funktion unter anderem an der [[Reichsakademie für Leibesübungen]] tätig. Von 1939 bis 1945 nahm er als Soldat am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil. Er wurde mehrfach verwundet, zunächst zum Stabsfeldwebel befördert und schließlich zum Leutnant der Reserve ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kriegsende siedelte Killat als [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebener]] aus [[Ostpreußen]] nach [[Trizone|Westdeutschland]] über und ließ sich in [[Schleswig-Holstein]] nieder. Er war 1945/46 Gründungsmitglied der [[Deutsche Angestellten-Gewerkschaft|Deutschen Angestellten-Gewerkschaft]] (DAG) für den Bezirk West-Holstein, nahm 1946 eine Tätigkeit als Sekretär im Hauptvorstand der DAG [[Hamburg]] auf und war 1947/48 Landessekretär der DAG für [[Niedersachsen]]. Von 1949 bis 1955 fungierte er als Leiter des Angestellten-Sekretariats im [[Deutscher Gewerkschaftsbund|DGB]]-Bundesvorstand in Düsseldorf. Anschließend war er von 1955 bis 1961 stellvertretender Vorsitzender der [[Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen]] (HBV).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Killat schloss sich der SPD an und war 1946/47 Vorsitzender der [[Jusos|Jungsozialisten]] im Kreisverband der SPD [[Pinneberg]]/[[Elmshorn]]. Später wurde er zum Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks [[Solingen]] gewählt. Er gehörte dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] vom 19. März 1959, als er für den verstorbenen Abgeordneten [[Fritz Heinrich (Politiker)|Fritz Heinrich]] nachrückte, bis 1972 an. Von 1965 bis 1972 vertrat er den [[Bundestagswahlkreis Solingen – Remscheid – Wuppertal II|Wahlkreis Solingen]] im Parlament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorwurf der Stasi-Mitarbeit ==&lt;br /&gt;
Die Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039; warf Killat in ihrer Ausgabe vom 8. Februar 2007 vor, in den 1960er und 1970er Jahren für die [[Hauptverwaltung A]] (HVA) des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]], den Auslandsgeheimdienst der DDR, spioniert zu haben. Unter dem Decknamen „Arthur Kaufmann“ und dem Aktenzeichen 18784/60 habe er der Stasi Berichte über Tagungen und aus Bereichen, auf die er sich spezialisiert habe, geliefert. Die von der Stasi geführte Quelle „Arthur Kaufmann“ habe denselben Geburtstag wie Killat gehabt und wurde in den Stasi-Akten als „zuverlässig“ eingestuft. Nach Killats Ausscheiden aus dem Bundestag sei diese Quelle weitgehend versiegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Helmut Müller-Enbergs]] hat in &amp;#039;&amp;#039;[[Rosenholz-Akten|Rosenholz]]. Eine Quellenkritik&amp;#039;&amp;#039; (2007) Killat als Abgeordneten genannt, der im Deutschen Bundestag von 1969 bis 1972 unter „mindestens zehn“ in direktem Kontakt mit der HVA der Stasi gestanden habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Zeit Nr. 24, 4. Juni 2009, S. 44 &amp;#039;&amp;#039;Spitzenquellen West&amp;#039;&amp;#039;, und [https://web.archive.org/web/20210724074758/https://www.stasi-unterlagen-archiv.de/assets/bstu/de/Publikationen/BFi28_Mueller-Enbergs_Rosenholz.pdf »Rosenholz« Eine Quellenkritik]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen|BStU]] stellte 2013 fest: „Killat [dürfte] der geheimdienstliche Charakter seiner DDR-Kontakte bewusst gewesen sein.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen|BStU]]: Der Deutsche Bundestag 1949 bis 1989 in den Akten des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR. Gutachten an den Deutschen Bundestag gemäß § 37 (3) des Stasi-Unterlagen-Gesetzes, Berlin 2013, S. 228. ({{Webarchiv | url=http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2013/45329705_kw24_gutachten/gutachten.pdf | wayback=20131108051602 | text=PDF}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Killat wurde mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz 1. Klasse]] und 1972 mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großen Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Angestellten-Tarifpolitik. Ein Diskussionsbeitrag&amp;#039;&amp;#039;, Bund-Verlag, Köln 1949.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Angestelltenversicherung. Eine zeitgemäße Studie&amp;#039;&amp;#039;, Bund-Verlag, Köln 1952.&lt;br /&gt;
* [https://library.fes.de/gmh/main/pdf-files/gmh/1953/1953-02-a-085.pdf &amp;#039;&amp;#039;Problematik einer Reform der der deutschen Sozialversicherung&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;[[Gewerkschaftliche Monatshefte]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 1953, Seite 85–90.&lt;br /&gt;
* [https://library.fes.de/gmh/main/pdf-files/gmh/1954/1954-05-a-298.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Angestellten&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;[[Gewerkschaftliche Monatshefte]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 1954, Seite 298–302.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aktionsprogramm zur Angestelltenpolitik des DGB&amp;#039;&amp;#039;, Düsseldorf 1954.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre SPD in Solingen&amp;#039;&amp;#039;, Solingen 1963.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1120310385|VIAF=1592148122890695200004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Killat, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:HBV-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DAG-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Killat, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Killat-von Coreth, Arthur&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gewerkschafter und Politiker (SPD), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. November 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Mai 1999&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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