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	<title>Arthur Imhausen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T19:24:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Karsten11: HC: Ergänze Kategorie:Person (Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet)</title>
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		<updated>2024-12-20T16:32:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Person_(Industrie-_und_Handelskammer_Mittleres_Ruhrgebiet)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Person (Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Person (Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Imhausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Januar]] [[1885]] in [[Gelsenkirchen]]; † [[19. Juli]] [[1951]] in [[Witten]]) war ein deutscher Chemiker, Unternehmer und Erfinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Arthur Imhausen wurde als Sohn des [[Drogist]]en Karl Imhausen und der aus einer jüdischen Familie stammenden Friederike geb. Stern geboren. Als Sohn eines Feldwebels besuchte er das Gymnasium bis zur Obersekunda. Das Abitur erlangte er als Externer. Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm er wie seine Brüder teil, wobei er das [[Kriegsverdienstkreuz]] erhielt. Sein Bruder Hugo fiel bei einer Patrouille im Februar 1915, sein Bruder Gustav fiel in der [[Skagerrakschlacht]] auf dem Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;V 29&amp;#039;&amp;#039; und sein Bruder Fritz bei der Fliegerabteilung &amp;#039;&amp;#039;A 285&amp;#039;&amp;#039; fiel am 17. Mai 1918.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imhausen heiratete 1910 Auguste, geb. Hülsmann. Der gemeinsame Sohn Karl-Heinz wurde ebenfalls im Chemieunternehmen tätig&amp;lt;ref name=stra145&amp;gt;{{NDB|10|145|146|Imhausen, Arthur|Berend Strahlmann|121575411}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er war Mitinhaber des Unternehmens [[Imhausen-Chemie|Imhausen &amp;amp; Co.]] und Mitglied der [[Industrie- und Handelskammer im Mittleren Ruhrgebiet zu Bochum|Industrie- und Handelskammer zu Bochum]]. In der &amp;#039;&amp;#039;Kolloid-Chemischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; wurde er in den Vorstand gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeit als Unternehmer ==&lt;br /&gt;
Arthur Imhausen, der kein Chemiestudium absolvierte und seine chemischen Kenntnisse im Rahmen seiner [[Drogist]]enausbildung erhielt, übernahm 1912 zusammen mit seinem Freund [[Clemens Stallmeyer]] das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;[[Märkische Seifenindustrie]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Witten]], das während des Ersten Weltkriegs auch Grundstoffe für die Sprengstofffabrikation herstellte und deshalb nach Kriegsende demontiert wurde. In den Folgejahren baute Imhausen den Betrieb zu einem Großhersteller von Waschmitteln und Seifen aus. Er entwickelte zusammen mit Werner Prosch das Verfahren der [[Paraffinoxidation]] auf Basis von [[kohle]]stämmigen [[Paraffin]]gatsch zur Herstellung von [[Fettsäure]]n und synthetischer [[Speisefett]]e, die volkswirtschaftlich wegen der Außenhandelserschwernisse und der Bestrebungen zur autarken Versorgung großes Interesse weckten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;klein&amp;quot;&amp;gt;Ralph Klein: &amp;#039;&amp;#039;Arthur Imhausen (1885–1951).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfhard Weber]] (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Ingenieure im Ruhrgebiet.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Rheinisch-Westfälische Wirtschaftsbiographien&amp;#039;&amp;#039;, Band 17.) Aschendorff, Münster 1999, ISBN 3-402-06753-6, S. 344–372.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur industriellen Fettherstellung im Rahmen der Benzinsynthese gründete Imhausen in Zusammenarbeit mit den Henkel-Werken 1936 in Witten das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Fettsäure-Werke&amp;#039;&amp;#039;. Zwischenzeitlich hatte sich auch die [[NS-Propaganda]] der Erfindungen angenommen&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Geschichtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, 50. Jahrgang 2002, S. 606.&amp;lt;/ref&amp;gt;, und [[Hermann Göring]] sollte als Beauftragter für den [[Vierjahresplan]] an der Werkseröffnung teilnehmen. Im Vorfeld unterrichtete [[Wilhelm Keppler]] Göring darüber, dass Imhausen wegen der Herkunft mütterlicherseits als [[Jüdischer Mischling|Mischling 1. Grades]] galt. Im Schreiben vom 18. Juni 1937 erwähnte Keppler, dass er das &amp;#039;&amp;#039;gemeldet habe und der Führer sagte, wenn der Mann die Sache wirklich erfunden hat, dann machen wir ihn zum Arier&amp;#039;&amp;#039;. Am 23. Juli 1937 teilte Göring Artur Imhausen mit, er werde durch [[Adolf Hitler]] als &amp;#039;&amp;#039;Vollarier&amp;#039;&amp;#039; anerkannt; diese Befreiung von den [[Nürnberger Gesetze]]n wurde im November 1937 auf Imhausens gesamte Familie ausgedehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;John Steiner, Jobst Freiherr von Cornberg: &amp;#039;&amp;#039;Willkür in der Willkür. Befreiungen von den antisemitischen Nürnberger Gesetzen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 46 (1998), S. 143–187/156 ([https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1998_2_1_steiner.pdf PDF]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Kepplers Vermittlung wurde das Kunstfett versuchsweise etwa drei Jahre den Häftlingen des [[Konzentrationslager Sachsenhausen|Konzentrationslagers Sachsenhausen]] ausgeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Breitman: &amp;#039;&amp;#039;Der Architekt der „Endlösung“. [[Heinrich Himmler]] und die Vernichtung der europäischen Juden.&amp;#039;&amp;#039; Paderborn 1996, S. 52f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1941/1942 stellte Imhausen in einer Großanlage monatlich 250 t künstliches Speisefett her.&amp;lt;ref name=stra145/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer weiter gehenden Kooperation kam es nicht. Im Jahre 1945 wurde Imhausen, auf dessen Kunstfettsynthese Wirtschaftsverwaltungen weiterhin hofften, durch die britische Besatzungsbehörde zum Präsidenten der Industrie- und Handelskammer zu Bochum ernannt. 1947 trat er wegen einer Erkrankung zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kohle als Rohstoffbasis für die Seifenindustrie.&amp;#039;&amp;#039; (Vortrag, gehalten anlässlich der Tagung des Verbandes der Seifenfabrikanten in Königsberg in Preußen am 30. August 1937) In: &amp;#039;&amp;#039;Fette und Seifen&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1937.&lt;br /&gt;
* Arthur Imhausen: &amp;#039;&amp;#039;Die Fettsäure-Synthese und ihre Bedeutung für die Sicherung der deutschen Fettversorgung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kolloid-Zeitschrift.&amp;#039;&amp;#039; 103, 1943, S.&amp;amp;nbsp;105–108, {{DOI|10.1007/BF01502087}}.&lt;br /&gt;
* Arthur Imhausen: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen an Seifen aus synthetischen Fettsäuren.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kolloid-Zeitschrift.&amp;#039;&amp;#039; 85, 1938, S.&amp;amp;nbsp;234–246, {{DOI|10.1007/BF01519271}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Wenzel: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutscher Wirtschaftsführer]]. Lebensgänge deutscher Wirtschaftspersönlichkeiten. Ein Nachschlagebuch über 13000 Wirtschaftspersönlichkeiten unserer Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Hanseatische Verlagsanstalt, Hamburg/Berlin/Leipzig 1929, {{DNB|948663294}}.&lt;br /&gt;
* Theodor A. Emessen: &amp;#039;&amp;#039;Aus Görings Schreibtisch. Ein Dokumentenfund.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1990.&lt;br /&gt;
* Ralph Klein: &amp;#039;&amp;#039;Arthur Imhausen (1885–1951).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfhard Weber]] (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Ingenieure im Ruhrgebiet.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Rheinisch-Westfälische Wirtschaftsbiographien&amp;#039;&amp;#039;, Band 17.) Aschendorff, Münster 1999, ISBN 3-402-06753-6, S. 344–372.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121575411}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121575411|VIAF=5791579}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Imhausen, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Gelsenkirchen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Witten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Imhausen, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Imhausen, Artur&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker, Unternehmer und Erfinder&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Januar 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gelsenkirchen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Juli 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Witten]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Karsten11</name></author>
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