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	<title>Arthur Holly Compton - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Holly_Compton&amp;diff=22453&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Ergänzung: Mitglied der Accademia dei Lincei</title>
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		<updated>2026-04-08T07:27:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzung: Mitglied der Accademia dei Lincei&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Arthur Compton 1927.jpg|miniatur|Arthur Holly Compton, 1927]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Holly Compton&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. September]] [[1892]] in [[Wooster (Ohio)|Wooster]], [[Ohio]]; † [[15. März]] [[1962]] in [[Berkeley (Kalifornien)|Berkeley]], [[Kalifornien]]) war ein [[USA|US-amerikanischer]] [[Physiker]] und Nobelpreisträger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der Schule besuchte Compton das College von Wooster, wo sein Vater, Elias Compton, als Dekan und Professor tätig war. Nach erfolgreicher Graduierung (1913) wechselte Compton an die [[Princeton University]], um dort Physik zu studieren. Hier erwarb er 1914 seinen Master Degree, zwei Jahre später folgte der [[Doktorgrad]]. Nach einer Tätigkeit in der freien Wirtschaft arbeitete er für ein Jahr (1919) an der [[Universität Cambridge]]. 1920 erhielt Compton den Ruf der [[Washington University]] ([[St. Louis]], [[Missouri]]). Er wechselte 1923 an die [[University of Chicago]]. Von 1942 bis 1945 war Compton im Rahmen des [[Manhattan-Projekt]]es Leiter der [[Plutonium]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;forschungsabteilung (→[[Atomwaffe]]). Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kehrte er nach Saint Louis (Missouri) zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Compton Heisenberg 1929 Chicago.jpg|mini|Compton und [[Werner Heisenberg|Heisenberg]] 1929 in Chicago]]&lt;br /&gt;
Compton untersuchte um 1922 die [[Streuung (Physik)|Streuung]] von monochromatischen [[Röntgenstrahlung|Röntgenstrahlen]] an [[Kristall]]en und machte folgende Beobachtung: Die gestreute Strahlung wies eine geringere [[Energie]] bzw. eine größere [[Wellenlänge]] auf als die Strahlung vor der Streuung. Dieses Versuchsergebnis ließ den Schluss zu, dass die Wellenlänge hochenergetischer elektromagnetischer Strahlung sich ändert, wenn sie an [[Elektron]]en gestreut wird. Demzufolge, so folgerte Compton weiter, muss die Strahlung [[Welle-Teilchen-Dualismus|Teilchencharakter]] besitzen. Er fand schließlich folgende Erklärung auf Basis des [[Photon]]en-Modells ([[Max Planck]], [[Albert Einstein]]). Trifft ein Röntgenphoton (Röntgenquant) mit einer bestimmten Energie und einem bestimmten [[Impuls (Physik)|Impuls]] auf ein Elektron, dann überträgt es beim Zusammenprall einen geringen Anteil seiner Energie und seines Impulses auf das Elektron. Das Photon wird unter einem bestimmten Winkel gegen die Einfallsrichtung abgelenkt, während das Elektron unter einem anderen Winkel ausweicht (Rückstoßelektron). Der Physiker hatte hiermit den später nach ihm benannten [[Compton-Effekt]] entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nobelpreis und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Nur wenig später gelang es seinem schottischen Kollegen [[Charles T. R. Wilson]] die „ausweichenden“ Elektronen mit einer [[Nebelkammer]] nachzuweisen. Für diese Arbeiten teilten sich Compton und Wilson 1927 den [[Nobelpreis für Physik]]. Neben den Arbeiten mit Röntgenstrahlung und [[Gammastrahlung]] beschäftigte sich Compton auch mit [[Kettenreaktion (Kernphysik)|Kettenreaktionen]] und [[Kosmische Strahlung|kosmischen Strahlen]]. 1927 wurde Compton in die [[National Academy of Sciences]] und die [[Accademia Nazionale dei Lincei]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.lincei.it/it/socio/compton-arthur-h| titel=Accademici: Arthur H. Compton| hrsg=Accademia Nazionale dei Lincei| zugriff=2026-04-08| sprache=it}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1928 in die [[American Academy of Arts and Sciences]] gewählt. 1932 wurde er korrespondierendes Mitglied der [[Preußische Akademie der Wissenschaften|Preußischen Akademie der Wissenschaften]], 1934 wurde er Mitglied der [[Leopoldina]]. Die [[American Philosophical Society]], deren Mitglied er seit 1925 war, zeichnete ihn 1945 mit ihrer [[Benjamin Franklin Medal (American Philosophical Society)|Benjamin Franklin Medal]] aus. 1954 wurde er in den Orden [[Pour le Mérite]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Mitglieder: Arthur H. Compton&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Orden pour le Mérite für Wissenschaften und Künste, 1842-2002&amp;#039;&amp;#039;, Bleicher Verlag, Gerlingen, 2002, ISBN 3-88350-175-1&amp;lt;/ref&amp;gt; 1957 wurde er von der Stadt [[Remscheid]] mit der [[Röntgen-Plakette]] ausgezeichnet. 1970 wurde der [[Mondkrater]] [[Compton (Mondkrater)|Compton]] nach ihm und seinem Bruder benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{PlanetaryNames|1278|Compton (Mondkrater)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der 1992 entdeckte Asteroid [[(52337) Compton]] wurde nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ssd.jpl.nasa.gov/sbdb.cgi?sstr=52337 Daten des Asteroiden (52337) Compton] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das zunächst nur als &amp;#039;&amp;#039;Gamma Ray Observatory&amp;#039;&amp;#039; (GRO) bezeichnete [[Weltraumteleskop]] für [[Gammaastronomie]] wurde mit der [[STS-37]]-Mission des [[Space Shuttle]] [[Atlantis (Raumfähre)|Atlantis]] am 5.&amp;amp;nbsp;April 1991 gestartet. Mit über 15 Tonnen war es der schwerste wissenschaftliche Satellit, der bis dahin vom Space Shuttle in eine Erdumlaufbahn gebracht wurde. Nach einigen Monaten wurde er zu Ehren Arthur Holly Comptons in [[Compton Gamma Ray Observatory]] umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz gegen Atomwaffen ==&lt;br /&gt;
Seine Beteiligung an der Entwicklung der Atombombe im Rahmen des Manhattan-Projekts belastete Compton sehr. Er veröffentlichte 1956 ein Buch mit dem Titel &amp;quot;Die Atombombe und ich&amp;quot;. Zusammen mit 18 anderen Nobelpreisträgern unterschrieb er die [[Mainauer Kundgebung|Mainauer Erklärung]] vom 15. Juli 1955, die gegen den Einsatz von Atomwaffen aufruft&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Herausgeber=Lexikonredaktion des Verlages F.A.Brockhaus|Titel=Nobelpreise|TitelErg=Chronik herausragender Leistungen|Ort=Mannheim|Jahr=2001|Seiten=268|ISBN=3-7653-0491-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Sein älterer Bruder [[Karl Taylor Compton]] (1887–1954) war Physiker und von 1930 bis 1948 Präsident des [[Massachusetts Institute of Technology|MIT]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* mit Erwin Schuhmacher: &amp;#039;&amp;#039;Die Atombombe und ich.&amp;#039;&amp;#039; Nest Verlag, Frankfurt a. M. 1958&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Freedom of Man.&amp;#039;&amp;#039; New Haven, Yale University Press, New Haven 1935&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;X-ray and other studies.&amp;#039;&amp;#039; University of Chicago Press, Chicago 1974&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Arthur Compton|Arthur Holly Compton}}&lt;br /&gt;
* {{nobel-ph|1927|Arthur Holly Compton}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118676695}}&lt;br /&gt;
* Lawrence O. Christensen: &amp;#039;&amp;#039;[https://missouriencyclopedia.org/people/compton-arthur-holly Arthur Holly Compton (1892–1962).]&amp;#039;&amp;#039; Eintrag bei &amp;#039;&amp;#039;Missouri Encyclopedia&amp;#039;&amp;#039;, 19. Januar 2024, zuletzt aktualisiert am 26. August 2024.&lt;br /&gt;
* {{Findagrave}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Träger des Nobelpreises in Physik}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118676695|LCCN=n/50/30032|NDL=00520816|VIAF=51769421}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Compton, Arthur Holly}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobelpreisträger für Physik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Manhattan-Projekt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Princeton University]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (University of Chicago)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Washington University in St. Louis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident der American Association for the Advancement of Science]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Mondkrater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Accademia dei Lincei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der National Academy of Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Philosophical Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Friedensklasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent des College of Wooster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kernphysiker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Compton, Arthur Holly&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. September 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wooster (Ohio)|Wooster]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. März 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berkeley (Kalifornien)|Berkeley]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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