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	<title>Arthur Hobrecht - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-09-23T15:43:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hobrecht, Arthur (1824-1912).jpg|mini|Arthur Hobrecht]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Heinrich Ludolf Johnson Hobrecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. August]] [[1824]] in Berent/[[Kościerzyna|Kobierczin]] bei [[Danzig]]; † [[7. Juli]] [[1912]] in [[Groß-Lichterfelde|Lichterfelde]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Nationalliberale Partei]]). Er amtierte als [[Oberbürgermeister]] von [[Breslau]] und [[Berlin]], war [[Mitglied des Landtages|Landtags]]- und [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordneter]], sowie für wenige Monate [[Liste der preußischen Finanzminister|preußischer Finanzminister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstein.Arthur.Hobrecht.jpg|mini|Grab von Arthur Hobrecht auf dem [[Friedhof Lankwitz]]. Koordinaten des Grabes: {{Coordinate |text=/|NS=52.423691|EW=13.333948|type=landmark|region=DE-BE|name=Grabstein}}]]&lt;br /&gt;
Arthur Hobrecht wurde als Sohn des Gutsbesitzers &amp;#039;&amp;#039;Ludolph Hobrecht&amp;#039;&amp;#039; und dessen Frau &amp;#039;&amp;#039;Isabella geb. Johnson&amp;#039;&amp;#039; in der Nähe von Danzig geboren. Seine Brüder waren [[James Hobrecht]] und [[Max Hobrecht]]. Nach dem Abitur in Königsberg studierte er Rechtswissenschaft an der [[Albertus-Universität Königsberg|Albertus-Universität]]. 1841 wurde er Mitglied der [[Hochhemia]]. Er wechselte an die [[Universität Leipzig]] und die [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg#Friedrichs-Universität|Friedrichs-Universität Halle]]. 1844 kam er als [[Referendar]] an das [[Oberlandesgericht Naumburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1847/48 wurde er mit der Verwaltung des [[Landratsamt]]s im schlesischen [[Kreis Rybnik]] und dann bis Ende 1849 mit der Verwaltung des [[Landkreis Grottkau|Kreises Grottkau]] betraut. Anschließend war er [[Regierungsassessor]] in [[Posen]], [[Gliwice|Gleiwitz]] und [[Kwidzyn|Marienwerder]]. Er war von 1860 bis 1863 als Hilfsarbeiter im Innenministerium tätig und wurde dann zum [[Oberbürgermeister]] von [[Breslau]] gewählt. Während jener Zeit (1863–1872) vertrat er die Stadt in der „OB-Fraktion“ des [[Preußisches Herrenhaus|Preußischen Herrenhauses]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21.&amp;amp;nbsp;März 1872 wählte ihn die [[Berliner Stadtverordnetenversammlung]] unter ihrem Vorsteher [[Friedrich Kochhann]] mit 55 gegen 47 Stimmen zum [[Oberbürgermeister von Berlin]]. Nach der königlichen Bestätigung der Wahl am 3.&amp;amp;nbsp;Mai 1872, wurde er am 16.&amp;amp;nbsp;Mai 1872 durch den [[Oberpräsident]]en in sein Amt eingeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;magistratskollegium&amp;quot;&amp;gt;[https://digital.zlb.de/viewer/image/16329664_1877_1881_1/16/ II.&amp;amp;nbsp;Das Magistratskollegium und die Gemeindebeamten.] In: Bericht über die Gemeinde-Verwaltung der Stadt Berlin in den Jahren 1877 bis 1881. Erster Theil. S.&amp;amp;nbsp;8, abgerufen am 14.&amp;amp;nbsp;September 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Hobrecht vertrat die Stadt Berlin anschließend auch im Preußischen Herrenhaus. Berlin war 1871 zur Hauptstadt des [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreiches]] geworden und stand nun vor gewaltigen Aufgaben. Neben den neuartigen Verwaltungstätigkeiten war es Hobrecht ein Anliegen, endlich für Sauberkeit auf den Straßen Berlins zu sorgen. Sein Ziel war es, Berlin „zur saubersten Stadt Europas“ zu machen. Zur Durchsetzung dieser ehrgeizigen Aufgabe konnte er die Unterstützung des Hygienikers [[Rudolf Virchow]] gewinnen. Unter anderem begann er mit der Kanalisierung zur Entwässerung. Mit dieser Aufgabe wurde sein jüngerer Bruder [[James Hobrecht]] als Stadtbaurat betraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Hobrecht am 26.&amp;amp;nbsp;März 1878 als Nachfolger von [[Otto von Camphausen]] zum [[Liste der preußischen Finanzminister|preußischen Finanzminister]] ernannt worden war,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digi.bib.uni-mannheim.de/viewer/reichsanzeiger/film/031-7950/0602.jp2 &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Reichsanzeiger und Königlich Preußischer Staats-Anzeiger&amp;#039;&amp;#039;, No.&amp;amp;nbsp;77 vom 30.&amp;amp;nbsp;März 1878, S.&amp;amp;nbsp;1], abgerufen am 5.&amp;amp;nbsp;August 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; legte er das Amt des Oberbürgermeisters mit Schreiben vom 30.&amp;amp;nbsp;März 1878 nieder&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.zlb.de/viewer/image/16046606_1878/183/ 1. Vorlage — zur Beschlußfassung —, betreffend das Ausscheiden des Herrn Oberbürgermeisters Hobrecht aus dem städtischen Dienst.] In: Amtlicher stenographischer Bericht über die Sitzung der Stadtverordneten-Versammlmug am 4.&amp;amp;nbsp;April 1878. No.&amp;amp;nbsp;16., S.&amp;amp;nbsp;1, abgerufen am 5.&amp;amp;nbsp;August 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; und schied am 1.&amp;amp;nbsp;April 1878 aus dem Amt aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;magistratskollegium&amp;quot; /&amp;gt; Am 30.&amp;amp;nbsp;März 1878 trat er der [[Gesellschaft der Freunde]] bei. Hobrecht schied wegen Differenzen mit [[Otto von Bismarck]] im Juli 1879 wieder aus dem [[Kabinett Bismarck]] aus (ebenso die liberal gesinnten preußischen Minister [[Adalbert Falk]] (am 14.&amp;amp;nbsp;Juli 1879) und [[Karl Rudolf Friedenthal]] (12.&amp;amp;nbsp;Juli 1879)). Im Herbst 1879 wurde Hobrecht im [[Landkreis Preußisch Stargard]] in das [[Preußisches Abgeordnetenhaus|Preußische Abgeordnetenhaus]] gewählt, dem er bis zu seinem Tode angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Mann (Historiker)|Bernhard Mann]] (Bearb.) unter Mitarbeit von [[Martin Doerry]], [[Cornelia Rauh]], Thomas Kühne: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus 1867–1918&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Band 3). Droste, Düsseldorf 1988, ISBN 3-7700-5146-7, S. 184; zu den Wahlergebnissen siehe [[Thomas Kühne]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Wahlen zum Preußischen Abgeordnetenhaus 1867–1918. Wahlergebnisse, Wahlbündnisse und Wahlkandidaten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-5182-3, S. 137–140.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er kam 1881 für den [[Reichstagswahlkreis Regierungsbezirk Marienwerder 1]] (Stuhm/Marienwerder) in den [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Reichstag]]. Hier gehörte er zu den Wortführern der Nationalliberalen. Nachdem er [[Reichstagswahl 1884|1884]] in dem Wahlkreis nicht gewählt worden war, kandidierte er 1886 erfolgreich bei einer Ersatzwahl im [[Reichstagswahlkreis Regierungsbezirk Marienwerder 3]] (Graudenz). Er vertrat diesen Wahlkreis bis 1890 im Reichstag. [[Reichstagswahl 1890|1890]] unterlag er knapp einem Kandidaten der Polenpartei.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Specht, [[Paul Schwabe]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten&amp;#039;&amp;#039;; Berlin: [[Carl Heymanns Verlag]] 1904 (2. Aufl.), S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1912 starb er in [[Groß-Lichterfelde]], das damals noch nicht zu Berlin gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstein.Inschrift.Arthur.Hobrecht.jpg|mini|Grabinschrift von Arthur Hobrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger]] von Breslau (1872)&lt;br /&gt;
* [[Liste der Ehrenbürger von Berlin|Ehrenbürger von Berlin]] (1904, anlässlich seines 80.&amp;amp;nbsp;Geburtstages)&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrab]] des Landes Berlin auf dem [[Friedhof Lankwitz]]; Grablage: Abt. C I – Reihe 1. WR – Nr. 96&amp;lt;ref&amp;gt;Hinweisschild und Übersichtsplan im Schaukasten vor der Friedhofskapelle (Stand 1. März 2009): &amp;#039;&amp;#039;Ehrengrabstätten des Landes Berlin auf dem landeseigenen Friedhof Langwitz, Lange Str. 12209 Berlin&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 2: &amp;#039;&amp;#039;F–H.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1999, ISBN 3-8253-0809-X, S. 346–347.&lt;br /&gt;
* Klaus Strohmeyer: &amp;#039;&amp;#039;James Hobrecht und die Modernisierung der Stadt&amp;#039;&amp;#039;. Potsdam 2000, (Biografie des Bruders James, Arthur Johnson Hobrecht wird besonders auf den Seiten 196 bis 203 erwähnt)&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|280|280|Hobrecht, Arthur|Ilsedore Rarisch|116918268}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.parlament-berlin.de/de/Das-Haus/Berliner-Ehrenbuerger/Arthur-Heinrich-Ludolf-Johnson-Hobrecht Arthur Hobrecht.] Abgeordnetenhaus-Berlin.de&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexBez |Titel=Hobrecht, Arthur Heinrich Ludolf Johnson |Bezirk=Mitte |ID=hobrecht_arthur_heinrich_ludolf_johnson |Band= |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|116918268|Hobrecht, Arthur Heinrich Rudolph Johnson}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Arthur Hobrecht|1058}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116918268|VIAF=17986062}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hobrecht, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzminister (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Herrenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NLP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbürgermeister (Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbürgermeister (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Kreis Grottkau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Breslau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:James Hobrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Westpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1824]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hobrecht, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hobrecht, Arthur Heinrich Ludolf Johnson (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher und Politiker (NLP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. August 1824&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kościerzyna|Kobierczin]] bei Danzig&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Juli 1912&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Groß-Lichterfelde|Lichterfelde]] bei Berlin&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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