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	<title>Arthur Hartmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T22:24:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Hartmann&amp;diff=2801508&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mö1997: /* Leben und Wirken */ BKS/BKL entfernt</title>
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		<updated>2025-07-05T04:15:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt; BKS/BKL entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Wilhelm Hartmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Januar]] [[1849]] in [[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim]] ([[Baden-Württemberg]]); † [[28. August]] [[1931]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[HNO-Arzt]] und Hochschullehrer.&amp;lt;ref&amp;gt;John A. Nakhosteen, Barbara Khanavkar et al.: &amp;#039;&amp;#039;Atlas und Lehrbuch der Thorakalen Endoskopie: Bronchoskopie, Thorakoskopie: Qualitätssicherung, Diagnostik und Therapie.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin/Heidelberg 2009, ISBN 3-540-79939-7, S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Arthur Hartmann war der Sohn von [[Paul Hartmann (Unternehmer)|Paul Hartmann]], einem Baumwollspinnerei-Unternehmer aus Heidenheim und dem Gründervater der heutigen [[Hartmann Gruppe|Hartmann-Gruppe]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hartmann.info/de-de/ueber-uns/unsere-geschichte Kurzbiografie Paul Hartmann] auf der Seite der Hartmann-Gruppe, abgerufen am 23. September 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Mutter war die geborene Friederike Tröltsch (1822–1893). Arthur hatte noch drei Brüder, Paul jun., Albert und Oscar Hartmann.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.albert-gieseler.de/dampf_de/firmen0/firmadet3758.shtml Paul Hartmann A.–G. Allgemeines]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er studierte Medizin in [[Tübingen]], [[Freiburg im Breisgau]] und [[Leipzig]]. Während seiner Studienzeit in Tübingen trat er der [[Burschenschaft Germania Tübingen]] bei,&amp;lt;ref&amp;gt;Vorort Cassel der [[Vereinigung Alter Burschenschafter]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Alten Burschenschafter 1925/26&amp;#039;&amp;#039;, Verlag der [[Burschenschaftliche Blätter|Burschenschaftlichen Blätter]], Frankfurt am Main 1926, S. 159.&amp;lt;/ref&amp;gt; wo er sich als exzellenter [[Mensur (Studentenverbindung)|Fechter]] auszeichnete. Während der [[Deutsch-Französischer Krieg|Kriegsereignisse von 1870–1871]] unterbrach er sein Studium, um sich als Sanitätsunteroffizier im [[Württembergische Armee|Württembergischen]] [[Sanitätskorps (Deutsches Reich)|Sanitätskorps]] freiwillig zu verpflichten. Diese Kriegserlebnisse und insbesondere der Mangel an geeignetem Verbandsmaterial führte dazu, dass er seinen Vater von der Produktion von Verbandwatte und später weiteren Verbandsmaterialien überzeugen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine [[Approbation (Heilberufe)|Approbation]] erwarb er im Jahre 1873 in Leipzig. Anschließend war er für zwei Jahre Militärarzt in [[Stuttgart]]. Im Jahre 1875 fasste er den Entschluss, Hals-Nasen-Ohrenarzt zu werden und nahm seine ärztliche Tätigkeit in [[Wien]] bei dem Otologen [[Adam Politzer]] und [[Josef Gruber (Mediziner, 1827)|Josef Gruber]] auf. Ferner praktizierte er bei den Laryngologen [[Johann Schnitzler]] und [[Leopold Schrötter von Kristelli|Leopold von Schrötter]]. Auch der Anatomie galt in dieser Zeit sein besonderes Interesse. Dann folgten Studienaufenthalte in [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|England]] und [[Frankreich]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://link.springer.com/article/10.1007%2FBF01583440?LI=true Carl Zarniko: &amp;#039;&amp;#039;Zu Arthur Hartmanns 80. Geburtstage.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg, Archiv für Ohren-, Nasen- und Kehlkopfheilkunde (1929), Bd. 120, Nr. 2–3, S. I.–VI.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1876 eröffnete er in Berlin eine Praxis und später eine Privatklinik in der Karlstraße, die außerordentlich großen Zuspruch fand. Er entwickelte eine Reihe von Instrumenten, etwa für die vordere Nasenspiegelung ([[Rhinoskopie|Rhinoscopia anterior]]) ein Nasenspekulum sowie die nach ihm benannte [[Fremdkörperzange nach Hartmann]] und das 1878 von ihm vorgestellte Akumeter. Mit dieser technischen Entwicklung zählte er zu den Pionieren der [[Audiometrie]], seine Entwicklung war eine Kombination der [[Hermann von Helmholtz|Helmholtzschen]] elektrischen Stimmgabel und des [[Alexander Graham Bell|Bellschen]] Telefonhörers.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Max Einhäupl, Detlev Ganten, Jakob Hein: &amp;#039;&amp;#039;300 Jahre Charité: im Spiegel ihrer Institute.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, 2010, ISBN 978-3-11-020256-4, S. 124&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1902 wurde er Hochschulprofessor und 1909 ernannte man ihn zum Geheimen Sanitätsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906, ein Jahr nach der Gründung des [[Rudolf-Virchow-Krankenhaus]]es in Berlin, wurde dort eine HNO-Abteilung eröffnet, die sich zu der größten ihrer Art im [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] entwickelte. [[Dirigierender Arzt]] dieser Abteilung wurde Hartmann, [[Gustav Killian]] begann seine Laufbahn unter Hartmann. Er war einer seiner Assistenten in der [[Poliklinik]]. Die Funktion als dirigierender Arzt hatte Hartmann bis 1911; sein Nachfolger wurde [[Hans Claus]] (1873–1938), der diese Aufgabe von 1911 bis 1938 weiterführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1908 ging Hartmann zur Weiterbildung und um seine Behandlungsmöglichkeiten auszudehnen, zu [[Ottokar von Chiari]] nach [[Wien]] um sich mit der [[Laryngologie]] intensiver vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er heiratete Johanna Blankertz (1860–1940), die Tochter des Fabrikanten [[Heinrich Siegmund Blanckertz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.martinszeller-verband.de/genealogie/getperson.php?personID=I26692&amp;amp;tree=zeller |wayback=20160304053503 |text=Genealogie der Familie. Familiendaten der Martinszellerschen Familienstiftung}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus dieser Verbindung gingen zwei Töchter hervor, Friederike Wilhelmine Ruth (* 1883) und Dora Wilhelmine Hartmann (* 1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen praktisch ärztlichen Tätigkeiten hielt er zwischen 1881 und 1894 Kurse in seinen Spezialgebieten der Oto- und Laryngologie, auch in englischer und französischer Sprache, ab und war darüber hinaus hierin forschend tätig. Später wurde er leitender Arzt der rhino-laryngologischen Abteilung des [[Rudolf-Virchow-Krankenhaus]]es in Berlin. Im Jahre 1892 war er an der Gründung der [[Deutsche Otologische Gesellschaft|Deutschen Otologischen Gesellschaft]] beteiligt. Im Jahre 1902 wurde er zum Professor ernannt, im Jahre 1909 verlieh man ihm den Titel eines [[Geheimrat|Geheimen Medizinalrats]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Krankheiten des Ohres.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, 1892&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Atlas der Anatomie der Stirnhöhle, der vorderen Siebbeinzellen und des Ductus nasofrontalis; mit erläuterndem Texte und Bemerkungen über die Behandlung der Stirnhöhleneiterung.&amp;#039;&amp;#039; Bergmann,  Wiesbaden 1900&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehr- und Lernbuch für Schwerhörige zur Erlernung des Absehens vom Munde.&amp;#039;&amp;#039; Bergmann, Wiesbaden 1909&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Detlev Ganten, Karl Max Einhäupl, Jakob Hein: &amp;#039;&amp;#039;300 Jahre Charité – im Spiegel ihrer Institute.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/New York 2010, ISBN 3-11-020256-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://cms.schlossblick.info/files/4-2008_20-24.pdf Villa Anna – der Sommersitz von Arthur Hartmann in seiner Geburtsstadt Heidenheim] (PDF; 5,4&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [http://www.ahs.hdh.schule-bw.de/ ARTHUR-HARTMANN-SCHULE Schule für Sprachbehinderte Heidenheim]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116491426|LCCN=no/2011/112085|VIAF=84804712}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hartmann, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:HNO-Arzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Medizinalrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1849]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanitätsoffizier (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hartmann, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hartmann, Arthur Wilhelm&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher HNO-Arzt, Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Januar 1849&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heidenheim an der Brenz|Heidenheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. August 1931&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mö1997</name></author>
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