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	<title>Arthur Hammer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T08:41:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Hammer&amp;diff=2711683&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-25T09:13:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Hammer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Artur Hammer&amp;#039;&amp;#039;; * [[30. Mai]] [[1884]] in [[Essen]]; † [[6. April]] [[1942]] im [[KZ Groß-Rosen]]) war ein deutscher [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Funktionär und [[Gewerkschafter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Angestellte Hammer wurde Mitglied des [[Spartakusbund]]es in Essen. Nach der [[Novemberrevolution]] war er Mitglied im [[Arbeiter- und Soldatenrat]] der Stadt. Hammer war Essener Delegierter auf dem Gründungsparteitag der KPD (30. Dezember 1918 – 1. Januar 1919) in [[Berlin]] und wurde dort zu einem der Schriftführer gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Gründungsparteitag der KPD. Protokoll und Materialien&amp;#039;&amp;#039;. Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 1969, S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Mitbegründer und Vorsitzender der Essener Kommunisten. Auf Initiative der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] bildete sich in Essen Anfang Februar 1919 ein aus allen drei Arbeiterparteien paritätisch zusammengesetztes „Dreißigmännerkollegium“, zu dessen Vorsitzenden neben [[Josef Orlopp]] (1. Vorsitzender, USPD), [[August Siemsen]] (2. Vorsitzender, [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|MSPD]]) auch Arthur Hammer (Schriftleiter, KPD) gehörte. Das Bündnis zerbrach aber rasch wieder, da die Vorstellungen der drei Arbeiterparteien zu unterschiedlich waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Kühr: &amp;#039;&amp;#039;Parteien und Wahlen im Stadt- und Landkreis Essen in der Zeit der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 49). Droste, Düsseldorf 1973, S. 197.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem III. Parteitag der KPD in [[Karlsruhe]] (25. – 26. Februar 1920) wurde Hammer als Kandidat in die Zentrale der KPD gewählt. Er war Delegierter auf dem Vereinigungsparteitag der KPD mit der USPD (Linke) im Dezember 1920 in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hammer war ab 1919 führend in der [[Freie Arbeiter-Union Deutschlands|Freien Arbeiter-Union]] (Gelsenkirchener Richtung) tätig, die dann 1921 in der [[Union der Hand- und Kopfarbeiter]] (UdHuK) aufging und sich auf internationaler Ebene der [[Rote Gewerkschafts-Internationale|Roten Gewerkschafts-Internationale]] (RGI) anschloss. Hammer war zeitweise auch verantwortlicher Redakteur des UdHuK-[[Zentralorgan]]s &amp;#039;&amp;#039;Union&amp;#039;&amp;#039;. Im März 1922 nahm Hammer zusammen mit Hermann Vogenbeck, ebenfalls UdHuK-Mitglied, im Auftrag der RGI am Kongress des niederländischen Gewerkschaftsbundes &amp;#039;&amp;#039;Nationaal Arbeids-Secretariaat&amp;#039;&amp;#039; (NAS) teil, um für den Beitritt des NAS in die RGI zu werben.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerrit Voerman: &amp;#039;&amp;#039;De meridiaan van Moskou. De CPN en de Communistische Internationale (1919–1930)&amp;#039;&amp;#039;. L. J. Veen, Amsterdam/Antwerpen 2001, S. 170&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 1924 opponierte er gegen die Gewerkschaftspolitik der „ultralinken“ KPD-Führung um [[Ruth Fischer]] und [[Arkadi Maslow]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Weber: &amp;#039;&amp;#039;Die Wandlung des deutschen Kommunismus&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Europäische Verlagsanstalt, Stuttgart 1969, S. 68.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als die UdHuK 1925 – nach einem Kurswechsel in der KPD, der nunmehr die Mitarbeit der Kommunisten in den Freien Gewerkschaften vorsah – in den [[Deutscher Metallarbeiterverband|Deutschen Metallarbeiter-Verband]] (DMV) überführt werden sollte (die KPD erhoffte sich so eine kommunistische Mehrheit im DMV im Bezirk Rheinland-Westfalen zu erreichen), widersetzte sich Hammer und verließ wegen dieser Differenzen die KPD.&amp;lt;ref&amp;gt;Larry Peterson: &amp;#039;&amp;#039;German Communism, Workers’ Protest, and Labor Unions. The Politics of the United Front in Rhineland-Westphalia 1920–1924&amp;#039;&amp;#039;. Kluwer, Dordrecht 1993, S. 175.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach war er weiterhin in gewerkschaftliche Funktionen tätig und arbeitete als Buchhändler und Vertreter. 1931 schloss sich Hammer der sozialdemokratischen „[[Eiserne Front|Eisernen Front]]“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Schmidt weist ihn sogar als SPD-Mitglied aus; vgl. &amp;#039;&amp;#039;Lichter in der Finsternis. Widerstand u. Verfolgung in Essen 1933–1945: Erlebnisse, Berichte, Forschungen, Gespräche&amp;#039;&amp;#039;. Band 2. Röderberg-Verlag, Frankfurt am Main 1980, S. 102.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ durch die Nationalsozialisten beteiligte sich Hammer am [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstand]] in Essen und im Ruhrgebiet. Im März 1936 wurde Hammer nach einer [[Denunziation]] verhaftet und am 7. August 1936 von einem Sondergericht in Essen wegen „Verstoßes gegen das [[Heimtückegesetz]]“ zu einem Jahr und sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Im September 1939 wurde er erneut festgenommen. Hammer war zunächst im Gefängnis Essen inhaftiert, wurde dann in das [[KZ Sachsenhausen]] und schließlich im März 1942 in das [[KZ Groß-Rosen]] verbracht. Dort wurde er am 6. April 1942 ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachlass Hammers befindet sich im Archiv Ernst Schmidt, das derzeit im [[Ruhrlandmuseum]] Essen angesiedelt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [https://web.archive.org/web/20150128111928/http://www.archive.nrw.de/archivar/hefte/2006/Archivar_2006-3.pdf &amp;#039;&amp;#039;Der Archivar&amp;#039;&amp;#039;. 59. Jahrgang, Juli 2006, Heft 3] (PDF-Datei; 674&amp;amp;nbsp;kB), S. 249.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.stiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3B-1424.html?ID=4417 Hammer, Arthur]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hammer, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAUD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Groß-Rosen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hammer, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hammer, Artur&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher KPD-Funktionär und Gewerkschafter (UdHuk)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Mai 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. April 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Groß-Rosen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikijunkie</name></author>
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