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	<title>Arthur Greiser - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Itti: Änderungen von ~2026-24585-0 (Diskussion) auf die letzte Version von Koschi73 zurückgesetzt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-24585-0&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-24585-0&quot;&gt;~2026-24585-0&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-24585-0&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-24585-0 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Koschi73&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Koschi73 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Koschi73&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Arthur Greiser.jpg|mini|Arthur Greiser, Foto aus dem Reichstags-Handbuch 1943]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-C15532, Arthur Greiser und Gattin.jpg|mini|Arthur Greiser und seine zweite Ehefrau Maria Greiser-Koerfer (1937)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Karl Greiser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Januar]] [[1897]] in [[Środa Wielkopolska|Schroda]], [[Provinz Posen]]; † [[21. Juli]] [[1946]] in [[Posen]]) war ein deutscher Politiker und [[Kriegsverbrecher]]. Er war Senatspräsident der [[Freie Stadt Danzig|Freien Stadt Danzig]] von 1934 bis 1939 und [[Reichsstatthalter]] und [[Gauleiter]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] in dem vom [[NS-Staat|Deutschen Reich]] annektierten Reichsgau [[Wartheland]] von 1939 bis 1945. Er wurde wegen des hunderttausendfachen Mordes, der massenhaften [[Deportation]] von Polen zur [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeit]] und der Ausplünderung des polnischen Volkes als Kriegsverbrecher angeklagt und 1946 in [[Volksrepublik Polen|Polen]] [[Todesstrafe|zum Tode verurteilt]] und [[Hinrichtung|hingerichtet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft, Kriegsteilnahme, Ehen und Berufstätigkeit ===&lt;br /&gt;
Arthur Greiser war das jüngste von vier Kindern des [[Gerichtsvollzieher (Deutschland)|Gerichtsvollziehers]] Gustav Greiser (1861–1935) und der Ida geborene Siegmund (1870–1951). Ab 1903 besuchte Greiser die Volksschule, die zweijährige Mittelschule und das Königlich-Humanistische Gymnasium in [[Inowrocław|Hohensalza]], das er jedoch ohne Abschluss im August 1914 verließ. Er erlernte in seiner Kindheit und Jugend die [[polnische Sprache]] und beherrschte sie fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. August 1914, bei Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]], meldete sich Greiser als [[Freiwilliger (Militär)|Freiwilliger]] bei der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]]. Ab 1917 diente er als Beobachter bei der Seeflugstation Flandern&amp;amp;nbsp;I im [[Belgien|belgischen]] [[Zeebrugge]]. Nach kurzzeitiger Tätigkeit als Führer der Küsten-Schutzstaffel&amp;amp;nbsp;1 –&amp;amp;nbsp;inzwischen war er [[Leutnant]] der [[Reserveoffizier|Reserve]] der Matrosen-Artillerie&amp;amp;nbsp;– wechselte Greiser von Januar bis August 1918 zur Kampfeinsitzer-Schule [[Flugplatz Danzig-Langfuhr|Danzig-Langfuhr]]. Im Oktober 1918 wurde er bei der Seeflugstation Flandern&amp;amp;nbsp;II im belgischen [[Ostende]] abgeschossen und dabei schwer verwundet. Seine Genesung zog sich bis in den Frühling 1919 hin; eine Kriegsbeschädigung von 50 Prozent blieb zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1919 bis 1921 gehörte er als [[Freikorps]]kämpfer zum [[Grenzschutz Ost]] und wurde im [[Baltikum]] eingesetzt. Im Mai 1921 endgültig [[Demobilisierung|demobilisiert]], versuchte er im Zivilleben als [[Volontariat|Volontär]] in einem Exportgeschäft und als selbstständiger [[Handelsvertreter]] für die „Stettiner Ölwerke“ in [[Danzig]] Fuß zu fassen. Im Vorfeld der [[Weltwirtschaftskrise]] ging Greiser 1928 [[bankrott]]; bis 1930 war er Schiffsführer eines Motorbootes für Passagierrundfahrten in der [[Danziger Bucht]]. In den 1920er Jahren war Greiser Mitglied der Danziger [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;Zur festen Burg im Osten&amp;#039;&amp;#039; und übernahm dort die Aufgabe eines sogenannten „Pflegers“,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://motlc.specialcol.wiesenthal.com/instdoc/d06c09/grei39z3.html |titel=Schreiben in Greisers SS-Personalakte vom 27. Juni 1942|hrsg=[[Simon Wiesenthal Center]] |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070929110355/http://motlc.specialcol.wiesenthal.com/instdoc/d06c09/grei39z3.html |archiv-datum=2007-09-29 |archiv-bot=2023-03-09 10:56:33 InternetArchiveBot |abruf=2021-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der die Aufgabe hatte, der Familie eines verstorbenen Freimaurer-Bruders zur Seite zu stehen. Offiziell auf eigenen Wunsch trat er aus der Loge aus, was auch als „Deckung“ bezeichnet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen Lennhoff, Oskar Posner, [[Dieter-Anton Binder|Dieter A. Binder]]: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Freimaurer Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 5., überarbeitete Auflage. Herbig Verlag, ISBN 3-7766-2478-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Greiser war zweimal verheiratet. Aus der 1919 geschlossenen ersten Ehe mit Ruth Tripler (1899–?) gingen vier Kinder hervor, Ingrid (1920–?), Erhardt (1925–1939), Axel (1929–1929) und Rotraut (1930–?). Ein fünftes Kind entstammt der 1935 geschlossenen Ehe mit der Pianistin Maria Wessel geb. Koerfer&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Maria Greiser-Koerfer mit der Dresdner Philharmonie in Danzig&amp;#039;&amp;#039;. Programmheft mit Porträtfoto; {{URN|nbn:de:bsz:14-db-id880545186-19360426014}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (1908–2007).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Politiker in Danzig ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-E10106, Königsberg, 27. Deutsche Ostmesse, Ausstellung.jpg|mini|Eröffnung der 27. Deutschen Ostmesse in Königsberg am 20. August 1939; beim Rundgang durch die Ausstellung v.&amp;amp;nbsp;r.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;l.: [[Harry Siegmund]], Arthur Greiser, [[Hans Pfundtner]], [[Friedrich Landfried]], [[Erich Koch]]]]&lt;br /&gt;
Greiser war 1922 und 1923 Mitglied der [[Deutschsoziale Partei (Weimarer Republik)|Deutschsozialen Partei]] (Mitglieds-Nr. 520) von [[Richard Kunze (Politiker, 1872)|Richard Kunze]]. Von 1924 bis 1926 gehörte er dem deutschnationalen [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelm]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Dezember 1929 trat Greiser auch der NSDAP ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 166.635)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-II/317498&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Sturmabteilung|SA]] bei. Am 30. Juni 1931 trat er von der SA zur [[Schutzstaffel|SS]] über (SS-Nummer 10.795). In der SS wurde er stetig befördert und erreichte am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1935 den Rang eines [[SS-Brigadeführer]]s. Im Oktober 1930 war er kurzzeitig kommissarischer Gauleiter des [[NSDAP der Freien Stadt Danzig|Gaues Danzig]] und arbeitete dann bis zum 19. Juni 1933 als Gaugeschäftsführer hauptberuflich für die NSDAP. Von Oktober 1933 bis Oktober 1939 war Greiser stellvertretender Gauleiter von Danzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [[Friedensvertrag von Versailles]] gehörte die [[Freie Stadt Danzig]] nicht zum [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]]. Im November 1930 wurde Geiser in den Danziger [[Volkstag]] gewählt und war bis Juni 1933 der [[Fraktionsvorsitzender|Fraktionsführer]] der NSDAP. In diese Zeit fiel seine Verurteilung durch das [[Landgericht Elbing]] wegen „Beschimpfung des [[Republikschutzgesetz]]es“ zu einer Geldstrafe von 200 [[Reichsmark]] oder einer Woche Haft. Die Strafe wurde Greiser im Zuge einer [[Amnestie]] erlassen. Am 28. Mai 1933 erreichte die NSDAP die absolute Mehrheit im Volkstag; Greiser wurde Vizepräsident des Senats und zugleich Senator für Inneres. Am 28. November 1934 löste er [[Hermann Rauschning]] als Präsident des Senats ab und wurde damit faktisch Regierungschef der Freien Stadt Danzig. Sein Vetter [[Harry Siegmund]] folgte ihm als persönlicher Referent und später als Chef des Führungsstabes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon ab 1930 entwickelte sich zwischen Greiser und dem Gauleiter [[Albert Forster]] ein innerparteilicher Konkurrenzkampf. In der Partei Forster unterstellt, rangierte er als Senatspräsident staatspolitisch über dem Gauleiter und wurde folgendermaßen beurteilt: „Greiser war mehr Verstandesmensch. Er war Forster weit überlegen in der Kunst der Menschenkenntnis und der Menschenbehandlung, ebenso auch in allen wirtschaftlichen Fragen. Greiser war eine viel härtere Natur als Forster, zielbewusst, konsequent, überlegend und abwägend.“&amp;lt;ref&amp;gt;Schenk: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Mann in Danzig.&amp;#039;&amp;#039; 2000, S. 70&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Januar 1938 erhielt Greiser das [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP|Goldene Parteiabzeichen der NSDAP]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus D. Patzwall]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Goldene Parteiabzeichen und seine Verleihungen ehrenhalber 1934–1944&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Klaus D. Patzwall, Norderstedt 2004, ISBN 3-931533-50-6, S. 69 (= &amp;#039;&amp;#039;Studien der Geschichte der Auszeichnungen&amp;#039;&amp;#039;, Band 4).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1998-0109-502, Arthur Greiser in Posen.jpg|mini|hochkant|Arthur Greiser am 2.&amp;amp;nbsp;Oktober 1939 in Posen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gründungsdokument DVL.jpg|mini|hochkant|Verordnung Greisers zur Deutschen Volksliste]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-J09397, Lodz, Millionster Umsiedler im Wartheland.jpg|mini|Arthur Greiser (rechts) und [[Heinz Reinefarth]] begrüßen am 17. März 1944 den millionsten Umsiedler in [[Łódź|Litzmannstadt (Lodz)]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wielkopolski Park Narodowy, Jeziory, Dyrekcja i Muzeum WPN (Arthur Greiser palast).jpg|mini|Greisers Dienstwohnsitz „Mariensee“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Überfall auf Polen|deutschen Überfall auf Polen]] wurde Arthur Greiser am 8. September 1939 [[Chef der Zivilverwaltung]] im [[Militärbezirk Posen]]. Am 21. Oktober 1939 wurde er Gauleiter und mit Wirkung vom 26. Oktober 1939 Reichsstatthalter für den [[Reichsgau Posen]], der am 29. Januar 1940 in [[Wartheland|Warthegau]] umbenannt wurde. Sein &amp;#039;&amp;#039;Beauftragter für alle rassenpolitischen Fragen&amp;#039;&amp;#039; war [[Erhard Wetzel]], der spätere Verfasser des so genannten [[Gaskammerbrief]]es.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 673.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben bekleidete Greiser noch eine Vielzahl weiterer Funktionen: So war er ebenfalls ab 21. Oktober 1939 [[Reichsverteidigungskommissar]] für den [[Wehrkreis]] XXI, ab dem 15. November 1941 Gauwohnungskommissar unter [[Robert Ley]] und ab dem 6. April 1942 Gaubeauftragter des Generalbevollmächtigten für den Arbeitseinsatz [[Fritz Sauckel]]. Im Oktober 1939 wurde er zum [[Preußischer Staatsrat (ab 1933)|Preußischen Staatsrat]] ernannt, ab dem 7. Juli 1940 war er Abgeordneter im während der Zeit des Nationalsozialismus bedeutungslosen [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Deutschen Reichstag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Greiser pflegte engen Kontakt zu [[Heinrich Himmler|Himmler]]. In der SS wurde er auch während des Zweiten Weltkrieges weiter befördert und erreichte am 30. Januar 1942 den Rang eines [[SS-Obergruppenführer]]s. Besondere Bedeutung erlangte Greisers Amt als regionaler Vertreter von Himmler in dessen Funktion als [[Reichskommissar für die Festigung deutschen Volkstums]] (RKFDV): Der neu geschaffene Reichsgau bestand nur aus Gebieten, die vor dem deutschen Angriff polnisches Staatsgebiet gewesen waren. Die Bevölkerung setzte sich aus einer starken [[Polen (Ethnie)|polnischen]] Mehrheit (85 %) und etwa gleich großen [[Juden|jüdischen]] (8 %) und [[Deutsche|deutschstämmigen]] (7 %) Minderheiten zusammen. Mit verschiedenen Maßnahmen versuchte Greiser eine „[[Germanisierung]]“ des Warthegaus zu erreichen:&lt;br /&gt;
* Die Bevölkerung wurde in der [[Deutsche Volksliste|Deutschen Volksliste]] erfasst und anschließend hinsichtlich ihrer „Eindeutschungsfähigkeit“ in vier Gruppen aufgeteilt.&lt;br /&gt;
* Große Teile der jüdischen Bevölkerung des Gaus wurden in das [[Ghetto Litzmannstadt]] in Łódź deportiert.&lt;br /&gt;
* Auf Initiative Greisers&amp;lt;ref&amp;gt;Ingo Loose: &amp;#039;&amp;#039;„Kollektivgeschöpfe“. Die Berliner Juden im Getto Litzmannstadt 1941–1944.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Einsicht.&amp;#039;&amp;#039; Bulletin des Fritz Bauer Instituts 1/2009, {{ISSN|1868-4211}}, S. 25; s.&amp;amp;nbsp;a. [[Rolf-Heinz Höppner]]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden ab Dezember 1941 im [[Vernichtungslager Kulmhof]] bei [[Dąbie|Chełmno]] mindestens 150.000 arbeitseinsatzunfähige Juden ermordet. An der Vorbereitung der Morde (etwa von Tuberkulosekranken mittels Gaswagen) waren außer Greiser auch [[Kurt Blome]] und [[Hans Holfelder (Mediziner)|Hans Holfelder]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Medizin im Dritten Reich. Karrieren vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-10-039310-4, S. 136–137.&amp;lt;/ref&amp;gt; beteiligt.&lt;br /&gt;
* Am 1. Mai 1942 schlug Greiser Himmler in einem Brief vor, 35.000 an offener [[Tuberkulose]] erkrankte Polen töten zu lassen, was er mit dem Begriff „[[Sonderbehandlung]]“ umschrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Schreiben Greisers an Himmler vom 1. Mai 1942 im {{Webarchiv |url=http://nuremberg.law.harvard.edu/php/pflip.php?caseid=HLSL_NMT01&amp;amp;docnum=1500&amp;amp;numpages=2&amp;amp;startpage=1&amp;amp;title=Letter+to+Heinrich+Himmler+advocating+the+extermination+of+tubercular+Poles.&amp;amp;color_setting=C |text=Faksimile. |archive-is=20120713081713}} nuremberg.law.harvard.edu (Nürnberger Dokument NO-246), in Abschrift die {{Webarchiv |url=http://nuremberg.law.harvard.edu/php/pflip.php?caseid=HLSL_NMT01&amp;amp;docnum=1493&amp;amp;numpages=1&amp;amp;startpage=1&amp;amp;title=Letter+to+Herbert+Greiser |text=Antwort Himmlers |archive-is=20120714155500}} vom 27. Juni 1942 (Nürnberger Dokument NO-244).&amp;lt;/ref&amp;gt; Polnische Intellektuelle und Priester waren in besonderem Maße das Ziel von Morden und Deportationen in [[Konzentrationslager]]n.&lt;br /&gt;
* Etwa 500.000 Polen wurden in das [[Generalgouvernement]] deportiert.&lt;br /&gt;
* Im Warthegau wurden etwa 350.000 [[volksdeutsche]] Umsiedler angesiedelt, die nach den Vereinbarungen des [[Deutsch-Sowjetischer Grenz- und Freundschaftsvertrag|Deutsch-Sowjetischen Grenz- und Freundschaftsvertrages]] überwiegend aus von der [[Sowjetunion]] annektierten Gebieten (Rumänien und Ostpolen) und den baltischen Staaten ausgesiedelt wurden. Nach 1941 kamen weitere Volksdeutsche aus eroberten sowjetischen Gebieten hinzu, vor allem aus der Ukraine. Die Ansiedlung in Greisers Gau wurde von der [[Volksdeutsche Mittelstelle|Volksdeutschen Mittelstelle der SS]] und der [[Einwandererzentralstelle]] im damaligen [[Łódź|Litzmannstadt]] organisiert.&lt;br /&gt;
* Die im Warthegau verbliebenen [[Polen (Ethnie)|Polen]] waren vielfältigen [[Diskriminierung]]en ausgesetzt. Zahlreiche Kirchen, aber auch Schulen und Universitäten wurden geschlossen. Private Kontakte zwischen Polen und Deutschen wurden ebenso verboten wie der Gebrauch der polnischen Sprache in der Öffentlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „Organ der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei und Verkündungsblatt des Reichsstatthalters im Reichsgau Wartheland und seiner Behörden“ diente der &amp;#039;&amp;#039;[[Ostdeutscher Beobachter|Ostdeutsche Beobachter]]&amp;#039;&amp;#039;, in dem Greiser auch regelmäßig selbst verfasste [[Leitartikel]] veröffentlichen ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;Miriam Y. Arani: &amp;#039;&amp;#039;Fotografische Selbst- und Fremdbilder von Deutschen und Polen im Reichsgau Wartheland 1939–45.&amp;#039;&amp;#039; Diss. Verlag Dr. Kovač, 2008, S. 339.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1940 eignete Greiser sich ein großes Seegrundstück am Gurkasee (Polnisch: Jezioro Góreckie) etwa 18&amp;amp;nbsp;km südwestlich von Posen an. Der See wurde ebenso wie der Landsitz selbst in &amp;#039;&amp;#039;Mariensee&amp;#039;&amp;#039; umbenannt, nach dem Vornamen seiner zweiten Frau. Auf Vorschlag Albert Speers errichteten die Potsdamer Architekten [[Otto von Estorff (Architekt)|Otto von Estorff]] und [[Gerhard Winkler (Architekt)|Gerhard Winkler]] ein herrenhausähnliches Gebäude im Stil der NS-Zeit,&amp;lt;ref&amp;gt;Catherine Epstein: &amp;#039;&amp;#039;Model Nazi. Arthur Greiser and the Occupation of Western Poland.&amp;#039;&amp;#039; Oxford 2010, S. 269.&amp;lt;/ref&amp;gt; das bis heute erhalten ist. Die zum Landsitz führende Straße wird in Polen bis heute als „Greiserówka“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zweiter Weltkrieg#Kriegsende in Europa 1945|Schlussphase des Krieges]] war Arthur Greiser ab dem 25. September 1944 auch Führer des „[[Volkssturm|Deutschen Volkssturms]]“ im Gau Wartheland. Als die [[Rote Armee]] am 12. Januar 1945 ihre Großoffensive startete, gab es keine Evakuierungspläne für die Zivilbevölkerung. Greiser flüchtete am Abend des 20. Januar 1945 aus der zur „Festung“ erklärten Stadt Posen nach [[Frankfurt (Oder)|Frankfurt an der Oder]] und überließ Festungsbesatzung und Stadtbewohner in der nun folgenden [[Schlacht um Posen]] ihrem Schicksal. Seine Flucht wurde von [[Joseph Goebbels]] und [[Martin Bormann]] als „Feigheit“ angesehen; ein zunächst zur Bestrafung erwogener Einsatz als Führer eines Volkssturmbataillons kam jedoch nicht zustande, weil andere NS-Größen ihre schützende Hand über ihn hielten. Stattdessen wurde Greiser zur Kur nach [[Karlsbad]] geschickt, von wo er sich im März 1945 in die bayerischen Alpen absetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prozess und Hinrichtung in Polen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Arthur Greiser proces.jpg|mini|Als Angeklagter in Poznan, 7. Juli 1946]]&lt;br /&gt;
Arthur Greiser wurde am 17. Mai 1945 von [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischen]] Truppen in [[Oberbayern]] in Haft genommen. Sein Prozess fand ab dem 21. Juni 1946 vor dem [[Oberstes Nationales Tribunal Polens|Obersten Polnischen Gerichtshof]] in Posen statt. Greiser wurde wegen [[Völkermord]] an der polnischen Bevölkerung, des [[Massenmord|hunderttausendfachen Mordes]], der massenhaften Deportation von Polen zur [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeit]] in das „[[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Altreich]]“, der Beraubung und Ausplünderung des polnischen Volkes und Staates und [[Angriffskrieg|Verbrechen gegen den Frieden]] angeklagt und am 9. Juli 1946 [[Todesstrafe|zum Tod]] durch den [[Hängen|Strang]] [[Urteil (Recht)|verurteilt]]. Sein Prozess war der erste, in dem der Straftatbestand des Völkermordes angewandt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tomasz Frydel |Titel=Transitional Justice and the Holocaust in Poland |Sammelwerk=East European Holocaust Studies |Band=1 |Nummer=1 |Datum=2023 |DOI=10.1515/eehs-2023-0035 |Seiten=274 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Papst]] [[Pius XII.]] appellierte an die polnische Regierung, die Todesstrafe nicht zu verhängen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Donald M. McKale]]: &amp;#039;&amp;#039;Nazis after Hitler – how perpetrators of the Holocaust cheated justice and truth.&amp;#039;&amp;#039; Rowman &amp;amp; Littlefield, Lanham MD, 2012, ISBN 978-1-4422-1316-6, S. 196.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Mark A. Drumbl: &amp;#039;&amp;#039;“Germans are the Lords and Poles are the Servants” – The Trial of Arthur Greiser in Poland, 1946.&amp;#039;&amp;#039; In: Kevin Jon Heller, Gerry Simpson (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Hidden Histories of War Crimes Trials.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford 2013, ISBN 978-0-19-967114-4, S. 411–429.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 21. Juli 1946 erfolgte die öffentliche [[Hinrichtung]] Greisers vor der [[Fort Winiary|Posener Zitadelle]]. Diese löste einen Massenauflauf von geschätzten 100.000 Zuschauern aus, und in der Folge fanden Hinrichtungen in Polen nicht mehr öffentlich statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Patrycja Grzebyk |Titel=[[Emil Stanisław Rappaport]]: His Road from Abolition to Prosdecution of Nations |Hrsg=Frédéric Mégret, Immi Tallgren |Sammelwerk=The Dawn of a Discipline: International Criminal Justice and Its Early Exponents |Verlag=Cambridge University Press |Datum=2020 |ISBN=9781108769105 |Seiten=114}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* mit [[Albert Forster]], [[Hjalmar Schacht]]: &amp;#039;&amp;#039;Drei für jeden Danziger hochbedeutsame Reden.&amp;#039;&amp;#039; Müller, Danzig 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Danzig als politisches Problem&amp;#039;&amp;#039; (Sonderdruck aus: &amp;#039;&amp;#039;Hochschule und Ausland&amp;#039;&amp;#039;). Mai 1935.&lt;br /&gt;
* mit Albert Forster: &amp;#039;&amp;#039;Danzigs Lebenskampf&amp;#039;&amp;#039; (= Schriften der Adolf-Hitler-Schule, Band 3). Hanseat. Verl.-Anst., Hamburg 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die politische Stellung Danzigs zum Völkerbund, zu Polen und zum Reich&amp;#039;&amp;#039; (Sonderdruck aus: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistisches Handbuch für Recht und Gesetzgebung&amp;#039;&amp;#039;). München 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Großdeutsche Aufgabe im Wartheland&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Monatshefte&amp;#039;&amp;#039;, 1941, 12, S. 46–50; [https://www.google.com/books/edition/_/FygKAAAAIAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1 google.com/books]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Aufbau im Osten&amp;#039;&amp;#039;. [[Gustav Fischer Verlag|Fischer]], Jena 1942 (= Kieler Vorträge, Band 68); [https://polona.pl/item/der-aufbau-im-osten,MTI1Mzc4MTAx/6/#info:metadata polona.pl]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rede des Gauleiters und Reichsstatthalters Arthur Greiser an alle Schaffenden des Warthelandes gehalten am 20. Dezember 1942 im ersten Kriegsmusterbetrieb des Warthegaues&amp;#039;&amp;#039;, Posen 1942; [https://www.europeana.eu/de/item/205/_nnblTrR europeana.eu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Catherine Epstein: &amp;#039;&amp;#039;Model Nazi: Arthur Greiser and the Occupation of Western Poland.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford 2010, ISBN 978-0-19-954641-1.&lt;br /&gt;
* Mark A. Drumbl: &amp;#039;&amp;#039;“Germans are the Lords and Poles are the Servants” – The Trial of Arthur Greiser in Poland, 1946.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Kevin Jon Heller]], [[Gerry Simpson]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Hidden Histories of War Crimes Trials.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford 2013, ISBN 978-0-19-967114-4, S. 411–429.&lt;br /&gt;
* [[Peter Hüttenberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Gauleiter. Studie zum Wandel des Machtgefüges in der NSDAP&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1969 (=&amp;amp;nbsp;Schriftenreihe der &amp;#039;&amp;#039;[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]], Martin Döring, Andreas Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Schenk]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Mann in Danzig. Gauleiter Forster und die Verbrechen in Danzig-Westpreußen.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Bonn 2000, ISBN 3-8012-5029-6.&lt;br /&gt;
* [[Harry Siegmund]]: &amp;#039;&amp;#039;Rückblick – Erinnerungen eines Staatsdieners in bewegter Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Ostsee-Verlag, Raisdorf 1999, ISBN 978-3-9802210-7-8.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kienast]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Großdeutsche Reichstag 1938, IV. Wahlperiode.&amp;#039;&amp;#039; R. v. Decker’s Verlag, G.&amp;amp;nbsp;Schenck, Ausgabe Juni 1943, Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121617688}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/006497}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.olokaustos.org/bionazi/leaders/greiser.htm |text=Greiser, Biografie und Bild. |wayback=20100629071238}} olokaustos.org (italienisch).&lt;br /&gt;
* [http://www.ushmm.org/lcmedia/viewer/wlc/photo.php?RefId=20379 Bild von Greiser]&lt;br /&gt;
* [http://nuremberg.law.harvard.edu/search/?q=%22Arthur+Greiser%22 Dokumente aus den Nürnberger Prozessen zu Greiser.] Harvard Law School Library (teilweise englisch)&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie |GND=121617688 |Name=Greiser, Arthur |NDB-online=1 |Autor=Alexander Kranz |Datum=2022-10-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Senatspräsidenten (Freie Stadt Danzig)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121617688|LCCN=n99260267|VIAF=37778810}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Greiser, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wartheland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaust in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preußischer Staatsrat (ab 1933)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Danzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gauleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsstatthalter]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Greiser, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Greiser, Arthur Karl (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR, Senatspräsident der Freien Stadt Danzig, Reichsstatthalter und Gauleiter der NSDAP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Januar 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Środa Wielkopolska|Schroda]], Provinz Posen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Juli 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Posen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Itti</name></author>
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